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Wie man Steuerschulden beim Fiskus von der Kommune zurückerstattet bekommt!

Verfasst von SchVVarzer Peter am 9 Februar, 2010

Steuern hinterzogen, Kohle in der Schweiz gebunkert und nun auf der Hehler-CD, welche der Bundesregierung zum Kauf angeboten wurde, registriert? Oder unter Umgehung der Schweizer Banken Steuern ganz „legal“ hinterzogen und unter dem Kopfkissen versteckt? Den Fiskus durch falsche oder fehlende Angaben bei der Steuererklärung „beschummelt“?

Alles kein Grund in Panik zu verfallen oder gar über Suizid nachzudenken. Es gibt einen ganz einfachen Weg, einer Strafe zu entgehen, sein Geld nicht zu verlieren und mit ein wenig Glück sogar noch Geld hinzuzubekommen.

Glaubt Ihr nicht? Iss’ aber so!

Das Ganze geht recht einfach in zwei Schritten.

Erster Schritt: Bei der zuständigen Steuerbehörde eine Selbstanzeige erstatten und die hinterzogenen Steuern „nachmelden“. Ihr könnte ruhig ALLE hinterzogenen Steuern nachmelden, auch jene Vergehen die nicht aufgedeckt wurden, oder vermutlich nicht aufgedeckt werden können, denn Eure Kommune hilft Euch.

Wie das geht, erklären wir in Schritt zwei:

Angenommen, Ihr müsst 200.000 Euro Steuern nachzahlen.

In einem Schreiben an die zuständige Verwaltung Eurer Kommune, erklärt Ihr, wie Ihr in diese Bredouille geraten seid. Dort wird man Euch wohlwollend zuhören und selbstverständlich einen „Lastenausgleich“ anbieten. Nun liegt es an jedem Einzelnen, wie gut er pokern kann.

Unser Vorschlag: Bietet der Kommune an, dass sie Euch über drei Jahre mit jährlich 150.000 Euro untere die Arme greifen soll. Um ihr Gesicht zu wahren, wird die Kommune diese Forderung als zu hoch ablehnen und nun ihrerseits anbieten, Euch in den ersten beiden Jahren 120.000 Euro und im dritten Jahr nochmals 60.000 Euro zu überweisen.

Die Schnellrechner haben sofort erkannt, was unterm Strich übrig bleibt.

Den 300.000 Euro von der Kommune ist die Steuerlast von 200.000 Euro gegenzurechen. Bleiben satte 100.000 Euro übrig.

Was nun tun mit den 100.000 Euro? Ist doch klar, schnell auf einer Schweizer Bank einzahlen und auf die nächste Hehler-CD warten. ;-) :-) ;-)

Ihr meint das Ganze wäre ein ausgemachter Schmarr’n  oder Traumtänzerei und Spinnerei von uns? NEIN! Was in Kaiserslautern geht, sollte auch anderen Kommunen möglich sein.

Eine Steuernachprüfung (Unregelmäßigkeiten, Spielergehälter wurden nicht korrekt angegeben) ergab, dass der Fußballverein 1. FC Kaiserslautern 2,3 Millionen Steuern nachzahlen muss. Wie der Spitzenreiter der 2. BL am Montagabend verlauten ließ, bekam man von der Stadt Kaiserslautern für die Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 einen Mietnachlass in Hohe von je 1,2 Millionen Euro gewährt, weitere 600.000 Euro werden gestundet. Der FCK hatte jedoch auf einen Nachlass von 1,8 Millionen Euro jährlich gehofft.

Dazu der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz in “demütiger Dankbarkeit”:

“Wir müssen diese überraschende Entscheidung respektieren, akzeptieren können wir sie leider nur bedingt, da diese Regelung für uns eine wesentliche Erhöhung der bilanziellen Überschuldung bedeutet. Ich bin auch deshalb enttäuscht, weil eine Chance vertan wurde, ein tolles Zeichen zu setzen.”

Ein tolles Zeichen setzen? Das hat die Stadt Kaiserslautern doch erst gerade in diesem Winter getan! Die Stadt konnte Straßen und öffentliche Wege nicht umfänglich von Schnee und Eis räumen, da zwischen 15 und 20 Arbeitskräfte fehlten.

Gleichzeitig aber waren ebenso viele Arbeitskräfte der Stadt Kaiserslautern unterwegs, um zu überprüfen, ob die Bürger in ihren Liegenschaften der Räum- und Streupflicht nachkamen. Wehe dem, der die Hände in den Schoß legte oder zu lange schlief und sein Trottoir nicht rechtzeitig von Schnee und Eis befreite – dem flatterte ein Bußgeldbescheid ins Haus.

Zum Glück wohne ich nicht in Kaiserlautern, denn sicher hätte ich nicht gewusst, ob ich das Bußgeld direkt an die Stadtverwatung zahlen kann, oder doch gleich an den 1. FC Kaiserslautern überweisen muss. ;-)

http://www.kicker.de/news/fussball/2bundesliga/startseite/520733/artikel_Kuntz_Das-trifft-uns-hart.html

Veröffentlicht in Diskussionen, News der Woche, Politisches | 14 Kommentare »

Das Los der COSMiQ Praktikanten – Des einen Freud, des anderen Leid

Verfasst von SchVVarzer Peter am 5 Februar, 2010

Ohne Kommentar … ;-)

Veröffentlicht in COSMiQ, Humor | 60 Kommentare »

Johannes Fußgänger – Einfach nur ein Narr!?

Verfasst von SchVVarzer Peter am 3 Februar, 2010

Hallo Ihr Lieben, erstmal möchte ich mich verstellen, ähm .. vorstellen: Ich bin der Johannes. Wie meinen, den kennt Ihr schon? Nein, nicht der Johannes Gutenberg, der ist doch schon lange tot, ich schreib nur so …

Fußgänger – Johannes Fußgänger, so nennt man mich hier in Meeeenz. Meine Freunde von der Insel, Glen, Dalmore und er alte Bushmills nennen mich auch wohlwollend „Johnnie Walker.“

Ja, ja, die Älteren unter Euch werden sich noch an die gute alte Zeit erinnern, als man sich jemanden wie mich noch leisten konnte. Aber mittlerweile sind Alkohol und Zigaretten ja sooo teuer geworden – Besserverdienende erkennt man daran,  dass sie besoffen und Zigaretten qualmend am Hauptbahnhof herumliegen.

Aber das soll noch schlimmer kommen, angeblich müssen sich die Kommunen in diesem Jahr um 12 Milliarden neu verschulden. Nur 12 Milliarden? Ich dachte außer Mainz wären auch noch andere Städte verschuldet! Unsere Freunde „von de äbsch Rheinseit“, die Wiesbadener, sind da cleverer. Die haben jetzt eine Vergnügungssteuer von 10 Prozent eingeführt, ja, haben sie – für den unverbauten Blick auf das schöne Meeeenz und seine Narren. :-)

Die Wohnbaukrise, da wurde so viel geschmiert, dass BP (beyond petroleum) schon die ersten Bohrtürme zur Ölgewinnung aufgestellt hat. Ein unsinniges Kohlekraftwerk dessen Planung Millionen verschlang, um dann – zum Glück – doch nicht gebaut zu werden – war es denn wirklich nötig ein Kohlekraftwerk zu planen um Geld zu verbrennen? Ein neues Stadion für die Fußballkicker des „Mainzer Karnevalsverein“ – hätte es da nicht auch eine Cola-Kiste getan, da passen auch 20 Flaschen rein?

Also wenn das so weitergeht, dann heißt es bei Ebay bald : „drei, zwei, eins, MAINZ, Deins!

Aber was „en rischdische Meeeeenzer iss“, den stört das wenig, Hauptsache dem „goldisch Meeeenz am Roi“ bleibt die Fastnacht erhalten.

Da geht sie nun in die Endphase, die fünfte Jahreszeit nach Narrenrechnung. Nächste Woche am Altweiberdonnerstag beginnen die „Feiertage“. Altweiberdonnerstag, Altweiberfastnacht, das muss mir mal einer erklären!

Warum man es Altweiberfastnacht nennt, wenn beschwipste Damen den Chefs die Krawatte abschneiden, um dann Stunden später und einige Glas Sekt beschwipster, diese Trophäe in den Hosen ihrer Kollegen zu suchen – das wissen wahrscheinlich nur Scheidungsanwälte und Bill Clinton.

Tipp: Wer die Krawatte in der Hose des Kollegen an Fastnacht nicht findet, muss nicht traurig sein – der nächste Betriebsausflug kommt bestimmt. ;-)

Merke: Wenn Dir an den „tollen Tagen“ eine sichtlich angeheiterte Dame sagt: „sei doch nicht so steif“ könnte es unter Umständen genau das Gegenteil bedeuten. ;-)

Und wer glaubt, nach den „tollen Tagen“ sei alles vergessen, verziehen und vorbei, oder seinen Altweiberfastnachtsflirt für ein naives Dummchen hält, dem sei gesagt: Eine Schwangerschaft macht Frauen schlauer, plötzlich erinnern sie sich wieder an Namen, Adresse, Telfonnummer, Autokennzeichen …

Altweiber-Hexen wird man nicht so einfach los! ;-)

Wie meinen? Schrankdackel, Altweiberfastnacht, Altweiber-Hexen wird man nicht so einfach los … Nö, nö, den Schrankdackel habe ich aus dem Indernett, war so `nen Angebot auf  `ner Partnerschaftsbörse.

3.000 Euro, und alles war geritzt. Was, 3.000 ist zu wenig? Kann sein, aber mehr wollte ihr Ex-Mann nicht zahlen und der Jüngsten einer bin ich ja auch nicht mehr. :-D

Das Indernett ist schon eine tolle Sache, und seit der Schröder die Indischen IT-Techniker nach Deutschland holte, weiß ich auch was Indernett bedeutet.

Also zum Indernett bin ich ja durch meine Kumpel gekommen, mein Freund Glen, oder war es der alte Bushmills, nein, ich glaube Betonfrisur Oettinger war’s, sagte: „ My Fränd luck in de Indernett teer find you what vor de Bett“. Ich habe dann auch direkt einen schönen Bettvorleger gefunden, da ich aber seinerzeit ein wenig klamm war, also kein Geld hatte, versuchte ich es erst einmal bei Leih Koss.

Meine Güte, war das ein Verein, da musste man erst einmal tausende von Fragen beantworten, bis man was geliehen bekommt. Und schwer waren die Fragen – oder weiß einer von Euch, was zuerst da war, das Ei oder das Huhn?

Aber ich bin ja ein Cleverle, also habe ich mir direkt den Ältesten, quasi den Old Bushmills from Germany, Grandpa_Wolf, gekrallt. Uiii, ist der schlau, aber kein Wunder, muss wohl der Sohn oder Enkel von Albert Einstein sein, deswegen darf er sich auch so nennen, und viele Kinder hat der, die heißen auch alle Einstein, nur so schlau wie der Papa sind sie nicht, naja, man weiß ja nicht wer die Mama ist. ;-) Der hat mir dann auch gleich die richtige Sofitware empfohlen, so eine Art V13 für Imperia-Listen. Aber leider war diese Sofitware fehlerhaft – mein Freund, die Betonfrisur Günther, nennt es auch „Back“ – immer wenn ich diese Sofitware öffnete, erschien der schwere Ausnahmefehler „M800“!

Grandpa_Wolf meinte, es könne am Brauser liegen, ich solle es mal mit dem Feierfox versuchen. Hmmm … Was soll ich sagen? Ich war in allen Baumärkten der Umgebung, aber keiner hatte eine Brause von der Firma Feierfox!

Ich fragte dann meinen Freund, Stupsnase Oettinger, was ich tun soll. Der meinte nur: „That knows the devil. Ask me not so many Questions, hold the ball flat and let the Moderatoren in silence. Bethink, you are a Cleverle, but you not so rightly clever. I am the rightly Cleverle, that is also the ground, why Angie and the others in the CDU send me to Brüssel“.

Das war dann wirklich zu viel für mich, also antwortete ich ihm, im für ihn verständlichem Trollinger-English: „Keep your hairs in form, eat a few mouthbags and make you menothing younothing out of the dust.

Irgendwie kam ich dann doch noch mit dem Indernett klar, und weil ich so oft auf die Frage mit dem Ei und dem Huhn die richtige Antwort wusste, durfte ich bei Leih Koss sogar ein Praktikum machen – zusammen mit meinem Schrankdackel, so wie Ei und Huhn eben. :-)

Da habe ich wirklich viel gelernt, vor allem wie man die Frage mit dem Ei und dem Huhn löscht. Das ist ganz schön schwer –  zuerst musste man die Eier löschen und dann die dummen Hühner deaktivieren. Aber man kann die Hühner gar nicht so schnell deaktivieren, wie neue aus den Eiern schlüpfen – einige Kollegen sind sogar krank davon geworden.

Deswegen bin ich auch ganz schnell weg, bevor ich auch krank werde, denn krank sein kann sich doch heute keiner mehr erlauben – bei den Beiträgen!

Da muss man, wenn es einem nicht gut geht, schon mal die Zähne zusammenbeißen, aber nicht zu fest, sonst droht „Brückeneinsturz“, und das kost’ dann wieder extra.

Aber wenn ein Anbieter in der GKV teurer wird, darf man den Anbieter wechseln.

Jetzt suche ich im Indernett verzweifelt das Formblatt, um bei der Einkommensteuer den Provider zu wechseln!?

Aber ich glaube, die Regierung bekommt nun wieder Geld in die Kassen. Schlau sind sie schon, unsere Volksverdreher, ähm, Volksvertreter, machen einfach das, was sie uns verbieten– Hehlerware kaufen. Da sollen auf so kleinen Schallplatten für den Computer ganz viele Adressen von Leuten drauf sein, die Steuern hinterzogen haben. Und von denen wollen die nun das Geld doppelt und dreifach zurück, ganz schön clever.

Aber Frau Merkel hat schon gesagt, dass es einen Telefonjoker gibt. Wer bei der Steuerbehörde anruft und sich freiwillig bekennt, Steuern hinterzogen zu haben, muss keine Strafe zahlen, wenn er über Los kommt.

Nun verstehe ich auch, warum alle Bundestagsabgeordneten heute ständig ihr Handy am Ohr hatten …

So Ihr Lieben, das war’s für heut’,

ein wenig Spaß, ein wenig Freud.

Ein bunt gemischtes Allerlei,

Johnny’s Meenzer Narretei.

Doch oftmals reicht es nicht allein’,

einfach nur ein Narr zu sein.

Auch beim Narren ist ganz klar,

so mancher Spaß erschreckend wahr.

Ob Politik oder das Leben allgemein,

des Narren Wort sollte auch Mahnung sein.

Wer im Narren nur den Narren sieht,

vor dem Ernst, der Wahrheit, flieht.

Der Narr muss die Welt nicht so verbissen sehn’,

gleichzeitig darf er Problemen auf den Grunde gehn’.

Doch nun genug der schweren Kost, der Worte mein,

hebt euer Glas, stimmt all’ mit ein,

Alaaf den Freunden in Köln am Rhin,

ein Helau den Düsseldorfern hin,

friedlich miteinander, so soll es sein,

grüßt euch alle, Johnny aus Mainz am Rhein.

HELL AU! ;-)

Veröffentlicht in Humor, Narrentalk, Satire, Verschiedene | 12 Kommentare »

Was der FC Bayern München mit COSMiQ NICHT gemeinsam hat …

Verfasst von SchVVarzer Peter am 2 Februar, 2010

Sassa schrieb in ihrem Kommentar vom 01.02.2010:

Ich kann euch etwas beruhigen, das Niveau bei cosmiq sinkt ins Unermessliche. Weiterlesen …

Liebe Sassa,

da ist es Dir nicht anders ergangen als vielen anderen – ich nenne sie an dieser Stelle einmal – „Premium-Usern“, die engagiert viel Zeit und Mühe in die Plattform investierten und ggf. über längere Dialoge versuchten an Lösungen mitzuarbeiten.

Die meisten von ihnen haben resigniert das Handtuch geworfen, denn wer arbeitet schon gerne für den Papierkorb.

Du schreibst u. A. „das Niveau bei cosmiq sinkt ins Unermessliche“ und weiter Allerdings nicht nur von Mods, es sind die user, die das Ihrige dazu beitragen.“

Man würde es sich zu einfach machen, alles und jedes den Moderatoren, oder wie ich sie auf Grund ihrer Qualifikation zu nennen pflege, „Praktikanten“, in die Schuhe zu schieben. Allerdings steht das Sinken der Qualität ins Unermessliche, um bei Deiner Terminologie zu bleiben, im direkten Kontext zur Moderation.

Salopp formuliert, je schlechter die Mitarbeiter des Betreibers sind, desto schlechter wird auch das Publikum.

Wenn auf einer Wissensplattform mit einer weiten Erreichbarkeit und dermaßen vielen Mitgliedern wie COSMiQ, Moderatoren erst einmal „googeln“ müssen, was Euthanasie und Holocaust bedeuten oder Eichmann und Heydrich für aktuelle deutsche Politiker halten (ja, das habe ich wirklich bei einigen ehemaligen Kollegen so erlebt), dann muss es fast als Beleidigung an richtigen Praktikanten angesehen werden, wenn ich die Moderatoren als Praktikanten bezeichne. Von dem teilweise pampigen bis unverschämten Auftreten der Moderation im Schriftverkehr, möchte ich an dieser Stelle erst gar nicht reden.

Und dennoch, die Moderatoren sind in erster Linie Opfer denn Täter.

Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen … ;-)

Schauen wir uns zum Vergleich einmal den glorreichen Fußballclub FC Bayern München an.

Im dortigen Management arbeiten absolute Vollprofis. Um sich dauerhaft in der deutschen Spitze etablieren zu können und auch international zu den Top Ten zu gehören, hat man eine Mannschaft aus Spitzenprofis zusammengestellt. Zu jeder neuen Saison versucht man behutsam, ein oder zwei Amateure an die Profis heranzuführen.

Wer sich durchbeißt, bekommt einen Profivertrag, wer es nicht schafft, wird rigoros aussortiert und darf künftig einige Spielklassen tiefer sein begrenztes Können darbieten. Ein Konzept, das langfristig aufgegangen ist.

Würde dieser FC Bayern nun nach und nach alle, oder fast alle Profis auf einmal, durch preiswerte, aber in ihren fußballerischen Mitteln begrenzte Amateure ersetzen, man würde von der Bundesliga bis in die unteren Spielklassen durchgereicht.

Das anspruchsvolle Publikum würde fern bleiben, neben dem „einfachen Publikum” bestimmten Pöbler und Krawallmacher die Szene.

Zu Unrecht sähen sich die Spieler, zu Recht aber die Verantwortlichen immer wieder auf’s Neue herber Kritik bis hin zu Ausschreitungen mit Gewaltbereitschaft ausgesetzt.

Aber was können die Spieler dazu? Wer wäre wirklich so dumm, einen Vertrag bei Bayern München auszuschlagen? Dazu kommt natürlich die wachsende, falsche Selbsteinschätzung, frei nach dem Motto „Wenn mich der glorreiche FC Bayern München verpflichtet hat, muss ich auch gut sein.“ Dass dieser einst glorreiche FC Bayern mittlerweile nur noch in unteren Gefilden herumdümpelt und mehr von Proleten als Fußballästheten wahrgenommen wird, verdrängt man geflissentlich. Man vertraut auf das eigene, nicht vorhandene Können!

Und genau so verhält es sich bei Lycos iQ/COSMiQ

Die Gründungsväter und Totengräber von Lycos iQ, Christoph Mohn und Thomas Servatius, haben frühzeitig die guten Profis weggeekelt. Zuerst holte man Amateure wie Bushyasta und M800 ins Team, die sich mehr durch Treten oder Bolzerei als durch Spielkunst auszeichneten, und zur Unterstützung engagierte man als Einpeitscher von der Seitenlinie einen zynischer_Hiob.

Wie man mit dem Publikum umzugehen hat, sollte es sich kritisch und mit den Leistungen unzufrieden zeigen, ist in meinem Kommentar 5 in diesem Artikel recht anschaulich dargestellt:

http://lycosia.wordpress.com/2010/01/16/umgang-mit-elektronischen-medien-und-datennetzen-–-oder-knigge-18-0/#comment-3151

In der zweiten und dritten Generation setzte man dann nur noch auf Amateure aus den unteren Spielklassen. An sich liebenswerte Mitspieler und Kollegen der Kreisklassen, denen man plötzlich einen Profivertrag anbot. Wer konnte da nein sagen?

Einige von ihnen standen nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens, wurden eher übersehen denn wahrgenommen oder haben private oder berufliche Tiefschläge zu verkraften, plötzlich, auf einen Schlag hatte man die Möglichkeit „wer zu sein“; Moderator bei einer großen Community von Bertelsmann, später Burda.

Endlich einmal Dinge selbst lenken können, als gebildet und elitär angesehen werden, im Fokus abertausender Menschen stehen, und natürlich auch: Macht zu haben!

Kann man es ihnen, rechtschaffenen aber einfach strukturierten Menschen, verdenken, bei diesem Angebot zugegriffen zu haben?  Ich meine Nein!

Die Fehler liegen beim Management, dort hat man eindeutig eine falsche Personalpolitik betrieben.

Dazu kommt noch, dass die „Amateure“ in der Übergangsphase zwischen Lycos und Burda, über ein halbes Jahr führungslos und ohne Trainer, im Konzert der Großen spielen mussten.

Da wo aber die spielerischen Mittel fehlen, behilft man sich durch Fouls und Treten.

Genau dies wäre aber in den Chefetagen der Betreiber zu vermeiden gewesen, in dem man anständige Menschen bei den Amateuren belassen hätte, anstatt sie im Haifischbecken Web 2.0-Bundesliga zu verheizen.

So aber spielen nun alle da, vor und mit genau dem Publikum, wo sie ihrem Leistungsstand nach hingehören – bei den Amateuren.

Veröffentlicht in COSMiQ, Verschiedene | 32 Kommentare »

Ein Artikel bei dem jeder einmal über seinen Schatten springen darf …

Verfasst von SchVVarzer Peter am 31 Januar, 2010

Du wolltest schon immer einmal über Deinen Schatten springen?

Du wolltest einmal nicht bösartig kommentieren?

Du wolltest versuchen zu verstehen was Dein „Gegenüber“ sagen möchte?

Du wolltest nicht hetzen, sondern versöhnliche Worte finden?

Du wolltest mal in den Spiegel sehen um zu erkennen, dass Du auch nicht besser bist als andere?

Du wolltest Dich dem Druck der Öffentlichkeit entziehen und die Mail-Funktion nutzen um mit Deinem Streitpartner zu diskutieren?

Du wolltest schon immer mal etwas Gutes über andere, auch COSMiQ-Moderatoren oder deren Kritiker, schreiben?

Du möchtest einmal Mensch sein und kein wildes bissiges Tier?

Du möchtest Dich vielleicht bei Jemandem entschuldigen?

Wenn dies und vieles mehr dergleichen zutrifft, dann ist dieser Artikel …

NUR FÜR DICH! ;-)

Veröffentlicht in In eigener Sache, Verschiedene | 5 Kommentare »

Karl Delorme wurde 90 – Herzlichen Glückwunsch!

Verfasst von SchVVarzer Peter am 25 Januar, 2010

Der am 23. Januar 1920 im Herzen der Mainzer Altstadt geborene Kommunalpolitiker mit Herz und Bürgermeister a. D. feierte am gestrigen Samstag seinen 90. Geburtstag.
Man mag kaum glauben, dass der „Altstadtbub“ mit den charakteristischen dichtschwarzen Augenbrauen sein 90. Lebensjahr vollendet hat – sein Geist scheint jung wie eh und je.

Die politische Laufbahn des gelernten Drucksetzers und aktiven Mitgliedes der katholischen Jugend begann 1957 als Stadtratsmitglied und hauptamtlicher Dezernent. Karl Delorme, den eine enge Freundschaft mit Jockel Fuchs verband, war ein Mann des Volkes, sozial engagiert, in zahlreichen Ehrenämtern tätig, maßgeblich am Wiederaufbau von Mainz beteiligt – vor allem aber ein Mensch, der das Persönliche immer über Paragraphen stellt.

„Mit Paragraphen hatte ich es nicht so, aber ich aber immer gewusst, was ich wollte“

Er hat nicht nur gewusst, was er wollte, er wusste auch stets, was er tat und hatte immer ein Gehör für die Sorgen und Anliegen der Menschen in unserem schönen Mainz.
Er war ein Pragmatiker, ein Mann der kurzen Wege, vorbei am Gestrüpp unsinniger oder für den Bürger kaum verständlicher Verordnungen.

Nur wenige Politiker prägten das Bild des heutigen Mainz so wie Karl Delorme.

Karl Delorme – Biographie

Viele werden sich nun fragen warum ich an dieser Stelle über einen Bürgermeister a. D schreibe, den über die Grenzen von Mainz und Rheinhessen hinaus nur wenige kennen?

Ganz einfach!
Es waren Menschen wie Karl Delorme, die gerade nach dem Krieg viele Kommunen durch unkonventionelles Handeln und Anpacken, vor allem aber Menschlichkeit und einem Ohr für die Anliegen der Bürger prägten. Es waren die „Delorme’s“ dieser Republik, eine aussterbende Spezies, die wir meinen, wenn wir von aufrechten ehrlichen Politikern der Nachkriegszeit sprechen. Es waren Menschen, die noch zuhören konnten und nicht auf unsinnige Paragraphen oder Guidelines verwiesen. Es waren jene Leute, die tatkräftig mit anpackten, das vom Krieg zerstörte Land wieder aufzubauen, ein soziales Netz und eine Demokratie zu schaffen, in der wir uns heute sicher fühlen können, die es zu bewahren und auszubauen gilt. Es waren aufrechte Sozialdemokraten, für die Sozialdemokratie nicht abhängig von einer Parteizugehörigkeit war.

Die Delormes’s dieser Zeit verkörpern genau das, was wir heute bei vielen so schmerzlich vermissen.


Hierzu eine kleine Anekdote zu meiner ersten Begegnung mit Karl Delorme:

Es war Neujahr, der 1. Januar 1961, als ich nachmittags mit meiner Mutter und Bekannten meiner Mutter spazieren ging.
Unterwegs kamen wir an einem Feuermelder (diese roten Kisten, über die man damals die Feuerwehr rufen konnte) vorbei. An jenem Feuermelder fehlte das Glas, welches vor unbefugtem Betätigen des schwarzen Knopfes schützen sollte.
Fasziniert blieb ich davor stehen. Natürlich war mir bekannt, dass man diesen Knopf nicht so einfach drücken durfte, aber irgendwie zog er mich magisch an, er schien förmlich danach zu schreien, von mir, dem kleinen Peterchen, gedrückt zu werden.

Was blieb mir also anderes übrig? ;-)

Es dauerte auch nur wenige Sekunden, bis meine Mutter mit Entsetzen feststellen musste, dass ihr Klaus-Peter (so wurde ich immer genannt, wenn ich etwas angestellt hatte) gerade die Feuerwehr „bestellt“ hatte.
Wie damals so üblich, gingen schnell jede Menge Fenster auf, und viele Leute hatten zu den Geschehnissen das Unterschiedlichste zu sagen.
Eines musste man der Feuerwehr lassen – schnell waren sie schon damals. Es vergingen gerade einmal fünf Minuten – bei dem, was meine Mutter und ich uns alles anhören mussten waren es gefühlte 5 Stunden – und schon trafen drei Löschzüge und ein Kommandofahrzeug ein. Die Polizei kam ein wenig später ebenfalls hinzu, ob auch noch die Pfadfinder und Heilsarmee an der Veranstaltung teilnahmen, entzieht sich meiner Kenntnis, zu groß war der Menschenauflauf, um da als 5jähriger Knirps noch durchzublicken. :-)

Einige Wochen später erhielt meine Mutter einen Brief von der Stadt Mainz.
Wie Ihr Euch denken könnt, war darin weder eine Ehrennadel noch eine Belobigung für das kleine Peterchen, weil er die Sicherheitslücke des defekten Glases aufgedeckt hatte. Nein! Eine Rechung befand sich im Kuvert.

4 Einsatzwagen a 120,– D-Mark – Gesamtsumme 480,– DM
Begründung: verletzte Aufsichtspflicht, bla, bla, bla …

Freunde und Bekannte hatten natürlich, wie immer in solchen Fällen, jede Menge gute Ratschläge für meine Mutter parat. Brief schreiben und darauf verweisen, dass das Glas fehlte, also der Feuermelder nicht richtig gewartet wurde, sich an die Zeitung wenden, einen Anwalt konsultieren und viele weitere „hilfreiche Tipps“ wurden meiner Mutter zuteil.

Meine Mutter, eine kluge und toughe Frau, ignorierte alle gutgemeinten Ratschläge, nahm am nächsten Tag das kleine Peterchen an die Hand (ob das eine erzieherische Maßnahme war, oder sie einfach vermeiden wollte, dass ich alleine zu Hause noch mehr anstellte, entzieht sich meiner Kenntnis) und fuhr mit der „Elektrischen“ – so nannte man damals bei uns die Straßenbahn – schnurstracks zur Stadtverwaltung.

Dort saßen wir dann einem Herrn gegenüber, der trotz markanter, dichtschwarzer Augenbrauen und der für mich unangenehmen Situation, nichts wirklich Bedrohliches an sich hatte – Karl Delorme.

Das Sparschwein, welches ich ihm sofort als Wiedergutmachung anbot, nahm er allerdings erst einmal an sich. :-)

Meine Mutter schilderte ihm den ganzen Sachverhalt. Ruhig hörte er ihr zu, während ich am liebsten an den Fußnägeln weiter geknabbert hätte, weil ich mit den Fingernägeln schon „fertig“ war.

Nachdem meine Mutter ihre Ausführungen beendet hatte, nahm Herr Delorme das Schreiben mit der Rechnung an sich und sagte sinngemäß:

„Lieb Fraache, deen Wisch losse se mer mol do, ich kimmer misch drumm. Die solle sisch lieber mo drumm kimmern, dass ihr Feuermelder in Ordnung sinn und nit so än Kappes verzappe. Mache se sich kä Sorsche, do misse se nix bezahle. Die Sach iss erledischt“

Hochdeutsch: Gute Frau, die Rechnung lassen Sie mir mal hier, ich kümmere mich darum. Die sollen sich lieber darum kümmern, dass ihre Feuermelder in Ordnung sind, als so einen Mist zu verzapfen. Machen Sie sich keine Sorgen, da müssen Sie nichts bezahlen. Die Sache ist erledigt.

Mir gab er dann noch mein Sparschwein mit den Worten zurück „Bub, spar mo schee weiter unn künftisch lässte dei Griffel von de Feuermelder. Du willst doch nit, dass sisch dei Mudder widder Sorsche macht?“

Hochdeutsch: Bub, spar mal schön weiter und künftig lässt du die Finger von Feuermeldern. Du willst doch nicht, dass sich Deine Mutter wieder Sorgen machen muss?

Es war ein strenger, aber väterlicher Ton, der seine Wirkung nicht verfehlte. Fortan machte ich einen großen Bogen um Feuermelder. Ich widmete mich dann lieber auf dem Weg zur Schule den Apfelbäumen in fremden Gärten.

Aber die Geschichte, wie ich beim „Apfelklau“  erwischt wurde und der Apfelbaum dummerweise unserem Briefträger gehörte, vielleicht ein anderes Mal. :-)

Geschätzter Herr Delorme, nicht nur diese Begegnung mit Ihnen in meinen Kindheitstagen, haben bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, nein, es ist Ihr ganzes Tun und Wirken für die Stadt Mainz und seine Menschen.

Ihnen alles Gute zum 90. Geburtstag und mögen Sie uns allen noch lange erhalten bleiben.

Ihr „kleiner Feuerwehrmann“ Peter

Veröffentlicht in In eigener Sache, Politisches, Verschiedene | 6 Kommentare »

Antisemitismus beim Lycos/COSMiQ-Ableger Aliqs?

Verfasst von tilleulenspiegel am 24 Januar, 2010

Viel habe ich von Aliqs noch nie gehalten. Schon die Tatsache, daß der Lycos-Moderator M800 Aliqs aufzog, als Lycos anfing zu schwanken, fand ich moralisch unanständig.

Aber wo Geld oder Wichtigkeit involviert sind, geht die Moral wohl baden. :-(

Im Juni letzten Jahres hatte sich der Lycos-User zahal deaktivieren lassen, weil er verdeckte oder offensichtliche antisemitische Angriffe bei Lycos und Aliqs, unter anderem durch den User Vanquisch, leid war. Zahal wollte einfach nur seine Ruhe haben.

Er kam als Gan wieder, mit seinem netten Eisbären auf dem Felsen.

Nun wurde ich auf eine hitzige Diskussion in Aliqs aufmerksam, bei der Vanquisch wieder seinem Antisemitismus freien Lauf ließ.

Vanquisch

Gast

Re: Feinde auf CosmiQ

« Antworten #46 am: Januar 19, 2010, 11:15:21 »

——————————————————————————–

Für Freundschaft oder Feindschaft ist mir so ein Spiel nicht wichtig genug.Es gibt jedoch Umstände und Standpunkte wo mir der Puls auf 180 geht.
Ob es nun ein Beamter ist,der seinen drögen Büroalltag durch chatten im Internet totschlägt-oder der User, der Araber als Tiere bezeichnet;die man auch so behandeln muss.
Ich meine,in einer Zeit wo Arbeitnehmer wegen der Aufladung ihres Privat Handy mit Bürostrom,einem Brötchen vom Buffet oder einem Pfandbon fristlos gekündigt werden,ist so ein pflichtvergessener Beamter nicht zu tolerieren.
Zu dem User,der als Avatar das Logo der Israelischen Brigade 1( intern in der israelischen Presse Killerbrigade genannt) nutzte,der Araber als Tiere sieht und so behandelt sehen will,dazu erübrigt sich wohl jeder Kommentar.Gut das dieser User deaktiviert wurde-schlecht,das er erneut teilnehmen kann.
Fazit.-
Mit einem Klick auf die BL und schon ist das Thema vom Tisch.

http://www.aliqs.de/forum/index.php?topic=4591.msg116729#msg116729

Wie unsinnig die erste Behauptung von Vanquisch ist, kann man aus der Antwort von Hony ersehen.

Für die zweite Behauptung hätte ich gern einen für alle Leser nachvollziehbaren Beweis.

Vanquisch, solange Du den Beweis nicht erbracht hast, muß ich Deine Sätze als das ansehen, was sie sind: purer, widerlicher Antisemitismus.

Re: Feinde auf CosmiQ

« Antworten #50 am: Januar 19, 2010, 17:02:44 »

——————————————————————————–

Hallo Vanquisch.

Ich möchte dich mal aufklären:

Also 1. – der User zahal wurde nicht deaktiviert, er ging freiwillig.
Er fing später wieder neu an.

Auch Honorata wurde nicht deaktiviert, auch ich ging freiwillig und find als Immas wieder neu an.

Der Avatar von zahal: ich habe dir in mindestens 10 PN erklärt und eigentlich bewiesen, dass er NICHT das Zeichen der Brigade Zahal als Avatar hatte.
Es war ein Baum, aus seiner Heimat.

Ich hatte dir mehrere LInks geschickt, die das einwandfrei bewiesen.
Auch der Support hat sich um sein Avatar gekümmert und hat nach zahlreichen Recherchen gesehen, dass es sich um ein anderes – ähnliches Zeichen handelte.
Deine Beschwerden wurden dementsprechend als unbegründet abgewiesen und zahal durfte das Avatar behalten.

Ich hoffe mal sehr, dass Vorkommnisse, die dort stattfanden und stattfinden, nicht hier her getragen werden.

Ich hoffe auch, das ist nun mal endlich geklärt.

Soweit zu Aliqs.

Ich habe daraufhin zahal gebeten, falls vorhanden, mir die beiden vorherigen Avatare per Email zu schicken.

Hier sind sie, macht Euch selbst ein Bild.

Was mich sehr befremdet, oder, um es korrekt auszudrücken, enorm wütend macht, ist die Tatsache, daß, obwohl der Gast Vanquisch augenscheinlich aus Aliqs (hoffentlich für alle Zeiten) rausgeworfen worden ist, sein Antisemitismus aber weiterhin gelesen werden kann.

Ich finde es beschämend, daß die Administration diesen Dreck nicht entfernt hat.

Oder sind Kehrblech und Besen so teuer, daß diese Werkzeuge gegen den bei Aliqs niedergeschriebenen Antisemitismus nicht eingesetzt werden können?

Pfui Teufel!!! :-( Macht Hausputz!!!

Und nun frage ich mich, wie COSMiQ reagieren wird. Dort ist der User ja auch registriert. Hoffentlich wird dort mal verfolgt, was von ihm geschrieben wird.

Eure entsetzte
TillEulenspiegel

Der von mir angesprochene, antisemitische Teil ist entfernt worden.
Manchmal hilft es ja doch, seinen Mund aufzumachen. ;-)

Vanquisch
Gast
Re: Feinde auf CosmiQ
« Antworten #46 am: Januar 19, 2010, 11:15:21 »

——————————————————————————–
Für Freundschaft oder Feindschaft ist mir so ein Spiel nicht wichtig genug.Es gibt jedoch Umstände und Standpunkte wo mir der Puls auf 180 geht.
*******
Fazit.-
Mit einem Klick auf die BL und schon ist das Thema vom Tisch.

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Interviews mit Lycos/COSMiQ-Praktikanten – Teil II: Die „intellektuelle Elite“

Verfasst von SchVVarzer Peter am 21 Januar, 2010

Webanhalter: Viele Mitglieder scheinen sich persönlich angegriffen zu fühlen, wenn ihre Fragen deaktiviert wurden. Könnte ein off-topic-Bereich, eine “Spielwiese” helfen?

hvenator: Als langjähriger User hast Du ja auch noch die Zeiten des alten Lycos-Forums mitbekommen. Ich würde gerne wissen, ob Du meine Einschätzung teilst, dass dies keine Spielweise, sondern vielmehr ein Schlachtfeld war, wo “befreit von der Zensur” unter den Usern verbaler Mord und Totschlag herrschte.

Webanhalter: Im damaligen LYCOS-Forum konnte man wirklich viele “Unfreundlichkeiten” finden. Was machst du konkret für einen besseren Umgangston auch in Auseinandersetzungen?

hvenator: Es heißt für Telefonate, dass man ein Lächeln hören kann. Ich bin überzeugt, man kann auch ein Lächeln lesen. Daher versuche ich stets, freundlich zu sein, insbesondere, wenn ich merke, dass es ein User einfach nicht besser weiß, z.B. weil er neu ist. Dann schreibe ich ihm eine PN, begrüße ihn hier und gebe ihm Tipps und Hinweise und biete mich als Ansprechpartner an. Dieser Typ User wünscht sich einen erfahrenen Führer durch die Anfänge von COSMiQ. Bei unseren erfahrenen Usern ist das natürlich längst nicht mehr nötig, hier spricht man auf Augenhöhe miteinander.

In Auseinandersetzungen versuche ich zunächst zu deeskalieren, indem ich dem User das Gefühl vermittle, dessen Belange ernst zu nehmen und ihm zeige, dass ich ein echtes Interesse daran habe, eine Lösung für und mit ihm zu finden. Anfangs ist das häufig anstrengend, weil User im ersten Zorn eine PN verfassen, die eigentlich nicht ihre Art ist. Schließlich geht man fast immer mit einem freundschaftlichen virtuellen Händedruck auseinander.

Ja, ja unser Hvenator. Spontan fiel mir dazu der Quelle-Konzern ein, aber mit einem solchen Vergleich würden man dem einstigen Flaggschiff der Versandhäuser unrecht tun.

Besser passt da schon der Vergleich zu Investment-Bänkern – vom Blender zum Bankrotteur!

Das Schlachtfeld Lycos-Forum war tatsächlich einzigartig und sucht wohl seinesgleichen im gesamten Internet. Ich habe bisher keine Plattform gefunden, auf der es dermaßen übel zugeht, wie dies im Lycos-Forum der Fall war.

Der Gipfel an Frechheit, fast schon unverfroren ist es, wenn sich nun Hvenator hinstellt und die User für SEIN Versagen verantwortlich macht.

Hvenator, DU und M800, Ihr beiden wart die verantwortlichen Moderatoren in diesem unsäglichen Forum. Die User dafür in die Pflicht zu nehmen, dass Ihr nichts von Eurem Job versteht, ist das nicht etwas billig?

Stress und Ausrisse hin zu unhöflichem Verhalten der User gibt es in vielen Foren, aber durch kompetente und vernünftige Moderation gelingt es fast allen Betreibern, Eskalationen wie sie im Lycos Forum an der Tagesordnung waren, zu vermeiden.

Wenn man sich aber mit Hetzern wie zynischer_Hiob, Honorata, Bushyasta und Quartermass, um nur einige zu nennen, gegen User verbündet und diesen Günstlingen alles durchgehen lässt, kommt genau das heraus, was aus dem Forum wurde – Hvenator’s Battlefield!

Diesen Satz von Dir, Hvenator, muss man sich einmal langsam auf der Zunge zergehen lassen:

“In Auseinandersetzungen versuche ich zunächst zu deeskalieren, indem ich dem User das Gefühl vermittle, dessen Belange ernst zu nehmen und ihm zeige, dass ich ein echtes Interesse daran habe, eine Lösung für und mit ihm zu finden.”

Und hier ein Beispiel, wie das bei Dir, einem Menschen der sich als Teamplayer bezeichnet und für sich in Anspruch nimmt, zur intellektuellen Elite zu gehören, dann in der Praxis aussieht:

Von User, 15 Jahre alt (Datum: 23.08.2009 21:55)

JUHU

HOCH LEBE DIE INKOMPETENZ

HURRA

HURRA

HURRA

KEINE LIEBEN GRÜßE

Von hvenator (Datum: 23.08.2009 21:58)

Re: JUHU

Wenn ich Sie wäre, würde ich Ihre Inkompetenz nicht so feiern.

Von User, 15 Jahre alt (Datum: 23.08.2009 22:34)

Re: Re: JUHU

Schau mal was hier steht:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Intelligenz&oldid=63697554

Einziger Satz auf der Seite.

Du hast keinen Zusammenhang erkannt.

Von hvenator (Datum: 23.08.2009 22:40)

Re: Re: Re: JUHU

Dann darf ich davon ausgehen, dass der Inhalt Ihrer letzten Mail, ich zitiere:

“HOCH LEBE DIE INKOMPETENZ

HURRA

HURRA

HURRA

KEINE LIEBEN GRÜßE”

nicht auf Sie selbst, sondern auf mich zu beziehen ist?

Von User, 15 Jahre alt (Datum: 23.08.2009 22:59)

Re: Re: Re: Re: JUHU

Ja.

Von hvenator (Datum: 23.08.2009 23:09)

Re: Re: Re: Re: Re: JUHU

Herzlichen Dank, damit habe ich es amtlich, dass ich von Ihnen wegen einer völlig legitimen Moderationsmaßnahme beleidigt worden bin. Sämtlichen PN-Verkehr inklusive eines Screenshots der von Ihnen dankenswerterweise sogar noch selbst verlinkten kleinen Wiki-Site verschnüre ich jetzt mal fein säuberlich und das Ganze geht dann direkt zu MTG zur Beurteilung Ihrer….”Aufenthaltsgenehmigung”.

Seien Sie unbesorgt, der PN Verkehr wird vollumfänglich übermittelt, gerne wird Ihnen MTG eine Kopie dessen zukommen lassen, was ich ihm übertrug.

Herzlichen Dank für Ihre Kooperation und weiterhin einen schönen Abend.

Von User, 15 Jahre alt (Datum: 23.08.2009 23:13)

Re: Re: Re: Re: Re: Re: JUHU

Yo.

Geh weiter Fragen deaktivieren, die du nicht verstehst.

Von hvenator (Datum: 23.08.2009 23:17)

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: JUHU

Bitte wenden Sie sich mit weiteren An- und Rückfragen an den zuständigen Administrator MTG…

Von User, 15 Jahre alt (Datum: 23.08.2009 23:19)

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: JUHU

Coole Geschichte Bruder.

Speicher dir diesen ganzen Kram in eine Textdatei, damit du nicht mehr tippen musst.

Oder hast du das schon.

Von hvenator (Datum: 24.08.2009 10:54)

Z.K.

Nach Kenntnisnahme des vorliegenden Sachverhalts und in Absprache mit der Administration der Hubert Burda Media AG wird dieser Account für 24 Stunden gesperrt. Die Sperre tritt inkraft, sobald ich sehe, dass diese Nachricht gelesen wurde.

Bitte nutzen Sie die Zeit, um sich

1. den Löschgrund, der Anlass Ihres Fehlverhaltens war, zu vergegenwärtigen

2. Ihren Umgang Kritik und Widerständen zu überdenken

3. Ihre Intuition bei Lycos IQ aktiv zu sein, zu hinterfragen.

Hvenator, schämst Du Dich eigentlich gar nicht, einen gerade mal 15 Jahre alten User so vorzuführen und in den Hinterhalt zu locken? Gerade DU hast das doch wirklich nicht nötig!

Wüsste ich es nicht genauer, ich könnte meinen, Du wärest gerade mal 15 Jahre alt, wenn überhaupt.

Hvenator galt einmal als souveräner Moderator, bisweilen verständnisvoll und dialogfähig, allem Anschein nach hat er sich aber auf das Niveau einiger seiner Kollegen herunterziehen lassen. Besser wäre es gewesen, das Team hätte sich am einstigen Hvenator orientiert und nicht umgekehrt.  Schade! Daher kann der Daumen nur nach unten zeigen.

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

mrhuss799: Ich hätte gerne automatische Tag-Vorschläge. ;-) Welche Fragen mich (positiv) interessieren, kann man ja sehen, wenn man auf meine Top-Themen schaut: Bahn, Computer, Informatik, Java. Die letzten drei natürlich berufsbedingt und “Bahn” weil ich viel mit der Bahn unterwegs bin. Negativ sind natürlich alle Fragen, die man als Mod löschen muss.

„Negativ sind natürlich alle Fragen, die man als Mod löschen muss.“

Nein, negativ ist, positive Fragen, am besten gleich samt Fragesteller, ins Negative umzukehren, Positives in Fragen nicht zu erkennen und zum Schuss die Milchmädchenrechung aufzumachen: „Alles was Praktikanten löschen war negativ“.

NEGATIV, lieber mrhuss799, ist die Grundeinstellung, mit der einige Praktikanten an ihr teuflisches Werk gehen“

Wenn man nicht alles auf die Goldwaage  legen will, gibt es an Deiner Moderation an sich wenig auszusetzen. Schade, dass Du Deine zweifelsohne vorhandenen Fähigkeiten und Möglichkeiten nicht einsetzt, auf Deine Kollegen einzuwirken, einiges an Ihrer Arbeit und vor allem sich selbst auf den Prüfstand zu stellen. Dennoch, Daumen nach oben. ;-)

Ach ja, MTG stellte sich natürlich auch den Fragen des Webmasters. Gewohnt souveräne Antworten im Stile eines Politikers – viel reden und nichts sagen. ;-)

Es wurde ein wenig geträumt, was möglich wäre wenn …, ein paar technische Änderungen in Aussicht gestellt –  das kennen wir ja schon von Christoph Mohns Administratoren – nur das Kernthema, qualitative Verbesserung der Moderation bei verringerter Quantität der Praktikanten, wurde (bewusst?) ausgelassen.

Interviewreihe mit den Moderatorinnen und Moderatoren von COSMiQ

Veröffentlicht in COSMiQ | 16 Kommentare »

Interviews mit Lycos/COSMiQ-Praktikanten – Teil I: Das Fußvolk

Verfasst von SchVVarzer Peter am 20 Januar, 2010

Wenn Praktikanten von Burda nicht unbedingt damit rechnen müssen Kritik gegenüber zu stehen, sind sie auch schon mal bereit, in einem Interview aus dem „Nähkästchen“ zu plaudern, erst Recht, wenn der Fragesteller schön bei seichten Fragen bleibt und es vermeidet, bei wirklich kritischen Themen nachzuhaken.

Was bei solchen Fragen herauskommt und was/ob Burda-Praktikanten Interessantes zu sagen haben, könnt Ihr hier nachlesen:

Interviewreihe mit den Moderatorinnen und Moderatoren von COSMiQ

Im Nachfolgenden habe wir vom Liberty City Team uns das wenige Kommentierungswerte einmal herausgepickt und mit unseren Augen betrachtet.

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

dibashi: Ich würde es gerne sehen, wenn die Vielzahl an unsinnigen tags wegkäme und ein sinnvolleres System eingeführt würde.
Fragen aus dem medizinischen und pädagogischen Bereich interessieren mich persönlich sehr, besonders dann, wenn sie nicht gleich mit Hilfe von “Tante Google” beantwortet werden können.
Ärgerlich finde ich Fragen, die rein zur Provokation oder Selbstdarstellung abgesetzt werden. Fast noch schlimmer empfinde ich Antworten, die dem Fragesteller nicht helfen, etwas mehr Mühe in die Antworten investiert und es gäbe sehr viel seltener Grund, die Qualität zu bemängeln. ;)

Dibashi, grundsätzlich gibt es gegen Deine Wünsche keine Einwände, insbesondere bei den Tags und den schlampigen Antworten einiger User und Praktikanten.

Aber werden nicht gerade Fragen aus dem medizinischen Bereich, welche nicht mit Google zu beantworten sind, von Deinen Kollegen reihenweise mit manchmal nicht nachvollziehbaren Begründungen und nach Belieben gekippt? Allerdings gebe ich zu, dass gerade medizinische Fragen schwer zu moderieren sind, denn nicht immer ist klar abzugrenzen, wo medizinischer Ratschlag helfen oder schaden kann. Hier sind wirkliche Profis gefordert, eine Laientruppe ist so gefährlich wie viele Fragen selbst.

Dem Vernehmen nach sollst Du freundlich und hilfsbereit sein, auch PN der User scheinen von Dir nahezu immer beantwortet zu werden.

Daumen nach oben! ;-)

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

Fellknaeuel: Gute Frage ! Als Normaluser, der ich ja nun auch bin, würde ich es lieben wenn den Spammern ein Riegel vorgeschoben wird. Manchmal ist es wirklich schlimm damit, vor allem Nachts wenn kaum ein Moderator on ist.
Fragen von besonderem Interesse sind eigentlich alle Fragen die mir mein Wissen bereichern.
Und auch die GuMo finde ich manchmal Ok, da kann man sich mit den anderen Usern zwanglos austauschen. Ohne das man gleich als Mod angemacht wird.
Blöde finde ich das, wenn man einem User eine Frage gelöscht hat,das manche User gleich ein wenig ausfallend werden dem Moderator gegenüber ohne das man es ihm erklären konnte warum denn seine Frage nun gelöscht wurde.
Oder man bekommt alte Fragen und Antworten vor den Bug geknallt mit der provozierenden Frage “Und was ist damit Mod ? Du darfst das wohl ?”
Dabei sind das Fragen/Antworten die man gegeben hat bevor man Moderator wurde. Aber das ist dem User da nicht bewusst, weil es ja nicht im Profil steht seit wann man Moderator ist.
Aber ansonsten bin ich gerne Moderator hier. Habe es nicht bereut zugesagt zu haben.

Liebe Felli, Spammer sind auf allen Plattformen im Internet ein Problem, bei LycosiQ/COSMiQ treten diese mittlerweile allerdings überproportional häufig in Erscheinung. Habt Ihr Euch denn schon mal gefragt, ob dies vielleicht auch an Euch und Eurer Art des Moderierens liegen könnte? Ein altes Sprichwort sagt: „Wie es in den Wald …“

Eine Nachtmoderation mit Augenmaß und allgemein freundliche, ihrer Aufgabe gewachsene Moderatoren mit sozialer Kompetenz könnten da Wunder wirken.

Das Gleiche gilt auch für den Umgang mit den wenigen (es gibt sie tatsächlich) Usern, welche glauben, sofort poltern zu müssen. In meiner aktiven Zeit als Moderator brauchte es meist nur eine freundliche PN, die meinem Gegenüber vermittelte, dass ich sein Anliegen, und sei es in meinen Augen noch so abstrus, ernst nehme, und der Ton wurde sofort angenehmer.

Empathie heißt hier das Zauberwort.

Viele scheinen gar nicht zu wissen, dass Du moderierst, jedenfalls fällst Du selten bis gar nicht auf. Klar, Fehlentscheidungen gibt es auch schon mal, aber welcher Mensch macht keine Fehler?

Jemand, der beim Moderieren nicht auffällt, kann eigentlich nicht schlecht sein in seinem Job. Daumen ganz klar nach oben. ;-)

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

rhus_toxic: Ich interessiere mich, na klar, für Fragen aus meinem Fachgebiet, dem graphischen Gewerbe, und allem, was mit Schrift und Gestaltung zu tun hat. Negativ fallen mir besonders immer wiederkehrende Fragen (das Ei und das Huhn), Fragen nach illegalen Inhalten und das unverschämte Verhalten mancher User in Antworten und Kommentaren auf.

Okay, Fragen der Kategorie „Ei/Huhn“ mögen den Stammuser nerven, diese Fragen zu löschen schafft sicherlich keinen Schaden. Grundsätzlich werden aber viel zu viele „Doppelungen“ gerade von Dir, Rhus, oft noch ohne Sinn und Verstand oder wenigstens darüber nachgedacht zu haben, gelöscht.

Wenn ich eine Frage stelle, erwarte ich dazu die NEUSTEN Erkenntnisse, manchmal auch viele Meinungen, um mir wirklich ein Bild machen zu können. Eine oder mehrere, teilweise zwei Jahre alte Fragen zu dem Thema, sind da eher NICHT HILFREICH, zumal sie nicht aktuell im Fokus der Leser stehen. Bei zu vielen Fragen aktualisieren sich die möglichen Antworten ständig, andere Fragen haben, obwohl in der Vergangenheit mehrfach gestellt, keine befriedigende Antwort erhalten. Wenn ich sehe, wie Du beispielsweise Fragen nach Auto-Kindersitzen (ist nur eines von vielen Beispielen) deaktivierst, weil eine ähnliche vor einem Jahr schon einmal gestellt wurde, kommt mir die Galle hoch. Das Gleiche gilt auch für viele interessante wissenschaftliche Fragen, welche durchaus mehrfach gestellt werden können, da es einfach sehr viel Informationen dazu gibt.

Rhus, Du solltest Dich besser einmal um die geschätzten 3.000 Doppelungen zu Fotobearbeitungsprogrammen oder die gefühlten 10.000 Fragen zum besten Internet-Browser kümmern. Damit wärst Du für’s Erste beschäftigt und könntest – zumindest für eine Weile – keinen Schaden bei COSMiQ anrichten.

Was das „unverschämte Verhalten“ der User angeht: Wer im Glashaus sitzt sollte es unterlassen mit Steinen zu werfen! Wie sollen die User einem Praktikanten Respekt gegenüberbringen, der aktiv mit dem Blog des zynischem Hiob verbandet ist und sich dort an der Hetze gegen User beteiligt?

Kauf Dir bei Aldi ein paar Tüten Buchstabensuppe und gestalte diese zu irgendwelchen graphischen oder texterischen Gebilden, gerne schicke ich Dir auch ein ganzes Paket mit Buchstabensuppe, Hauptsache Du lässt Deine Finger von Dingen die Du nicht begreifst.

Daumen ganz klar nach unten! :-(

Webanhalter: Bei welchen Fragen ist denn am meisten das Eingreifen eines Moderators nötig?

Schmiegelmann: Im Grunde sind es alle Fragen, die nicht den Guidelines entsprechen. In erster Linie aber werden Spam-Fragen, Fragen pornographischer Art und diskriminierende Fragen schnellstmöglich entfernt. Dies vor allem auch zum Schutz unserer jüngeren Mitglieder.

Webanhalter: Was gibt es außer dem Deaktivieren von Fragen noch für Aufgaben, die Moderatoren bei COSMiQ wahrnehmen?

Schmiegelmann: Moderation heißt ja nicht ausschließlich Deaktivierung, sondern auch Hilfestellung. Wir sind jederzeit für Fragen der User da, und versuchen unter anderem auch Unklarheiten unter den Usern zu beseitigen. Wenn jemand eine Frage oder ein Problem hat, kann er selbstverständlich immer einen Moderator anschreiben.

Webanhalter: Wird das denn auch von den Mitgliedern in Anspruch genommen?

Schmiegelmann: Ja, es wird sehr häufig in Anspruch genommen. Viele Dinge lassen sich dadurch rasch klären und viele “Unstimmigkeiten” lösen sich sehr schnell auf. Es entstehen oftmals auch sehr angenehme Gespräche dadurch :-)

Webanhalter: Das freut mich natürlich. Zu meinen Zeiten als Moderator war das Deaktivieren von Fragen noch das Aufwendigste. Wie ist es Deiner Meinung nach zu dieser Änderung gekommen?

Schmiegelmann: Nun ja, das “Aufräumen” nimmt immer noch sehr viel Zeit in Anspruch, aber der Kontakt zu den Usern ist einfach wichtig. Der User soll sich ja wohl und ernst genommen fühlen. Das ist unser Ziel hier und daran arbeiten wir ständig.

Schmiegelmann, ich habe keinen Zweifel, dass Du bemüht bist, die User ernst zu nehmen, auch wenn ich als User „Hein Blöd“ mehr als einmal am eigenen Leibe erfahren durfte, dass Dialogfähigkeit nicht zu Deinen Stärken zählt und einmal von Dir getroffene Entscheidungen, und seien sie noch so verkehrt, nicht revidiert werden. Möglicherweise warst Du aber auch nur von Deinen Kollegen gegen mich aufgestachelt.

Spam und pornographische Fragen gehören deaktiviert – keine Frage! Das können die User aber auch recht gut selbst über den MB regeln, wenn man sie nicht sukzessive ihrer Mündigkeit beraubt und zu willenlosen Herdentieren zu erziehen versucht.

Vielleicht gibst Du tatsächlich den Usern Hilfestellungen und hilfst bei Problemlösungen, dies zu beurteilen steht mir mangels Informationen allerdings nicht zu. Dies auch von all Deinen Kollegen zu behaupten ist schlicht übertrieben bis gelogen. Auf jeden Fall warst Du früher eine sehr angenehme und sympathische Kollegin.

Viele Deiner Kollegen gehen mißgelaunt, die User von vornherein negierend, ans Deaktivieren. Vom Willen, Usern im Dialog Hilfestellung zu geben, ist selten etwas zu spüren – einige wären damit auch schlicht überfordert, denn sie können nichts anderes, als wahllos deaktivieren.

Leider hast Du Dich im Laufe der Zeit von diesen „Kollegen“ anstecken und auf deren Niveau herunterziehen lassen, aber noch ist es nicht zu spät zur Kehrtwende. Daher bleibt der Daumen in der Mitte stehen, wohin er ausschlägt, wird die Zukunft zeigen.

Webanhalter: Wofür interessierst du dich in deiner Freizeit?

maja1st: a.) COSMiQ, b.) COSMiQ und c.) COSMiQ sowie d.) unkomplizierte PC-Spiele.

Webanhalter: Welchen anderen Plattformen oder Internetseiten kannst du empfehlen?

maja1st: Anschließend an 3.a.): Die Spiele-Seite von t-online.de. Da finde ich eigentlich immer was.

Webanhalter: Seit wann bist du Mod und wie bist du dazu gekommen?

maja1st: Seit November 2007… Ich habe mich mit einem ganz lieben Kollegen zusammen beworben, weil wir dem Untergang der Plattform nicht zuschauen wollten.

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

maja1st: Ich würde gern die unsinnigen Antworten /bzw. die TOP-Bewertungen solcher in den Griff kriegen… Ich weiß nur noch nicht, wie!

Maja, Deine ersten beiden Antworten sprechen doch für sich – oder?

MTG meinte seinerzeit sinngemäß, als ich ihn darum bat, den „Hein Blöd“ zu deaktivieren: „Kluge Entscheidung, ein wenig Abstand zu Lycos iQ schafft auch eine andere Sichtweise.“

Sicher nett von ihm gemeint, ohne böswillige Hintergedanken, nur waren diese Worte an den Falschen adressiert. Sinnvoller wäre es, Dir diese Worte des MTG ins Profil zu schreiben!

Maja, COSMiQ ist keine Droge, die man täglich zu sich nehmen muss und erst Recht keine unkomplizierte Spieleseite. Wäre es nicht besser, öfters mal eine COSMiQ-Pause einzulegen und auf die Spieleseite von T-Online zu gehen? Einige User würden es Dir sicher danken.

So, Du wolltest dem Untergang von Lycos iQ nicht tatenlos zuschauen? Aber war es denn wirklich nötig, auch noch aktiv mitzuhelfen? Deine Kollegen hätten es sicher auch ohne Dich geschafft, das Schiff Lycos iQ dahin zu manövrieren, wo es heute ist – auf dem Meeresgrund.

Und seien wir doch mal ehrlich, davon, bei Lycos iQ/COSMiQ etwas in den Griff zu bekommen, bist nicht nur Du himmelweit entfernt!

Nomen est omen. Maja, als fleißiges Arbeitsbienchen für das gewissenhafte Erledigen einfacher Aufgaben, wärst Du auf jeder Plattform eine Bereicherung.

Aber wo nichts vernünftig strukturiert ist, qualifiziertes Personal fehlt, sogenannte Führungskräfte diesem Anspruch nicht genügen, bist Du hoffnungslos verloren – Kanonenfutter eben.

Weil ich Dir unterstelle, dass Du im Gegensatz zu  einigen Deiner Kollegen keine bösartigen Gedanken hegst, Dir Mühe gibst aber einfach nicht besser kannst, bleibt der Daumen in der Mitte.

Webanhalter: Was würdest du bei COSMiQ ändern und welche Fragen sind für dich von besonderem Interesse (positiv wie negativ)?

MrGoodcat: Was ich bei COSMiQ ändern würde, wäre das wie schon oft angesprochene Tagging der einzelnen Fragen. Außerdem sollte meines Erachtens nach etwas am Punktesystem verändert werden. Wir sind mittlerweile beim Einstein^18, da müsste irgendwann mal etwas neues kommen. Im übrigen bin ich der Meinung die Diplome der User sollten mehr in den Vordergrund gestellt werden oder gar in das Punktesystem mit einfließen. Kritiker würden jetzt sagen dass sich sowieso jeder User die Diplome durch ändern der Tags erschleichen kann, dieses Problem sollte dann aber mit der Festsetzung von “Haupt-Tags” von selbst lösen.

Lieber MrGoodcat,  kluge Gedanken, ohne wenn und aber. Zudem Forderungen, die von vielen Usern schon seit langem gestellt worden sind und immer wieder gestellt werden. Nur habe ich leider meine berechtigten Zweifel, dass Deine Worte von den Verantwortlichen auch gehört werden.

Wir beide hatten zwar nur einmal kurz das Vergnügen, via PN zu kommunizieren, dabei hast Du allerdings den Eindruck eines vernünftigen und besonnenen Menschen hinterlassen.

Lass Dich von Deinen Kollegen nicht versauen und gehe Deinen eigenen Weg.

Daumen natürlich nach oben! :-)

Der zweite Teil über die “intellektuelle Elite” erscheint morgen.

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Umgang mit elektronischen Medien und Datennetzen – oder Knigge 22.0 …

Verfasst von SchVVarzer Peter am 16 Januar, 2010

… für Apple User gerne auch iKnigge 22.0 ;-)

Der gute alte Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr Knigge kannte weder das Internet noch Lycos/COSMiQ, als er vor 220 Jahren sein berühmtes Werk „Über den Umgang mit Menschen“ verfasst hat. Sonst hätte er wahrscheinlich noch das Kapitel „Über den Umgang mit elektronischen Medien und Datennetzen“ angeführt.

Die Gnade der zu frühen Geburt hat ihm erspart, was wir nun erleiden müssen.

Zwar haben sich Knigges benimmfeste „Enkel“ längst des Themas angenommen und geben im Internet, Büchern und diversen Printmedien hilfreiche Erklärungen und Anleitungen zum anständigen Umgang der Menschen untereinander, in der modernen Welt des Internets, Web 2.0 und sonstiger elektronischer Medien. Blöd nur, dass offensichtlich viele solche simplen Regeln nicht kennen oder bewusst nicht kennen wollen, oder das, was ihnen die gute Kinderstube mitgegeben haben sollte, beim Druck auf den Powerknopf des Computers  entweder vergessen, verdrängen oder schlicht über Bord werfen.

Sogenannte Netiquette’s, AGB’s und Guidelines – wobei letzteres von den meisten jungen Menschen für eine Fluggesellschaft von Guido Westerwelle gehalten wird –  sollen zwar Hilfestellung zum Benimm geben, die Betonung liegt aber auf „sollen“.

Auf Beleidigungen, fehlende Umgangsformen, Ausdrucksweise und Vergewaltigung der deutschen Sprache, Fragen, Antworten und Kommentare, die an Dummheit kaum zu überbieten zu sein scheinen, um am nächsten Tag doch wieder getoppt zu werden, hat das aus Lycos hervorgegangene COSMiQ weder ein Abonnemente oder Patent noch die Erfinderrechte, aber man ist dort bemüht diese Attribute täglich aufs Neue zu fördern.

Wer nun glaubt, diese Spezies der Knigge-Ignoranten würde sich einzig und allein bei COSMiQ tummeln, sei an dieser Stelle eines Besseren belehrt – man findest sie überall im Internet wo geschrieben, diskutiert oder schlicht kommuniziert wird.

Das Internet, eine Droge für relativ wenig Geld!

Der Werteverfall findet in der gesamten elektronischen Welt sowie allen Datennetzen statt, und die Grenzen zwischen Internet, Games, anderen medialen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und dem, was allgemein als „reales Leben“ bezeichnet wird, verwischen immer mehr.

Gründe dafür gibt es viele, auf alle einzugehen würde den Umfang einer Dissertation erreichen. Beschränken wir uns also auf das Naheliegende, was JEDER ohne großen Aufwand tun kann, quasi das, was man zu einem Großteil frei Haus durch die Erziehung mitbekommen haben sollte.

Wenn wir selbst gute Umgangsformen kennen und leben, werden auch die Menschen in unserem Umfeld positiv auf uns reagieren.

Es liegt in der Hand des jeweiligen Betreibers/Verantwortlichen wie weit sich die Besucher seiner Plattform an die einfachsten Regeln von Benimm und Anstand halten.

Man kann auch schlechte Umgangsformen, ja sogar Internet-Hooligans züchten, so wie es bei COSMiQ der Fall ist – wer selbst am Knigge der heutigen Zeit vorbei lebt, inhaltlich und im Tonfall dem Zielpublikum gegenüber nicht angemessen und mit dem nötigen Respekt handelt, darf sich nicht wundern, wenn es ihm die Community nachmacht.

Ohne die sogenannten Netcops wären Sodom und Gomorrha im Internet sicher noch gewaltiger, aber wenn sich Praktikanten im übertriebenen Maße, ohne jegliches Augenmaß und sozialer Verantwortung der Kontrolle der Netiquette-Einhaltung widmen, geht der Schuss nach hinten los.

Lycos/COSMiQ  ist nicht (alleine) verantwortlich für den Verfall von Sitte, Anstand und Moral im Internet, aber man geht dort mit bestem Beispielt voran und zeigt, wie man es nicht machen sollte.

Jeder Betreiber von Plattformen im Internet trägt eine Verantwortung, der sich auch Burda mit seiner Community COSMiQ nicht entziehen darf.

Es gibt viel zu tun ..

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