Lycosia City

Frei - Unabhängig - Liberal

Die geheimen Tagebücher der Moderatoren: Heute - Volvic’s Ausflug und der Schäfer

Verfasst von Wyatt Earp am 17 Mai, 2008

Bevor die Frage aufkommt, warum wir für diese Geheimdokumente an Frau Petra Kujau einen zweistelligen Millionenbetrag zahlen mussten, möchten wir hier anführen, dass in dem erworbenen Paket selbstverständlich auch alle Tagebücher der Lycos IQ Moderatoren und Administratoren enthalten waren.

Zwar haben wir gerade erst mit der Auswertung der Tagebücher begonnen, aber einige Auszüge aus dem Tagebuch der Moderatorin Volvic 2006 möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten.

Aus dem Tagebuch von Volvic 2006, Eintrag vom 27. April 2008 (Anmerkung der Redaktion: Dies muss ein Tag nach dem von uns berichteten Moderatorentreffen gewesen sein).

6 Uhr

Unser Treffen gestern war einfach nur fantastisch, leider habe ich mal wieder zu viel Volvic getrunken, habe heute Morgen einen Bauch wie ein Aquarium.

Aber die Idee von MrHuss799 einen Ausflug in seine „alte Heimat” Irland zu machen war nur genial, es ist einfach herrlich hier… am liebsten möchte ich nie mehr nach Gütersloh zurück, vielleicht sollte ich mich deaktivieren lassen.

7 Uhr 30

Wir sind mit dem Auto unterwegs, uns die gerade erwachende Natur Irlands anschauen, mir geht es schon etwas besser, aber die Kollegen sind ein wenig sauer, weil sie alle 10 Minuten anhalten müssen… nie mehr werde ich so viel Volvic trinken.

9 Uhr

Mist, warum geht es nicht weiter, mit wem unterhalten sich Gummientchen und ZaphBee denn auf der Straße, warum steigen Demnos, Gluon, M800, MathiasG-Vogt und Hhuelsmann nun auch noch aus?

Ach nun kann ich es auch sehen, eine Schafherde kreuzt die Straße, ein herrlicher Anblick die vielen Schafe. Wie in Lycos IQ!

9 Uhr 15

Nun sind wir alle ausgestiegen und um die Schafherde versammelt, MathiasG-Vogt unterhält sich ganz angeregt mit dem Administrator der Schafe oder wie immer man diesen Mann auch nennen mag.

9 Uhr 20

Ach du meine Güte, was verhandelt denn MathiasG-Vogt mit dem Schaf-Administrator?

MathiasG-Vogt zu dem Schaf-Administrator: „Ich wette mit Ihnen um ein Schaf, dass wir Ihren Beruf erraten können”

„Okay” antwortet der Schaf-Administrator „und wenn ich anschließend den Beruf Eures Teams errate, darf ich den Jeep behalten, dies wäre doch eine faire Wette” fügt der Mann noch hinzu.

MathiasG-Vogt: „Abgemacht, die Wette gilt!”

Panik tritt bei den Moderatoren auf, wie solle man nur den Beruf des Mannes erraten, so ganz ohne eine Wissensplattform wie Lycos IQ, nun wünschten sich viele, doch ihr Laptop mitgenommen zu haben.

Babs30, Strolchin, Gummientchen, MayBee99, Freja1980 und Maja1st ziehen sich schnell ganz weit zurück und tauschen lieber Deaktivierungsrezepte aus.

MAC 1971, Wotan-IQ, Demnos, Egeanin, Fridlinio und Tommyogn schauen nur abwesend in die Luft.

Gluon und Hhuelsmann tun so, als würden sie sich am Auto zu schaffen machen.

Romy Linke behauptet der englischen Sprache nicht mächtig zu sein und nur sächsisch zu sprechen und zu verstehen.

Schmiegelmann meint sie wäre in Wahrheit ein Elefant und Wotan-iq versucht dies zu unterstreichen, in dem er sich auf sie setzt und ihr den Hannibal macht.

Sgdjokajgiopsjh, Bushyasta, TServatius, Esmeralda77, Hvenator und ZaphBee diskutieren und streiten darüber, welchen Beruf der Mann denn haben könnte.

Frechdachs versucht zwischenzeitlich dem Mann für seine Schafherde ein Grundstück auf den Golanhöhen zu verkaufen.

Balindilin versteckt sich zwischen den Schafen, wo er auch gar nicht auffällt.

MathiasG-Vogt und MrHripps diskutieren immer noch mit dem Schaf-Administrator.

M800 sinniert darüber, warum man den Mann nicht einfach deaktiviert und sich seine ganze Schafherde krallt.

Nur der clevere MrHuss hat sich klammheimlich zurückgezogen und versucht nun über sein iPhone ins Internet und somit auf eine gute Wissenspattform zu gelangen.

GESCHAFFT! MrHuss hat eine Internetverbindung ohne fremde Hilfe zustande gebracht und ist auch schon dabei die Frage in Yahoo Clever einzugeben.

Noch keine Minute und schon hat er vier gleiche Antworten… das muss es sein denkt er so für sich und rennt zu dem Mann.

„Sie sind Schäfer” ruft MrHuss dem Mann freudenstrahlend zu.

Für einen Moment ist es so still, dass man sogar das Gras wachsen hört, bis plötzlich alle Moderatoren, als ginge es darum einen Einstein5 zu deaktivieren, wie aus einem Munde brüllen „JA, SIE SIND EIN SCHÄFER”

„Genau das stimmt” antwortet der Schäfer verschmitzt lächelnd, „nun geht und nehmt Euch das schönste Schaf der Herde, ihr habt es Euch redlich verdient” fügt er süffisant an.

Daraufhin rennen alle Moderatoren zu der Schafherde, es folgt heftiges und lautes Diskutieren, bis man sich endlich drauf geeinigt hat, welches denn nun das schönste Tier in der Herde sei.

Während M800 und Bushyasta schon ein Feuer zum Grillen des Schafs entfacht haben, greifen sich MathiasG-Vogt und Hvenator das schönste Tier aus der Herde.

Sogleich wird es geschlachtet, gebraten und genüsslich von allen Moderatoren verzehrt, allen guten Vorsätzen zum trotz trinkt Volvic 2006 natürlich wieder 5 Liter Wasser dazu.

Als nun alle satt und zufrieden über ihr Tagwerk faul und bräsig auf der Wiese liegen, kommt der Schäfer auf sie zu und meint „so, nun kommen wir aber zu dem zweiten Teil der Wette, ich darf Euren Beruf erraten”.

„Klar doch” ruft ihm Bushyasta siegessicher zu, dieser dumme irische Schäfer wird nie darauf kommen, was wir beruflich machen, sinniert er so vor sich hin.

„Klar doch, nun rate schon, Du wirst nie drauf kommen” rufen jetzt auch die anderen Moderatoren in die Runde.

„Ihr seid Moderatoren und Administratoren bei Lycos” antwortet der Schäfer nun siegessicher und mit einem so breiten Grinsen im Gesicht, dass sogar ein ausgeklappter Zollstock darin verschwinden würde.

Plötzlich ist es totenstill, alle sind entsetzt und sprachlos.

Als erstes scheint MrHuss799 wieder seine Fassung gefunden zu haben. Langsamen Schrittes geht er auf den Schäfer zu, kramt in seiner Tasche, holt den Autoschlüssel heraus und gibt ihn - fast ein wenig demütig - dem Schäfer.

Leise und stockend presst er die Worte über seine Lippen „Wie sind Sie nur darauf gekommen, dass wir als Moderatoren und Administratoren bei Lycos arbeiten… Sie haben doch hier nicht mal Internet?”

Der Schäfer antwortet schon fast ein wenig mitleidig „Das war doch einfach, nur Moderatoren und Administratoren von Lycos würden aus einer Herde von 1.500 Schafen den Hund nehmen”.

22 Uhr 50, letzter Tagebucheintrag von Volvic 2006 an diesem Tag:

Endlich wieder im Hotel, ich bin müde und mir tun die Beine weh von dem langen Fußmarsch, nie mehr werde ich mit dieser Truppe auch nur irgendwohin fahren; aber nun bauche ich erst mal einen Kasten Volvic, ich habe Durst.

Nachtrag

Nachdem in unserer Lycosia City-Redaktion die Telefone nicht verstummen wollen und interessierte Leser immer wieder nachfragen, wie es denn möglich gewesen sei, alle Moderatoren in einem Jeep unterzubringen, hier die Erklärung dazu:

MrHuss als Irlandkenner fuhr den Jeep, Fridolinio als Musikstudent auf dem Beifahrersitz, da das Autoradio defekt war.

Balendilin fand locker im Aschenbecher Platz und Volvic 2006 saß auf der Motorhaube, da die Wasserkühlung ihren Dienst versagte.

Um eine gute Straßenlage zu gewährleisten, platzierte man Schmiegelmann auf dem Rücksitz, daneben M800 und Bushyasta um die „Dickhäuter“ unter sich zu haben.

Die restlichen Moderatoren fanden bequem auf der FL und BL Platz. ;-)

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Lycosia City informiert: Wie viele Missbrauchs-Klicks sind nötig, bis eine Frage deaktiviert wird?

Verfasst von Wyatt Earp am 16 Mai, 2008

Die Anzahl der Missbrauchs-Klicks, die es braucht, damit eine Frage
automatisch deaktiviert wird, berechnet sich mit einer patentierten,
hochkomplexen Formel, in die unter anderem Wochentag, Uhrzeit und
Mondphase, Anzahl der Bonuspunkte der Nutzer, die Missbrauch gemeldet
haben (womit auch endlich mal geklärt wäre, wofür die Bonuspunkte
gut sind!) sowie Rang, Deaktivierungsquote und Gehalt der aktuell
eingeloggten Moderatoren einfließen.

Die genaue Formel ist geheim und unterliegt dem Urheberrecht, von daher dürfen wir sie unter Androhung von Folter nicht einmal mit Quellenangabe kopieren.

Diese Informationen entstammen Lycos-Geheimdokumenten, die vergangene Woche bei einem Einbruch in den Geschäftsräumen von Lycos Europe in Gütersloh entwendet wurden.

Noch vor den cleveren Redakteuren von Stern und dem ebenso gewieften Blogger Sofitware konnte Lycosia City diese Unterlagen von Petra Kujau, der Nichte Konrad Kujaus für einen zweistelligen Millionenbetrag erwerben.

Für alle denen dies zu kompliziert erscheint, hier eine sehr anschauliche Erklärung von Marc Pentermann:

http://marc-pentermann.de/?p=370

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Gesäß-Violine der Woche - Sabine Bätzing

Verfasst von Wyatt Earp am 16 Mai, 2008


Was ist das für ein „Früchtchen” würden sich unsere griechischen Freunde vom Olymp möglicherweise bei der Dame denken und wieder in der Zitronenkiste kramen, uns ist sie die erste Gesäß-Violine wert.

Die Rede ist von Sabine Bätzing, unserer Bundesdrogenversauten… ähm Bundesdrogenbeauftragten, ständig auf Kreuzzügen gegen die Lust und Gelüste der Menschen.

Zuerst die Zigaretten, nun der Alkohol, gespannt darf man verfolgen, was die Dame als nächstes aufs Korn nimmt; was will Sabine Bätzing noch alles verbieten, verteufeln, vermiesen und verteuern?

Nun weiß man ja nicht erst seit heute, dass Sozialisten, auch „Sozialdemokraten” nicht mit dem Geld umgehen können, dass sie anderen gerne aus der Tasche ziehen, auch für ihr massives Eingreifen in Familie und Privatleben sind die Nachfahren Friedrich Eberts bekannt.

Aber mit welchem Verfolgungseifer die „sozialdemokratische Bundesdrogenbeauftragte” und ihre Mitstreiter zu Werke gehen, grenzt schon haarscharf an Fanatismus.

Keine Frage, Nikotin und Alkohol sind ein gesellschaftliches Problem, dem man sich auch mit der gebotenen Sorgfalt - in alle Richtungen - annehmen sollte. Niemand würde dies in Frage stellen.

Aber die immer massiver werdenden Eingriffe, insbesondere in das Privatleben, aber auch in die Wirtschaft, sind eine wirkliche Zumutung.

Wir brauchen keinen „Big Brother”, der uns ständig sagt, was gut oder schlecht für uns ist, keinen Staat der uns ständig für unsere Sünden betraft, uns immer ungenierter ins Portemonnaie greift und Raucher oder den Arbeiter gemütlich nach Feuerabend sein Bier trinkend, schon fast kriminalisiert.

Zigaretten, Bier, Wein teurer - es trifft natürlich wieder mal die, die ohnehin schon wenig Geld in der Tasche haben; Genussmittel werden zu Luxusartikeln der Reichen… da würden sich sogar einige alten Sozis im Grabe herumdrehen.

Aber wer nun glaubt „dies geht mich eh‘ nichts an, weil ich ja weder dem einen noch mit dem anderen Laster fröne”, der sollte sich nicht zu früh freuen.

Unsere Gesäß-Violine aus Berlin hat sicher noch den ein oder anderen Giftpfeil im Köcher.

Schließlich ist praktisch alles, was im Übermaß genossen wird, schädlich, insbesondere bei der Ernährung.

Wir dürfen uns also schon freuen auf Schokoladensteuer, Werbeverbot für Fastfood ist sicher auch in ihrem Repertoire, die Abgabe von Pizza nur an Erwachsene in Begleitung ihrer Eltern dürfte für sie genauso selbstverständlich sein, wie die Rezeptpflicht für Pommes und Currywurst.

Internetsteuer wird künftig zusammen mit der Kirchensteuer direkt vom Lohn abgezogen und das Forum Lycos IQ darf nur noch in Begleitung von Herrn Sofitware betreten werden.

Doch so richtig zum Scherzen ist dieses Thema nun wirklich nicht, denn der „gute Staat”, den Politiker wie Bätzing anstreben, ist in Wahrheit für die Bürger meist schlecht.

Er nimmt ihnen viel von der Freiheit.

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit… gerne gesungen aber nicht mehr gelebt, die Sonne wirft viele Schatten und Freiheiten nimmt man sich hauptsächlich in Berlin.

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Lycosia City: In eigener Sache!

Verfasst von Wyatt Earp am 15 Mai, 2008

Vier Wochen ist Lycosia City nun alt, genau diese vier Wochen hatten wir uns zum Start als „Probezeit” gesetzt um zu sehen ob und wie Lycosia City beim Leser ankommt. Aber genauso wichtig war es auch für uns zu beobachten, mit welcher Freude oder gar Übellaunigkeit wir selbst mehr oder weniger täglich ans Werk gehen würden.

Bisher sind uns keine Fälle von latenter Koronarinsuffizienz als Folge unserer Beiträge bekannt, verstorben nach dem Besuch unserer Seite -soweit uns bekannt - ist bisher auch noch keiner. Klagen (außer Drohungen von Hobby-Juristen) sind bei uns keine eingetroffen und inhaftiert wurde von Lycosia City auch niemand.

In der Lycos-Bloggerwelt dürfte man dies allein schon als glatten Erfolg für sich verbuchen.

Fast 5.000 Zugriffe auf unseren Blog, einige Komplimente und überwiegend positive Reaktionen zeigen uns da aber schon eher, dass wir auf dem richtigen Weg sind, wenngleich es sicher noch viel zu verbessern gibt.

Aber auch uns macht es mittlerweile richtig Spaß an und in Lycosia City zu arbeiten, insbesondere vor dem Hintergrund, dass es nach Anfangsschwierigkeiten gelungen ist, uns weitgehend aus den Schlammschlachten herauszuhalten.

Dies soll auch so bleiben!

Also haben wir uns frohen Herzens entschlossen - auch um den werten Kollegen Sofitware nicht zu enttäuschen - Lycosia City weiter zu betreiben, nicht aber ohne noch ein wenig daran zu feilen.

Die Welt rund um Lycos IQ kritisch zu beobachten und satirisch zu kommentieren, war hier Thema und wird es selbstverständlich auch weiterhin bleiben, nur sollte man es unserer Meinung nach damit nicht zu sehr übertreiben… es würde langweilig und wär der guten Stimmung abträglich, wenn immer wieder auf die oder das Gleiche geschossen würde.

Es gibt auch viele interessante Themen außerhalb Lycos IQ, die hier mehr oder weniger humorvoll betrachtet zur Kurzweile beitragen dürften.

Einen Anfang hatten wir mit unserem jedes Wochenende erscheinenden humorvoll-politischen Wochenrückblick schon gemacht. Diesen werden wir auf vielfachen Wunsch auch beibehalten, eventuell noch ein wenig ausbauen.

Erweitern möchten wir unsere „satirisch-politische Ecke” um eine weitere Variante, die jeweils zur Wochenmitte, also mittwochs oder donnerstags erscheinen soll.

Politik, Wirtschaft, Sport, eben das ganze öffentliche Leben und Treiben beheimatet eine Vielzahl von „hochintelligenten” und „klugen Köpfen”, die absolut nichts zu sagen haben und glauben dies auch - fast täglich - wortreich der Öffentlichkeit mitteilen zu müssen.

Ideen, Aussagen, Gesetzesentwürfe oder sonstigen Sondermüll dieser Gedanken- und Verbalakrobaten möchten wir hin und wieder in Lycosia City kritisch ausleuchten und mit unseren Worten kommentieren.

Damit sich hier nicht wie bei den Göttern des Olymp mehrere Kandidaten eine Zitrone teilen müssen, erhöhen wir den Takt und würdigen diese Leute einmal die Woche, eben zur Wochenmitte hin. Mangels Idee und da wir die Griechen nicht kopieren möchten, verzichten wir auch auf die Zitrone, aber vielleicht fällt Euch liebe Leser ja ein passendes Äquivalent zur Zitrone ein.

Hier Artikel verfassen, Geschichten und Satiren schreiben, ein wenig unterhalten, sollte nicht als Arbeit empfunden werden, wir machen dies rein aus Freude an der Sache und so sollte es auch weiterhin bleiben, daher darf man auch nicht erwarten jeden Tag einen neuen Artikel vorzufinden… manchmal hat man eben einfach keine Ideen und dann ist es wirklich besser die Finger von der Tastatur lassen.

Eure Meinung liebe Leser ist uns auf jeden Fall wichtig!

Was gibt es zu verbessern, welche Themen fehlen oder was sollte thematisiert werden, wo oder was übertreiben wir oder eben nicht, was stört am Design von Lycosia City oder welche Ideen zu einen besseren Blog habt Ihr?

Vielleicht hat auch jemand einen Artikel den er gern hier einstellen möchte, schreibt uns doch einfach… wir würden uns freuen.

Zum Schluss noch ein wenig Hintergrundinformation zu den Verantwortlichen und Autoren hier.

Unsere liebe Jolly Jumper ist eine engagierte Lycos IQ Userin und fleißige Autorin bei Lycosia City. Bevorzugte Themengebiete: Muttertag, Vatertag und überhaupt alle Feiertage. :-D

Leroy Croce ist ein Freund aus meinem privaten Umfeld, den ich erst vor wenigen Wochen für Lycos IQ gewinnen konnte. Er hat hier in Lycosia City rein administrative Aufgaben und wird als Autor nicht in Erscheinung treten, jedenfalls vorerst nicht… never say never again. :-)

Der Wei§§e Peter ist ebenfalls ein Freund aus meinem privaten Umfeld, der aber auch schon einige Zeit einen Account bei Lycos IQ hat. Er übernimmt ebenfalls administrative Aufgaben tritt aber auch je nach Thema als Autor oder Kommentator auf.

Verantwortlicher Administrator, Autor und Kommentator ist Wyatt Earp, den meisten natürlich auch oder gar besser als SchVVarzer Peter bekannt.

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Was tun bei ständig steigenden Spritpreisen?

Verfasst von Wyatt Earp am 14 Mai, 2008

Die Lycosia City Redaktion hat sich einmal Gedanken gemacht, wie man den ständig steigenden Spritpreisen entgegen wirken könnte, hier einige Vorschläge:

Fahr doch mal wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln…


Oder mache es wie wir von Lycosia City, veranstalte einen kleinen Flohmarkt in Deinem Garten und trenne Dich von einigen Deiner “Lieblinge”…

Vielleicht auch mal über Alternativen zum Straßenverkehr nachdenken?

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Heute nur mal Musik :-)

Verfasst von Wyatt Earp am 14 Mai, 2008

Ok, nix von Dieter Bohlen, auch nichts Aktuelles, und sicher auch nicht jedermanns Geschmack, aber mir gefällt’s… immer noch. :-)

Und hier nochmals Jethro Tull für den “lieben Wolf” live at Cardiff April 2008 :-)


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Der Cyberheld

Verfasst von Wyatt Earp am 12 Mai, 2008

Was war das nur für ein Leben, als es noch keine Computer gab, da war ich nur einer unter vielen. Heute aber dank dieser wunderbaren Technik bin ich wer, Brad Pitt, George Clooney, Tom Cruise, alles armselige Figuren gegen mich… den Internethelden.

Ich brauche nicht mehr mit gutaussehenden Typen, denen „ich bin saugut im Bett” förmlich auf die Stirn tätowiert zu sein scheint, zu konkurrieren. Coole und lockere Sprüche wie “schau mir in die Augen, Kleines” oder „Du bist der schönste aller Sterne” muss ich mir auch nicht mehr einfallen lassen. Rasierwasser, Deo, Haarspray, tägliche Rasur und Designer-Klamotten, all das brauche ich nicht mehr. Meine Gabor Schuhe sind nun Birkenstock-Imitaten gewichen und meine Hemden kaufe ich bei Woolworth auf dem Grabbeltisch. Discos, Szene-Lokale oder Partys waren gestern, heute habe ich meinen Computer und das Internet.

Die Frauenwelt liegt mir zu Füßen.

Ich kann rund um die Uhr in meinem ballonseidenen Trainingsanzug Größe XXXXL (weil dadurch selbst ein Dinosaurier schlank und sportlich aussieht) vor dem Computer sitzen und mit den schönsten Frauen flirten. Nicht mal meinen schwabbelnden Bierbauch und die Elefanten-Oberschenkel muss ich kaschieren. Meine verfilzten Tennissocken und die für 1,99 Euro erstandenen ALDI-Plastik-Puschen darf ich auch ungestört tragen.

Denn jetzt habe ich einen Computer.

Nun besitze ich dieses Wunderwerk der Technik und schon klappt es wieder mit den Frauen.

In den schier unendlichen Weiten des Internet finden sich immer neue und bessere Foren, Chatrooms und Bekanntschaft-Plattformen wo willige weibliche Opfer auf einen Helden wie mich nur warten.

Nur ein paar Tage nett und charmant chatten, dazu einige liebe und schmalzige Mails, am besten noch mit ein paar geklauten Gedichten, und schon steht einem erfolgreichen Wochenende irgendwo in Deutschland nichts mehr im Weg.

Und das schaffe ich alles locker mit Bierbauch, Dosenbier, Unterhemd und Pantoffeln, unrasiert, Chips fressend und rülpsend vor dem Computer, indem ich mich hier als “toller Supertyp” definiere, alles zuschleime was nach „Weibchen” riecht, witzig wie Helge Schneider bin und auf alles und jedes einen coolen Spruch habe.

Natürlich bin ich immer ein erfolgreicher Selbständiger (natürlich Single) Adonis mit Traumfigur, erniedrige mich freiwillig bis eine Steigerung kaum mehr möglich ist, um den Frauen im Chatraum zu gefallen, verstehe grundsätzlich ALLE Frauen und finde sowieso ALLE Frauen supertoll.

Zu Beginn des Internetbooms waren Frauen noch eine eher seltene Spezies im Internet und es dauerte schon einige Zeit ein System zu entwickeln, die „wirklichen Frauen” zu erkennen und nicht auf die vielen notgeilen Männer im „Frauenkostüm hereinzufallen.

Aber nach einiger Zeit hat man das heraus. Frauen haben ein ganz anderes Vokabular, bedienen sich bestimmter männertypischen Ausdrücke nicht und beenden sofort den Chat wenn das Gespräch zu Beginn schon in den persönlichen Bereich geht, oder gar - ich nenne es mal - niveaulose Ausdrücke benutzt werden.

Sich als Frauen ausgebende Männer hingegen gehen auf alles ein, je niveauloser oder gar sexistischer umso freudiger und freizügiger reagieren sie. Man(n) braucht also nur ein zweites Browserfenster mit einem zweiten Nicknamen aufzumachen, wo man dann diese üblen Sprüche verbreitet. Mit diesen findet man die echten Frauen und unter seinem Adonis-Nicknamen nimmt man dann die so angegriffen Frauen eloquent und charmant in Schutz. Der „vermeindlich” üble Bursche verschwindet dann wieder schnell von der Bildfläche.

Wirkungsvoller Trick mit Doppelwirkung!

Viele Frauen mögen noch immer DEN Helden. Sprüche wie: “Ich hasse es, wenn jemand so mit einer Frau spricht” und/oder etwas in der Art zu faseln wie: “Tiefstem Respekt vor Frauen” zeigt noch immer seine Wirkung, so simpel diese Sprüche auch sind.

Ist mir das „Internet-Weibchen erst mal ins Netz gegangen, mache ich ihr recht schnell klar, dass ich nicht in der üblichen Art und Weise an ihr interessiert bin und „anbaggern” weder zu meinem Wortschatz noch zu meinem Gedankengut zählt.

Natürlich vermittele ich ihr dies nur unterschwellig, sozusagen zwischen den Zeilen, unterhalte mich mit ihr weiterhin zwanglos, stelle selbstverständlich kaum Fragen, zeige mich aber an allem was sie zu sagen hat höchst interessiert.

Zu Beginn erzählen die Cyber-Weibchen meist Geschichten wie: “Ich bin gerne unter Menschen, in der freien Natur und gehe mit Bekannten aus, treibe viel Sport liebe Veranstaltungen, Weinfeste, Biergärten und mag Saunalandschaften”, aber wann bitte machen sie das, wenn sie jeden Tag und selbst bei 40 Grad im Schatten nur im Internet rumhängen?

Aber das muss mich nicht interessieren, ich möchte ja nicht heiraten sondern nur ein Date, also lausche ich weiter: “Ich lese auch gute Literatur und schreibe gerne Gedichte”, dass sie im Chatraum kaum einen fehlerfreien Satz beherrschen ist für mich aus bekannten Gründen ebenfalls nicht von Bedeutung… im Bett muss man schließlich nicht schreiben können.

Irgendwann verabschiede ich mich artig, wünsche ihr eine schöne Nacht mit „Träumen so süß wie Honig” und um zu unterstreichen, dass ich sie nicht angraben will sage ich zum Schluss noch „ich bin ja eher selten hier, aber vielleicht liest man sich ja mal wieder”.

Spätestens jetzt beginnt sie mich interessant zu finden und ich kann mir sicher sein, dass das Cyber-Weibchen am nächsten Tag im Chat schon sehnsüchtig auf mich wartet.

Natürlich enttäusche ich sie nicht und bin am nächsten Tag “rein zufällig” doch mal kurz da, nicht aber ohne sie vorher mit anderem Nicknamen ein wenig beobachtet und getestet zu haben.

Heute ist die Vertrautheit natürlich viel größer, ich lausche „scheinbar” aufmerksam ihrem üblichen belanglosem Gerede, zwischendrin lasse ich einfließen, wie anstrengend doch mein Arbeitstag war, aber die Zufriedenheit meiner vielen Kunden eine Entschädigung dafür sei.

Die Wahrheit, dass ich heute Ärger mit dem Amt wegen Hartz IV hatte, weil ich es zum x-ten Mal versäumt hatte Terminen nachzukommen, erwähne ich natürlich nicht.

Das Gespräch wird nun persönlicher und irgendwann werden dann auch - von dem Cyber-Weibchen noch mit ein wenig Misstrauen betrachtet - E-Mail-Adressen einseitig ausgetauscht, was meint; ich gebe ihr meine Adresse und lasse ihr somit den Spielraum eine Mail zu schreiben, ob und wann sie möchte.

Mit dem gleichen Ritual des Vortags verabschiede ich mich artig, dieses Mal ein wenig früher - da ich ja am nächsten Tag einen frühen Kundentermin habe - um die Spannung ein wenig zu erhöhen.

Außerdem gebe ich ihr damit genug Zeit eine ellenlange Mail zu schreiben, die ich natürlich am nächsten Morgen in meinem Postfach vorfinde.

Inhalt der Mail ist gewohnterweise das übliche Bla, Bla, Misstrauen, schon so oft enttäuscht usw., das ganze Repertoire eben.

Aber dass ich ganz anders bin, will sie natürlich sofort erkannt haben.

Also kann ich mich schon mal genüsslich zurücklehnen und einen Whisky auf das Date am Wochenende trinken. Wo ich die Kohle für das Date herbekomme, da mir ja Hartz IV gestrichen wurde, ist in dem Moment nebensächlich.

Nun bereite ich schon mal meine Antwort auf ihre Mail vor, in dem ich im Internet ein schönes Gedicht suche und es ihr als meine niedergeschrieben Gedanken der Nacht an einen wundervollen Menschen verkaufe. Noch ein wenig den „Frauenversteher” herauskehren in dem ich ihr Geschichtchen von Freundinnen, die sich bei mir aussprechen und für deren Probleme ich immer ein offenes Ohr habe, erzählen, kann nie schaden.

Die Mail schicke ich ihr dann im Laufe des Nachmittags über die „fiktive” (was für ein Wort bei diesen Absichten) E-Mail-Adresse eines Geschäftsfreundes, da ich sie so lange bis zum Abend nicht warten lassen wollte mit meiner Antwort.

So gehen am frühen Abend einige Mails hin und her, bis ich langsam selbst den Müll den ich schreibe zu glauben beginne. Es schützt vor Widersprüchen!

Freudig und überschwänglich werde ich dann am Abend im Chat begrüßt, fast schon so, als würden wir uns Jahre kennen… so schnell geht das.

Nach dem anfänglichen und üblichen inhaltsleerem Geschreibe bereite ich nun behutsam den nächsten Schritt vor. Das Telefonieren!

Der Tag war anstrengend, von einer Konferenz zur anderen, Geist und Augen sind müde, es fällt mir schwer mich auf meinen Bildschirm und die Tastatur zu konzentrieren, vermittle ich nun dem Cyber-Weibchen. Verständnisvoll aber ein wenig traurig beginnt sie nun mit dem Gute Nacht Verabschiedungsritual, bis mir plötzlich DIE Idee kommt.

Man könne doch ein wenig telefonieren, dies strenge ja nicht so an und überhaupt wäre es doch schade nun schon ein Break machen zu müssen, schreibe ich ihr nun, begleitet von ein paar weiteren liebevollen und einstudierten Worten, natürlich nicht ohne zu erwähnen, dass SIE mich selbstverständlich auf meiner Festnetznummer die ich sonst niemandem gebe (es ist eine von 10 Telefonnummern die ich wechselweise nur für Internet-Weibchen reserviert habe) anrufen kann.

Natürlich zögert sie zuerst ein wenig, schließlich ist sie ja eine Frau und Dame außerdem, aber nach einigem kokettieren ist es dann soweit, ich darf ihr meine Telefonnummer gegen.

Nicht ohne nochmals zu erwähnen, dass ich diese Nummer sonst niemals rausgebe, schicke ich sie ihr nun zu.

Eine sehr angenehme Telefonstimme wurde mir schon oft bescheinigt, so dass ich nun siegessicher in diese Runde einsteige.

Der Anruf lässt auch nicht lange auf sich warten.

Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten beginnt das Eis zu schmelzen, geschickt überwinde ich jede Hürde und finde immer wieder ein Thema. Meine Zeit als Türdrücker für Zeitungen und Staubsauger, aber auch die vielen Gespräche auf den Ämtern erweist sich nun hinsichtlich meiner Redegewandtheit und Rhetorik als ausgesprochen nützlich.

Nun kommt die letzte und schwierigste Phase. Fototausch!

Das Tauschen von Fotos an sich ist kein Problem mehr, dann das Vertrauen ist mittlerweile nahezu grenzenlos, aber kann auch mein Foto überzeugen? Und noch viel wichtiger, ist das Cyber-Weibchen auch hübsch, oder habe ich nur drei Tage Zeit am Computer vergeudet?

So schicke ich ihr also mein bestes und einzig brauchbares Bild, auf dem ich - vorsichtig formuliert- sehr schmeichelhaft getroffen bin. Im Regelfall ist das Bild nicht mehr ganz so wichtig, da ich vorher schon die halbe Ernte eingefahren habe.

Meist kommt dann auch unmittelbar ein Bild von ihr, nur in ganz seltenen Fällen entsteht plötzlich ein Vakuum. Ist das Bild dann auf meinem PC, beginnt für mich die Entscheidungsfindung ob ich sie überhaupt möchte. Zu Beginn meiner „Cybertätigkeit” war ich noch wenig wählerisch, aber mittlerweile kann ich mir schon aussuchen, welches Cyber-Weibchen zu mir passt. Ich bin doch der Held hier!

Also sollte sie schon besonders hübsch sein, und mindestens zwanzig Jahre jünger ist eine Grundvoraussetzung.

Der letze Schritt ist nun nur noch reine Routinearbeit.

Da ich nun mal lieber 500 km zu einer Frau aus dem Internet fahre, da das Kennenlernen von Frauen in meiner realen Umgebung für mich mittlerweile ein unüberwindliches Hindernis darstellt, erfinde ich also schnell einen Freund, guten Bekannten oder Verwandten in Ihrer Nähe. Manchmal muss auch ein Geschäftstermin herhalten… bei der Gelegenheit könnte man sich doch mal ganz unverbindlich auf einen Kaffee treffen, lasse ich dann in das Gespräch einfließen.

Da Frauen solche Blind Dates lieber in der Anonymität eines Restaurants oder Cafés‘ bevorzugen als in ihrem Zuhause, muss ich vorerst zu dieser Variante greifen.

Das Date in einem Cafe‘ vor Ort steht also, aber dies ist mir noch nicht genug.

Einen Tag vor dem Date muss ich dann leider absagen, da mein Bekannter, Verwandter etc. plötzlich geschäftlich (er ist selbstverständlich ebenso ein VIP wie ich) verreisen musste.

Traurigkeit macht sich natürlich schnell breit, aber um meine „ehrlichen Absichten” nachhaltig zu unterstreichen und den bei ihr entstandenen Eindruck, ich wolle mich vielleicht vor dem Date drücken auf einen Schlag wegzuwischen, biete ich ihr an, da ich ja eh‘ an diesem Wochenende sonst nichts vor habe, sie einfach so zu besuchen.

Mein Vorschlag sich im Cafe‘ zu treffen erfährt für gewöhnlich den Gegenvorschlag, doch direkt zu ihr nachhause zu kommen, einen Kuchen backe sie auch.

Ein wenig kokettiere ich noch mit diesem Angebot, nehme es aber ein wenig später selbstverständlich an, nicht aber ohne zu erwähnen, dass ich mir dann vor Ort ein Hotelzimmer suchen werde.

Der Rest ist nun schnell erzählt, in neun von zehn Fällen muss ich mir natürlich kein Hotelzimmer suchen.

War es ein schönes Wochenende, werde ich sie einladen ein Wochenende bei mir zu verbringen, schließlich schadet es nicht, Nachbarn und Freunden ab und zu auch mal die „Beute” zu zeigen, vielleicht macht es einen für die Zukunft ja auch im realen Umfeld „wettbewerbsfähig”.

Vielleicht noch ein oder zwei weitere Treffen, spätestens dann aber werde ich ihr klar machen, dass eine Beziehung auf solch große Distanz auf Dauer keine Chance hat, und die Sache beenden.

Dabei werde ich mir sehr leid tun und ihr noch oft schreiben, wie sehr es schmerzt. Denn ich glaube ja selbst daran.

Und mit ihren Problemen und ihrer Geschichte versorge ich währenddessen die Neue, die schon in einer anderen Stadt auf Mails von mir wartet.

Mein Leben ist abwechslungsreich wie es früher nie war.

Aber der hatte ja auch keinen Computer.

Ich frage mich nur, wie ich in den kommenden 7 Monaten, die ich eine Haftstrafe wegen Bigamie abzusitzen habe, ohne Computer, Cyber-Weibchen und Dates auskommen soll.

Aber vielleicht nutze ich die Zeit einfach, mein System noch ein wenig zu verfeinern.

Vielleicht wird sich die ein oder andere auch freuen, wenn ich von meiner „siebenmonatigen geschäftlichen Tätigkeit” in den USA wieder zurück bin… wie ich denen erkläre, dass es in den USA noch kein Internet gibt ist mir bisher noch nicht klar, aber vielleicht habt Ihr da ja eine Idee liebe Leser, bis dahin gehabt Euch wohl,

Euer Cyberheld

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Muttertag

Verfasst von jollyjumper am 11 Mai, 2008

Am Freitag noch schnell eingekauft,

durch den Supermarkt im Dauerlauf.

Kochen und Backen sind dann Samstag dran,

damit der Sonntag kommen kann

Ausschlafen ist für Sonntag angedacht,

das Frühstück wird ans Bett gebracht.

Kalter Kaffee, kaltes Ei, warmer O-Saft sind dabei.

So gestärkt zur Morgenstund, gehts dann in der Küche rund.

Der Tisch gedeckt, der Braten gar,

alle sind zu Mittag da.

Schnell abgespült und aufgeräumt und nur keine Zeit versäumt.

Bald ist Kaffeetrinken dran, schön, daß Mama backen kann.

Am Abend endlich, ohne Meute,

die Füße hoch, welch eine Freude.

Jahr um Jahr die gleiche Plage, es gibt noch viele

Muttertage……..

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Lycosia NEWS am Muttertag

Verfasst von Wyatt Earp am 10 Mai, 2008

Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Huber Erwin her. Wie meinen? Kennen sie nicht? Werden sie wahrscheinlich auch nie mehr richtig kennen lernen. Das ist praktisch eine halbe Portion… Nein, das war jetzt böse. Also: Das ist die eine Hälfte von dem, was übrig geblieben ist, nachdem sie den Stoiber Edi aufgeteilt haben.

Stoiber Edy ist quasi das in der Politik, was unser lieber Sofitware bei Lycos.
Aber wieder zurück zum Spaß… sorry, zum Erwin.

Also im Ernst. Erwin Huber ist CSU-Vorsitzender, auch wenn der Seehofer das noch immer nicht fassen kann. Und diese Woche, in der unsere Oberen schwer am Geld verteilen waren - Diätenerhöhung - war der Huber praktisch der Einzige, der an uns kleine Leute gedacht hat. Er will eine Steuerreform, die den Bürger um 28 Milliarden entlastet. Dabei macht die CSU kein „Nullzusammenspiel“, hat der Huber gesagt.

Klar, der Stoiber hätte daraus, wie immer, verbal viel mehr herausgeholt: “Die Null meine Damen und Herren, ist auch—ähm, ein schwarzer Peter… ähm, eine schwarze Zahl und summieren sich die Nullen, so… ähm, ist dies eine Wissensfrage… ähm, Wissenssache, sehen sie meine Damen und Herren, Bayern München hat in St. Petersburg auch… ähm, null Tore geschossen und ist Deutscher Meister geworden. So und nicht anders meine ich das mit den Nullen”. Da fällt uns doch sofort Sepp Herberger ein, „elf nullen müsst ihr sein“ oder so ähnlich würde er es wohl heute formulieren… aber nein, das würde nun doch zu weit führen, also lassen wir das.

Am schönsten fanden wir es aber, als der Huber Erwin auf die Frage, wo die 28 Milliarden herkommen sollen, bayrisch ruhig antwortete: „Die sind praktisch schon da“!
Da muss ich unwillkürlich an den Schrankdackel und ihre Philosophie denken, „Schaaaatz, die Bluse war von 299,– Euro auf 99,– Euro reduziert, die Stiefel haben nur die Hälfte des ausgezeichneten Preises gekostet und der Friseur hat mir 50 Euro nachgelassen, weil ne Dauerwelle bei mir eh‘ keinen Sinn macht. Ich habe aber schon eine gute Idee, was wir (damit meint sie natürlich sich) mit dem überschüssigen Geld machen können“.

Jürgen Rüttgers, der Lafontaine der CDU, hat diese Woche gefordert: „Wir müssen sehr niedrige Renten aufstocken“ Es gab dann große Dispute; schließlich ist die CDU einverstanden, sagt aber: Zuschuss nur im Falle von Bedürftigkeit, was nichts anderes heißen soll, dass die Rente nun für Bundestagsabgeordnete als sicher gilt.
Was waren das noch Zeiten, als ein einziger Satz von Norbert – nein nicht der Vanquisch – Nobby Blüm “die Renten sind sicher“ ausreichte um Realisten zu zeigen, dass das Rentensystem im Eimer ist.

Ein Hinterbänkler der SPD meinte dies Woche, wolle Kurt Beck bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzler hervorgehen, müsse er sich seinen Bart abrasieren.
Die Lycos City Redaktion meint: Gute Idee! Dann am besten noch bei Ebay versteigern, dies wäre mal eine Investition in nachwachsende Rohstoffe.

Russland hat einen neuen Präsidenten. Dmitri Anatoljewitsch Medwedew, am 14. September 1965 in St. Petersburg geboren, zuvor stellvertretender Ministerpräsident der UDSS… ähm von Russland, darf nun machen was Putin sagt.

Ein richtiger Jungspunt dieser Medwedew. Es scheinen also die Zeiten eines Breschnew, Andrpow, Jelzin und Genossen vorbei, als ein Amtsarzt erst immer noch prüfen musste, ob die Mitglieder des Politbüros noch am Leben sind und für notwendige Infusionen auch genug Wodka bereit stehen musste.

In den letzten Jahren stieg Medwedew als deren Leiter und Vorsitzender des Aufsichtsrats des führenden russischen Erdgaskonzern Gazprom zu einem der mächtigsten Politiker Russlands auf, blieb bis zu seinem Wechsel in die Regierung einer breiteren Öffentlichkeit aber weitgehend unbekannt.
Gazprom! War da nicht was? Ach ja, Wladimir Wladimirowitsch Putin und Gerhard Schwätzewitsch Schröder bringen wir damit in Zusammenhang.
Wollen wir mal nicht hoffen, dass Gerhard Schwätzewitsch Schröder… NEIN, dann müsste ja schon wieder der Amtsarzt die Toten im Politbüro zählen.

Wie ein erwachsener Heintje soll Dmitri Anatoljewitsch Medwedew aussehen, schrieb eine Korrespondentin dieser Tage. Einige unserer Leser werden sich sicher noch erinnern, Heintje, der singende Klein-Gouda trieb in den sechziger Jahren mit „Maaaaamaaaa“ Millionen unserer Mütter und Großmütter Wasser in die Tulpen… ähm Augen.

Tulpen… Holland, gab es da nicht mal einen “schönen” Song der nun wieder ganz aktuell ist?

„Ohne Holland fahr’n wir zur WM“

Nein liebe Fußballfreunde, zu früh gefreut! Gemeint ist damit der deutsche Eishockey Verteidiger Jason Holland. Die IIHF schloss Jason Holland von der WM aus, da der gebürtige Kanadier 1996 bei der Junioren-Eishockey WM noch für sein Mutterland zum Einsatz kam und danach nicht die erforderlichen 4 Jahre für einen deutschen Eishockeyverein spielte.

Apropos Heintje und Mutterland, da haben wir aber nun schön die Kurve gekriegt und den Übergang zum Sonntag gefunden. Nein! Nicht Pfingsten!

Muttertag fällt dieses Jahr doch auf den Pfingstsonntag.

Ein Tag, an dem wir von Lycosia City uns immer wünschten, Florist oder einfach nur Blumenhändler zu sein. Aber wenn es nach einer unserer Fernsehanstalten gehen soll, sieht die Zukunft der Floristen am Muttertag düster aus.
Der Fernsehsender SWR kündigte eine Talkrunde an mit der Schlagzeile: „Ein neuer Busen zum Geburtstag: Schönsein um jeden Preis?“ Da darf man schon auf die nächste Talkrunde von SWR gespannt sein, etwas mit dem Thema: „Muttertag, wer die Mutter mag, schenkt ihr Titten an dem Tag“.

Nun verstehen wir auch, warum es Fernseh“anstalt“ heißt.

Und da glaubten wir doch damals als Kinder, das größte Verbrechen der Menschheit begangen zu haben, als wir in Nachbars Garten eine Rose klauten, um sie unserer Mutter zu diesem Tag zu schenken.
Die Zeiten ändern sich – manchmal – leider.

Die Lycosia City Redaktion allerdings nicht, bei uns gibt es noch immer Blumen zum Muttertag und das wird auch so bleiben! Dazu ganz unten noch “Heintje” zur Erinnerung für unsere “älteren” Mütter.

Außerdem meinen wir: Muttertag sollte doch das ganze Jahr sein!

Erst wenn der Fluss ausgetrocknet ist, vermisst Du das Wasser.

Allen Mütter, die es noch werden wollen oder sich gerade mit dem „Einstieg“ zur Mutter befassen und allen anderen Lesern natürlich auch, einen friedlichen und harmonischen Muttertag.

Eure Lycosia City Redaktion

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Allen ein schönes Pfingsten!

Verfasst von Wyatt Earp am 9 Mai, 2008

Ein schönest Pfingstfest und erholsame Tage mit Sonne im Herzen und am Horizont wünscht das Lycosia City - Team allen Lesern, Lycos-Usern und Bloggern sowie selbstverständlich auch allen uns und Lycos nicht so wohlgesonnen Menschen.

Ein Blogger hat es einmal sehr schön formuliert „also lasst mich mit virtuellen Farbbeuteln werfen“; genau so sollte man vieles hier sehen und sich trotz aller Differenzen weiterhin mit Respekt und Anstand begegnen.

Daher von mir einen Gruß nach Bayern; Dir Matthias ebenfalls schöne Pfingsttage mit einem für Dich erholsamen Kurzurlaub in Venetien.

Peter


Und hier noch ein paar Informationen zur Tradition des Pfingstfestes und des Heiligen Geistes:

Modern und mit wenigen Worten gesagt wird mit Pfingsten der Zeitpunkt gefeiert, an dem sich die Jünger Jesu besannen, seine Lehre zu verbreiten, nachdem sie zuerst nach Jesus‘ Kreuzigung in großer Angst das gleiche Schicksal zu erleiden, nur ans Fliehen denken konnten. Das gemeinsame Gespräch und der dort gefasste Entschluss, Jesus Botschaft in die Welt zu bringen, wird als die Ausgießung des Heiligen Geistes bezeichnet, der oft von einer weißen Taube symbolisiert wird.

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