Archiv für April 2008
Lycosia NEWS
Verfasst von SchVVarzer Peter am 18 April, 2008
Tja was waren das noch Zeiten als Schiedsrichter schwarz und SchVVarze Peter Schwarze Peter waren.
Auf jeden Fall drücken wir den gelb-schwarzen die Daumen… also Jungs, zieht den Bayern die Lederhosen aus und bitte eine als Trophäe für uns.
Und hier das Wochenendwetter, heute mit einer Sonderseite für Legastheniker.
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*peng peng* Sinn und Unsinn von Blogs!
Verfasst von SchVVarzer Peter am 17 April, 2008
Jeder Spargelbauer wäre froh sein weißes Edelgemüse würde so aus der Erde schießen (auch hier *peng peng*), wie es derzeit die vielen Blogs im Internet tun. Blogger, ein absolutes Muss für jeden der nichts oder noch weniger zu sagen hat…der Renner. 
Auch um die Lycosia Welt macht diese Manie – leider – keinen Bogen!
Sogar oder gerade belesene und gebildete Menschen können oder wollen sich dem Trend nicht verschließen, besser wird die Bloggerwelt dadurch aber keineswegs; bestes Beispiel der neue Lycosia Blog des Schvvarzen Peter. 
Einzig als vernünftiges Argument könnte man anführen „solange sie sich hier schlagen und bekriegen, tun sie es in der realen Welt nicht“, aber sogar hierzu fehlt mir der rechte Glaube.
Damit würde man aber einigen Blogs, die nun wirklich seriös geführt werden und mit der primitiven Schlammschlacht hier absolut nichts zu tun haben, nicht gerecht werden.
Zweifellos zu den seriösen Highlights gehört der Marc Pentermann Blog http://marc-pentermann.de/, eine gelungen Mischung aus Internet, Politik, Kultur, Reisen und auch ein wenig Information zu Lycos, gute Arbeit ohne Polemik.
Eine Nische mit Schwerpunkt Film hat Die Kritikerin belegt http://die-kritikerin.blogspot.com/, zurzeit allerdings mit Ihrem neuen Audi A4 unterwegs, daher nicht immer ganz so aktuell.
Sgdjokajgiopsjh http://sgdjokajgiopsjh.blogspot.com/ schließt sich in punkto Aktualität nahtlos der Kritikerin an, aber was dort geschrieben steht kann man durchaus lesen. Derzeit dreht sich bei ihm wohl vieles um Schinken, vielleicht sollte mal wieder etwas Neues kommen, damit der Blog nicht zum alten Schinken wird.
Aber besser weniger aktuell, als jeden Tag aktueller Müll!
Wer schon immer mal alles rund um die Immobilie, ob sein Eigen oder gemietet, wissen möchte, ist bei Frechdachs http://immobiliennews.blogspot.com/ bestens aufgehoben, klarer Daumen nach oben.
Schon deutlich intensiver, aber in seiner sachlichen, analytischen und klugen Art beschäftigt sich Bushyasta http://bushyasta.wordpress.com/ mit den direkten Geschehnissen rund um Lycos.
Dort werden jedem User -vorausgesetzt er schreibt in dem sachlichen und vernünftigen Ton den Bushyasta auch ihm entgegenbringt – ausführlich, informativ und umfassend Fragen zu Lycos beantwortet.
Dort sind Fragen rund um Lycos auf jeden Fall besser aufgehoben, als in Lycos IQ!
Die Monster http://monster-iq.blogspot.com/ dürfen natürlich bei der Aufzählung lesenswerter Blogs auf keinen Fall fehlen! Ironisch, witzig, auch mal satirisch wird Lycos mit Leichtigkeit und Lässigkeit kommentiert, zahlreiche Interviews lockern das Ganze noch auf und geben den ein oder anderen Einblick in die Gedanken von Usern.
Die Hand Gottes (NEIN, nicht der Argentinier) http://handgottes.blogspot.com/ setzt sich da schon deutlich kritischer mit Lycos auseinander. Dem ein oder anderen mag er vielleicht zu kritisch sein, ich finde es absolut ok wie und was er schreibt, vor allem aber lobenswert, dass ihm das Spagat an der Schlammschlacht vorbei trotz seiner kritischen Einstellung prima gelungen ist.
Wer nun die Götter gerufen hat, dass diese sich vom Olymp http://liq-olymp.blogspot.com/ in die Niederungen der Lycosia Welt herab gelassen haben, weiß wohl nur Zeus persönlich. Der Anfang sieht vielversprechend aus, hier darf man mit Spannung weiter schauen was uns die alten Griechen noch so mitzuteilen haben.
Damit dürften die nicht Verschreibungspflichtigen Blogs wohl alle schon erwähnt sein, sollte ich einen vergessen haben tut es mir leid, aber nicht aufgefallen zu sein ist wohl eher positiv zu sehen.
Die Geschichte der Schmierfinken Blogs ist schnell erzählt.
Freies IQ http://lycos-iq.blogspot.com/ (wenn damit die Freiheit andere ständig verleumden und beleidigen zu dürfen gemeint ist, könnte es keinen passenderen Namen geben), Freier Fuchs http://liqfuchs.blogspot.com/ , (des „Meisters“ Spielzeug auf Kosten eines naiven jungen Menschen), der immer wieder konvertierende „Neue Grashüpfer“ http://grashuepfers.blogspot.com/ sind das beste Beispiel dafür, dass Hooligans ob in Sportarenen oder hier im Internet, fester Bestandteil unserer Gesellschaft geworden sind. Soziale Brennpunkte eben, mit wenig Aussicht auf Resozialisierung.
Aber wir lassen uns natürlich gerne positiv überraschen.
Sofitware http://www.blog-sofitware.de/blog/ mit dieser Gruppe in einem Atemzug zu nennen würde ihm nicht gerecht. Der Mann ist intelligent, belesen und alles andere als ein Hooligan. Seine etwas verschrobene Art und sein Tunnelblick, auch sein -ich nenne es mal -Verfolgungswahn, lassen seine Berichterstattung oftmals ins Groteske abgleiten.
Eine übersichtliche Gliederung und Gestaltung seiner Artikel, als auch die Tatsache, dass er nahezu keinen Kommentar veröffentlicht, machen das Lesen einfach… das Verstehen aber leider nicht.
Mit Spannung darf auch erwartet werden, was in Lycosia City http://lycosia.wordpress.com/ passieren wird, ist der Westernheld Wyatt Earp alias SchVVarzer Peter ein Scharfschütze oder nur eine Schießbudenfigur… warten wir es ab.
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Die Finsternis des Lichtes…
Verfasst von SchVVarzer Peter am 16 April, 2008
Zu einer Zeit als die Zeit noch zeitlos war und der Mensch die Langeweile der Sterne noch nicht störte, berieten sich die Sterne wieder einmal – wahrscheinlich zum fünfmillionsten Mal – was sie denn gegen ihre Langeweile tun könnten.
„Las uns doch ein Sternenbild malen, schöner wie es niemals zuvor am Nachthimmel stand“ sprach die Venus.
„Ja, eine tolle Idee“ rief da Pegasus aus dem fernen Andromedanebel.
Die Sonne, leicht erzürnt, dass ausgerechnet Venus, einer ihrer Untertanen und gar kein richtig Stern, diesen Vorschlag einbrachte, ergriff das Wort „Wir werden uns den schönsten Stern unseres Universums aussuchen und nach ihm unsere Welt neu malen“ sprach sie. Alle waren beigeistert und leuchteten vor Freude heller als je zuvor und danach. So begaben sie sich Millionen von Jahren auf die Suche nach diesem der allerschönsten Sterne. Ermüdet, fast schon wieder in Langeweile verfallend, sahen sie plötzlich einen wunderschönen winzig kleinen Stern tief im Verborgenen des Universums. Sein Licht war warm, von seltenem Glanz, Grazie und Anmut schienen das Bild seiner Güte und Herzlichkeit zu vervollkommnen.
„Dürfen wir Dich malen“ fragte die Sonne den kleinen gütigen Winzling „Du sollst es auch nicht umsonst tun, 1000 Sterntaler seien Dir gewiss“ leuchtete sie ihn an. „Natürlich, für euch bin ich doch hierher gekommen“ klang es warmherzig und demütig zugleich aus dem schier vollkommenen inneren des Winzlings.
Eifrig, voller Freude und alles um sich herum vergessend, malten die Sterne, sie malten und malten abermals über Millionen Jahre hinweg. Und so entstand ein Bild, schöner es niemals zuvor im Universum zu sehen war, wie von Gottes Hand geschaffen …
Zufrieden mit sich und ihrem Werk sprach Pegasus „ nun müssen wir ihm auch einen Namen geben“. Wieder meldete sich die vorlaute Venus zu Wort und sagte „nennen wir es doch LIEBE“. Für einen Moment war es so still im Universum, dass man nicht einmal die rotierenden Geräusche der Saturnringe hören konnte. Ja schrien alle, wie aus einem Munde „LIEBE“ ist ein wunderschöner Name dafür. Selbst die Sonne wagte sich dieser Gewalt nicht zu widersetzen, sagte nur „na gut“, gab dem Winzling die versprochenen 1000 Sterntaler und ließ ihn weiter durchs Universum ziehen.
Weitere Millionen Jahre vergingen, die Langeweile war längst wieder ständiger Begleiter der Sterne, als plötzlich die Dunkelheit zu den Sternen sprach „möchtet ihr nicht wieder ein Bild malen“. „Wieso“ sprach die vorlaute Venus, „wir haben doch die Liebe was brauchen wir mehr“. „Das mag wohl sein“ entgegnete die Dunkelheit, „aber warum malt ihr nicht mal ein Bild für mich, düsterer, finsterer und schrecklicher als es das Universum jemals sah“. Die Venus versteckte sich hinter der Sonne und wollte davon nichts hören, Pegasus verschwand ganz schnell im Andromedanebel, selbst der Sonne – noch mit der zitternden Venus beschäftigt – verschlug es zuerst die Sprache. Aber in den folgenden Millionen Jahren riefen immer mehr Sterne aus der Dunkelheit „Bitte, lasst uns doch diese Bild malen“. Alles Rütteln Zupfen und Bitten der Venus nutzte nichts, die Sonne gab dem Drängen nach sprach mit monotoner, leiser Stimme, mehr gleichgültig, ja fast ein wenig ängstlich „Na gut, dann lasst uns auf die Suche gehen nach diesem dunklen Stern der uns als Vorlage dienen möge. Die Begeisterung wirkte dieses mal gedämpfter und das Licht der Sterne schien zu verblassen, dennoch machten sich alle – die Venus natürlich nur aufmüpfig – auf die Suche. Dieses mal brauchte man nicht sehr lange bis man einen kleinen schwarzen Zwerg fand der den Anforderungen zu entsprechen schien. Obwohl er so klein, so finster und so böse war, sowenig Licht ausstrahlte, dass sogar die Dunkelheit Angst vor ihm bekam, konnte man ihn nicht übersehen.
Alles jammern der Venus half nichts, also sprach die Sonne ihn an:
“ Dürfen wir Dich malen“ fragte die Sonne den kleinen schwarzen Zwerg „Du sollst es auch nicht umsonst tun, 100 Sternentaler seien Dir gewiss“ sprach sie und schien blass wie nie zuvor „Natürlich, für euch bin ich doch hierher gekommen“ quäkte es mit bitterer kalter und zynischer Stimme aus der Dunkelheit des Zwerges.
Fast lustlos und ein wenig träge gingen die Sterne an Ihr trauriges Werk, dennoch war es in nur wenigen Millionen Jahren vollendet.
Das Bild war so finster, so grauenhaft, böse und schien so niederträchtig, dass sogar die Dunkelheit sich in der Finsternis versteckte. Pegasus kehrte nicht mehr hinter den Andromedanebeln hervor, die Venus ergoss erst sich selbst in Tränen, bevor Ihre Tränen langsam begannen das Licht der Sonne zu erlöschen.
„Ich werde dieses Bild HASS nennen“ sagte die sterbende Sonne mit leiser, zittriger Stimme und gab dem schwarzen Zwerg seine 100 Sternentaler.
Im Weitergehen drehte sich der schwarze Zwerg um, eine Träne schien in seinen Augen, als er zur Sonne sagte:
„Weißt Du noch, damals vor vielen, vielen Millionen Jahren gabst Du mir 1000 Sternentaler“
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