Der Sommer ist zurück und sorgt für heftige Gewitter in unserer Republik!
Unsere Stammleser werden es natürlich sofort ahnen, der heute Nacht beginnende meteorologische Sommeranfang muss damit nicht zwangsläufig gemeint sein, auch wenn dieses Wochenende tatsächlich von Donner und Blitz begleitet sein soll.
Denn wer diese Woche richtig abgehört… ähm, zugehört hat, weiß es längst.
Bei der Deutschen Telekom – das sind die mit dem schönen Magenta im Logo, Radsportfreunden besser als ehemaliger Sponsor der „Tour de la Pharmacie“ bekannt – ist derzeit Summertime.
Die Telekom spitzelte schon unter Ron Sommer, war diese Woche überall zu lesen… zumindest in Zeitungen und seriösen Nachrichtenportalen des Internets. Bei T-Online Nachrichten suchten wir vergeblich nach Informationen zu diesem Thema. Dem „Team Telekom“ absichtliches Unterschlagen solch brisanten Informationen zu unterstellen wäre sicher sehr böse.
Also unterstellen wir es der Telekom einfach!
Vielleicht aber, wenn man dort alle Wanzen eingesammelt hat, wird sich auch wieder Zeit für sauberen Journalismus finden.
Aber zurück zur traurigen Wahrheit.
Viel früher als bislang eingeräumt, soll die Deutsche Telekom Journalisten bespitzelt haben, um Lecks in der Konzernkommunikation aufzudecken. Im Visier der Bespitzelungen: ein Reporter der „Financial Times Deutschland“. Die Bonner Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Telekom eingeleitet.
Diesen Spitzelauftrag im Jahr 2000 habe ein Mitarbeiter vergeben, der später zum Leiter der Telekom-Konzernsicherheit aufgestiegen sei. Unklar ist nach Angaben der Zeitung aber, in wessen Auftrag er gehandelt habe. Vorstandschef war damals Ron Sommer.
Und wieder mal hat der Konzern einen massiven Ansehensverlust erlitten.
Top-Manger sprechen gerne von „Unternehmenskultur“. Doch was sich nun am Beispiel Deutsche Telekom zeigt, ist das glatte Gegenteil.
Nun müssen wir uns generell – also nicht nur auf den aktuellen Telekom-Fall bezogen – fragen: „Wie kommt es zu solchen Entwicklungen, was bewegt Führungskräfte zu Handlungsweisen von denen sie selbst wissen müssten, dass sie auf jeden Fall moralisch verwerflich, möglicherweise sogar kriminell sind“?
Bei dem ständig steigenden Erfolgsdruck in den Unternehmen wird die Zahl derer, die dank ihrer menschlichen und fachlichen Qualitäten diesem Druck – mit legalen Mitteln – standhalten können, offenbar immer kleiner.
Neuere Expertenstudien gelangen hier zu der Einschätzung, dass in Chefetagen mehr und mehr „Spitzenkräfte“ Einzug halten, die diesen Namen nicht verdienen und in solchen Positionen aber mal gerade gar nichts zu suchen haben.
Zu meiner Studienzeit nannte man solche „Kapazitäten“ Nieten in Nadelstreifen!
Die Geldgier kommt in vielen Fällen natürlich auch noch hinzu.
Soweit es aber um den Vorwurf der „Bespitzelung“ geht – auch hier ist telekomübergreifend die Rede – muss man unweigerlich das derzeitige politische Klima mit in die Rechnung aufnehmen.
Es ist geprägt von einem Bundesinnenminister, für den Online-Durchsuchungen und Lauschangriffe – noch vorsichtig formuliert – in erster Linie eine prima Sache sind, und der dann immer erst vom Bundesverfassungsgericht darauf hingewiesen werden muss, dass es doch tatsächlich auch in unserem Land, wenigstens so etwas Ähnliches wie Datenschutz gibt.
Diese Republik hat vor gar nicht allzu langer Zeit mit ansehen müssen, dass der Bundesnachrichtendienst in höchst dubioser Art und Weise Journalisten abhörte.
Und da ist nun beileibe nicht von „Lycosia-, Olymp-, oder Sofix-Journalisten die Rede.
Immer mehr Unternehmen gehen offenbar dazu über, sicherheitsrelevante Angelegenheiten selbst zu regeln und den Staat rauszuhalten.
„Was die können“, mögen sich Telekom-Verantwortliche gesagt haben, „können wir schon lange“.
Telekom braucht keinen BND. Telekom macht das selbst. Hotline mal ganz anders.
Jetzt da die Staatsanwaltschaft strafrechtlich ermittelt, sehen wir den Begriff „Telefon-Zelle“ unter ganz anderer Perspektive.
Übel das! Vom BND, von der Telekom und von allen anderen.
Unsere Privatsphäre und persönlichen Daten genießen in etwa die gleiche Sicherheit wie ein Blitzableiter auf einem Hochhaus beim Sommergewitter.
Schwitz… das war aber nun ein Verbalakt wieder auf den Sommer zurückzukommen.
Und da ein Sommer noch lange keine Schwalbe macht…sorry, das mit der Schwalbe gehört weiter unten in den Artikel zu Jodel Jogis Fußballern.
Wo waren wir nun stehen geblieben?
Ach ja, ein Sommer kommt selten allein.
Die Vertreter der Arbeitnehmer im Telekom-Aufsichtsrat kündigten am Donnerstag in Berlin eine Strafanzeige gegen das Unternehmen und Unbekannt an, teilte DGB-Chef Michael Sommer als Mitglied des Telekom-Kontrollgremiums mit.
Die Gewerkschaften hegen offenbar die Vermutung, dass nur ihre Mitglieder im Altersheim… ähm, sorry, Aufsichtsrat und nicht die der Anteilseigner ausgespäht worden seien.
Viel Sommer also um das gerne zitierte Sommerloch auszufüllen.
Apropos Altersheim! Für Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt kommt ein Leben im Altersheim nicht infrage. „Ich persönlich würde es nicht tun, ich muss es auch nicht. Aber meine Frau würde es tun, falls sie allein bliebe“, sagte Schmidt im Interview mit der von ihm herausgegebenen Wochenzeitung „Die Zeit“.
Für die Lycosia City-Redaktion sind die Gedanken dieses von uns hoch geschätzten und großen Staatsmannes durchaus nachvollziehbar. Jemand mit gesundem Menschenverstand möchte NIE wieder in den Bundestag, wenn er schon einmal dort war.
Im Übrigen dürften die meisten unserer „Volksvertreter“ in Berlin recht alt aussehen neben dem geistig junggebliebenen Alt-Kanzler und seiner Frau Loki.
Ja, was wäre der Mann schon ohne Frau?
So ist es dann auch kein Zufall, dass wir just in dieser Woche eine Meldung fanden die mit den Worten „Leiden“ beginnt und die davon handelt, dass erstmals das Erbgut (Gen-Sequenz) einer Frau entziffert worden sei.
Mit „Leiden“ ist aber nicht etwa der Niederländisch-Deutsche Bildhauer Niclaus von Leyden gemeint, der schreibt sich ja auch ganz anders. Leiden ist eine Stadt in den Niederlanden, also da waren unsere kleinen Erbgut-Tulpenknicker am Werk. Passt alles. Leiden bei der Entzifferung des Inneren einer Frau, ja.
Es ist ihnen darum gegangen, mehr Einsicht in die genetischen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu gewinnen, haben die Forscher erklärt.
Der Unterschied zwischen Kurt Beck und Andrea Nahles – jene Kuckucks-Nahles die ein Schwanenei in den Horst legen möchte , wir berichteten – besteht bestenfalls darin, dass er einen Bart hat und sie in der SPD das durchsetzt, was er sich nicht wagt. Vielleicht können manche Männer von manchen Frauen ja tatsächlich lernen wie man Pläne hammerhart durchsetzt.
„Mein lieber Schwan“ wäre man da mal wieder geneigt zu sagen.
Aber den Schwan hatte Wyatt Earp ja letzte Woche schon gesattelt, im Gegensatz zu dem Saarbrücker Ministerpräsidenten Peter Müller, der doch diese Woche tatsächlich meinte „Es wird einsam im Sattel, wenn das Pferd das man reitet tot ist“ Booaah, der Mann sollte mal nach Lycosia City kommen und Jolly reiten, danach weiß er erst wirklich, was es bedeutet täglich ein totes Pferd reiten zu müssen.
Nun wissen wir ja spätestens seit Oskar Lafontaine, dass der Saarländer als solcher in seinem tiefsten Inneren ein verklärter Romantiker ist. Aber dass man die Auffassung, die Große Koalition in Berlin sei am Ende, derart lyrisch verpacken kann – Respekt. Womöglich überlegt Herr Müller, ob die Sache gut ausgeht und Horst Köhler mit Angela Merkel so ähnlich wie in John-Wayne-Filmen, gemeinsam in einer Kutsche, gezogen von einem braven Rappen namens Guido, in den Sonnenuntergang fahren… oder in sonst einen Untergang.
Aber so manchem bleibt der Untergang ja auch erspart.
Sich vor dem Fernseher zurücklehnen und den Sommer unbeschwert genießen können die „jungen Wilden“ Marko Marin, Patrick Helmes und Jermaine Jones, jene drei Kandidaten die unser Jodel Jogi vor zwei Wochen bei der Kader-Präsentation noch aus dem Hut gezaubert hatte. Sie sind nun bei der endgültigen Nominierung des deutschen EM-Aufgebotes durchs Rost gefallen.
Das viel beschworene Leistungsprinzip führte Jogi selbst ein wenig ad absurdum, in dem er das Trio trotz hervorragender Leistungen während des Trainingslagers auf Mallorca nach Hause schickte, gleichzeitig aber an Tim Borowski festhielt, obwohl der Bremer durch eine Grippe lange außer Gefecht gesetzt war und es äußerst fraglich erscheint, ob er rechtzeitig bis zum EM-Start wieder auf die Beine kommt.
Es hat fast den Anschein, als hätten die Streichkandidaten schon auf der Zugspitze festgestanden.
Die Lycosia City-Redaktion meint: Abwarten Jungs, wer die wahren Gewinner sind zeigt sich spätestens am Ende des Turniers.
Um den Sommerkreis zu schließen hier noch etwas Interessantes aus dem Jahre 1970.
Dr. Martin Goldstein, Arzt, Psychotherapeut und Religionslehrer, besser bekannt unter dem Pseudonym „Dr. Jochen Sommer“ meinte im Sommer 1970 in einer Ausgabe der BRAVO auf die Frage des jungen Bravo-Lesers Matthias Z. „Ich werde von den Mädchen nicht beachtet und die Jungs wollen auch nichts von mir wissen. Kann es daran liegen, dass ich Pickel habe“ „Lieber Matthias, Deine Akne ist nur vorrübergehend und wird nach der Pubertät wieder verschwinden, bringe doch Deine Stärken besser zu Geltung. Dein Brief zeigt mir, dass Du Dich sehr gut ausdrücken kannst. Vielleicht solltest Du Dir überlegen für Eure Schülerzeitung zu schreiben“.
Nun wissen wir es also, der junge Matthias kaufte sich ein senffarbenes Sakko und wurde für seine Schülerzeitung tätig. So werden große Blogger geboren!
Also liebe Leser genießt den Sommer, schließlich gilt er auch als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude, bis nächste Woche,
Des Öfteren in der Vergangenheit war auf einem Blog der für Boden-Reiniger wirbt, von angeblichen „kreativen Malertätigkeiten“ des Users SchVVarzer Peter zu lesen. Eine deutlich erkennbare Ironie in den entsprechenden Artikeln des „Bodenreinigers“ legte bei uns die Vermutung nahe, dass es bei diesem „Kreativkünstler“ möglicherweise nicht mit rechten Dingen zugehen könnte.
Also nahmen wir es uns zur Aufgabe, den Mutmaßungen etwas näher auf den Grund zu gehen.
Die Büroräume unserer Redaktion hatten schon lange einen Schönheitsanstrich verdient, genau genommen wurde in den 150 Jahren noch nie renoviert. Mit viel Mühe und Überredungskunst gelang es auch, unseren Chef Wyatt Earp von der Notwendigkeit eines neuen Farbkleides für die Wände zu überzeugen.
Also wählten wir die in der Homepage angegebene Nummer dieser „Kreativkünstler“ und verlangten direkt den SchVVarzen Peter zu sprechen.
Der SchVVarze Peter sei auf einer Baustelle piepste uns eine verschlafene Stimme ins Telefon. Schon hatte ich ein schlechtes Gewissen so früh morgens angerufen zu haben, schließlich war es fast noch Mitternacht… erst halb zehn in Deutschland. Darf man da schon Handwerker stören?
Aber noch bevor ich mich für die frühe Störung entschuldigen konnte, bot mir die Piepsstimme an, einen Termin zur Besichtigung des „Bauvorhabens“, wie sie unsere Redaktionsräume nannte, zu vereinbaren.
„Wäre nächsten Dienstag um 11 Uhr zu früh?“ fragte ich vorsichtig.
„Nein ist nicht zu früh, das geht in Ordnung, da hat der Chef noch keinen Termin“ ließ mich die Piepsstimme direkt wissen.
„ Mainz, Lycosia City, Wyatt-Earp-Straße 111, Miamicool, so sollten sie mich finden“ beschrieb ich die Adresse langsam und deutlich“.
Meinen Versuch einer Erklärung, wie und wo der „Chef“ denn unsere Redaktion finden würde, unterbrach sie schon im Ansatz mit den Worten „kein Problem, der Chef hat ein Navi, ein iPhone mit Navi , ein Sub-Notebook mit Navi und einen Laptop mit Navi, bis heute hat er noch alles gefunden“.
„Fein, dann also bis nächsten Dienstag“ sagte ich und legte auf.
Früher kamen die Maler mit Eimer, Pinsel und Rolle, wie die Zeiten sich doch ändern sinnierte ich so vor mich hin, während ich bequem in meinem Bürostuhl hängend, Beine auf dem Schreibtisch, vermutlich einen der letzen Blicke auf die vom Zigarettenqualm vergilbten Wände warf.
Dienstag 10:55 Uhr
Wyatt, Leroy Croce, Wei§§er Peter, unser Nesthäkchen Jolly Jumper und auch meine Wenigkeit, Miamicool, alle standen wir gespannt hinter den Jalousien, die Fenster beschlugen von unserem Atem, so dicht drängten wir uns vor ihnen um ja nicht zu verpassen, wer da nun in welchem Outfit und Fahrzeug erscheinen würde. Sogar Hartmut Jeremiah Bullfrog und Elisabeth waren erschienen um diesem Ereignis beizuwohnen „ Der Maler könnte ruhig öfters kommen“ brummelte ich leise vor mich hin, ob der Tatsache, dass die sich nun neugierig vordrängende Jolly Jumper mir ihre „Weichteile“ schon fast über die Schulter legte.
11:05
Noch keine Spur von einem Maler, aber keiner wagte auch nur einen Moment seine Blicke weg von der Straße zu richten.
11:20
Unsere Nervosität wich langsam schon leichten Aggressionen, eben der Tatsache, dass dieser Mann offensichtlich rein gar nichts von Pünktlichkeit hält. Sollten die Vermutungen des Bodenreinigers am Ende doch stimmen?
11:28
Das Telefon klingelt. Jolly rennt sofort hin.
„Lycosia City, Jolly Jumper“ meldet sich unsere Jolly kess.
„Ja Hallo, hier SchVVarzer Peter, wir haben einen Termin um 11 Uhr…“
„Hatten, mein Lieber, HATTEN, es ist schon fast 12 Uhr“ unterbricht ihn Jolly wie immer leicht übertreibend.
„Ja ich weiß, tut mir auch wirklich leid, aber ich finde die Straße nicht…“ grummelte er ins Telefon.
„Ich denke sie haben ein Navi, ein iPhone und den Kofferraum voller Notebooks“, unterbricht ihn Jolly wieder, ironisch wie wir sie ja alle kennen.
„Ja sicher, aber mein Navi kennt die Straße nicht“ erwidert ein verzweifelt klingender SchVVarzer Peter.
„Die Wyatt Earp Straße kennt doch jedes Navi, haben Sie den Namen denn richtig eingegeben“ hinterfragt Jolly.
„Klar doch, wie man es spricht. Moment ich buchstabiere: W E I D – Ö R B – S T…“
„Stopp, Stopp“ unterbricht Jolly laut lachend um dann fortzufahren: „Im Kiro-Modus finden Sie die Straße nie. Ich werde sie hierher navigieren, wo befinden Sie sich denn im Augenblick?“
„Moment, ich schaue mal… Mmmhh… ich befinde mich Ecke Ocean Drive/Patricia Cornwell Avenue, gegenüber der Miami Sunset Senior High School, müsste im Süden der Stadt liegen…“
„Halt, halt, halt… von welcher Stadt reden sie denn?“
„M I A M I, W E I D – Ö R B – Straße, so wie Ihr Mitarbeiter uns das am Telefon durchgegeben hat!“
Jolly bekommt fast kein Wort mehr über die Lippen vor lauter Lachen und schafft es gerade noch zu sagen: „Moment, ich gebe Ihnen da mal besser Leroy Croce“.
„Leroy geh Du bitte mal ans Telefon, entweder hat der SchVVarze Peter `nen Clown gefrühstückt oder er ist doch einer von Yahoo Clever“.
„Hallo, hier Leroy Croce, Sie sind in Miami, was suchen Sie denn DORT?“
„Lycosia City, wir sollen diese Stadt anstreichen“ antwortet SchVVarzer Peter mit leichtem Singen in der Stimme.
„ Nun hören sie mal gut zu, wir befinden uns hier in Mainz“ ein wenig lauter „DEUTSCHLAND, unsere Redaktion nennt sich Lycosia City und anstreichen sollen sie allenfalls 4 Wände“ entgegnet nun Leroy leicht genervt.
„Aber meiner Frau sagten Sie am Telefon, Lycosia City in Miami“ klang es leicht verzweifelt am anderen Ende der Leitung.
„Ist der Schrankdackel Ihre Frau“ fragte Leroy nun höflich.
„Ja“ antwortete SchVVarzer Peter
„Dann hören Sie jetzt mal gut zu, legen Sie sich besser einen Anrufbeantworter zu und sperren Sie den Dackel vor dem Verlassen Ihrer Büroräume in den Schrank, wo er hingehört. Das erspart Ihnen solche Peinlichkeiten“ führte Leroy ruhig fort.
„Mmmhh… für vier Wände habe ich mir extra einen Fallschirm gekauft und die Strapazen dieses langen Fluges auf mich genommen, das darf doch nicht war sein“ hörte man SchVVarzer Peter nun noch verzweifelter stöhnen.
„Nehmen sie einfach den nächsten Flieger nach Deutschland und wenn Ihnen während des Fluges langweilig wird, klappen Sie Ihr Notebook auf, gehen ins Internet und schauen mal bei Lycosia City rein. Bei einem Nachtflug nach MEZ empfehle ich Ihnen Lycos IQ, nachts finden Sie dort noch größere Deppen wie sie es sind“ empfahl Leroy nun unserem Malerhelden.
Ich konnte es mir nicht verkneifen noch aus dem Hintergrund zu rufen „Aber geben Sie acht, dass Sie keinen Kaffee in die Tastatur schütten.“
Natürlich hat unser Malerheld es irgendwann doch noch geschafft zu uns zu finden. Was dabei so alles passierte, erzählen wir Euch demnächst.
Bis dahin allen noch viel Spaß hier auf unserer Seite und bleibt COOL
Die NEWS am Samstag sowie unsere Violine zur Wochenmitte sind mittlerweile ja schon bekannt und zur festen Institution geworden.
Nun haben wir unser Repertoire um zwei weitere Rubriken erweitert.
Wöchentlich erscheint ein „Steckbrief“ zu einem User aus Lycos IQ.
So haben wir nun sozusagen als „Pilotprojekt“ einen „Steckbrief vom Schrankdackel als Artikel verfasst, um Euch zu zeigen wie wir uns das Ganze vorstellen und weitere Anregungen von Euch zu erhalten.
Die Antworten sind selbstverständlich tatsächlich von ihr!
Vorgesehen ist, Usern einen kleinen Fragekatalog zu schicken und aus deren Antworten eben einen solchen Steckbrief zu verfassen.
Absolutes Credo ist selbstverständlich eine ausschließlich positive Berichterstattung und Vorlage des Steckbriefs an den User, vor der Veröffentlichung.
Das Gleiche machen wir übrigens parallel hierzu mit den Moderatoren und Administratoren, von denen schon einige positive Signale zu dieser Idee verlautbaren ließen.
Über eine rege Beteiligung würden wir uns freuen… Freiwillige vortreten, bevor wir Euch einfangen müssen.
Gesucht wird das berüchtigte Flintenweib „Schrankdackel! Dem Vernehmen nach soll sie der gefürchteten Einsteinbande angehören. Auf Ihr Konto gehen mehr als 200 Fragen und über 4000 Antworten bei denen sie insgesamt rund 16.000 Statuspunkte in ihre Gewalt brachte. Auch soll sie auf ihren Streifzügen durch Lycosia weit über 10.000 Bonuspunkte erbeutet haben.
Für Hinweise die zur Ergreifung von Schrankdackel führen, setzt der Marshall von Lycosia City eine Belohnung von insgesamt 100 Bonuspunkten aus.
Binnen einer Frist von 24 Stunden kann Schrankdackel durch Einstellen eines Portraits zur ihrer Person, der Verfolgung sowie Verhaftung durch den Marshall Wyatt Earp entgehen.
Bei dieser Androhung durch Wyatt Earp werde ich doch mal versuchen meinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, auch wenn es gleich jede Menge Fragen auf einmal sind, die mir bei meinem freiwilligen Erscheinen gestellt wurden.
Ich dachte es handelt sich beim Blog Lycosia um etwas das von Lycos IQ kommt und nicht von „Kinder“?
Wie ich zu Lycos gekommen bin oder möchte der Marshall wissen, wie ich bei LYQ gelandet bin?
Also wenn Du in die Kopfzeile Deines Browsers www.LycosIQ.de eingibst, dann bist Du rucki zucki da, obwohl das natürlich auf die Geschwindigkeit Deines Revolvers (Netzanbieter) ankommt.
Muss man die Blogs rund um Lycos kennen, ist das jetzt etwa Pflicht??? *entsetzt guckt!
Und etwas Persönliches soll ich von mir erzählen? – Neee will ich nicht, ich mach mich doch nicht bewusst lächerlich, da kann ich mich nun doch beherrschen.
Was meine „Interessen angeht, nach denen der Marshall fragt: Die liegen meist morgens lang im Bett oder Körbchen und ich hab meine liebe Not sie da heraus zu bekommen.
Um welchen Preis ich ins Big Brother-Haus ziehen würde? Ich kann mich auch anders ärgern, aber dann wären wir wieder bei meinen Interessen und die hatten wir ja schon abgehandelt.
Zu Deinen weiteren Fragen lieber Wyatt…
Auf eine einsame Insel würde ich nur gehen, wenn es dort auch einen Internet-Anschluss geben würde, dann würde ich mein Notebook mitnehmen; Flaschenpost dauert mir im Zeitalter von DSL definitiv zu lang.
Wenn ich auf der Straße 100 Euro finden würde, dann wär mein nächster Gang zum Friseur um mir eine neue Dauerwelle machen zu lassen, auch auf die Gefahr hin, dass man(n) mich später hin fragen würde, warum ich denn nicht dran gekommen bin.
Was die Wahl zum Bundespräsidenten betrifft – ich dachte ihr stellt Fragen, die interessant sind?
An Lycos gefallen mir die User-Treffen am meisten, da wird – außer vielleicht vom Kneipenwirt – nicht moderiert und alle sind gleich.
Deine Frageob ein optischer Nachweis meiner Person eher Heiratsanträge oder doch mehr Suizid am Computer zur Folge hätte, ist recht einfachbeantwortet. Ich denke die Zahl der User, die schnellstens ihren Schuster aufsuchen werden, damit sie mit frisch besohlten Stiefeln weit genug laufen können.
Aber wir können die Reaktionen ja mal antesten, Foto darfst Du Dir aussuchen.
Und dafür hätte ich jetzt gern mal Minimum ein **peng peng
Nun wissen unsere aufmerksamen Leser schon einige Interna von Lycos Europe in Gütersloh, so auch vom „Kleidertausch“ der Mitarbeiter (siehe Lycosia NEWS vom 18. Mai), als Folge der drastischen Sparmaßnahmen des Unternehmens.
Dies mag in gewisser Weise auch noch nachvollziehbar sein, aber eine Meldung die unsere Redaktion diese Woche erreichte, hat uns nun doch ein wenig erschüttert.
„Helmuts neue Frau trägt die Kleidung ihrer Vorgängerin“ war da in großen Lettern zu lesen.
Die Rede ist hier von unserem Alt-Kanzler Helmut Kohl, Ihr wisst schon, der mit dem „Bimbes“ und dem „Saumagen“.
Die Redaktion von Lycosia City ging der Sache nach, und tatsächlich mussten wir zu unserem Erstaunen feststellen, wie sich Bilder doch ähneln. Bei mehreren öffentlichen Auftritten hat Maike Kohl-Richter, die neue Ehefrau von Helmut Kohl, Kleidung und Schmuck von dessen verstorbener Frau Hannelore getragen. Was Krimifans sofort an Alfred Hitchcocks Thriller „Vertigo“ denken lässt – dort lässt sich die neue Gattin nach dem Ebenbild ihrer Vorgängerin formen -, soll aber psychologisch ganz simpel erklärbar sein.
„Frauen machen das ihrem Partner zuliebe“, lässt uns Psychologe Stefan Woinoff wissen.
Uns interessieren weder der Altersunterschied – Maike Hohl-Richter ist 34 Jahre jünger als Kohl -, noch die weiteren Meinungen und Analysen des Experten Stefan Woinoff zu solch einer Verbindung.
Auch wem Helmut Kohl nun welche Kleidung anzieht und welche Frau er an wessen Kette legt, sollte uns an sich genauso wenig interessieren wie der viel zitierte Reissack in China.
Aber es sei uns erlaubt dies einfach nur erbärmlich und geschmacklos zu finden. Hannelore, die verstorbene Gattin des Ex-Kanzlers hätte mehr Würde und Respekt verdient.
Das Kohls Söhne Walter und Peter den Trauerfeierlichkeiten… ähm, sorry, Hochzeitsfeierlichkeiten fernblieben, scheint unter diesem Aspekt nur allzu verständlich.
Eine in der Sache traurige aber hochverdiente Doppel-Gesäß-Violine geht daher heute an die „Eheleute“ Kohl.
Bei dieser Hitze möchte Euch das Team von Lycosia City nicht mit langen Texten quälen, daher heute nur zwei Videos. Allen einen schönen Start in die neue Woche und denen es zu warm wird einen kühlen Platz mit einem erfrischenden Getränk.
Nun ist es wieder soweit, glücklich all jene die ein Hörgerät besitzen… einfach abschalten oder Batterie herausnehmen; der einfachste Weg sein Gehör vor weiteren irrreparablen Schäden zu schützen. Nur das TV-Gerät ausschalten wäre ja zu profan und schon überhaupt nicht „europäisch“.
Also haben wir uns vom Lycosia City-Team, ausgestattet mit Chips und Bier (für Wyatt natürlich Whisky), vor die Glotze gesetzt und uns das „Spektakel“ angesehen.
Die Rede ist hier nicht von irgendeinem schrecklichen Naturereignis, diese kommen ja bekanntlich unvorhergesehen. Nein! Diese Folter für Augen und Ohren ist geplant und sucht uns alljährlich im Mai heim.
Der Eurovision Song Contest
Wie immer ist die Nation gespalten, Millionen Menschen versammeln sich in Deutschlands Metropolen auf den Straßen, um unseren „No Angels“ in Belgrad die Daumen zu drücken, während viele andere einer vernünftigen Beschäftigung nachgehen und sich lieber in Biergärten, zum Grillen im Garten oder einfach nur bei Lycos IQ treffen.
Live-Berichterstattung
Die Kommentare zu allen Nationen wurden noch vor der offiziellen Auswertung verfasst, so dass zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wer welchen Platz belegen würde.
Gleich zu Beginn lernen wir von den „Moderatoren“, dass in Serbien dreimal Küssen Glück bringen soll, also werden wir gespant verfolgen, wer denn alles ungeküsst angereist ist.
Nico & Vlad aus Rumänien haben den undankbaren Job als erste auf die Bühne zu müssen. Uns war bisher nicht bekannt, dass man in Rumänien italienisch spricht. Wieder etwas dazu gelernt. Aber man darf davon ausgehen, dass sich dieser grottenschlechte Beitrag auf Rumänisch auch nicht besser angehört hätte.
Es folgt der Geheimfavorit aus Großbritannien, da scheint man wenigstens die Muttersprache noch zu beherrschen. Aber wenn DAS der Geheimfavorit sein soll, schicke ich morgen Lara und Barclay, meine beiden Labradore, zu Dieter Bohlen. Eine CD mit den Geräuschen des Stuhlgangs der Queen würde sich wahrscheinlich besser verkaufen als diese „Antimusik“ von Andy Abraham.
Das ist nun was, denken wir uns bei Lycosia City, Albanien mit Zemrën lamë peng… *peng peng muss doch gut sein, meint auch Wyatt. Aber weit gefehlt, nur Platzpatronen anstatt scharfer Munition… aber wenigstens die Dame hatte ein wenig „Schärfe“
Recht früh ist es dann schon soweit: als vierter Beitrag die No Angels, warum die No Angels und nicht No Music heißen, wird uns wohl für immer ein Rätsel bleiben. Auch werden wir sicher nie erfahren, wer die Damen mit den hässlichen blauen und pinkfarbenen Gardinen ausgestattet hat. Wäre vielleicht mal eine Frage für Lycos IQ: „Wie bringe ich Gardinen zum Singen“. Aber mal ehrlich, Singen hört sich anders an.
Sicher mag Sirusho aus Armenien einen optisch besseren Eindruck als ihr berühmter Landsmann Charles Aznavour hinterlassen, aber musikalisch würden wir uns doch lieber den kleinen Freund von Édith Piaf, wünschen. Dennoch eine solide Vorstellung, bei der man im Gegensatz zu dem vorherigen Beitrag wenigstens vermuten konnte, dass es sich um Gesang handelt.
Ach Du meine Güte, wer ist das denn? Hat Bosnien & Herzegowina da etwa unseren Balendilin zusammen mit Maja auf die Bühne geschickt? Da wäre uns aber das Original lieber. Musik und Choreographie würde jeder Arzt in dessen Zuständigkeitsbereich Augen und Ohren fallen, sofort verbieten. Was uns Laka hier als Kleinkunst-Performance verkaufen möchte, erinnert doch sehr an Daniel Kübelböck. Nein! EINER dieser Sorte reicht uns.
Israel überrascht uns nun mit der „jemenitischen Nachtigall“. Wir meinen: Ab ins All mit der Nachtigall! Auch das man Boaz Mauda zuweilen „Jemenitischer Cowboy“ nennt, kann uns nicht umstimmen, ihn würden wir nicht mal auf einem Kindergeburtstag auftreten lassen.
Ob uns die Finnen wieder schocken wollen, wie vor zwei Jahren mit Lordi? Nein, dieses Mal hat man einfach eine x-beliebige Band aus den 1970-er Jahren hundsmiserabel imitiert. Teräsbetoni präsentiert uns hier eine Unterart des Heavy Metal. Nomen est omen! Betoniert diesen Mann einfach ein, vermissen wird ihn sicher keiner.
Für uns aber eine gute Gelegenheit Chips und Bier aufzufüllen.
Kroatien beweist mit seinen Interpreten Mut zum Alter, ein Hauch von Cabaret. Der alte Charmeur gefiel uns! Slavischer Tango, mal nicht etwas für Pubertätsschlusen. Die Gruppe Kraljevi ulice featuring 75 Cents präsentierte uns die wahrscheinlich ältesten Grand Prix Teilnehmer aller Zeiten, denn seine 75 Jahre machen den rüstigen Rapper zum ältesten Interpreten, der jemals in der über 50-jährigen Geschichte des Eurovision Song Contest zum Mikrofon gegriffen hat.
Lycosia City meint: Daumen nach oben!
Eine schwache Stimme und ein noch schwächerer Beitrag von Isis Gee aus Polen konnten auch zwei kräftige „Argumente“ nicht aufwerten. Das Dekolletés ließ keine Männerwünsche offen, Angela Merkel lässt Grüssen. Wenn unsere Loreley in Blau das Singen lässt, könnte es zumindest für eine Peepshow reichen.
Rhythmisch beginnt Island mit typischem Diskosound. Dem Sänger wurde zuvor das Dauerlächeln wohl eingebrannt. Die Dame erinnert ein wenig an Agneta von ABBA. Solider Vortrag mit „set me free“ Getue von dem Duo Euroband.
Und nun der zweite deutsche Beitrag, ein Döner Sound vom Bosporus, vorgetragen von der türkischen Gruppe Mor ve Ötesi. Der Prenzlauer Berg dürfte nun brennen.
Bei den Gewändern der Portugiesischen Gruppe Vânia Fernandes müssen wir unweigerlich an „Hare Hare Hare“ und Wotis Jünger denken, aber musikalisch nicht das Übelste.
Lettland legt Dschingis Khan neu auf, plumpes Gehüpfe, flacher Text und musikalisch grausam, diese Gruppe hätte nicht mal bei der Mainzer Fastnacht `ne Chance…allenfalls im Musikantenstadl.
Bei Schweden fällt einem sofort ABBA ein, abba was uns diese dünne Hippe als Amanda Lear auf schwedisch vorträgt, zwingt uns fast doch noch zum vorzeitigen Abschalten. Charlotte die Außerirdische nennt sie sich. Wir meinen Charlotte die Unterirdische.
Dänisch Dynamit ist es zwar nicht, was uns Simon Mathew hier vorträgt, aber bisher das einzig Ansprechende, auch wenn die Melodie im Refrain sehr stark an einen alten Song erinnert.
Die blinde Diana Gurtskaya, Georgiens Stevie Wonder, liegt mit ihrem Gesang im Trend, nichts berauschendes aber auch nicht gesundheitsgefährdend, schön das die Dame nicht das Gestrampel der männlichen Cheerleader mit anschauen musste. Bei diesen Herren wusste man sicher, warum man eine blinde Sängerin auf die Bühne schickte.
Ebenso solide der Beitrag aus der Ukraine, nichts berauschendes, die Optik war ok und musikalisch hat man schon schlechteres gehört. Die Dame erinnert ein wenig an Senta Berger.
Gespannt erwarten wir nun Frankreich und zu unserem Erstaunen wurde der Beitrag fast komplett auf Englisch vorgetragen. „NEIN! Das möchte ich nicht hören“ schreit Wyatt Earp hinter seiner Whiskyflasche hervor. Da geben wir im absolut recht, ein Franzose hat französisch zu singen… ist ja wie ein Kölner der Altbier trinkt. Wir befürchten Ironsofa dürfte bei diesem Beitrag zum „Entleeren“ auf die Toilette gerannt sein.
Elnur und Samir aus Aserbaidschan geben uns zu Beginn direkt eine Kostprobe, wie es sich anhören muss mit amputierten Nüssen singen zu müssen. Naja, danach wurde es ein wenig besser, aber nicht wirklich berauschend was uns die Herren in Engelskostümen da vortrugen.
„Die Griechen müssen sparen“, könnte man bei dem Anblick des kurzen Röckchens von Kalomira denken. Schlecht war der Song nicht, schien aber sehr an Janet Jackson angelehnt. Wyatt verfolgte den Song wohl nur mit den Augen…*fg
In welchem Kostümverleih haben die Spanier nur diesen Rodolfo Chikilicuatre ausgegraben? Dann lieber ne Glatze als so `ne Frisur, und den Sprechgesang bekommt unser Dackel auch noch hin, nur würde er ein besseres Bild dabei abgeben. Wir dachten es wäre ein Song Contest und kein Komiker-Wettbewerb, aber selbst da wäre dieser Beitrag vollkommen deplatziert gewesen.
Das „Heimspiel“ von Jelena Tomasevic für Serbien konnte nicht nur ihre Landsleute überzeugen, wir fanden es ebenfalls nicht schlecht, auch wenn es nicht der Sound war, der bei dem Eurovision Song Contest Publikum uneingeschränkt ankommt.
Als vorletzen Beitrag nun Russland mit Dima Bilan, unterstützt von einem ungarischen Geiger mit echter Stradivari. Performance und Choreographie waren stimmig, einen Gehörschaden musste man auch nicht befürchten. Alles in Allem wahrscheinlich jene Musik die man bei einem solchen Contest hören möchte. Aber großes Kino war der Beitrag – wie alle anderen auch – natürlich nicht.
Maria Haukaas Storeng aus Norwegen, eine Mischung aus Shakira und Lisa Bund bildetet den Abschluss. Keine schlechte Stimme, auch der Potpourri aus vielen bekannten Hits war nicht schlecht anzuhören, aber insgesamt zu brav um aufs Treppchen zu kommen.
Nachtrag
Russland hat den Wettbewerb gewonnen, eine vertretbare Entscheidung und wahrscheinlich auch verdienter Sieg eines Einäugigen unter Blinden, in einem mehr als schwachen Contest.
Zu der Platzierung der musikalischen Vertretung Deutschlands lässt sich nur feststellen: „Jeder bekommst das was er verdient“. No Angels – No Music – No Voice – No Points!
Fazit: Der Eurovision Song Contest ist zu einem bunten Kasperletheater heruntergekommen, bei dem mit viel Glück auch mal Interpreten mit Gesangesstimme zu hören und zu sehen sind. Bedauerlicherweise werden sie dann aber in Kostüme und Choreographien verpackt, dass man schreiend davonlaufen möchte.
Vielen Beiträgen würden wir einen Zahnarztbesuch vorziehen.
In diesem Sinne allen noch einen schönen Restsonntag mit ein bisschen Frieden.
Nein liebe Leser, gemeint ist damit nicht das Zitat aus der Oper „Lohengrin“ von Richard Wagner, aber unweigerlich muss man bei dem derzeitigen Possenspiel um das höchste Amt in unserem Lande an dieses Zitat denken.
Sicher hätten wir unseren Artikel auch mit „Mein lieber Scholli“ (Mein lieber Scholli stand für „ma chère jolie“ = meine liebe Schöne) beginnen können, aber übertreiben wollten wir es nun auch wieder nicht, schließlich ist hier die Rede von Gesine Schwan und nicht etwa Carla Bruni, dem „Schwan“ unseres „kleinen Franzosen“ Sarkozy.
Vielleicht sollte man den Franzosen einen Tausch vorschlagen, sie bekommen unseren Horst Köhler, der sich fortan Örst Charbonniernennen würde und im Tausch erheben wir Carla Bruni in das Amt der Bundespräsidentin.Also doch noch… mein lieber Scholli?
Dies sind aber nur die Träumereien eines Lycosia City Redakteurs, also zurück zur traurigen Realität.
Horst Köhler hat sich entschieden zur Kandidatur für eine zweite Amtszeit anzutreten und die SPD möchte mit Gesine Schwan ihre eigene Kandidatin, vor allem aber eine Frau, künftig in diesem Amt sehen.
Diese Chance hatten die Sozis allerdings schon 1994. Anstatt eine wirklich große Dame der deutschen Politik – Frau Hildegard Hamm-Brücher von der FDP – zu unterstützen und damit vielleicht sogar die „Eiszeit“ zur FDP zu beenden, schickte man lieber „Bruder Johannes“ Rau in ein aussichtsloses Rennen gegen Roman Herzog. Wie die Wahl ausging ist ja allen bekannt.
Noch verfügt Schwarz-Gelb über eine knappe Mehrheit in der Bundesversammlung, diese könnte sich aber nach den Landtagswahlen in Bayern durchaus ändern.
Realistische Chancen also für Rot-Rot-Grün.
Dass dabei das Amt des Bundespräsidenten selbst, ebenso die Tragfähigkeit der Regierungskoalition an Ansehen verlieren könnte, mag man so im Willy-Brand-Haus nicht sehen.
Und Frau Gesine hat ja aus der vorangegangenen Wahl des Bundespräsidenten schon Erfahrung mit dem „sterbenden Schwan“, vielleicht schöpft sie aber Kraft und Optimismus aus der Tatsache, dass der „Schwanensee“ je nach Inszenierung jedes Ende zulässt.
Öffentliches Pokerspiel ist zwar verboten, öffentliches Dame-Spielen allerdings nicht!
Gespannt darf man auf die der Bundestagswahl vorausgehende Wahl des Bundespräsidenten allemal sein, vermuten doch Politexperten einen Probelauf zu einem späteren „Linksbündnis“ im Bundestag.
Hier dürfen wir also noch einige „Oskarreife“Inszenierungen erwarten.
Apropos Oscar, davon – sprich dem Präsidentenamt – ist unser kleiner „Maximal Pigmentierter“ (der Ausdruck „Schwarzer“ wäre hier im Zusammenhang mit „SchVVarzer Peter“ negativ belegt, daher verzichten wir darauf)demokratischer Kandidat zwar noch ein gutes Stück entfernt, aber der Republikaner „Pommes“ (John McCain) darf sich schon mal warm anziehen. Die Inthronisierung von Barack Hussein Obama, Jr. zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten scheint nur noch Formsache.
Sogar Bill Clinton meinte die Tage, er könne sich seine Frau Hillary durchaus als Vize-Präsidentin vorstellen. Vorstellen, welch Wort in Bills Mund, kannten wir ihn doch bisher als Liebhaber des „vor Kniens“
Hintergrund zu diesem längst fälligen Rückzug dürfte die neue„Armut“ von Frau Clinton sein, von 20 Millionen Dollar Schulden durch den aufwendigen Wahlkampf ist die Rede.
Der Deal wäre nun: Frau Clinton wirft das Handtuch und Barrack übernimmt ihre Schulden. So macht man Wahlkampf in den USA.
Wie finden wir nun die Überleitung zu Berlin? Ach ja!
Barrack… Baracke bezeichnet unter anderem eine Dauerunterkunft in Elendsvierteln. Unter diesem Aspekt haben wir den Bundestag noch nicht betrachtet, könnte aber bald sogar im doppelten Sinne zutreffen, nachdem die Diätenerhöhung- vorerst – vom Tisch ist.
Da kann man nur hoffen, dass es hierzulande keine neue Armutswelle bei den Bundestagsabgeordneten gibt, ich sehe unsere „Volksvertreter“ förmlich schon in zerrissener Kleidung und Sammelbüchse auf der Straße.
Armut, davon ist Dietmar wenigstens so weit entferntwie Yahoo Clever von einer guten und für User angenehmen Wissensplattform. Nein! Natürlich ist mit Dietmar nicht unser lieber Freund Woti gemeint, unsere Stammleser wiesen es schon… von Dietmar Hopp ist hier die Rede.
Der 1940 in Hoffenheim (Nähe Heidelberg) geborene spätere SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp sollte nach dem Wunsch seiner Mutter Lehrer werden. Aber widerspenstig wie der kleine Dietmar wohl damals schon war, wiedersetzte er sich dem Wunsch seiner Mutter und wurde lieber Milliardär.
Da wird sich jetzt mancher Lehrer – auch bloggende Lehrer – in den Allerwertesten beißen, dass er selbst sehr wohl dem Rat der Mutter gefolgt ist und Pädagoge wurde.
Bei SAP wurde der Chef liebevoll „Vadder Hopp“ genannt.
Da werden wir natürlich frappant daran erinnert, dass die Region schon eine andere Berühmtheit des Genres „Vadder“herausbrachte, nämlich Vadder Graf aus Mannheim, Erzeuger und Manager einer berühmten Tennisspielerin. Das muss wohl an der Luft in der Rhein-Neckar-Region liegen.
Allerdings war das Finanzmodell des Peter Graf ein deutlich anderes und führte irgendwann zur Anklage wegen Steuerhinterziehung.
Vadder Hopp damit zu vergleichen wäre sogar aus Mainzer Sicht (Hoffenheim nahm Mainz den Aufstiegsplatz weg) ausgesprochen böse.
Hopp, Mäzen der TSG Hoffenheim, die nun in die erste Fußballbundesliga aufgestiegen ist, mit Roman Arkadjewitsch Abramowitsch oder anderen derartigen Sponsoren in einen Topf zu werfen, würde den durchaus ehrenwerten Zielen des Vadders nicht gerecht.
Dietmar Hopp investiert in eine ganze Region. Krankenhäuser, Schulen, Altenheime sind ebenso Projekte von ihm, wie die neue Eissporthalle in Mannheim und eine nahezu beispielslose Jugendarbeit bei eben dieser TSG Hoffenheim.
Da steckt Engagementzu ehrlicher Arbeit und durchaus sinnvollen Investitionen dahinter.
Dies verdient unseren Respekt!
Die Lycosia City-Redaktion meint: Besser jemand wie Hopp lässt seine Kohle hier, als sie in Liechtenstein zu „verbuddeln“.
Kohle! Damit schließt sich der Kreis zum Ende unseres Artikels wieder zu unserem amtierenden Bundespräsidenten.
Vielleicht sollte man Jürgen Klopp als „Einwechselkandidaten“bereit halten, wer Mainz 05 trainiert hat, ist für alles gerüstet. Horst Köhler würde im Gegenzug sowohl Thomas Dollin Dortmund als auch Michael Skippe in Leverkusen beerben und Gesine könnte für Jodel Jogi bei der Euromeisterschaft den sterbenden Schwan spielen.
Wie sagte doch Sepp Herberger einst: Der Ball ist rund und nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
Also harren wir gespannt der Dinge die da noch auf uns zu kommen.
In diesem Sinne allen Lesern ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Grillen und/oder anderen Aktivitäten.
Auf der rechten Seite haben wir mit dem Titel „Lycos IQ – Links – Bilder – Usertreffen“ eine neue Rubrik angelegt. Hier findet Ihr Links zu Fragen in Lycos IQ die auf vergangene Usertreffen mit Bildern der erschienen Personen verweisen. Noch fehlt uns entsprechendes Material zu den Usertreffen in Berlin und München, hoffen aber auch hierzu bald etwas Brauchbares einstellen zu können.
Den Link zur Frage des bevorstehenden UT am 28. Juni 2008 in Essen haben wir ebenfalls eingestellt, da Lycosia City aber noch nicht in die Zukunft schauen kann, natürlich ohne Bilder.
Ein schönes sonniges Wochenende allen Lesern wünscht Euch!
Folgende Überlieferung des Versuchs eines Users sich bei Lycos IQ anzumelden, haben wir heute in dem Tagebuch von MrHuss gefunden. Wir wissen natürlich nicht, ob sich dies tatsächlich so zugtragen hat, da diese Einträge von MrHuss aus der Zeit seines Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik stammen.
Unabhängig davon möchten wir unseren Lesern diese Geschichte natürlich nicht vorenthalten, so dass diese sich selbst ein Bild davon machen können, ob es sich um die Wahrheit oder nur ein Lycos-Märchen handelt.
Ein User, inspiriert von dem genialen Lycos IQ-Konzept und bestärkt durch unzählige Freunde die schon lange aktiv am Lycosleben teilhaben, wollte sich nun auch bei dieser tollen Wissensplattform anmelden… so wurde jedenfalls berichtet.
Obwohl immer wieder behauptet wird, nach dem Erstellen eines Accounts bei Lycos wäre das Leben nicht mehr das Gleiche wie zuvor und Probleme die man vorher nie hatte würden nun wie Spargel im Mai aus der Erde schießen, begannen dessen Probleme wohl schon vor, beziehungsweise bei der Anmeldung.
Also suchte sich unser User eine vermeintliche Telefonnummer des Lycos Supports und rief dort an.
Ring… ring… ring…
„Ja Hallo, hier Maja“ erklingt eine freundliche Stimme am Telefon.
User: „Hallo Maja, ich möchte mich gerne bei Lycos IQ anmelden, aber irgendwiekomme ich da nicht voran, kannst Du mir bitte helfen?“
Maja: „Oh sorry, da bist Du bei mir verkehrt, ich bin nur für die GUMO und Fragen zu Usertreffen zuständig.“
User: „Das bringt mich im Moment nicht wirklich weiter, dazu müsste ich erst mal das Anmeldeprozedere erfolgreich hinter mich gebracht haben.“
Maja: „Ich gebe Dir mal die Telefonnummer eines Kollegen, vielleicht kann er Dir weiterhelfen, aber versprechen möchte ich nichts.“
User erfreut über die nette Maja: „Vielen Dank Maja, da werde ich doch gleich mal anrufen.“
Maja: „Ja, mach mal und vergiss nicht mir mal ein paar Punkte zuzuschieben, wenn Du dann einen Account hast.“
User: „Klar mache ich, ciao Maja.“
Ring… ring… ring…
„Ja Balendilin hier, was kann ich für Dich tun?“ fragt eine recht junge Stimme am anderen Ende der Leitung.
User: „Balendilin, ich möchte mich gerne bei Lycos IQ anmelden, das funktioniert aber nicht und Maja kann mir auch nicht helfen.“
Balendilin: „Wie groß bist Du denn?“
User: „1 Meter 85, aber ich verstehe die Frage nicht?“
Balendilin: „Mmmhh… das ist schlecht! Gab oder gibt es denn in Deiner Familie zwergwüchsige Personen, oder kennst Du irgendwelche Liliputaner, Gnome, Kobolde, oder sonstige Zwerge?“
User leicht genervt: „Nein! Was hat dies denn mit der Anmeldung bei Lycos IQ zu tun?“
Balendilin mit einem leichten Singen in der Stimme: „Na hör mal, hat Dir denn das schusselige Maja nicht gesagt, dass ich nur für Zwerge zuständig bin?“
User, immer noch etwas genervt von der in seinen Augen unsinnigen Fragerei: „Nein sagte sie nicht, und was nun?“
Balendilin: „Cool bleiben mein Freund, ich gebe Dir die Telefonnummer eines Kollegen, der wird Dir helfen. Aber vergiss nicht nach erfolgter Anmeldung ein paar Bonuspunkte rüber zu schieben.“
User nun wieder ein wenig freundlicher gestimmt und mit ein wenig Ironie in der Stimme: „Oh, vielen Dank! Aber mit den Punkten kann ich Dir nichts versprechen, weiß nicht ob meine Punkte auch für Zwerge brauchbar sind, ciao“ und legt auf.
Ring… ring… ring…
„M800, was gibt’s?“
User: „Hallo M800, ich möchte mich gerne bei Lycos IQ anmelden, Maja und Balendilin konnten mir nicht helfen, hast Du einen Rat?“
M800 recht barsch: „Hör mal zu Du Flasche, das einzige Rad das ich kenne und liebe ist mein Motorrad und nun halte mich hier nicht weiter auf, ich muss heute noch 12 User deaktivieren, sonst stimmt meine Quote nicht.“
User leise und ein wenig ängstlich: „Ich möchte doch nur wissen, wie ich eine Verbindung zu Lycos IQ bekomme, Balendilin hat mir doch versprochen, dass Du mir helfen kannst.“
M800 noch lauter und ungehaltener: „Verbinden, verbinden, Dir gehört das Maul verbunden und was heißt hier versprochen? Wenn ich mit Dir fertig bin, guckst Du aus Deinem Erbrochenen, also lass mich nun in Ruhe deaktivieren“ und knallt den Hörer auf.
User zwar etwas irritiert aber keinesfalls von seinem Vorhaben ein Mitglied der Lycos-Familie zu werden abzubringen, schaut nun online in die Gelben Seiten, in der Hoffnung eine brauchbare Telefonnummer oder Hotline zu finden.
„Diese Telefonnummer hier könnte mich weiterbringen“ denkt der User bei dem Blick auf einen „Lycosverdächtigen“ Namen.
Ring… ring… ring…
„Cgr… Chri… Christoph Moooohn“ meldet sich eine hörbar beschwipste Stimme.
User vorsichtig fragend: „Sind sie der Herr Mohn von Lycos Europe?“
Christoph Mohn: „Jjjj… jj… ja der binsch, was kann ich denn für Dich tun?“
User: „Also geben sie acht Herr Mohn, das ist folgendermaßen: Ihr Lycos IQ ist doch so eine hervorragende Wissensplattform und da möchte ich mir nun einen Account erstellen, aber das klappt einfach nicht. Können Sie mir da helfen?“
Christoph Mohn: „Hicks… rülps… normalerweise sehr gerne mein lieber, aber heute geht das leider nicht mehr!“
User: „Aber wieso denn Her Mohn?“
Christoph Mohn: „Mein Freund… hicks, das ist so“ Es folgt ein kurzes Schweigen begleitet vom Knallen eines Sektkorkens. „Schmatz… rülps…, also das ist so: Ich war heute auf dem Blog von Sofitware, da habe ich gesehen, dass die Lycos-Aktien endlich mal wieder gestiegen sind. Das muss ich natürlich feiern, deswegen bin ich gerade eben ein wenig unpässlich.“
User: „Ich könnte ja auch zu Yahoo gehen, aber die sollen doch für 50 Milliarden an Microsoft verkauft werden, daher möchte ich doch lieber zu Lycos.“
Christoph Mohn: „hicks… hicks…, was sind schon 50 Milliarden? Das machen wir in einem Quartal an Verlust…hicks.“
User: „ So viel?“
Christoph Mohn: „Klar… rülps, das schaffen wir locker, habe doch extra ein spezielles Team zusammengestellt, welches hilft diese Vorgaben locker zu erfüllen.“
User: „Und Sie können mir nun gar nicht helfen?“
Christoph Mohn: „Nein mein Junge, heute leider nicht, aber wenn die Aktien wieder fallen, kümmere ich mich gerne um Dein Anliegen.“
User: „Aber bis morgen möchte ich nicht warten! Haben Sie vielleicht eine Telefonnummer von jemandem der mir helfen kann?“
Christoph Mohn: „Klar doch… hicks, ich gebe Dir mal die Telefonnummer von unserem besten User-Moderatoren, da bist Du in guten Händen… rüüüüülps.“
User: „Oh vielen Dank Herr Mohn!“ und legt auf.
Ring… ring… ring…
„Hallo, hier ist Dein lieber Freund Bushyasta, womit kann ich Dir dienen“ erklingt es fürsorglich, fast schon ein wenig schleimend aus dem Hörer.
User: „Also ich habe schon mit so vielen Lycos-Mitarbeitern gesprochen, aber irgendwie liegt mein Problem wohl beikeinem in deren Zuständigkeitsbereich, vielleicht kannst Du mir ja weiterhelfen?“ geht der User nun mit neuem Tatendrang sein Problem an.
Bushyasta: „Aber gerne doch mein Bester, wo drückt denn der Schuh?“
User: „Ich möchte mich bei Lycos IQ anmelden, komme aber nicht ganz klar mit den Eingaben“
Bushyasta: „Kennst Du Wotanowski persönlich, hattest Du schon mal Kontakt zu ihm, bist Du auf seiner Freundschaftsliste, beziehungsweise gibt oder gab es Fälle von Wotanismus bei Dir, Deiner Familie oder im engeren Freundeskreis?“
User: „Nein, was soll das, who the fuck is Wotanowski?“
Bushyasta: Ein wenig gereizt, „zuerst meine Fragen. Warst Du schon mal als Diener tätig, hast als Diener geblogt oder kennst bloggende Diener?“
User: „Nein, nein und nochmals NEIN! Ich möchte mich nur bei Lycos IQ anmelden, mehr nicht.“
Bushyasta: „Ich fürchte Dir da nicht helfen zu können, mein Ressort ist Wotanismus und alle Fragen dazu, natürlich auch jegliche Rechtsberatung in diesem Zusammenhang.“
User: „Himmel, gibt es denn in Eurem Laden niemanden der mir bei so einer profanen Angelegenheit wie der Anmeldung zu Lycos IQ helfen kann?“
Bushyasta: „Klar doch, aber da must Du Dich schon an den Support in Gütersloh wenden, ich gebe Dir mal die Telefonnummer von denen.“
User: „Das ist ok, danke.“
Bushyasta: „Aber sehr gerne geschehen mein lieber Freund, melde Dich mal, wenn Du wieder ein Problem hast, und vergiss nicht nach erfolgter Anmeldung…“ der User unterbricht ihn an dieser Stelle.
User: „Klar, werde Dir schon ein paar Bonuspunkte rüber schieben“ und legt auf.
Ring… ring… ring…
„Lycos Europe Support Gütersloh, Volvic“ meldet sich eine freundliche Frauenstimme.
User: „Oh, das ist aber mal ein Service, aber vielen Dank, Whisky wäre mir nach all dem Stress lieber als Volvic.“
Volvic: „Lach, das hast Du falsch verstanden, mein NAME ist Volvic, womit kann ich Dir denn behilflich sein?“ antwortet eine sinnlich und zugleich lächelnd klingende Stimme.
User: „Hach, ich will mich nur bei Lycos IQ anmelden…“ Volvic unterbricht den User.
Volvic: „Und das funktioniert nicht mit der Anmeldung?“
User: „Ja, ganz genau“
Volvic: „Ein bekanntes Problem bei uns, das haben wir gleich, ich verbinde Dich mit Hvenator, der wird Dich schrittweise durch das Anmeldeprozedere führen“
User über beide Ohren strahlend: „Jaaaa, vielen Dank!“
Volvic: „Keine Ursache, und wie das mit den Punkten geht, sagt Dir dann auch gleich Hvenator“.
User: „Klar, weiß ich schon von den anderen“ und wartet…
„SchVVarzer Peter, Hallo…“
User: „Mmmhh… an sich sollte ich mit Hvenator verbunden werden.“
SchVVarzer Peter: „Der ist im Moment nicht an seinem Platz, aber ich frage mal nach wo er steckt.“ „Schrankdackel, weißt Du wo Zynischer Hiob steckt?“ hört der User ihn rufen.
„Ich glaube der hängt noch mit Thomas Servatius in der GUMO“ ruft eine weibliche Stimme zurück. „Dann ruf ihn mal bei, hier ist jemand für ihn am Telefon“ hört der User diesen „SchVVazen Peter nun zurückrufen.
Eine gute Minute verstreicht, dann hört man jemanden schnaufend zum Telefon rennen.
„Hallo, hier Zynischer Hiob“ schnauft eine Stimme ins Telefon, als wäre die Person zur Stimme gerade zu Fuß den Eiffelturm hoch gelaufen.
User nun in bestimmendem Tonfall: „Ich sollte doch mit Hvenator verbunden werden!“
Schnaufende Stimme: „Sorry, das bin ich, für Neulinge ein wenig verwirrend, aber wir haben hier alle mehrere Namen“
User: „Ok, ist auch egal, Hauptsache Du kannst mir bei der Anmeldung zu Lycos IQ helfen!“
Hvenator alias Zynischer Hiob: „Aber sicher doch, wir werden nun einfach die ganze Anmeldung Schritt für Schritt durchgehen, Du wirst sehen, in wenigen Minuten gehörst Du auch zu den elitären Lycos IQ-Usern.“
Beide gehen nun alle Optionen durch, aber es will einfach nicht funktionieren mit der Anmeldung, so verstreichen fast zwei Stunden ergebnislos, als der nach wie vor freundliche und bemühte Hvenator zu dem User sagt: „Tut mir leid, aber ich habe nun Feierabend, werde Dich aber an MrHuss weiterreichen.“ „Ok“, antwortet der nun leicht schwächelnd wirkende User“.
„Wird aber eine Minute dauern, wir haben da eine neue Ordnung bei Lycos, muss erst noch meine Kleidung dem MrHuss übergeben, kann den ja nicht so halbnackt meinen Job übernehmen lassen, wir haben hier ein Großraumbüro und die vielen Damen… Du verstehst schon“ erklärt ihm Hvenator. „Iss scho Recht“ antwortet der User und fügt noch ironisch hinzu „sonst würde ja der Coca Cola Mann seinen Job verlieren.“
Eine knappe Minute vergeht.
„Guten Tag, MrHuss hier am Apparat, Hvenator hat mir kurz erklärt um was es geht, also machen wir bei der letzen Fehlermeldung weiter“ erklingt eine ebenfalls sehr freundliche und hilfsbereite Stimme.
User: „Geht immer noch nicht, es kommt jedesmal die Meldung „Der Server weist diese Anforderung zurück“
Mrhuss: „Sag mal, kann es vielleicht an Deinem Accountnamen liegen, welchen Namen möchtest Du denn erstellen, wenn ich mal vorsichtig fragen darf?“
User: „Das ist aber eine dumme Frage!“
Mrhuss: „Wieso denn?“
User: „Weil ich logischerweise den Namen erstellen möchte, den ich schon seit Jahren immer und überall verwende…“
MrHuss: Und der wäre?“
User: „Ist doch klar… S O F I T W A R E !!!“
Wenige Tage später.
Mrhuss wurde von der Intensivstation verlegt, kann wieder Nahrung zu sich nehmen und darf ab morgen auch Besuch empfangen. Hvenator hat bei Lycos Europe gekündigt und ist nun Pförtner bei Yahoo, Volcic hat sich in Tränen ergossen, Bushyasta betreibt eine Diskothek für Wotanisten mit M800 als Rausschmeißer, Maja verkauft auf Flohmärkten selbst produzierte Gartenzwerge und Balendilin steht ihr Modell.
Christoph Mohn wurde nie wieder gesehen, dem Vernehmen nach soll er aber täglich mit wechselnden Accounts in Lycos IQ unterwegs sein.