Lycosia City

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Archiv für Mai 10th, 2008

Lycosia NEWS am Muttertag

Verfasst von Wyatt Earp am 10 Mai, 2008

Immer wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Huber Erwin her. Wie meinen? Kennen sie nicht? Werden sie wahrscheinlich auch nie mehr richtig kennen lernen. Das ist praktisch eine halbe Portion… Nein, das war jetzt böse. Also: Das ist die eine Hälfte von dem, was übrig geblieben ist, nachdem sie den Stoiber Edi aufgeteilt haben.

Stoiber Edy ist quasi das in der Politik, was unser lieber Sofitware bei Lycos.
Aber wieder zurück zum Spaß… sorry, zum Erwin.

Also im Ernst. Erwin Huber ist CSU-Vorsitzender, auch wenn der Seehofer das noch immer nicht fassen kann. Und diese Woche, in der unsere Oberen schwer am Geld verteilen waren - Diätenerhöhung - war der Huber praktisch der Einzige, der an uns kleine Leute gedacht hat. Er will eine Steuerreform, die den Bürger um 28 Milliarden entlastet. Dabei macht die CSU kein „Nullzusammenspiel“, hat der Huber gesagt.

Klar, der Stoiber hätte daraus, wie immer, verbal viel mehr herausgeholt: “Die Null meine Damen und Herren, ist auch—ähm, ein schwarzer Peter… ähm, eine schwarze Zahl und summieren sich die Nullen, so… ähm, ist dies eine Wissensfrage… ähm, Wissenssache, sehen sie meine Damen und Herren, Bayern München hat in St. Petersburg auch… ähm, null Tore geschossen und ist Deutscher Meister geworden. So und nicht anders meine ich das mit den Nullen”. Da fällt uns doch sofort Sepp Herberger ein, „elf nullen müsst ihr sein“ oder so ähnlich würde er es wohl heute formulieren… aber nein, das würde nun doch zu weit führen, also lassen wir das.

Am schönsten fanden wir es aber, als der Huber Erwin auf die Frage, wo die 28 Milliarden herkommen sollen, bayrisch ruhig antwortete: „Die sind praktisch schon da“!
Da muss ich unwillkürlich an den Schrankdackel und ihre Philosophie denken, „Schaaaatz, die Bluse war von 299,– Euro auf 99,– Euro reduziert, die Stiefel haben nur die Hälfte des ausgezeichneten Preises gekostet und der Friseur hat mir 50 Euro nachgelassen, weil ne Dauerwelle bei mir eh‘ keinen Sinn macht. Ich habe aber schon eine gute Idee, was wir (damit meint sie natürlich sich) mit dem überschüssigen Geld machen können“.

Jürgen Rüttgers, der Lafontaine der CDU, hat diese Woche gefordert: „Wir müssen sehr niedrige Renten aufstocken“ Es gab dann große Dispute; schließlich ist die CDU einverstanden, sagt aber: Zuschuss nur im Falle von Bedürftigkeit, was nichts anderes heißen soll, dass die Rente nun für Bundestagsabgeordnete als sicher gilt.
Was waren das noch Zeiten, als ein einziger Satz von Norbert – nein nicht der Vanquisch – Nobby Blüm “die Renten sind sicher“ ausreichte um Realisten zu zeigen, dass das Rentensystem im Eimer ist.

Ein Hinterbänkler der SPD meinte dies Woche, wolle Kurt Beck bei der nächsten Bundestagswahl als Kanzler hervorgehen, müsse er sich seinen Bart abrasieren.
Die Lycos City Redaktion meint: Gute Idee! Dann am besten noch bei Ebay versteigern, dies wäre mal eine Investition in nachwachsende Rohstoffe.

Russland hat einen neuen Präsidenten. Dmitri Anatoljewitsch Medwedew, am 14. September 1965 in St. Petersburg geboren, zuvor stellvertretender Ministerpräsident der UDSS… ähm von Russland, darf nun machen was Putin sagt.

Ein richtiger Jungspunt dieser Medwedew. Es scheinen also die Zeiten eines Breschnew, Andrpow, Jelzin und Genossen vorbei, als ein Amtsarzt erst immer noch prüfen musste, ob die Mitglieder des Politbüros noch am Leben sind und für notwendige Infusionen auch genug Wodka bereit stehen musste.

In den letzten Jahren stieg Medwedew als deren Leiter und Vorsitzender des Aufsichtsrats des führenden russischen Erdgaskonzern Gazprom zu einem der mächtigsten Politiker Russlands auf, blieb bis zu seinem Wechsel in die Regierung einer breiteren Öffentlichkeit aber weitgehend unbekannt.
Gazprom! War da nicht was? Ach ja, Wladimir Wladimirowitsch Putin und Gerhard Schwätzewitsch Schröder bringen wir damit in Zusammenhang.
Wollen wir mal nicht hoffen, dass Gerhard Schwätzewitsch Schröder… NEIN, dann müsste ja schon wieder der Amtsarzt die Toten im Politbüro zählen.

Wie ein erwachsener Heintje soll Dmitri Anatoljewitsch Medwedew aussehen, schrieb eine Korrespondentin dieser Tage. Einige unserer Leser werden sich sicher noch erinnern, Heintje, der singende Klein-Gouda trieb in den sechziger Jahren mit „Maaaaamaaaa“ Millionen unserer Mütter und Großmütter Wasser in die Tulpen… ähm Augen.

Tulpen… Holland, gab es da nicht mal einen “schönen” Song der nun wieder ganz aktuell ist?

„Ohne Holland fahr’n wir zur WM“

Nein liebe Fußballfreunde, zu früh gefreut! Gemeint ist damit der deutsche Eishockey Verteidiger Jason Holland. Die IIHF schloss Jason Holland von der WM aus, da der gebürtige Kanadier 1996 bei der Junioren-Eishockey WM noch für sein Mutterland zum Einsatz kam und danach nicht die erforderlichen 4 Jahre für einen deutschen Eishockeyverein spielte.

Apropos Heintje und Mutterland, da haben wir aber nun schön die Kurve gekriegt und den Übergang zum Sonntag gefunden. Nein! Nicht Pfingsten!

Muttertag fällt dieses Jahr doch auf den Pfingstsonntag.

Ein Tag, an dem wir von Lycosia City uns immer wünschten, Florist oder einfach nur Blumenhändler zu sein. Aber wenn es nach einer unserer Fernsehanstalten gehen soll, sieht die Zukunft der Floristen am Muttertag düster aus.
Der Fernsehsender SWR kündigte eine Talkrunde an mit der Schlagzeile: „Ein neuer Busen zum Geburtstag: Schönsein um jeden Preis?“ Da darf man schon auf die nächste Talkrunde von SWR gespannt sein, etwas mit dem Thema: „Muttertag, wer die Mutter mag, schenkt ihr Titten an dem Tag“.

Nun verstehen wir auch, warum es Fernseh“anstalt“ heißt.

Und da glaubten wir doch damals als Kinder, das größte Verbrechen der Menschheit begangen zu haben, als wir in Nachbars Garten eine Rose klauten, um sie unserer Mutter zu diesem Tag zu schenken.
Die Zeiten ändern sich – manchmal – leider.

Die Lycosia City Redaktion allerdings nicht, bei uns gibt es noch immer Blumen zum Muttertag und das wird auch so bleiben! Dazu ganz unten noch “Heintje” zur Erinnerung für unsere “älteren” Mütter.

Außerdem meinen wir: Muttertag sollte doch das ganze Jahr sein!

Erst wenn der Fluss ausgetrocknet ist, vermisst Du das Wasser.

Allen Mütter, die es noch werden wollen oder sich gerade mit dem „Einstieg“ zur Mutter befassen und allen anderen Lesern natürlich auch, einen friedlichen und harmonischen Muttertag.

Eure Lycosia City Redaktion

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