Verfasst von Wyatt Earp am 16 Mai, 2008

Die Anzahl der Missbrauchs-Klicks, die es braucht, damit eine Frage
automatisch deaktiviert wird, berechnet sich mit einer patentierten,
hochkomplexen Formel, in die unter anderem Wochentag, Uhrzeit und
Mondphase, Anzahl der Bonuspunkte der Nutzer, die Missbrauch gemeldet
haben (womit auch endlich mal geklärt wäre, wofür die Bonuspunkte
gut sind!) sowie Rang, Deaktivierungsquote und Gehalt der aktuell
eingeloggten Moderatoren einfließen.
Die genaue Formel ist geheim und unterliegt dem Urheberrecht, von daher dürfen wir sie unter Androhung von Folter nicht einmal mit Quellenangabe kopieren.
Diese Informationen entstammen Lycos-Geheimdokumenten, die vergangene Woche bei einem Einbruch in den Geschäftsräumen von Lycos Europe in Gütersloh entwendet wurden.
Noch vor den cleveren Redakteuren von Stern und dem ebenso gewieften Blogger Sofitware konnte Lycosia City diese Unterlagen von Petra Kujau, der Nichte Konrad Kujaus für einen zweistelligen Millionenbetrag erwerben.
Für alle denen dies zu kompliziert erscheint, hier eine sehr anschauliche Erklärung von Marc Pentermann:
Veröffentlicht in Humor, Moderatoren Tagebücher, Satire | 1 Kommentar »
Verfasst von Wyatt Earp am 16 Mai, 2008

Was ist das für ein „Früchtchen” würden sich unsere griechischen Freunde vom Olymp möglicherweise bei der Dame denken und wieder in der Zitronenkiste kramen, uns ist sie die erste Gesäß-Violine wert.
Die Rede ist von Sabine Bätzing, unserer Bundesdrogenversauten… ähm Bundesdrogenbeauftragten, ständig auf Kreuzzügen gegen die Lust und Gelüste der Menschen.
Zuerst die Zigaretten, nun der Alkohol, gespannt darf man verfolgen, was die Dame als nächstes aufs Korn nimmt; was will Sabine Bätzing noch alles verbieten, verteufeln, vermiesen und verteuern?
Nun weiß man ja nicht erst seit heute, dass Sozialisten, auch „Sozialdemokraten” nicht mit dem Geld umgehen können, dass sie anderen gerne aus der Tasche ziehen, auch für ihr massives Eingreifen in Familie und Privatleben sind die Nachfahren Friedrich Eberts bekannt.
Aber mit welchem Verfolgungseifer die „sozialdemokratische Bundesdrogenbeauftragte” und ihre Mitstreiter zu Werke gehen, grenzt schon haarscharf an Fanatismus.
Keine Frage, Nikotin und Alkohol sind ein gesellschaftliches Problem, dem man sich auch mit der gebotenen Sorgfalt - in alle Richtungen - annehmen sollte. Niemand würde dies in Frage stellen.
Aber die immer massiver werdenden Eingriffe, insbesondere in das Privatleben, aber auch in die Wirtschaft, sind eine wirkliche Zumutung.
Wir brauchen keinen „Big Brother”, der uns ständig sagt, was gut oder schlecht für uns ist, keinen Staat der uns ständig für unsere Sünden betraft, uns immer ungenierter ins Portemonnaie greift und Raucher oder den Arbeiter gemütlich nach Feuerabend sein Bier trinkend, schon fast kriminalisiert.
Zigaretten, Bier, Wein teurer - es trifft natürlich wieder mal die, die ohnehin schon wenig Geld in der Tasche haben; Genussmittel werden zu Luxusartikeln der Reichen… da würden sich sogar einige alten Sozis im Grabe herumdrehen.
Aber wer nun glaubt „dies geht mich eh‘ nichts an, weil ich ja weder dem einen noch mit dem anderen Laster fröne”, der sollte sich nicht zu früh freuen.
Unsere Gesäß-Violine aus Berlin hat sicher noch den ein oder anderen Giftpfeil im Köcher.
Schließlich ist praktisch alles, was im Übermaß genossen wird, schädlich, insbesondere bei der Ernährung.
Wir dürfen uns also schon freuen auf Schokoladensteuer, Werbeverbot für Fastfood ist sicher auch in ihrem Repertoire, die Abgabe von Pizza nur an Erwachsene in Begleitung ihrer Eltern dürfte für sie genauso selbstverständlich sein, wie die Rezeptpflicht für Pommes und Currywurst.
Internetsteuer wird künftig zusammen mit der Kirchensteuer direkt vom Lohn abgezogen und das Forum Lycos IQ darf nur noch in Begleitung von Herrn Sofitware betreten werden.
Doch so richtig zum Scherzen ist dieses Thema nun wirklich nicht, denn der „gute Staat”, den Politiker wie Bätzing anstreben, ist in Wahrheit für die Bürger meist schlecht.
Er nimmt ihnen viel von der Freiheit.
Brüder, zur Sonne, zur Freiheit… gerne gesungen aber nicht mehr gelebt, die Sonne wirft viele Schatten und Freiheiten nimmt man sich hauptsächlich in Berlin.
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