Archiv für Mai 2008
Gesäß-Violine der Woche – Kurt Beck
Verfasst von SchVVarzer Peter am 22 Mai, 2008
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Danke und alles Gute „Kloppo“
Verfasst von SchVVarzer Peter am 21 Mai, 2008
„Ich bleibe immer ein Mainzer. Woanders kann ich vielleicht erfolgreicher sein, aber hier ist der geilste Verein“, sagte Klopp dem ebenfalls gerührten Präsidenten Harald Strutz bei der letzten Umarmung.
18 Jahre lang prägte Jürgen Klopp als Spieler und Trainer den Verein und trug entscheidend dazu bei, dass aus der grauen Zweitliga-Maus Mainz 05 ein in ganz Deutschland beliebter und respektierter Klub geworden ist. In 325 Ligaspielen schoss er 52 Tore für dem „Karnevalsverein“.
Im Februar 2001 wurde er – wie kann es auch anders sein in einer „Narrenstadt“ – an Fastnachts-Dienstag praktisch über Nacht vom Spieler zum Trainer befördert und führte die Mannschaft 2004 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga, aus der Mainz 05 im Vorjahr nach drei Spielzeiten wieder abgestiegen ist.
Schon im Stadion nahm Jürgen Klopp Abschied von Spielern und Fans. Zum letzten Mal kletterte er am Bruchweg auf den Zaun der Fantribüne und ließ sich von den Mainzer Anhängern gebührend feiern. Dabei blieben sowohl Klopps Augen, als auch die so mancher Fans nicht trocken. Am Freitagnachmittag wird der Coach bei einer riesigen Fan-Party in der Mainzer Innenstadt feierlich verabschiedet.
Mit dem 40 Jahre alten Fußball-Lehrer verliert nicht nur der Verein, sonder eine ganze Stadt seine Kult- und Integrationsfigur, die nicht zu ersetzen sein wird.
Über Klopps berufliche Zukunft kann derzeit nur spekuliert werden, denn er selbst weiß noch nicht, wohin die Reise gehen wird. „Ich habe keine Ahnung was passiert. Alles ist möglich, auch eine Pause“, sagte er mit belegter Stimme.
Fest steht, dass Klopp sein Engagement als TV-Experte beim ZDF nach der Europameisterschaft beenden wird.
Lieber Jürgen, mit Deinem Abschied von Mainz 05 kann ich nun auch meinen Kardiologen in den wohlverdienten Ruhestand schicken. Die von Dir und Deinen Jungs immer glänzend inszenierten Dramen um den Aufstieg zur 1. Bundesliga und den nach dem Gelingen im dritten Anlauf folgenden Abstiegsdramen, sorgest Du nicht nur bei mir, sondern bei den Menschen einer ganzen Stadt für eine latente Koronarinsuffizienz.
Es gab Zeiten da entgegnete man mir bei einem Anruf auf der Geschäftsstelle von Mainz 05 auf die Frage „Wann beginnt denn das Spiel“ mit der Antwort „Wann kannst Du denn hier sein?“
Das war aber vor Deiner Zeit, denn Du hast eine ganze Generation zu verrückten aber friedlichen Fußballfans gemacht, die Woche für Woche das Stadion füllen und mit Ihren Choreographien, ausgefallenen Ideen und Friedfertigkeit im ganzen Land Anerkennung fanden.
So manche bittere Stunde erlebten wir geMAINZam, aber es bleiben die vielen schönen Erinnerungen an einen sympathischen Menschen mit positiver Einstellung und einwandfreiem Charakter.
So bleibt mir nur, Dir für die vielen schönen Momente die Du so manchem Mainzer und Fußballfan der Region, aber auch mir gegeben hast, zu danken und Dir und Deiner Familie für die Zukunft alles erdenklich Gute zu wünschen.
Peter
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Das Arbeitsamt oder einfach nur: Wie ich zu meinem Job kam.
Verfasst von SchVVarzer Peter am 20 Mai, 2008
Stundenlang saß ich nun schon im Flur des Arbeitsamtes und beobachte das fleißige Personal beim Gießen der Blumen und austauschen von Kochrezepten.
Dass ich auch mal hier landen würde, hätte ich nie gedacht.
Da wirken die Worte des jungen Mannes neben mir „Ich bin schon in der dritten Generation arbeitslos und habe auch kein gesteigertes Interesse mit dieser alten Familientradition zu brechen“ wenig aufmunternd.
Aber was sollte ich machen, mein Berufsstand ist eben nicht mehr gefragt, ganz zu schweigen von meinem Alter. Wer stellt in Deutschland noch einen Scharfrichter ein, vielleicht sollte ich doch in die USA auswandern, dort weiß man meine Fähigkeiten wenigstens noch zu schätzen, sinnierte ich so vor mich hin.
Aber noch bin ich nicht so alt und noch immer dynamisch genug etwas Neues zu beginnen.
Nun sitze ich da und hoffte wirklich inständig, dass das Arbeitsamt noch eine Möglichkeit für mich findet, am besten natürlich einen Job, in dem ich meine Fähigkeiten ausleben kann.
Endlich wird meine Nummer aufgerufen und mit klopfendem Herzen und wackligen Beinen betrete ich das Büro.
„Setzen Sie sich!“ herrschte mich eine – einer Dame eher unwürdigen – weibliche Stimme an; ich fühle mich von oben bis unten gemustert.
Sofort lege ich mit zittrigen Händen ehrfurchtsvoll meine gesamten Unterlagen auf den Tisch.
Die Frau stellt nun ihre Gießkanne zur Seite, nicht aber ohne nochmals einen bewundernden Blick auf ihre Zimmer- und Fensterbankbotanik zu werfen, schnappt sich meine Unterlagen und schaut flüchtig drüber.
„Was denken Sie?“, frage ich mit ängstlicher und leiser Stimme, „habe ich noch eine Chance, können Sie mir einen Job vermitteln?“
Die Frau sah mich fast schon vorwurfsvoll an, so als hätte ich ihr gerade angeboten eine Kostprobe meiner „handwerklichen Fähigkeiten“ darzubieten.
„Schauen Sie“, sprach sie zu mir und nun klang ihre Stimme fast ein wenig mütterlich, „wenn es nach mir ginge, würde ich Sie sofort bei uns hier im Amt einstellen“ nach einer kurzen Pause fügte sie noch an „Sie hätten viel zu tun und wir einige Probleme weniger, aber Sie wissen ja,… die Gesetze in Deutschland“.
„Ja“ antwortete ich nun verständnisvoll aber enttäuscht „man lässt mich meinen Beruf hier nicht mehr ausüben“.
„Ja leider“ seufzte sie dann.
„Aber vielleicht gibt es ja die Möglichkeit einer Umschulung?“ fragte ich sie nun fast schon ein wenig kess.
„Mmmhh“ stöhnte sie nur kurz und blickte etwas abwesend wirkend auf ihren Monitor.
„Da haben wir doch was für Sie!“ klang es singend und so euphorisch aus Ihrem Munde, dass der geneigte Leser glauben könnte, man hätte sie gerade in den vorzeitigen Ruhestand umgebettet.
„Eine Umschulung?“ fragte ich ein wenig kleinlaut.
„Nein, viel besser, für diesen Job sind Sie geradezu prädestiniert, Ihre berufliche Ausbildung und Kenntnisse sind eine ideale Voraussetzung für diese Stelle“ entgegnete sie mir süffisant.
„Aha“ sagte ich und fragte dann „um welchen Job handelt es sich denn und wann kann ich bei welcher Firma anfangen?“
„Sie können noch heute Nacht anfangen, Lycos sucht einen Moderator für den Nachtdienst von Lycos IQ, der ideale Job für Sie“ entgegnete sie mir.
„Klasse“ sagte ich nur und strahle sie dabei an, als wäre Sie Halle Berry und wir hätten gerade Sex gehabt „und was muss ich da tun?“ fragte ich weiter.
„Sie müssen sich nur Fantasienamen zulegen wie beispielsweise Bushyasta, Hvenator, Zynischer Hiob, Schmiegelmann oder SchVVarzer Peter und alles deaktivieren was Ihnen nicht in den Kram passt, da haben Sie absolut freie Hand“ erklärte sie mir.
„Hier die Unterlagen, am Besten Sie rufen gleich bei Lycos an, nun muss ich aber gehen, ich habe Mittag und Sie haben mir schon genug meiner Zeit gestohlen“ sagte sie nun in ihrer anfangs schon beschriebenen herrischen Art und verließ den Raum.
Tja liebe Leser, nun kennt Ihr meine berufliche Vergangenheit und auch meine gegenwärtige Tätigkeit, bis zum nächsten Mal,
Euer
Wyatt Earp
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Miamicool… neuer Autor bei Lycosia City!
Verfasst von SchVVarzer Peter am 19 Mai, 2008
Lycosia City hat Zuwachs bekommen! Der bisherige geschätzte Leser Miamicool gehört seit heute unserer Redaktion an.
Miami herzlich willkommen im Team und auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Sehr lieb von Dir, dass Du gleich im ersten Beitrag ein Bild von Dir eingestellt hast und mir somit die Arbeit erspart hast.
Danke und liebe Grüße
Wyatt Earp
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Katze
Verfasst von miamicool am 19 Mai, 2008
Ich hatte mal eine Katze, oder die Katze hatte mich? Schlecht zu beschreiben, denn die Katze hatte einen irren Blick. Ich wusste nie ob diese Katze mich mag oder mich am liebsten deaktivieren möchte. Auf jeden Fall habe ich erfahren das es nicht immer die gleiche Katze war. Es waren verschiedene, die aber alle gleich aussahen. Meine Frage wäre: Wie kann man solche „Katzen“ am besten ärgern, ohne das sie denn Wunsch empfinden einen anzugreifen?
C.U. und Miau an alle….. bleibt cool.
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Rotkäppchen mal mit dem Sprachschatz der heutigen Kids erzählt…:-)
Verfasst von SchVVarzer Peter am 19 Mai, 2008
Da wa ma ‘ne galaktisch coole Tusse, die hatte sich die Haare mit Henna gefärbt, da hieß sie überall nur noch Rotkäppchen. Die wohnte bei ihren Vadda und da Mudda, wegen der Kohle und so, auf Malochen hatte sie Null Bock. Aber die Alden machten total Terror von wegen Jobben oder so. Emotional lief da sowieso nichts mehr, und ‘ne Zweierkiste hatte sie auch gerade nicht am Drehen.
Da sagte sie sich: „Hier wirste nich’ alt, und überhaupt iss’ Action angesagt“ und machte sich vom Acker zu ‘ner befreundeten Punk-Gruppe, die hatten mitten im Wald ‘n irres Haus aufgerissen, von so ‘ner kranken Omma. Bei Aldi klaute die Frau noch ‘ne Packung Krebsspargel und ‘ne Flasche Fusel und trampte dann los. Klappte auch alles ganz locker, nur das letzte Stück ging sie zu Fuß durch den Wald.
Da kam ein total ausgeflippter Typ angelatscht, so ‘nen Monk eben, ganz schön beknackt, sag ich dir, Grandpa Wolf hieß der oder so, iss’ ja auch egal. Der Typ hing so bei Lycos rum, laberte was von Wissensfragen, ‘nem Blumenstrauß und ‘ner Großmutter und wo die denn wohnen würde. Der hat ihr voll Grass Koteletts ans Ohr gequatscht. Die Frau war echt genervt und kriegte wahnsinnige Aggressionen.
„Also, ich find das unheimlich Scheiße oder so. Das iss’ ja wohl die Härte, wie du mich hier so repressiv anmachst, da läuft echt Null!“ Der abgefuckte Wolfsfreak brauchte ‘ne Weile, bis er das geschnallt hatte. Der war total geschockt. Dann verpisste er sich, war wohl ‘n echter Hammer für den, indentitätsmäßig oder so. Der hing völlig durch fuer’n paar Wochen, ging dann sogar in Blogs und war so down low, dass er den unterirdischen Looser Vanquisch heiraten wollte, war aber bestimmt ‘n wichtiger Lernprozess.
So kriegt der ja nie ‘n Bein auf die Erde, wa?
Dann isse’ weiter zu dem Haus, die Oma war auch dort, sah aber ziemlich glattgekämmt aus, so ‘ne richtige Nullchecke mit riesigen Augen und ‘ner irre großen Klappe. Erst wollte sie ja ‘nen Schuh machen, aber dann hat sie gemerkt, dass die Omma voll der Fake iss’.
Die hammse’ dann einfach in ‘nen Sack mit Steinen und im See versenkt.
Und die Frau, die hat sich voll eingebracht in die Punk-Gruppe, die waren alle unheimlich lieb und spontan.
Hab ich alles von dem Wilhelm gehört, und seinem Bruder dem Jacob, echt heavy die beiden, voll der Hamma. Die waren auch mal in so ‘ner Punk-Gruppe, in Kassel. Dann haben die beiden Typen so ‘n Haus besetzt. In Berlin soll das gewesen sein, sagen jedenfalls Hensel und Gretel, auch total abgefuckte Typen, aber immer auf Nass. Die erzählen vielleicht heiße Stories. Echt irre, ehrlich!
So, werde mal wieder weg hechten und chillen, will heute Abend noch in die Zappelbude. War aber voll fett von euch, mal wieder vorbeizukommen.
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Der internationale Lycos IQ-User und Blogger B-Ware-Systems alias Error hat heute Geburtstag!
Verfasst von SchVVarzer Peter am 18 Mai, 2008
Einem Fatal „Error“ vor 25 Jahren verdanken wir heute ein B-Ware-System.
B-Ware-Systems ist 25 Jahre alt geworden. Dir alles Gute zu Deinem heutigen Tag, feiere schön und genieß den Tag mit Deiner Freundin Alice D.
Stellvertretend für das Lycosia City-Team überreicht Dir Jolly Jumper unsere Geburtstagstorte.
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Lycosia NEWS
Verfasst von SchVVarzer Peter am 18 Mai, 2008
Die Bundesligasaison unserer Kicker in Liga 1 und Liga 2 (natürlich auch in den unserer Meinung nach viel zu wenig beachteten Amateurligen) geht mit diesem Wochenende zu Ende.
Aber frei nach einem bekannten Werbeslogan „Wollt ihr Verlängerung?“ „Nein!“ „Wollt ihr Elfmeterschießen?“ „Nein!“ „Was wollt ihr dann?“, kann es nur eine Antwort geben „Fußball-Europameisterschaft, sowie einen schnellen und pünktlichen Pizzaservice und Frauen die während diesem Event den Laden schmeißen und uns in Ruhe vor der Kiste sitzen lassen“. Nein, das war nun wirklich böse, immerhin beträgt die „Frauenquote“ bei Fußballfans mittlerweile 30 Prozent.
Daher dürfen Fußballjogis… ähm Fußballtrainer auch etwas telegener rüber kommen, als einst Sepp Herberger oder Helmut schön.
Nun hat ja unser Bundesjogi Löw das deutsche EM-Aufgebot bekannt gegeben, und dies auch noch auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze.
Jodeln mit Jogi sozusagen.
Ob das Verkünden auf der Zugspitze nun eine Forderung der Bahngewerkschaft war, oder Jogi einfach nur mal das Gefühl haben wollte ganz oben zu stehen… dies wissen sicher nicht mal die Griechen. Nein, nicht die Götter im Olymp sind gemeint, die Rede ist einfach nur vom letzen Titelträger.
Apropos letzter Titelträger. George W. Bush hat ja auch viele Titel in seiner Amtszeit als amerikanischer Präsident gesammelt, nur dürfen wir die meisten nicht nennen, sonst heißt es wieder „Schmierenblog“.
Nein! Von der Lycosia City Redaktion hat er keinerlei Titel verliehen bekommen, in der ihm angemessenen Größe konnten wir leider keine Gesäß-Violinen auftreiben.
Da er aber einer der wenigen Diktatoren mit festgelegter Amtszeit ist, befinden sich die Grabenkämpfe um seine Nachfolge nun im finalen Stadium. Erstmals in seiner Geschichte ist das so puritanische Amerika in den Vorwahlen gezwungen, sich zwischen zwei Gruppen entscheiden zu müssen, deren Vertreter man partout nicht in diesem Amt sehen möchte, einem schwarzen Präsidentschaftskandidaten und – fast noch schlimmer – einer Frau als Anwärterin auf das höchste amerikanische Amt.
Man muss sich das ungefähr so vorstellen, als könnten die Amerikaner nur noch zwischen weißem Coca Cola und Soja-Hamburger ohne Ketchup entscheiden.
Tja, da haben wir Deutschen es einfacher, bei uns wird dieses Amt von unserer aller Kanzlerin sozusagen in Personalunion besetzt.
Genau genommen sprechen wir selbstverständlich von den „gewichtigsten Ämtern“ beider Nationen!
Bundespräsident ist nach wie vor natürlich Host Köhler, dies soll auch so bleiben, wenn es nach den Schwarzen geht, gemeint ist natürlich die CDU/CSU und nicht etwa die Anhänger Barack Hussein Obamas.
Aber gegen eine zweite Amtszeit Horst Köhlers hat nun Frau Andrea Nahles etwas.
Vor genau 100 Jahren trat das Reichsvereinsgesetz in Kraft, demzufolge sich auch Frauen in politischen Verbänden organisieren durften. Wir jubeln. Ottilie Baader, Vorkämpferin der sozialdemokratischen Frauenbewegung, schrieb, das sei ein Wendepunkt.
Wir sagen: Ja, und was für einer.
Diese Woche haben wir erlebt, wie eine andere Vorkämpferin der sozialdemokratischen Frauenbewegung, die stellvertretende SPD-Vorsitzende Andrea Nahles, auf Biegen und Erbrechen… sorry, Brechen eine eigene SPD-Kandidatin – Gesine Schwan – für das Bundespräsidenten/Innen-Amt forderte.
Nur mal so zur Erinnerung: Nahles war diejenige, die 2005 ohne Rücksicht auf ihre Genossen SPD-Generalsekretärin werden wollte. Das Ende vom Lied war, dass der damalige Parteivorsitzende Franz Müntefering den Bettel hinwarf.
Bei Frau Nahles könnte man auch von dem Hillary-Clinton-Syndrom sprechen… mit dem Kopf durch mehrere Betonwände bis auch der letzte Umherstehende von den Brocken erschlagen wurde.
So, nun haben wir doch noch die Kurve gekriegt und es geschafft den Namen Hillary Clinton in den Mund zu nehmen. Was für ein Wortspiel bei dem Namen Clinton. Nein, unser heutiger Artikel wurde von keiner Praktikantin verfasst.
Aber zurück zu den Sozialdemokraten, dort lässt man derzeit keinen Fettnapf aus.
Wir von Lycosia City sind der Meinung, die 5 Prozent-Klausel sollte abgeschafft werden.
Es wäre schade, wenn eine Partei wie die SPD im nächsten Bundestag nicht mehr vertreten wäre.
Diesen Eiertanz um die 5 Prozent kennt man bei den Brüdern der FDP ja zur Genüge.
Da war doch noch was? Stimmt! Bruder… Brüderle unser Rheinland-Pfälzischer Freund, der ja mit seinem Slogan „Two glasses a day, keep the docter away“ (zwei Gläschen am Tag und du brauchst keinen Doktor mehr) ohnehin sozusagen der Cato der FDP ist, hat uns diese Woche den Oberkracher geliefert. Brüderle forderte quasi die Abschaffung sowohl der Öko- als auch der Kraftfahrzeugsteuer.
Endlich einer, der uns versteht. Nun auch noch weg mit der Einkommens- Tabak- und Alkoholsteuer, und dann sagen wir von der Lycosia City Redaktion: „Brüderle for President!“
Das mit der schwarzen Farbe oder den Frauenkleidern bekommen wir dann auch noch irgendwie hin.
Aber noch ist ja Horst Köhler unser Präsident und hat sich diese Woche nach langem Warten endlich zu dem Treiben um Lycos und den Blogs geäußert.
So hat er die Finanzmärkte als „MONSTER“ bezeichnet und den Banken in überraschend scharfen Worten Versagen vorgeworfen. Die Finanzwelt habe sich in der Finanzkrise „mächtig blamiert“ sagte Köhler dem Magazin „Stern“.
Nun ist es also endlich raus, „MONSTER IQ“ ist das Sprachrohr der Banken und Finanzmärkte.
Retrospektiv erklärt sich nun auch, wieso dort nur drei bis vier Stunden am Tag gebloggt wird und von Freitagmittag bis Montag früh gar nichts geschieht.
Dies zu hören wird selbst unseren geschätzten Kollegen Sofitware überrascht haben.
Hierzu passt auch sehr gut eine Meldung die uns aus Stromberg (Kreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz)erreicht hat:
Weiter gute Nachrichten für die Beschäftigten der Brotfabrik „Gebrüder Weinzheimer“ in Stromberg: Gewerkschaft und Betrieb haben eine Tarifvereinbarung abgeschlossen.
Damit gelten nun auch für die Brotfabrik alle für Großbäckereien abgeschlossenen Tarifverträge.
„ Günter Wallraff hat uns mit seinen Enthüllungen über die skandalösen Arbeitsbedingungen bei der Weinzheimer Brotfabrik sehr geholfen“, teilte uns Süßelbeck, stellvertretender Landesvorsitzender der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Rheinland-Pfalz mit.
Wallraff, der Schriftsteller und Journalist sowie vermeintlicher IM von Lycos und mutmaßlich dort als SchVVarzer Peter unterwegs, hatte vier Wochen lang verdeckt in dem Betrieb gearbeitet.
Herr Wallraff alias SchVVarzer Peter, Zynischer Hiob, Bushyasta, Valiantwing, M800 u.v.m. hatte sich unter anderem durch seine Enthüllungen als „Hans Esser“ bei der Bild-Zeitung Ende der 1970er Jahre einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht.
Der Sumpf um Lycos ist also noch tiefer als wir alle – insbesondere Sofitware – vermuteten.
Wir bleiben selbstverständlich am Ball und werden Euch liebe Leser unterrichten, sobald es Neuigkeiten zu vermelden gibt.
Bis dahin allen erst mal ein schönes und erholsames Wochenende,
Euer Wyatt Erap
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Die geheimen Tagebücher der Moderatoren: Heute – Volvic’s Ausflug und der Schäfer
Verfasst von SchVVarzer Peter am 17 Mai, 2008
Bevor die Frage aufkommt, warum wir für diese Geheimdokumente an Frau Petra Kujau einen zweistelligen Millionenbetrag zahlen mussten, möchten wir hier anführen, dass in dem erworbenen Paket selbstverständlich auch alle Tagebücher der Lycos IQ Moderatoren und Administratoren enthalten waren.
Zwar haben wir gerade erst mit der Auswertung der Tagebücher begonnen, aber einige Auszüge aus dem Tagebuch der Moderatorin Volvic 2006 möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
Aus dem Tagebuch von Volvic 2006, Eintrag vom 27. April 2008 (Anmerkung der Redaktion: Dies muss ein Tag nach dem von uns berichteten Moderatorentreffen gewesen sein).
6 Uhr
Unser Treffen gestern war einfach nur fantastisch, leider habe ich mal wieder zu viel Volvic getrunken, habe heute Morgen einen Bauch wie ein Aquarium.
Aber die Idee von MrHuss799 einen Ausflug in seine „alte Heimat“ Irland zu machen war nur genial, es ist einfach herrlich hier… am liebsten möchte ich nie mehr nach Gütersloh zurück, vielleicht sollte ich mich deaktivieren lassen.
7 Uhr 30
Wir sind mit dem Auto unterwegs, uns die gerade erwachende Natur Irlands anschauen, mir geht es schon etwas besser, aber die Kollegen sind ein wenig sauer, weil sie alle 10 Minuten anhalten müssen… nie mehr werde ich so viel Volvic trinken.
9 Uhr
Mist, warum geht es nicht weiter, mit wem unterhalten sich Gummientchen und ZaphBee denn auf der Straße, warum steigen Demnos, Gluon, M800, MathiasG-Vogt und Hhuelsmann nun auch noch aus?
Ach nun kann ich es auch sehen, eine Schafherde kreuzt die Straße, ein herrlicher Anblick die vielen Schafe. Wie in Lycos IQ!
9 Uhr 15
Nun sind wir alle ausgestiegen und um die Schafherde versammelt, MathiasG-Vogt unterhält sich ganz angeregt mit dem Administrator der Schafe oder wie immer man diesen Mann auch nennen mag.
9 Uhr 20
Ach du meine Güte, was verhandelt denn MathiasG-Vogt mit dem Schaf-Administrator?
MathiasG-Vogt zu dem Schaf-Administrator: „Ich wette mit Ihnen um ein Schaf, dass wir Ihren Beruf erraten können“
„Okay“ antwortet der Schaf-Administrator „und wenn ich anschließend den Beruf Eures Teams errate, darf ich den Jeep behalten, dies wäre doch eine faire Wette“ fügt der Mann noch hinzu.
MathiasG-Vogt: „Abgemacht, die Wette gilt!“
Panik tritt bei den Moderatoren auf, wie solle man nur den Beruf des Mannes erraten, so ganz ohne eine Wissensplattform wie Lycos IQ, nun wünschten sich viele, doch ihr Laptop mitgenommen zu haben.
Babs30, Strolchin, Gummientchen, MayBee99, Freja1980 und Maja1st ziehen sich schnell ganz weit zurück und tauschen lieber Deaktivierungsrezepte aus.
MAC 1971, Wotan-IQ, Demnos, Egeanin, Fridlinio und Tommyogn schauen nur abwesend in die Luft.
Gluon und Hhuelsmann tun so, als würden sie sich am Auto zu schaffen machen.
Romy Linke behauptet der englischen Sprache nicht mächtig zu sein und nur sächsisch zu sprechen und zu verstehen.
Schmiegelmann meint sie wäre in Wahrheit ein Elefant und Wotan-iq versucht dies zu unterstreichen, in dem er sich auf sie setzt und ihr den Hannibal macht.
Sgdjokajgiopsjh, Bushyasta, TServatius, Esmeralda77, Hvenator und ZaphBee diskutieren und streiten darüber, welchen Beruf der Mann denn haben könnte.
Frechdachs versucht zwischenzeitlich dem Mann für seine Schafherde ein Grundstück auf den Golanhöhen zu verkaufen.
Balindilin versteckt sich zwischen den Schafen, wo er auch gar nicht auffällt.
MathiasG-Vogt und MrHripps diskutieren immer noch mit dem Schaf-Administrator.
M800 sinniert darüber, warum man den Mann nicht einfach deaktiviert und sich seine ganze Schafherde krallt.
Nur der clevere MrHuss hat sich klammheimlich zurückgezogen und versucht nun über sein iPhone ins Internet und somit auf eine gute Wissenspattform zu gelangen.
GESCHAFFT! MrHuss hat eine Internetverbindung ohne fremde Hilfe zustande gebracht und ist auch schon dabei die Frage in Yahoo Clever einzugeben.
Noch keine Minute und schon hat er vier gleiche Antworten… das muss es sein denkt er so für sich und rennt zu dem Mann.
„Sie sind Schäfer“ ruft MrHuss dem Mann freudenstrahlend zu.
Für einen Moment ist es so still, dass man sogar das Gras wachsen hört, bis plötzlich alle Moderatoren, als ginge es darum einen Einstein5 zu deaktivieren, wie aus einem Munde brüllen „JA, SIE SIND EIN SCHÄFER“
„Genau das stimmt“ antwortet der Schäfer verschmitzt lächelnd, „nun geht und nehmt Euch das schönste Schaf der Herde, ihr habt es Euch redlich verdient“ fügt er süffisant an.
Daraufhin rennen alle Moderatoren zu der Schafherde, es folgt heftiges und lautes Diskutieren, bis man sich endlich drauf geeinigt hat, welches denn nun das schönste Tier in der Herde sei.
Während M800 und Bushyasta schon ein Feuer zum Grillen des Schafs entfacht haben, greifen sich MathiasG-Vogt und Hvenator das schönste Tier aus der Herde.
Sogleich wird es geschlachtet, gebraten und genüsslich von allen Moderatoren verzehrt, allen guten Vorsätzen zum trotz trinkt Volvic 2006 natürlich wieder 5 Liter Wasser dazu.
Als nun alle satt und zufrieden über ihr Tagwerk faul und bräsig auf der Wiese liegen, kommt der Schäfer auf sie zu und meint „so, nun kommen wir aber zu dem zweiten Teil der Wette, ich darf Euren Beruf erraten“.
„Klar doch“ ruft ihm Bushyasta siegessicher zu, dieser dumme irische Schäfer wird nie darauf kommen, was wir beruflich machen, sinniert er so vor sich hin.
„Klar doch, nun rate schon, Du wirst nie drauf kommen“ rufen jetzt auch die anderen Moderatoren in die Runde.
„Ihr seid Moderatoren und Administratoren bei Lycos“ antwortet der Schäfer nun siegessicher und mit einem so breiten Grinsen im Gesicht, dass sogar ein ausgeklappter Zollstock darin verschwinden würde.
Plötzlich ist es totenstill, alle sind entsetzt und sprachlos.
Als erstes scheint MrHuss799 wieder seine Fassung gefunden zu haben. Langsamen Schrittes geht er auf den Schäfer zu, kramt in seiner Tasche, holt den Autoschlüssel heraus und gibt ihn – fast ein wenig demütig – dem Schäfer.
Leise und stockend presst er die Worte über seine Lippen „Wie sind Sie nur darauf gekommen, dass wir als Moderatoren und Administratoren bei Lycos arbeiten… Sie haben doch hier nicht mal Internet?“
Der Schäfer antwortet schon fast ein wenig mitleidig „Das war doch einfach, nur Moderatoren und Administratoren von Lycos würden aus einer Herde von 1.500 Schafen den Hund nehmen“.
22 Uhr 50, letzter Tagebucheintrag von Volvic 2006 an diesem Tag:
Endlich wieder im Hotel, ich bin müde und mir tun die Beine weh von dem langen Fußmarsch, nie mehr werde ich mit dieser Truppe auch nur irgendwohin fahren; aber nun bauche ich erst mal einen Kasten Volvic, ich habe Durst.
Nachtrag
Nachdem in unserer Lycosia City-Redaktion die Telefone nicht verstummen wollen und interessierte Leser immer wieder nachfragen, wie es denn möglich gewesen sei, alle Moderatoren in einem Jeep unterzubringen, hier die Erklärung dazu:
MrHuss als Irlandkenner fuhr den Jeep, Fridolinio als Musikstudent auf dem Beifahrersitz, da das Autoradio defekt war.
Balendilin fand locker im Aschenbecher Platz und Volvic 2006 saß auf der Motorhaube, da die Wasserkühlung ihren Dienst versagte.
Um eine gute Straßenlage zu gewährleisten, platzierte man Schmiegelmann auf dem Rücksitz, daneben M800 und Bushyasta um die „Dickhäuter“ unter sich zu haben.
Die restlichen Moderatoren fanden bequem auf der FL und BL Platz.
Veröffentlicht in Humor, Lycos/Lycos IQ, Satire | 49 Kommentare »
Lycosia City informiert: Wie viele Missbrauchs-Klicks sind nötig, bis eine Frage deaktiviert wird?
Verfasst von SchVVarzer Peter am 16 Mai, 2008
Die Anzahl der Missbrauchs-Klicks, die es braucht, damit eine Frage
automatisch deaktiviert wird, berechnet sich mit einer patentierten,
hochkomplexen Formel, in die unter anderem Wochentag, Uhrzeit und
Mondphase, Anzahl der Bonuspunkte der Nutzer, die Missbrauch gemeldet
haben (womit auch endlich mal geklärt wäre, wofür die Bonuspunkte
gut sind!) sowie Rang, Deaktivierungsquote und Gehalt der aktuell
eingeloggten Moderatoren einfließen.
Die genaue Formel ist geheim und unterliegt dem Urheberrecht, von daher dürfen wir sie unter Androhung von Folter nicht einmal mit Quellenangabe kopieren.
Diese Informationen entstammen Lycos-Geheimdokumenten, die vergangene Woche bei einem Einbruch in den Geschäftsräumen von Lycos Europe in Gütersloh entwendet wurden.
Noch vor den cleveren Redakteuren von Stern und dem ebenso gewieften Blogger Sofitware konnte Lycosia City diese Unterlagen von Petra Kujau, der Nichte Konrad Kujaus für einen zweistelligen Millionenbetrag erwerben.
Für alle denen dies zu kompliziert erscheint, hier eine sehr anschauliche Erklärung von Marc Pentermann:
http://marc-pentermann.de/?p=370
Veröffentlicht in Humor, Lycos/Lycos IQ, Satire | 1 Kommentar »

















