Verfasst von Gastautor am 20 Juni, 2008

Ich bin so ein Raucher, der sich der Gastronomie verweigert und ich bin es leid, immer wieder das Gejammer der DEHOGA (Deutsche Hotel- und Gaststättenverband)zu lesen.
Oder haben WIR etwa gejammert, als man in der Gastronomie bei der Umstellung auf den Euro nahezu 1:1 ungerechnet hatte?
Nicht genug, dass die staatlich verordnete Diskriminierung der Raucher dazu führt, dass Bürger mit Oberlehrergehabe sich berechtigt fühlen Raucher mit ziemlich unpassenden, aber immer unklugen Kommentaren zu beglücken.
Nein, wir Raucher werden auch von investitonsfaulen Gastronomen zusätzlich an den Pranger gestellt. Anders kann ich es nicht sehen, wenn ich in Lokalen – wohlgemerkt, Lokalen mit mehreren bis vielen Räumen und somit optimalen Voraussetzungen einen separaten „Raucherraum” einzurichten – aufgefordert werde zum Rauchen in den Biergarten, auf die Terrasse, den Hof, oder auf die Straße zu gehen während kleine Einraumgastronomen förmlich um ihre Existenz kämpfen. Das ist Diskriminierung und dann wird auch noch erwartet, dass ich bei so viel “Gastfreundschaft” auch noch kräftig Umsatz mache, ziemlich abwegig, oder?
Vielleicht wartet man in der Gastronomie auch nur wieder auf eine neu „Währungsreform”?
Dieser Eintrag wurde erstellt am 20 Juni, 2008 um 11:38 und ist abgelegt unter Diskussionen, Kurzmeldungen, Verschiedene.
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jollyjumper sagte
Damit hast Du völlig recht,
Ich z.B. bin äußerst tolerant und habe kein Problem mit abgeschotteten Nichtraucherzonen
Bei uns hier hat im Umkreis von 30 km ein einziges Bistro einen Ruacherraum, abgetrennt, mit einer extra eingezogenen Glaswand – eine In vestition, die sich für den Wirt i.Ü. längst gelohnt hat.
Er hat immer volles Haus – während andere Gastronomen nur am Jammern wegen rückläufigem Umsatz sind.