Archiv für Juni 2008
Wien………….
Verfasst von jollyjumper am 20 Juni, 2008
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Kreativer Maler: Der Maler kommt :-))
Verfasst von miamicool am 18 Juni, 2008
Nun war es also endlich soweit! Nach weiteren drei Fehlversuchen – den Termin mit Jolly Jumper versuchte SchVVarzer Peter auf einer Ponyfarm wahrzunehmen, beim Wei§§en Peter fühlte er sich auf den Arm genommen und erschien erst gar nicht und beim dritten Mal hatte angeblich eine Politesse sein Auto deaktiviert – erschien unser „Kreativer Maler“ also tatsächlich in den Redaktionsräumen von Lycosia City.
Wyatt Earp wurde zwar leichenblass und murmelte noch Stunden später immer wieder „mein Ruin, mein Ruin, mein Ruin“ vor sich hin, als er hörte, was ihn die Verschönerung unserer Redaktion kosten sollte, aber vor dem Hintergrund seiner angestaubten Artikel konnten wir ihn dann doch davon überzeugen, dass Farbe Lebensfreude und neue Ideen bringen würde.
Und 1.500 Euro plus 100.000 Bonuspunkte bei Lycos IQ war nun wirklich nicht zu viel verlangt. Das Geld verdient Wyatt Earp in seiner Tätigkeit als „mutmaßlich“ unbezahlter Moderator bei Lycos in wenigen Tagen und über unsere vielen Doppelaccounts haben wir die Bonuspunkte auch schnell zusammen. Zur Not wird einfach eine Einsteinfrage deaktiviert, da haben wir schon fast die 100.000 Punkte.
Für Montag den 09. Juni 8 Uhr hatte uns der SchVVarze Peter seine Malertruppe angekündigt, bis zum Abend des gleichen Tages sollte alles erledigt sein – so wurde uns versprochen.
Und tatsächlich, Punkt 8 Uhr stand ein weißer Malerbus vor der Tür, aus dem sage und schreibe fünf Männer in weißer, farbbekleckster Kleidung ausstiegen.
„Wollen die das ganze Haus streichen“, dachte ich so für mich, als es auch schon klingelte.
Unsere vorwitzige Jolly öffnete die Tür.
„Guten Tag, wir Maler von Firma Kreativteam und sollen streichen Büro“ stellte sich ein junger Mann – der Sprache nach offensichtlich fremdländischer Herkunft – vor.
„Dann kommen sie erst mal rein“ entgegnete ihnen Jolly, nicht ohne auch noch süffisant zu hinterfragen „nur fünf Leute, schafft Ihr das denn an einem Tag?“
„Nix fünf Leute, drei Kollega andere Baustelle, nur bringen uns hier“ entgegnete der junge Mann unserer Jolly und stellte sich dabei auch gleich höflich vor: „Ich bin Tibor und Kollega heißen Imre, aber wir immer nur sagen „alte Imre“ weil in Firma noch eine junge Imre arbeiten. Wir beide Ungarisch“.
Die Männer trugen Farbeimer, Leitern und jede Menge Abdeckmaterial und Werkzeug ins Büro und machten sich auch gleich daran alles in Folie einzupacken und abzudecken.
Nun kamen auch Wyatt, Weißer Peter und Leroy hinzu, Wyatt bot den Malern wahlweise Kaffee, Mineralwasser, Säfte oder Bier an. Zu unserem Erstaunen meinte aber Tibor „Nix Bier, schlecht für Arbeit, Kaffee und Wasser gut“.
Kurz darauf erschien Tibor mit einer Farbkarte vor dem immer noch versammelten Team und meinte zu Wyatt, den er wohl schon direkt als Chef ausgemacht hatte: „Cheffe muss Du gucken welche Farbe sollen streichen“.
Während die beiden Maler immer noch alles abdeckten und einpackten, als stünden sie mit Christo im Wettbewerb, schauten wir gemeinsam in die Farbkarte.
Wei§§er Peter war dafür alles weiß zu streichen, Leroy war mehr für ein grau, Jolly erzählte immer etwas von Erdtönen, ich hielt mich da vorsichthalber ganz heraus und Wyatt fragte bei jeder zur Diskussion stehenden Farbe den Maler Tibor „kostet das auch nicht mehr?“
Nach heftigen Diskussionen und wenigstens 20 verschiedenen, immer wieder verworfenen Farbvorschlägen, setzte sich unsere Jolly mit einem Terrakotta-Farbton – jedenfalls nannte sie ihn so, Wyatt meinte ständig es wäre Aprikose - durch.
Wir zeigten nun Tibor den Farbton auf der Karte, worauf ein Lächeln sein Gesicht überzog und er mit dem Finger auf die Farbe deutete und meinte: „Kerülbelül! Gute Farbe.“.
Aha, uns war sofort klar, Aprikose heißt also auf Ungarisch Kerülbelül. „Das wäre doch mal `ne Frage für Lycos IQ“ meinte dann auch Leroy.
Nachdem die Maler nun alles so verpackt hatten, dass Jolly fast unter der Folie verschwunden wäre, schaute sich „alte Imre“ die Wände prüfend an und murmelte etwas für uns Unverständliches zu seinem Kollegen Tibor. Daraufhin kam Tibor zu uns und meinte: „Wände schlecht, viel Nikotin, geht nix normale Dispersionsfarbe, muss spezielle Farbe“
„Dann nehmen Sie einfach die spezielle Farbe“ meinte Wyatt lapidar.
„Das nix so einfach, muss Cheffe anrufen, Spezialfarbe bringen, wir nur normale Farbe hier, und Du müssen mit Cheffe sprechen, Spezialfarbe teuer“ entgegnete ihm Tibor.
Mit knallrotem Kopf und einem hundertfach erhöhtem Infarktrisiko suchte Wyatt daraufhin das Telefon. Dies lag aber unter wenigstens 10 Schichten Folie und Klebeband, so dass er schließlich zum Handy griff um den „SchVVarzen Banditen“ anzurufen.
Wyatt brüllte so laut, dass man meinen konnte er wisse noch nicht, dass es schon Telefon gibt, aber irgendwann hatten sich die beiden Herren wohl geeinigt. Worauf, haben wir allerdings bis heute nicht erfahren. Jedenfalls war 15 Minuten später ein Kollege unserer beiden ungarischen Maler da und brachte die gewünschte Spezialfarbe.
Nun erschien Tibor wieder bei uns mit der Farbkarte und meinte: „Diese Farbton mit Spezialfarbe sehr schwer, Spezialfarbe muss andere Abtönfarbe“
„Also wollen Sie uns nun damit sagen, dass wir einen anderen Farbton aussuchen müssen? Wir haben Kerülbelül ausgesucht und das wollen wir auch, basta!“ schrie Wyatt den armen Kerl an.
Tibor ließ sich aber absolut nicht von dem Geschreie Wyatt`s beindrucken und entgegnete seelenruhig: „Natürlich, Kerülbelül kein Problem, machen also alle Wände Kerülbelül“ und dabei deutete er immer wieder auf den von Jolly ausgesuchten Terrakotta-Farbton.
Im Anschluss daran öffnete Tibor zwei metallene Farbeimer und schüttete diese in eine große Wanne.
„Was riecht denn hier so penetrant, davon bekommt man ja Kopfschmerzen?“ jammerte nun Leroy.
„Das ist Farbe, Spezialfarbe haben Lösemittel, das bisschen stinkt, vielleicht besser spazieren gehen, um 4 Uhr fertig, dann wiederkommen“ erklärte Tibor mit freundlichem Lächeln.
„Okay, wir können hier ohnehin nicht arbeiten, solange alles abgedeckt ist. Ich schlage vor wir gehen alle nach Hause und finden uns um 17 Uhr wieder hier ein. Heute ist Nachtarbeit angesagt. Der Artikel über den Suizid von Issdummware muss diese Nacht auf jeden Fall noch raus. Und Du Jolly fährst nach Weihmichl zur Beisetzung und machst Fotos, die Gelegenheit alle Lycos-Moderatoren auf einem Bild abzulichten werden wir nie mehr wieder bekommen“, gab uns nun Wyatt klare Anweisung.
„Soll ich vielleicht versuchen ein Interview von „Empore“ oder „Fuß Teufels“ zu erhaschen?“ fragte ich den Chef vorsichtig.
„Gute Idee, aber bevor Du die weite Strecke fährst, schau erst mal bei Volkshetz 1313 vorbei, vielleicht sitzen die schon alle bei ihm und feiern“ gab Wyatt mir noch einen klugen Rat.
„Wei$$er Peter, und Du klärst in der Zwischenzeit in der Gerichtsmedizin, wie es zu der suizidalen Vergiftung kam, ob es wirklich stimmt, dass es ausreichte sich nur auf die Zunge zu beißen oder ob er noch zusätzlich Gift einnahm“ rief Wyatt unserem Wei§§en im Gehen noch zu.
Montag der 9. Juli, 17 Uhr
Pünktlich haben wir uns alle wieder vor der Redaktion eingefunden, der Malerbus stand nicht mehr vor der Tür. Ein gutes Zeichen, die Herren dürften wohl ihr Tagwerk vollbracht haben.
Erwartungsfroh schritten wir nun alle zur Eingangstür.
Wie immer war unsere Jolly drei Schritte voraus, schloss die Tür auf und trat ein… Ein lauter Schrei, der sogar die Glasbausteine im Treppenhaus zum Platzen zu bringen drohte, war von ihr noch zu vernehmen, ehe sie in Ohnmacht fiel.
Nun konnten auch wir den Grund hierfür sehen, es verschlug uns allen, sogar Wyatt, die Sprache.
Unsere Redaktion leuchtete uns in kräftigem Magenta entgegen.
Während ich unsere gesamte EDV schon mal anschaltete, griff Wyatt sofort zum Telefon.
Offensichtlich hatte er es aber nur mit einem Anrufbeantworter zu tun, denn er schrie ins Telefon „Ich erwarte heute noch Ihren Rückruf, wir hatten ganz klar Kerülbelül vereinbart und kein Magenta, wie soll man bei dieser Farbe arbeiten können“.
Der Computer war mittlerweile hochgefahren und ich gab so rein intuitiv einmal das Wort „Kerülbelül“ in Google ein. Ein paar Klicks weiter stand es dann in großen Buchstaben zu lesen:
Kerülbelül: [ungarisch] Umschreibung „UNGEFÄHR“
C.U. und bleibt cool together.
Miamicool
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Lycosia NEWS
Verfasst von SchVVarzer Peter am 17 Juni, 2008
Fußballzeit – Europaweit, Ihr wisst schon: Trainer Joachim „Jogi“ Löw und seine Rumpelkicker in den Alpen. Jodeln mit Jogi, wie wir es die ganze Zeit schon nennen. Gegen Kroatien knapp 1:2 verloren, erst mal ausgejodelt. Das war die schlechte Nachricht – die Gute: Die Trikots konnten am Montag gegen Österreich nochmals verwendet werden, da sie kaum schmutzig wurden.
Bei aller Wertschätzung der „jungen Wilden“, die unseren österreichischen Nachbarn berechtigte Hoffnung geben, dass dort im Fußball wieder bessere Zeiten kommen könnten, der 1:0 Erfolg wurde mit Hängen und Würgen gegen ein drittklassiges Team erzielt. Wer hier immer noch von der Europameisterschaft träumt ist entweder ein unverbesserlicher Optimist oder hat von Fußball wenig Ahnung.
Aber wie unser Kaiser Franz schon so treffend sagte: „Schau´n mer ´mal , dann seh´n ´mer scho.“
Also nicht die Nerven verlieren. 1954 haben wir in der Vorrunde ja auch gegen die Ungarn verloren – sogar 3:8, allerdings mit der zweiten Garnitur. Aber vielleicht war das Team gegen Kroatien und Österreich auch die zweite Garnitur, nur Jogi hat das bisher nicht gewusst.
Aber andere haben auch Sorgen. Unsere russischen Freunde wurden von Spanien 4:1 „abgeschossen“. Ob das ohne Folgen bleibt? Gazprom wird wohl demnächst die iberische Halbinsel aufkaufen.
Aber wenigstens haben unsere Freunde, die Tulpenknicker, den Italienern die Pizza mal so richtig mit Gouda versalzen. Gerüchten zufolge soll sogar deren Trainer Marco van Basten wenigstens einmal gelächelt haben. In welche Gracht er dazu eingetaucht ist – wir wissen es nicht.
Kommen wir zurück zum Ernst des Lebens. Unser aller Kanzlerin hatte diese Woche schwer zu tun. Vielleicht hat sie sich gedacht: „Den Dreien von der Tankstelle muss ich mal wieder alles erklären“
Drei, das heißt: George „Doubleyou“ Bush, Nicolas Sarkozy und zwei Halbe: Der Beckstein Günther und der Huber Erwin. „Wir wollen die alte Pendlerpauschale wieder“ hat der Huber gesagt. „Nein!“, meinte unsere Kanzlerin. „Na gut“, hat darauf der Huber gesagt- zumindest innerlich.
Das erinnert uns an den Einbürgerungstest, der ab September stattfinden soll. Angeblich soll auch nach den Landevätern… ähm, sorry – bis dahin könnten ja auch „Landesmütter“ dabei sein – Ministerpräsidenten einzelner Bundesländer gefragt werden. Kann also gut sein, dass dann in Bayern nur die Antworten „Edmund Stoiber“ und „Franz Josef Strauß“ als einzig richtig durchgehen.
In Hessen kochen die dann sicher ein andreas… ehm, anderes Ypsilanti-Süppchen. Mal schauen welches Klima wir bis dahin in Hessen haben.
Apropos Klima. Im bayrischen Straubing sprach Frau Merkel mit Herrn Sarkozy über Klimapolitik.
Die ansonsten eher zurückhaltende Tageszeitung „ Die Welt“ schrieb: „Es heißt, sie könnten miteinander ohne sich zu mögen“. Gut. Manche von uns kennen das, für andere bei Lycos wäre dies doch mal ein Versuch wert.
Aber zurück zu unserem kleinen Franzosen. Wenn es hart auf hart kommt ist Sarko wahrscheinlich ohnehin kein ernsthafter Gegner mehr für Merkel.
Was soll man von einem Mann halten, dessen Ehefrau, Carla Bruni, in Ihrem Buch „La Véritable Historie“ (Die wahre Geschichte) schreibt: „Ich bin nie mit Kretins (Dummköpfen) ausgegangen, bevor ich ihn traf“? Doppeldeutig? Na ja.
Eindeutiger und für viele eine Erleichterung ist da schon was George „Doubleyou“ Bush derzeit macht.
Er befindet sich auf seiner Abschiedstour durch Europa. Vielen von uns fällt ein Stein vom Herzen.
Zwar möchte die EU derzeit keine amerikanischen Hähnchen ins Land lassen, aber bei einem Lame Duck (Lahme Ente) wie die Amerikaner nämlich einen scheidenden Präsidenten nennen, haben sie keine Probleme damit.
George Boys Abschiedstour tut gut, man kennt es ja von alternden Rockstars.
Und mit heavy metal kennt George sich ja bestens aus. Irak, und so.
Wie finden wir nun den Übergang von einer lahmen Ente zu einer bekannten Baumarktkette?
„20 Prozent auf Alles – außer auf Tiernahrung“, dieser aggressive Slogan von Praktiker, der mittlerweile zum Ohrwurm wurde, gerät ins Schwanken, da der Rabatt gar nicht auf das gesamte Sortiment gewährt wurde. Jetzt muss sich Praktiker möglicherweise etwas Neues für seinen Werbeauftritt ausdenken: Wie das Unternehmen mitteilte, hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Beschwerde des Konzerns gegen ein Urteil des saarländischen Oberlandesgerichts zurückgewiesen.
Praktikers Problem: Nicht nur Tiernahrung, sondern auch die in den Filialen angebotenen Tchibo-Produkte fallen aus den Rabattaktionen heraus.
Vielleicht kann da ja unser Zwanzig-Prozent-Kurt, so wie wir Kurt Beck seit der Forsa-Umfrage Anfang Juni nennen, aus der Patsche helfen.
Ein bekannter Blogger würde sicher den Slogan „He He, zwanzig Prozent für die SPD – außer auf Kurt Beck, der ist doch bald weg“ kreiert haben.
Parteiforscher wollen aber nun herausgefunden haben, dass es aber gar nicht am dem „Praktiker Kurt Beck“ liegt, sondern an seiner Partei. Ach! Der ist auch noch in einer Partei?
Ganz unparteiisch sehen wir da unseren Bundespräsidenten.
Als Horst Köhler vor vier Jahren sein Amt als Bundespräsident antrat, war er der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Seither scheut er nicht davor zurück, sich mit Reden und Interviews in die Tagespolitik einzumischen.
So hat er sich auch jetzt wieder in das politische Tagesgeschehen, mit der Forderung die Agenda 2010 fortzusetzen, eingemischt.
http://nachrichten.t-online.de/c/15/37/90/18/15379018.html
Mein lieber Schwan, der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gut so!
Uns schwant da schon folgender Slogan der zweitgrößten deutschen Baumarktkette im Mai nächsten Jahres: „20 Prozent auf alles – Schwanenfutter kostenlos“.
20 Prozent mehr Können müssten unsere Jungs auch wenigstens am Donnerstag gegen Portugal an den Tag legen, nur 20 Prozent mehr Leistung ist zu wenig und dürfte zu 100 Prozent für eine Heimfahrkarte reichen, da helfen auch 50 Prozent Ermäßigung der Bahn nichts.
Bei einigen Kickern ist es leider so, wenn sie begriffen haben, dass zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät – dann werden sie Trainer.
Und wer nicht schreiben kann, versucht sich bei Lycosia City.:-P
In diesem Sinne allen noch eine schöne Woche und viel Spaß am Donnerstag beim Fußball.
Euer Lycosia City-Team
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Antwort an Encore 11
Verfasst von SchVVarzer Peter am 13 Juni, 2008
Hallo Encore, erst mal Kompliment, ein Kommentar der die „X-Taste“ überflüssig macht, so sind Dialoge doch viel angenehmer.
Die „WISSENSBANK“ sollte eine Mischung von Usern sein, unabhängig von Bildung, Alter, Herkunft etc.; natürlich auch Emotionen, genau diese machen das Ganze erst lebendig, allerdings lauert auch gerade hier die Gefahr, denn es werden schnell – unabsichtlich aber auch absichtlich – Grenzen überschritten.
Wie es vor knapp einen Jahr Roberto Bardez in meinen Augen sehr treffend formuliert hat, ist das permanente Wechselspiel – Moderatoren wollen Einschränken, User verschieben die Grenzen – ein wichtiger Teil des Gesamtprozesses. Gefährlich wird dieses Spiel allerdings immer dann, wenn persönliche Angriffe und Beleidigungen als Begleiterscheinung auftreten.
Auch Plänkeleien vor dem Hintergrund vorhandener oder nicht vorhandener Bildung, akademischen Graden oder sonstiger – vermeintlicher – Qualifikationsnachweise, dienen eher dem Aufbau von negativer Spannung als dass sie denn einer Community dienlich wären.
Im realen Leben käme niemand auf die Idee, die Anweisung eines Ordnungsdienstes – ob nun im Theater bei einem Konzert oder auf dem Fußballplatz – in Zweifel zu stellen oder gar zu ignorieren, nur weil die diese Ordnung überwachende Kraft einen anderen oder geringeren Bildungsstand hat. Oder würdest Du den Platzanweiser im Kino ein Axxxx schimpfen, nur weil er Dich darauf hingewiesen hat, dass hier Rauchverbot ist und dieser hauptberuflich als Bademeister arbeitet?
Bei Polizisten beispielsweise wird es noch ein wenig interessanter, da musst Du Dir gegebenenfalls sogar Ungerechtigkeiten gefallen lassen und dir Dein Recht – beleidungsfrei – über Monate oder gar Jahre erstreiten.
Bei Lycos aber sollen Moderatoren Freiwild sein und wenigstens zwei Doktortitel nachweisen? Zudem alles immer minutiös richtig entscheiden?
Die Theorie müsste bei den Usern alles über Guidelines, AGB und wie ich es ja schon erwähnte – gesunden Menschenverstand – regeln. Die Praxis sieht aber leider anders – eben sehr traurig – aus. Regeln des Anstands werden kurzerhand außer Kraft gesetzt und Konflikte werden publikumswirksam in der Öffentlichkeit ausgetragen.
Das muss ja in die Hose gehen!
Aber was ändern, wo die Hebel ansetzen?
Als erstes kann ich nur raten Lycos nicht so ernst zu nehmen, und diese Plattform nicht zum Mittelpunkt des Lebens werden zu lassen.
Sachliche Diskussion, am besten immer via PN oder Mail! Streit in der Öffentlichkeit setzt beide Parteien nur unnötig unter „Erfolgsdruck“.
Erst mal tief Luft holen, noch besser eine Nacht über die einem – vermeintlich – erfahrene Ungerechtigkeit schlafen.
Aber auch alles wieder nur Theorie, in der Praxis nicht immer umsetzbar, denn eingangs erwähnte ich ja schon die Emotionen, welche Lycos erst Leben geben, dazu gehören nun mal auch negative Emotionen. Und Spontanes ist selten gut überlegt.
Also wieder nix! Der Streit ist unvermeidbar geworden und in vollem Gange- mit allen Nebengeräuschen.
Irgendwann ist das Fass übergelaufen, der User wird deaktiviert und wir haben die klassische Situation.
Böser Moderator – zu Unrecht deaktivierter und falsch verstandener User.
In wenigen Fällen beruhigt man sich nach kurzer Zeit auf beiden Seiten wieder, findet einen gemeinsamen Konsens und alles geht fortan seinen gewohnten Weg – bis vielleicht zum nächsten Streit.
Häufig aber kommt das große Kino erst nach der Deaktivierung.
Auch wieder verständlich.
Schließlich fühlt man sich ja nun erst Recht ungerecht behandelt, vor allem aber ist man nun – aus der Gemeinschaft mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten ausgestoßen – ohnmächtig und wehrlos.
Das Rad ins Verderben dreht sich nun immer schneller.
Die Moderatoren können schlecht zurückrudern, denn die Folgen wären absehbar. Anarchie! Jeder würde künftig seinen Willen mit brachial-verbaler Gewalt versuchen durchzusetzen, denn was einmal funktionierte wird wohl wieder möglich sein.
Der deaktivierte User wiederum erhöht die Schlagzahl, Druck und Beleidigungen werden immer massiver, frei nach dem Motto „irgendwann habe ich damit Erfolg und wenn nicht, habe ich dem „Verein“ wenigstens mal gehörig meine Meinung gesagt. Irgendwann werden sie schon merken was und wen sie an mir verloren haben“.
Man ist zum Outlaw geworden ohne dies jemals wirklich gewollt zu haben, ist man doch irgendwann einmal hier angetreten um mit seinem Wissen der Community Input zu geben und selbst auch Freude dabei zu haben. Übrig geblieben ist nur noch Verdruss, der mit jedem neuen Tag, jedem Kommentar eines Moderators, Users oder Bloggers noch größer wird.
Kein Weg scheint mehr in diese Gemeinschaft zurück zu führen.
In meinen Augen eine Schxxxsituation, denn ich unterstelle KEINEM der Deaktivierten, dass sie eine solche Eskalation wirklich gewollt haben. Manche Dinge haben eine unaufhaltsame Eigendynamik. Leider!
An dieser Stelle hört die traurige Geschichte – auf die meisten deaktivierten User bezogen – auf, ohne das mir eine wirklich greifende Lösung einfallen würde, ausgenommen einer:
Die Deaktivierungsregeln müssten meiner Meinung nach überdacht werden – und zwar schnell!
Wenn mich jemand auf Lebenszeit vom Team ausschließt, darf dieser nicht erwarten, dass ich ihn noch in irgendeiner Form korrekt behandele. Warum auch? Wo liegt der Sinn? Schließlich wurde mir bedeutet, dass ich für diese Gemeinschaft nichts tauge und NIE mehr an ihr teilhaben darf.
24/48 Stunden Deaktivierung ist als „Auszeit zum Nachdenken“ sicher ok. Danach „Lebenslänglich“ darf in jedem Fall als überzogen betrachtet werden. Eine Regelung von einem oder zwei Monaten, wie sie Grandpa Wolf schon des öfteren forderte, halte ich persönlich für die elegantere Lösung. Dieser Zeitraum bietet dem deaktivierten User die Möglichkeit sich sachlich mit dem Support auseinanderzusetzen und vielleicht auch eigene Fehler zu erkennen, denn man darf nicht erwarten, dass man in Gütersloh nach einer Mail sagt „ok, Du bist wieder im Team“, da bedarf es schon mehr.
User zu Deaktivieren und Moderatoren zu beleidigen ist ja sooooo einfach, die wahre Kunst liegt in der Einsicht und auch einmal verzeihen zu können, auch wenn der Scherbenhaufen noch so groß ist.
So könnte man auch vermeiden, dass User in eine Ecke gedrängt werden, in die sie NIE wollten.
Fazit: Über die Deaktivierungsregelungen muss nachgedacht werden, auch sollte man zumindest über Sinn oder Unsinn einer Generalamnestie diskutieren.
Ganz klar möchte ich aber den Ex-User Sofitware von diesen Überlegungen ausschließen. Wer ein Unternehmen, Moderatoren und auch User so in den Dreck zieht wie er, hat auf Lebzeiten nichts mehr in dieser Gemeinschaft verloren!
Noch fataler ist die Situation bei Ex-Usern wie Encore.
Ohne Aussicht wieder in der Community aufgenommen zu werden, wird nun von außen aus allen Rohren geschossen. Was auch sonst tun? Reden möchte ja keiner mehr mit ihm.
Einige frühere Freunde wenden sich von ihm ab, „falsche Freunde“ muntern ihn auf, das Schiff Lycos zu versenken, sein Avatar und natürlich auch Encore selbst werden plötzlich zum Che Guevara aller Gestrandeten. So kommt ein User plötzlich in die Verpflichtung immer wieder als Anführer einer Gruppe in Erscheinung zu treten, die das bekämpft, was er doch einmal so mochte und wo er gerne wieder hin möchte. Aus einem kleinen Scharmützel ist nun eine regelrechte Schlacht entstanden. Und zu allem Überfluss kommt es dann auch noch zum Schulterschluss mit einem Irren, einem der früher kein gutes Haar an Encore gelassen hat, und von ihm – sollte er seinen Zwecken nicht mehr nützlich sein – fallen gelassen wird wie eine heiße Kartoffel. Natürlich weiß Encore, dass er sich da mit einem „Geisteskranken“ verbündet hat, aber was soll er anderes tun, zu sehr hat er sich schon verstrickt.
Quo vadis Encore?
Niemand weiß es!
Mein Vorschlag lieber Encore, entscheide Dich für eines, dann aber mit Herzblut.
Entweder Du bekämpfst fortan Lycos mit allen Dir zur Verfügung stehenden Mitteln, nutzt Dein ganzes Wissen, Deine Intelligenz und umgibst Dich mit den entsprechenden Leuten für dieses „Projekt“. Sofitware ist da aber mit Sicherheit nicht der richtige Partner, er hat nicht Dein Niveau, und sei ehrlich zu Dir selbst, dass er durch und durch gestört ist, weißt Du selbst.:-)
Oder aber Du suchst nach neuen Wegen zu zeigen, dass Du ein Teamplayer bist und das Team jemanden wie Dich braucht!
Ich persönlich kann Dir nur zur zweiten Variante raten, aber Du bist ein kluger Mensch und wirst schon selbst wissen welcher Weg der für Dich Beste ist.
Gruß, Peter
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EM 2008 – Alle Mannschaften Teil III – Die „Nachzügler“
Verfasst von miamicool am 12 Juni, 2008

Mein Kollege Wyatt Earp scheint vergesslich zu sein, mag es nun an seinem hohen Alter liegen oder ist er einfach nur in ein Senffass gefallen?
Dies vermag ich nicht zu beurteilen!
Tatsache ist jedenfalls, dass er uns versprochen hat, die restlichen vier Mannschaften des EM-Fußballturniers noch vorzustellen, ein deaktiviertes Team sollten wir außerdem noch kennenlernen.
Vielleicht möchte er damit ja auch bis zur Fußball-WM 2010 in Südafrika warten, aber so COOL finde ich das nun wirklich nicht.
Von Fußball habe ich zwar in etwa soviel Ahnung wie Hartmut vom Jolly Jumper reiten, aber ich versuche einfach mal mein Bestes zu geben und Euch die restlichen Teams vorzustellen.
Also Leute bleibt cool, nun geht`s los!
Da haben wir erst mal die Griechen, wer da genau mitspielt kann ich Euch nicht sagen, aber vor vier Jahren wurden die Europameister. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern, wir waren nämlich damals am Bauen und hatten unsere Mühe Zement und Beton in den Baumärkten zu bekommen. Otto Rehhagel hätte den kompletten Lagerbestand für seine Abwehr eingekauft wurde uns in jeden Baumarkt, begleitet von einem mitleidigen Lächeln, gesagt.
In diesem Jahr müssen viele Baumarktkunden wohl schlauer gewesen sein und sich rechtzeitig mit Beton eingedeckt haben. Oder wie ist die Auftaktniederlage gegen Schweden zu erklären?
Wer hinten so offen ist, kann nicht ganz dicht sein, oder?
„Die Schweden sind keine Holländer – das hat man ganz genau gesehen.“
NEIN! Dieser coole Spruch ist nicht von mir, das hat unser lieber Franz Beckenbauer gesagt. Der Mann ist wirklich klug, ein Kaiser eben.
Aber dann frage ich mich, wenn die Schweden keine Holländer sind, warum spielen die dann immer so einen Käse? Viel besser als die Griechen haben die auch nicht gespielt. Ohne diesen Balkan-Maradona Zlatan Ibrahimović würden die doch heute noch das Tor suchen.
Und von Kopfballspiel hat man bei den Schweden – schließlich stellen sie im Durschnitt mit 1,75 Meter das größte Team – auch nichts gesehen.
Dabei müsste eigentlich, wenn die hochspringen und wieder runter kommen, Schnee auf deren Glatze liegen.
Ein Trainer von Real Madrid, ich glaube John Toshack war das, sagte einmal:
„Am Montag nehme ich mir vor, zur nächsten Partie zehn Spieler auszuwechseln. Am Dienstag sind es sieben oder acht, am Donnerstag noch vier Spieler. Wenn es dann Samstag wird, stelle ich fest, dass ich doch wieder dieselben elf Scheißkerle einsetzen muss wie in der Vorwoche.“
Da scheint der spanische Nationaltrainer José Luis Aragonés Suárez Martínez aber die richtigen „elf Scheißkerle zusammengestellt zu haben, denn was diese Jungs an Fußball zelebrierten war schon was fürs Auge. Da wurde Miamicool ganz heiß.
Wie die die Russen weggefegt haben – davon kann Goerge W. Bush nur träumen.
Wenn die Russen bei dieser WM noch einen Blumentopf gewinnen wollen, müssen sie aber nun Gazprom geben, sonst steckt die der Putin noch in den Gulag.
Vielleicht sollte man die Russen besser mit so einer kleinen runden Hartgummischeibe spielen lassen, damit scheinen sie jedenfalls besser klar zu kommen.
Russlands Fußball-Nationaltrainer Guus Hiddink hat seine Spieler vor der zweiten EM-Partie gegen Griechenland zu einer klügeren Spielweise ermahnt und einen schnellen Lernprozess gefordert, las ich heute in der Zeitung.
Bestimmt hat er im Training die Alkoholiker seiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Da die Alkoholiker gewannen, dürfen die nun weitersaufen und gegen die Griechen ran.
Aber ich glaube die wollen gar nicht weiter kommen und recht früh aus dem Turnier raus – weil sie so `ne weite Heimreise haben. Kann ich auch irgendwie verstehen, mein Weg nach Miami ist ja auch nicht gerade ein kurzer Spaziergang.
So, wenn ich niemanden vergessen habe, waren dies schon die vier Mannschaften, aber nun rätsele ich immer noch darüber, wer die deaktivierte Mannschaft sein soll… Mmhhh.
Ich glaube Wyatt Earp meinte damit die Engländer!
Ist ja auch wirklich gemein, dass man das selbsternannte Mutterland des Fußballs von der EM ausgeschlossen hat. Meiner Meinung nach entspricht das weder den Guidelines noch den AGB.
Das ist ja quasi so, als würde man dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki den Zutritt zur Frankfurter Buchmesse verwehren.
Dazu kann ich nur sagen: „Liebe Engländer nicht traurig sein und immer schön cool bleiben, so bleibt Euch wenigstens ein Elfmeterschießen erspart“.
Ihr Lieben, das war`s für heute,
C.U. und bleibt cool together.
Miamicool
Veröffentlicht in Fußball-EM 2008, Humor | 1 Kommentar »
Meinung des Users Roberto Bardez, vor knapp einem Jahr im Lycos Forum veröffentlicht.
Verfasst von SchVVarzer Peter am 12 Juni, 2008
Ich stelle hier einfach mal einen Artikel von Roberte Bardez, veröffentlicht am 14. 07. 2007 im Lycos Forum, als Denkanstoß und Diskussionsgrundlage ein.
Die Themen sind heute noch genauso aktuell wie damals und ich persönlich finde die Meinung von Roberto sehr beachtenswert.
Der Artikel ist Original, also ungekürzt und nicht korrigiert.
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Streit muß sein – aber nicht unterhalb der GürtellinieWas ist Lycos IQ?
Eine menschliche Suchmaschine, auf der Fragen beantwortet werden?
Ein Forum für den Austausch?
Eine Chat-Plattform?
Lycos-IQ ist alles, vor allem ist es ein Experiment. Jeder Beteiligte kann hier seine Ideen reinbringen, doch wer behauptet, er allein wisse, was gut und richtig ist, der entzieht sich von vornherein der Diskussion.
Gute Morgen Frage ja, was gibt es bei Euch zu Mittag nein – öhem, was soll das? Sind wir hier in der Schule?
Lycos-IQ macht vor allem deshalb Spaß, weil man es hier mit Menschen zu tun hat, weil sich aus vielen, scheinbar banalen Fragen spannende Diskussionen entwickeln können. Gerade diese Lebendigkeit macht den Austausch zu einem Erlebnis.
Da Lycos-IQ wirklich noch ein Experiment ist – es gibt bisher noch nichts vergleichbares – müssen die Guidelines in der Praxis zeigen, wie gut sie sind. Deshalb ist das permanente Wechselspiel – Mods wollen Einschränken, User verschieben die Grenzen – ein wichtiger Teil des Gesamtprozesses. Nur sollte sich kein Mod zum Hüter der Moral aufschwingen – die Grenze zum Pharisäer ist schnell überschritten.
Ich ärgere mich oft über Fragen, bei denen klar ist, der Fragesteller ist gar nicht an einer Antwort interessiert. Doch mir reicht es, wenn ich dann meinem Ärger Luft machen kann – vielleicht bewirkt das ja im einen oder anderen Kopf was. Fragen willkürlich zu deaktivieren, ist unsinnig – bei zuviel Kontrolle geht auch die Lebendigkeit verloren.
Und was das Streiten anbelangt. Als Schriftsteller ist es – manchmal denke ich: leider – mein tägliches Brot, wenn sich meine Figuren nicht gelegentlich in den Haaren liegen, werden die Geschichten langweilig. Doch es gibt eine goldene Regel, gegen die ich dabei nie verstoßen darf: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte – und der Dritte ist bei mir immer der Leser.
Solange man sich gegenseitig Vorwürfe so an den Kopf knallt, daß alle Leser sich dabei kringeln vor Lachen, ist alles in Ordnung. Doch wenn man streitet, um dem anderen wehzutun, dann ist eine Grenze überschritten, die schadet. Und zwar allen.
So, und jetzt ein Nachtrag: Ich hab überhaupt keine Lust, mich von Pontius zu Pilatus schicken zu lassen. Für mich ist Lycos-IQ die Plattform, nicht das Forum, das ist eine andere Welt. Wenn es in Lycos-IQ keinen Platz mehr für Diskussionen gibt, hab ich ein Problem damit.
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Den Original-Artikel von Roberto sowie die gesamte Diskussion findet Ihr hier:
http://forum.lycos.de/showthread.php?p=45275#post45275
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Ein wenig Fußball
Verfasst von jollyjumper am 10 Juni, 2008
Nachdem ich am Sonntag das Spiele „Not gegen Elend“ (Österreich : Kroatien) ohne einzuschlafen überstanden hatte, bereitete ich mich akribisch auf das deutsche Auftaktspiel vor:
1/2 Kasten Weißbier und reichlich Camel Filter mussten hier ausreichen. Kleckern, statt klotzen hieß die Devise.
Hochkonzentriert lauschte ich Kloppo bei der Analyse unserer Aufstellung und konnte den Einmarsch der „Gladiatoren“ kaum erwarten.
Selbstverständlich machte ich eine kurze Trinkpause, um lauthals die Nationalhymne mitzusingen. Meine türkische Nachbarn mag das ebenso demoralisiert haben, wie das 2:0 der Portugiesen gegen die Türkei.
In der 19. Minute löste sich meine innere Anspannung, sowie der nächste Kronkorken meines Schöfferhofers, dank Poldis 1:0.
Bei meinem lauten Jubelschrei verkrochen sich meine beiden Hunde gleich mal erschrocken unters Bett.
Die letzten 10 Minunten der 1. Halbzeit verbrachte ich dann mit Fachsimpeln und kleinen nostalgischen Exkursionen zum Thema Fußball. Daraufhin setzte meine Tochter sich Kopfhörer auf, um in Ruhe zu chatten………..
Endlich Halbzeitpause. Zeit dem Alkohol eine leichte Grundlage aus Bratwurst mit Senf und Brötchen zu geben und das nächste kalte Weizen aus dem Kühlschrank zu holen.
Wie gut, daß Hopfen eine so beruhigende Wirkung hat, anders hätte ich die ersten 15-20 Minuten der 2. Halbzeit nicht ohne ärtzliche Hilfe überstanden.
Als endlich in der 72. Spielminute, Poldi das 2:0 machte, war ich bereits so heiser, daß ich fast keinen Ton mehr rausbrachte und hatte grade noch ein Hefeweizen um den Siegtreffer zu begiessen.
Ich konnte den Schlußpfiff kaum erwarten,um dann glückselig in den Schlaf zu fallen.
In den wäre ich allerdings auch beinahe immer wieder am Montag beim Spiel Frankreich : Rumänien gefallen.
Ich habe mich allen Ernstes gefragt, ob den Franzosen ihre Ernährung nicht bekommt. Gänsestopfleber scheint schwer verdaulich zu sein. Le Bleu waren als Favorit gestartet und boten dem Zuschauer eine Vorstellung unter Niveau.
Hellwach und gespannt war ich auf die Begegnung der Niederlande gegen Italien.
Insgeheim hoffte ich auf einen Sieg der van Basten Truppe gegen den Weltmeister und für die nächsten 90 Minuten war ich ein Oranje-Sympathisant.
Die Holländer haben mich nicht enttäuscht und die Italiener mit einem klaren und auch verdienten 3:0 vom Platz gefegt.
Nein, ich bin natürlich kein Oranje-Fan, aber falls die DFB-Elf auf den Sieger der „Todesgruppe“ trifft, dann doch lieber auf Holland, als auf die defensiven Standfußballer aus Italien………….
Schließlich will ich ein offensives, schnelles Fußballspiel sehen und kein Rasenschach
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WANTED – Frechdachs 1302
Verfasst von SchVVarzer Peter am 9 Juni, 2008
Gesucht wird der gefürchtete Marshall „Frechdachs 1302″!
Er gehört zu einer Elite-Einheit der Lycos IQ-Marshalls, deren vornehmliche Aufgabe es ist Verbrechen im Bereich des Mietrechts und der Nebenkostenabrechnungen zu bekämpfen.
Nachweislich hat er schon eine Vielzahl von Ranches, Saloons und andere Immobilienobjekte im gesamten Westen beschlagnahmt und bietet diese gutgläubigen Ranchern zum Kauf oder zur Pacht an. Als Einstein dieser Wildwest Immobilienhai-Connection ist er mittlerweile zu einer Größe von Rang und Namen aufgestiegen.
Am 02.06. 2006 kam er – nur mit seinem Pferd, Sattel, Winchester und einer dieser neuartigen „Deaktivierungsmaschinen” – in Lycosia an, um sich hier – wie es scheint – für immer niederzulassen.
Besonderes Geschick zeigte Marshall Frechdachs in seinen fast 400 Befragungen von Lycosia-Desperados, in dem er durch seine über 5.000 – teilweise hinterlistigen Antworten – über 98 Prozent dieser Banditen hinter Schloss und Riegel brachte.
Bewusst lockt er mit Links – hier auch schon über 500 an der Zahl – seine Gegner in einen ausweglosen Hinterhalt, wo meist schon einige seiner 120 Freunde und Sympathisanten die von der Jagd erschöpften Outlaws nur noch festnehmen müssen.
Auf diese Art und Weise schaffte er es auf die beachtliche Zahl von knapp 21.700 Status-Immobilien. Als Bonus wurden ihm auch geschätzte 80.000 Pachtobjekte Treuhänderich überlassen, von denen er aber dem Vernehmen nach einen Großteil im Laufe der Zeit verschenkte.
Wir geben hiermit Marshall Frechdachs 1302 die Gelegenheit unseren Lesern ein wenig von seiner einmaligen Karriere zu erzählen, vielleicht erfahren wir auch das ein oder andere über weitere geplante Verhaftungen und Beschlagnahmungen. Angeblich soll er an der Frankfurter Börse demnächst in den FrechDAX aufgenommen werden.
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Bei welchen Themengebieten in Lycos IQ liegen Deine Schwerpunkte, wo liegen Deine Interessen?
Meine Interessen liegen berufsbedingt beim Thema Mietrecht, Nebenkostenabrechnungen, etc. Also alles, was sich um Immobilien dreht. Ansonsten beantworte ich alles, wo ich eine Antwort weiß bzw. zu wissen glaube.
Du bist seit dem vergangenen Jahr User-Moderator bei LYQ – wie kam es dazu und warum tut man so etwas freiwillig? Welche Medikamente nimmst Du um so manchen Schmarrn hier zu ertragen?
Wie kam es dazu? Da ich zu diesem Zeitpunkt drei der Moderatorinnen schon persönlich kannte*g* und wir beim Kaffee und einem od. zwei Stückchen Baileyskuchen öfters mal über Lycos IQ und die Probleme mit manchen Usern gesprochen haben, kamen zwei davon auf die Idee, ich könnte mich ja auch als Moderator eignen, weil wir ähnlicher Meinung über Moderation waren. Irgendwann hat mich dann Karl (karlosp) angeschrieben und gefragt, ob ich nicht Lust auf einen nervigen und schlecht bezahlten Job hätte. 
Medikamente? Nö brauch ich nicht, wenn es mir Zuviel wird, dann gibt’s ein oder zwei Kaffee oder einen Espresso. Wenn das auch nicht mehr hilft, dann habe ich ja im Gegensatz zu manchen Menschen auch noch ein Offline Leben.
Die Moderatoren werden täglich mit allerlei Dingen konfrontiert – unter anderem auch mit Beleidigungen von Menschen die man gar nicht real kennt, wie geht man mit so einem User um und wie geht es Dir ganz persönlich dabei?
Die meisten User, die einen in PNs beleidigen, sind häufig pubertäre Teenies, die teilweise einfach noch nicht die geistige Entwicklung abgeschlossen haben, sich vernünftig auszudrücken und sich bei Lycos IQ austoben wollen. Der Großteil der User ist vernünftig, es gibt zwar auch Beschwerden, wenn man eine Frage löscht, aber wenn man demjenigen vernünftig erklärt, warum und wieso, habe ich bisher noch keinen erlebt, der es nicht eingesehen hat. Man muss einfach auf einer vernünftigen Ebene kommunizieren.
Gibt es Tage, an denen Du die Moderationskappe lieber gegen die Hasskappe tauschen würdest oder würdest Du in manchen Fällen lieber die Tarnkappe aufsetzen, damit Du mal ungestraft Dinge sagen könntest, die Dir auf der Seele brennen?
Ja klar gibt es solche Tage, aber da gibt’s nur eine Lösung, den Computer ausschalten, oder ich sag meine Meinung. Allerdings könnte es dann passieren, dass diese Meinung dann ein paar Leuten weh tut oder sich diese auf den nichtvorhandenen Schlips getreten fühlen.
Wenn Du die Moderationsrichtlinien ändern könntest, welche Änderungen (Lockerungen/Verschärfungen) würdest Du vornehmen?
Im Moment würde ich daran nichts ändern.
Welche Spaßfrage, die Du deaktivieren musstest, war für Dich persönlich bislang die witzigste?
Da gab es noch keine.
Ergänze bitte den Satz: „Ich liebe Spreewaldgurken weil…
Nein *lach*, jetzt kommt nicht, weil sie aus dem Osten kommen.
Mir ist das völlig egal, woher ne Gurke kommt.
An sich hatte ich gehoffte von Dir eine Erklärung zu bekommen, was denn an den Spreewaldgurken so einzigartig ist… na gut, dann schick mir halt einfach mal ein Glas zu.
Was war Dein erstes Auto und wie lange hast Du auf den Trabi warten müssen? 
Mein erstes Auto war… richtig ein Trabant. Gewartet hab ich darauf gar nicht, weil ich diesen gebraucht von einem Bekannten gekauft habe.
Was oder wen würdest Du auf eine einsame Insel mitnehmen und wen aus dem öffentlichen Leben würdest Du als Freitag auf jeden Fall ablehnen?
Ich würde meinen Schatz und unsere Kinder mitnehmen, ein paar Bücher und eine Packung Streichhölzer. Aus dem öffentlichen Leben würde ich nicht unbedingt dabei haben wollen; solche Menschen wie Robert Koch oder Oskar Lafontaine. Die sind mir einfach zu schleimig.
Da gehen wir in unserer Meinung konform, die bekommen dann `ne Insel am Südpol… *fg
Gibt es eine „finanzielle Schmerzgrenze” bei der man Dich überreden könnte mit jemandem in senffarbenem Sakko eine Kanu-Tour auf der Elbe zu machen?
Wenn man mit gewissen Leuten kommunizieren könnte und da nicht nur Hasspropaganda der übelsten Sorte rauskommen würde, hätte ich diesbezüglich überhaupt keine Schmerzgrenze. Man kann mit allen Leuten reden, wenn diese auch wollen.
An Deinem Auto machen sich zwei gewalttätige „Halbstarke zu schaffen, Du kommst hinzu. Wie würdest Du diese Angelegenheit „moderieren”?
Gar nicht, ich würde die Polizei rufen.
Interessierst Du Dich für Politik, auch international?
International zwar weniger wie national, aber ich versuche auf dem Laufenden zu bleiben.
Wenn ja, wer ist Dein persönlicher Favorit für das Amt des 44. Präsidenten der USA?
Auf Seite der Demokraten Barack Hussein Obama, Jr.; auf Seite der Republikaner Rudolph William Louis “Rudy” Giuliani III, auch wenn dort nun John McCain das Rennen gemacht hat.
Gute Wahl, mit einen der beiden könnte ich auch gut Leben, aber nach George Doubleyou Bush kann es ja nur besser werden.
Für viele „Wessis” ist der schöne Osten UNSERES Landes immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Was sollte man in Osten der Republik unbedingt gesehen haben und um was besser einen großen Bogen machen?
Als erstes! Für mich gibt’s diese „Wessi/Ossi” Wörter nicht. Was man sich in Sachsen unbedingt ansehen sollte, ist die schönste Stadt Deutschlands *g*. Dresden! Klassik, Barock und Moderne haben sich in den letzen Jahren zur perfekten Mischung herausgearbeitet.
Das Dresden eine wunderschöne Stadt ist, kann ich durchaus bestätigen. Vier mal – jeweils in der Sommerzeit – war ich schon in Dresden. Das kulturelle Angebot ist vielfältig und ausgewogen, sehr schön – gerade im Sommer – die vielen Veranstaltungen auf und an der Elbe. Auch die gelungene Restaurierung der Kulturdenkmäler kann sich sehen lassen. Eben eine sehr schöne Stadt mit mediterranem Flair. Das Elbsteingebirge sollte auf jeden Fall auch „Programm” sein.
Nach meinem ersten Besuch wäre ich am liebsten spontan in Dresden geblieben… aber auf meine alten Tage nochmal `ne neue Sprache lernen, war dann doch zu viel des Guten.
Und zum Schluss darfst Du gern einmal ein paar kräftige Flüche loslassen, stellvertretend für alles, was Dir manchmal bei Beschimpfungen durch User, so durch den Kopf geht.
Es gibt nix zu fluchen und für alle, die Lycos IQ für Ihr reales Leben halten. Macht den PC mal aus und geht an die frische Luft. 
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EM-Live-Ticker
Verfasst von SchVVarzer Peter am 8 Juni, 2008
Rechts oben -unter dem Kalender – geht es während der EM zu dem Link des Live-Ticker von Kicker-Sportmagazin Online.
Außerdem Links zu vielen weiteren Informationen rund um die EM
EM-LIVE-NEWS
http://www.kicker.de/news/live-news/livescores/livematch/object/747134/saison/2008/naviindex/1
Offizieller EM-Song 2008 „Can You Hear Me“ von Enrique Iglesias
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EM 2008 – Alle Mannschaften Teil II – Die „Todesgruppe“
Verfasst von SchVVarzer Peter am 8 Juni, 2008
Die acht Mannschaften der Gruppen A und B hatten wir uns ja gestern schon etwas näher betrachtet, einen Favoriten für den EM-Titel fanden wir darunter aber nicht wirklich, was sich aber mit der Gruppe C – der sogenannten „Todesgruppe“ – ändern soll.
Hier sieht sich das Who is Who des europäischen Fußballs – man könnte sogar sagen des Weltfußballs – versammelt, eine kleine kontinentale Verschiebung Brasiliens und die Elite wäre perfekt.
Da werden es die spielstarken Rumänen um ihren Star Adrian Mutu nicht einfach haben.
Der Rumäne aus Florenz ist mein Geheimtipp, ihm traue ich zu, dass er alle Experten überrascht, aber ob eine Schwalbe für einen rumänischen Sommer ausreichen wird… wir werden sehen.
Nach einer souverän absolvierten Qualifikation werden die Rumänen zu den Geheimfavoriten gezählt. Eine Rolle, die sie schon öfters inne hatten. Nur gebracht hat es ihnen nichts.
Auch diesmal stehen die Zeichen nicht gut für die Südosteuropäer. Vielleicht können sie einen der drei Top-Gegner ärgern. Aber ob Rumänien, trotz überzeugender Tests die Konstanz hat, um die „Todesgruppe“ zu überleben, muss bezweifelt werden.
Zumindest dürfen wir von den Nachfahren Graf Draculas nicht so ein blutarmes Auftreten erwarten, wie wir es von den Italienern aus den Vorrunden großer Turniere gewohnt sind.
Auf die Frage „wer wird denn nun Europameister“ würde unser Frankfurter Heintje, Andreas Möller sicher cool und mit der Erfahrung eines Weltenbummlers antworten „Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien!“
Und ganz so falsch würde Mister Atlas mit seinem Tipp sicher auch nicht liegen, zwar sind die Italiener mit durchschnittlich fast 29 Jahren das älteste Team der EM, aber um es mi den Worten von Sofit… pardon, Lothar Matthäus zu formulieren „sie sind eine gut intrigierte Truppe“.
Wie bei der WM gezeigt, sind die Italiener immer dann besonders stark, wenn es in entscheidende Spiele geht. Da kommt ihnen die „Todesgruppe“ natürlich sehr gelegen. Die Gefahr von unkonzentrierten Auftritten der „alten Männer“ um Bayern-Star Luca Toni besteht da nicht.
Allerdings dürfen wir von den Italienern frühestens ab dem Halbfinale wirklich ansehnlichen Fußball erwarten. Erfahrungsgemäß werden sie sich wieder mit einem Tor oder noch „viel“ weniger durch die Vorrunde mogeln, frei nach dem Motto „Wer unser Spiel atemberaubend findet, muss es an den Bronchien haben“.
Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech ist bei der Nominierung des Kaders ein großes Risiko eingegangen: In David Trezeguet ließ er einen der größten Stars zu Hause. Umso erstaunlicher, da „Trezeguet “ im Vergleich zu Thierry Henry eine gute Saison gespielt hat.
In den letzten Partien hatte die „Equipe Tricolore“ dann auch ausgerechnet mit dem Toreschießen ihre Probleme. In der Gruppe der Top-Teams könnte das zum entscheidenden Nachteil werden.
Diese Mal wird es sicher nicht nötig sein – wie mit Zinédine Zidane bei der WM 2006 geschehen – einen Spieler der Franzosen mit Aussagen wie „Ich weiß mit wem Deine Schwester alles für Geld auf der Materazzi liegt“ zur Tätlichkeit zu provozieren. Die Qualität Frankreichs wird nicht reichen, die Todesgruppe zu überleben – so lautet mein Tipp.
Für die Holländer wird es allerhöchste Zeit, bei einem großen Turnier einmal wieder das eigene Potenzial abzurufen.
Nur einmal, 1988 in Deutschland, gelang es den Tulpenknickern ein großes Turnier zu gewinnen.
Die hoffnungsvolle Generation um die Mittelfeldwirbler Rafael van der Vaart und Wesley Sneijder sowie Stürmerstar Ruud van Nistelrooy muss den nächsten Schritt machen.
Die letzten Tests waren noch etwas holprig, aber – ähnlich wie beim deutschen Team – auch nur begrenzt aussagekräftig.
Spielerisch gehören unsere holländischen Nachbarn mit Sicherheit zu den Favoriten, dennoch kennt man es doch: Der Trainer kann noch so viel warnen, aber im Kopf jedes Spielers sind 10 Prozent weniger vorhanden, und bei elf Mann sind das schon 110 Prozent.
Frei nach Olaf Thon bedeutet das soviel wie „Wir lassen uns nicht nervös machen, und das geben wir auch nicht zu!“
Die Vorrunde werden die Niederländer über die Leiche „Frankreich“ erfolgreich abschließen. Weitere Prognosen wagen wir von Lycosia City nicht, denn sie wären reines Glücksspiel und gehören somit in den Blog „Las Vegas City“
Auf Statistiken sollte man sich auch nicht verlassen, denn welche Statistik stimmt schon? Nach der Statistik ist jeder 4. Mensch ein Chinese, aber habt Ihr bei der EM schon einen Chinesen entdeckt?
Die letzen vier Mannschaften und das „deaktivierte Team“ stellen wir Euch morgen vor, bis dahin allen Lesern noch einen schönen Sonntag und viel Spaß heute Abend beim Spiel Polen gegen Deutschland.
Und denkt mir bitte an die Worte von Alt-Bundestrainer Bertie Vogts „Hass gehört nicht ins Stadion. Die Leute sollen ihre Emotionen zu Hause in den Wohnzimmern mit ihren Frauen ausleben.“
In diesem Sinne,
Euer Lycosia City-Team
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