Wenn Burda iQ/Lycos iQ Geld kostet oder gar die Gesundheit gefährdet …
Verfasst von SchVVarzer Peter am 17 Oktober, 2009
Ein User fragt: „Hallo Leute, ich würde mal was gerne in Ebay reinstellen zum Verkaufen. Ich mache sowas zum ersten mal, gibt es was ich unbedingt beachten sollte?“
http://iq.lycos.de/qa/show/2163465/Ebay/
Dürftige zwei Antworten, nicht nur falsch sondern auch noch nachteilig für einen wirklich erfolgreichen Verkauf, erhält der Fragende. So schreibt unter anderem ein selbsternannten Dipl.-Betriebswirt: „Nein, mache alles so wie Ebay Dir empfiehlt und dann liegst Du richtig“
Gefragt waren hier aber Erfahrungen von Ebaykunden, die Ebay-Richtlinien kann jeder selbst lesen.
Selbstverständlich gibt es sehr viel zu beachten, möchte ich ein Produkt möglichst gewinnbringend verkaufen. Das fängt schon bei der Bewerbung des Produktes an, diese sollte möglichst ausführlich sein und den Interessenten ansprechen. Ganz wichtig auch die Laufzeit und der Zeitpunkt des Ablaufs der Auktion. Je länger eine Auktion läuft, desto mehr Menschen werden auf diese aufmerksam, und eine Auktion die um Mitternacht oder noch später ausläuft, wird wohl kaum an einer Lastminute Rallye teilnehmen, die oftmals den Preis gewaltig hochtreibt. Also auch hier auf einen Zeitpunkt achten, an dem möglichst viele Interessenten die Möglichkeit haben, sich an den PC zu setzen um sich gegebenenfalls zum Bieten verleiten zu lassen.
Gehört übrigens zum kaufmännischen Einmaleins und wird sogar einem Kaufmannsgehilfen im ersten Ausbildungsjahr beigebracht.
Wir wissen nicht, ob es dem User gelingen wird, mit solch dürftigen und falschen Informationen sein Produkt erfolgreich zu verkaufen, falls nicht, und er ob dem unbefriedigenden Ergebnis verschnupft sein sollte, hilft sicher ein gutes Nasenspray.
Aber Achtung, die Nebenwirkungen könnten unter Umständen das Hirn vernebeln oder das Nasenspray gar psyschich abhängig machen – oder heißt es doch „psychisch?
So fragte ein User: „Kann von Nasenspray nur die Schleimhaut oder auch das Gehirn abhängig werden ( psychische Sucht)“
http://iq.lycos.de/qa/show/2161540/Nasenspray/
Als Antwort erhält der User Teilwahrheiten und allgemeine – vor dem Hintergrund der Frage sogar gefährliche – Aussagen wie etwa „Der impuls wird ans Gehirn weitergegeben, also wird man psyschich abhängig“, die auf nahezu jedes Suchtverhalten zutreffen. Auf die wirklichen Hintergründe und die eigentliche Gefahr wird aber nicht hingewiesen.
Vielleicht sollte die „ach so kluge Praktikantin“ dem Fragesteller zum besseren Verständnis einmal erklären, was es überhaupt heißt, dass der Impuls ans Gehirn weitergegeben wird.
Die Frage ist ja welcher Impuls. der des Öffnens der Flasche, oder das kalte Zeugs, das plötzlich in der Nase ist, oder das befreiende Gefühl, endlich wieder atmen zu können.
Ist es ein Impuls, der Jubelgefühle im Gehirn auslöst, weil die Schleimhäute abschwellen – man also nicht an der eigenen Nase erstickt ist, sondern wieder atmen kann?
Wenn man es nicht besser weiß oder kann, tut es auch ein Link wie dieser:
http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffgruppe/Alpha-Sympathomimetika.html
Abrunden lässt sich das Ganze noch durch einige kopierte Zeilen wie die folgenden, aber immer schön die Quelle dazu angeben, sonst bekommt man einen grünen Punkt verpasst und irgendwann ist das ganze Gesicht grün.
Bei akuten Beschwerden helfen Nasentropfen hervorragend und sollten auch dringend angewendet werden. Sie sollten aber ohne Rücksprache nicht länger als maximal 10 Tagen angewendet werden. Danach kann es zu dem gefürchteten Rebound – Phänomen kommen. Die Verstopfung der Nase nimmt zu, sobald die Wirkung des Arzneimittels nachlässt: dann wird die Nasenschleimhaut plötzlich extrem durchblutet und schwillt an, was zum erneuten Eintropfen verleitet. Außerdem kann es zu einer erheblichen Austrocknung der Nasenschleimhäute kommen. Teilweise wird die Schleimhaut auch irreversibel geschädigt.
http://www.drdewes.de/hnotherapie/nasenspray/abhaengig.html
Da loben wir uns doch die Praktikantin „Zitronen-Schnitte“! Aus der Erkenntnis heraus, mit schlichtem Allgemeinwissen überfordert zu sein, macht sie einfach nur das, was sie, intellektuell eher bescheiden ausgestattet, gerade noch kann – Auf GUMO-Fragen und Einstein-Gratulationen antworten.
http://iq.lycos.de/qa/expa/zitronen-schnitte/
Vielen Dank Zitronen-Schnitte, so richtest Du wenigstens keinen irreparablen Schaden an.




Schrankdackel sagte
Gefährdet Burda iQ die Gesundheit …
Gute Frage, ich möchte behaupten, dass es nicht iQ ist, welches die Gesundheit auf Dauer gefährden kann, sondern es sind wohl oftmals eher die Antworten der Mitglieder dort.
Ist es doch so, dass einen fast der Schlag trifft, wenn man z. B. lesen muss, dass ein Freak dort in rüpelhafter Manier über einen jungen User herfällt und ihn anraunzt, er möge doch auf seine Orthographie und Grammatik achten, da er sonst den Inhalt seiner Antwort nicht verstehen könne. Dergleichen erinnert mich doch sehr an Fritzchen, der dem Hund das Rechnen beibringen möchte und es selbst nicht mal im Ansatz beherrscht; übrigens nachzulesen in fast jeder Antwort des Fragestellers.
Ein anderes Beispiel wäre, dass besagter User einen anderen zurechtweist, dass er schon Computer-Programme geschrieben habe, als anderer noch nicht mal geplant gewesen sei.
Da frage ICH mich allerdings ernsthaft, warum dieser erfahrene Programmierer mehrmals die Woche Fragen zu Problemen mit seinem PC stellt?
Jeder noch so unbedarfte PC-Nutzer weiß z. B., dass ein Rechner – hat man ihn so eingestellt – nach ein paar Minuten in den Standby geht, wenn er nicht benutzt wird.
Hier sehe ich in der Tat eine Gefährdung der allgemeinen Gesundheit, denn ob so viel Dreistigkeit und Dummheit, laufen sensible Mitmenschen ernsthaft Gefahr, auf dem Sofa eines Psychotherapeuten zu landen, weil ihre Nerven dies einfach nicht mehr aushalten.
Ich würde an dieser Stelle empfehlen, dass sich manche Köche besser um ihren eigenen Brei kümmern, als im Internet angelesenes/kopiertes Halbwissen zu verbreiten und dabei auch noch großko…g daher zu kommen.
Auf Dauer ist dies nämlich nur noch peinlich!!!
Mein Rat hier:
Dumpfbacken sollten lieber Kekse bügeln gehen.
Schrankdackel sagte
Hier noch ein passendes Video, welches sich manche Zeitgenossen einfach mal anschauen sollten:
http://www.youtube.com/watch?v=3r-5JotGagk
In diesem Sinne:
Vor dem Reden (Schreiben) einfach mal das Gehirn (wenn denn vorhanden) einschalten!
TillEulenspiegel sagte
Wie MTG schrieb:
„Und auch dass LiQ explizit als Wissensforum verkauft wird wäre mir neu – schließlich heisst es doch in den Guidelines Wissens-, Ratgeber- und Erklärungsfragen.“
Also vergiss das Wissen. Einen Rat geben kann jeder, und wenn er falsch war, kann immer noch eine Erklaerung nachgeschoben werden oder auch nicht.
Die Frage ist ja laengst beantwortet – die Karawane weitergezogen. Um den Schaden sorgt sich keiner – who cares.
Und was medizinische Fragen angeht: die wurden frueher geloescht, auch wenn ein Fachmann oder eine Fachfrau eine richtige, da kompetente Antwort gegeben hatte.
Heute sind eben die Moderatoren die Fachleute. Zwar ohne Kenntnis der Dinge, aber immerhin haben sie es ja zum Moderator gebracht. Kleider und Titel machen eben auch heute noch Leute.
Ich nehme mal an, dass Hauntress Oxymetazolin mit Kokain verwechselt hat. Das rauscht nur so ab ins Gehirn.
„Sobald das Kokain im Gehirn ist, setzt eine Euphorie ein. Beim Schnupfen ist das schon nach wenigen Minuten.“
http://www.thema-drogen.net/drogen/kokain-wirkung
Lycos/Burda IQ ist gut, um sich eine Meinung einzuholen. Und das ist ja in begrenztem Masse nun auch erlaubt. Allerdings muessen die Moderatoren der Meinung sein, die Meinungsfrage oder die Meinung eines Users koenne stehenbleiben.
In diesem Sinne: jeder ist seines Glueckes Schmied bei Burda/Lycos IQ und jeder darf auf die Nase fallen. Wer ernsthaft etwas wissen will, sollte serioese Quellen nehmen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
MC-5 sagte
Macht ein Moderator nicht „Mode“?? Doch, ein Mode-rator macht nach „rationalen“ Aspekten Mode!! So haben wir das jetzt ganz einfach zusammen: Mode-rator. Halt! Es könnte sich aber auch um einen Mode-Rator handeln, also einer, der „rät“ („ratet“, errät), was als richtig oder hinrichtig anzusehen ist.
) Dass ein solcher „aufrichtig“ seine Aufgabe richtet, kann auch sein. Kommt auf die Mode an. Lagerfeld mag Cola Light. Burda auch.
MC-5
Offspringer sagte
Man muss schon ein armseeliges und langweiliges Leben führen, wenn man die Zeit hat alle Antworten der gesamten Moderatoren durchzusehen um nach irgendwelchen Dingen zu suchen die man verreissen kann.
Und selber mit Fragen aufschlagen die allem spotten…..mit furzenden Künstlern oder sexuellen Zeugs. Man sollte nicht mit Steinen werfen wenn man selbst im Glaushau sitzt.
SchVVarzer Peter sagte
Offspringer, In der Tat würde so ein Verhalten Zeugnis eines armseligen und langweiligen Lebens sein, schlichte Gemüter würden auch asozial dazu sagen. Aber es ist nun mal die Welt von M800, Honorata/Immas und deren Gleichen, Leute zu bespitzeln und iQ sowie das Internet im Allgemeinen nach „verwertbarem“ zu durchsuchen, eben nur noch in iQ zu leben.
Wie Du richtig erkannt hast – armselige Kreaturen!
Mir persönlich ist das was mir täglich so alles zugeschickt wird fast schon zu viel, da werde ich bestimmt nicht noch Zeit opfern um nach dem Schwachsinn der Burda iQ Praktikanten zu suchen – deren Mist fällt ohne eigenes Zutun wie gebratene Tauben vom Himmel.
lamron sagte
lycos iq & das nachfolge (nur umbenannte forum) cosmiq…sind GANZ übele kinderforen in denen (bedingt durch sehr rigide fragenauswahl durch die admins die wie **diktatoren auftreten) sehr üble meinungsmache betrieben wurd. ganz im sinne von bertelsmann…schlimme sache…sind die bertelsmänner nicht sogar antisemiten??
Admin: ** Ursprünglicher Ausdruck wurde von uns entschärft.
Sofitware sagte
Zur Frage:
Heinrich Mohn gehörte zwar einem Förderverein der SS an, trat aber nicht der NSDAP bei.
Im theologischen Verlagsprogamm war es insbesondere der Hauptautor Paul Althaus, der versuchte, theologisch die Weltanschauung der Nazis zu legitimieren.
Im belletristischen Teil wurden Kriegserlebnisbücher herausgegeben, die auch ab 1939 als Wehrmachtsausgaben erschienen, mit entsprechendem Inhalt.
Die Bücher ließen eine Nähe zum System erkennen und machten auch vor antisemitischen Inhalten nicht halt.
Liz Mohn, ehemalige Telefonisten, wahrscheinlich ohne jegliche Berufsausbildung, erhielt 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Tel Aviv.
„In mehr als zwei Jahrzehnten hat sich die Bertelsmann Stiftung u.a. auch in Kooperation mit dem Centrum für angewandte Politikforschung in zahlreichen Projekten für die deutsch-israelischen Beziehungen engagiert. So hat sie über Jahre die Vermittlung ihrer europapolitischen Arbeit an israelischen Universitäten ermöglicht und gemeinsam mit israelischen Partnern Lernprogramme zur Förderung von Demokratie und Toleranz entwickelt und implementiert. “
http://www.cap-lmu.de/aktuell/meldungen/2006/israel.php
Da wunderst Du dich, wenn du dir das Verhalten der Bertelsmann-Moderatoren ansiehst, gelle?
Geld verdient wird mit Systemnähe.
Ganz gleich, welche persönliche Meinung und welches Demokratieverständnis vorhanden ist.
Das lernst du erst bei Wissensplattformen wie iQ kennen.
Nun kennst Du das wahre Verhältnis von Mohn/Bertelsmann zu demokratischen Strukturen.
Marketingmäßig, das hat z.B. Christoph Mohn studiert, werden immer die Mängel als besondere Errungenschaft herausgestellt.
Wenn etwas stinkt, dann lautet die Werbung „riecht jetzt noch frischer“,
wenn die Flecken nicht herausgehen, „mit neuer Flecklöser-Formel“
und unhandlich zu bedienende Software wird „noch ergonomischer“.
Bis der Kunden selbst merkt, es stinkt, es bleiben Flecken, völlig unbrauchbar.
Es ist nicht alles Gold was glänzt, oft ist es nur billiger Messing unter der Fasade.