Archiv für März 2010
Liberty-City Forum
Geschrieben von Liberty City-Team - 24 März, 2010
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Ab sofort – Das Forum Liberty-City
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 23 März, 2010
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Liberty-City Forum
⠀Wir über uns…
…Diese Aussage ist richtig und zugleich auch falsch, denn dieses „Wir“ ist zugleich das „Uns“ und das „Uns“ ist das „Wir“.
Verwirrend?
Nein, denn schon sind wir beim Kernpunkt angelangt:
Dieses ist eine Plattform, von Usern für User.
Eine Art autarke Stadt, so das Liberty-City genau der richtige Name für dieses neue Projekt ist.
Warum? Weshalb? Wieso?
Dieses sind die ersten Fragen, die wir zu hören bekommen:
„Gibt es doch schon alles, habt ihr nichts zu tun? Was bezweckt ihr damit?“
Nun, der Reihe nach, ich werde versuchen, Unklarheiten zu beseitigen.
Das Wichtigste jedoch vorweg:
Daneben, dass es ein autarkes User-Forum ist, basiert Liberty-City auf einem neuen Grundkonzept:
Es ist wirklich ein unabhängiger Raum. Finanziell von niemandem abhängig und politisch nicht unter Druck zu setzen. Das sind ideale Werte, die im wirklichen Leben kaum noch umsetzbar sind.
Warum nun dieses Alles?
Liberty-City will die Lücke schließen, die jeder User bemerkt, der geraume Zeit im Netz unterwegs war. Nach einiger Zeit ist es da nichts mehr, mit dem„unterwegs sein“.
Fangleinen, Stolpersteine und Leimruten. Jeder kennt dies. Dieses gibt es hier nicht.
Hier ist eine Möglichkeit, die freie Rede zu pflegen, ohne als User deaktiviert zu werden Einschränkungen bestimmt allein die gültige Gesetzeslage des Strafgesetzbuches und des Grundgesetzes. Hier werden niemandem die Worte verboten, wir setzen im liberalen Sinne auf die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen.
Ein hohes Ziel, fürwahr, aber sollten Ziele nicht hoch gesteckt sein? Nur dann sieht man sie, denn im Straßenstaub werden sie zertreten.
Viele User kennen auch andere Plattformen im Netz.
Sehr viele kennen cosmiq und sind nun vielleicht über die optische Aufmachung irritiert. Dieses ist NICHT cosmiq.
Natürlich kann man im Gesprächsrahmen auch Fragen stellen und Antworten bekommen, aber hier gibt es keine Ränge, keine Punkte, hier gibt es derartiges nicht. Wir benötigen es nicht, weil wir der Überzeugung sind, ernst zu nehmende Menschen können sehr wohl zwischen einem wirklichen Proffessorentitel und einem ersitzten „Einstein“ unterscheiden.
Hier wurde sofort auch in dieser Wissensparte weitergedacht:
Verschiedene Themen sind zu sehen. Geordnet wie ein Karteikasten, ordentlich beschriftet, damit man bei einer Suche auch wirklich etwas findet.
Man interessiert sich für Fußball? Na dann rein in die „Sportabteilung“.
Man möchte sich über Mode informieren? Ab ins „Modehaus“.
Zeitpolitische Probleme bedrängen? Nun, dann hinein in die „Politik“.
So ist es auch mit den anderen Dingen.
Wir finden hier nicht den Schuhkarton, der unbeachtete Zettel enthält, die einfach hineingeworfen wurden. Nein, wie schon gesagt, es ist ordentlich aufgebaut. Sollte noch ein Spezialgebiet fehlen, so sind wir für diesen Hinweis dankbar. Wenn die Ideen umsetzbar sind, dann dienen sie doch allen.
Wie gesagt, dieses ist ein Usergebiet, im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine weitere Überlegung war es auch, eine Örtlichkeit zur Publikation zu schaffen.
Gar mancher schreibt gerne einmal ein Gedicht. Für wen, außer für sich selbst? Hier kann es vor einer wachsenden Schar von Menschen in der ganzen Welt visuell-imaginär rezitiert werden.
Ein Weiteres:
Jemand zeichnet oder malt gerne. Warum nicht die Gelegenheit nutzen und die Werke einem Publikum präsentieren? Eine Resonanz gibt es dann auch. Dadurch entwickelt man sich weiter.
Aber auch so etwas Profanes, wie der Sport in seiner ganzen Bandbreite ist hier zu finden, sofern die User sich hier mit der Interessenslage einbringen.
Gewiss, dieses ist NEU! So soll es auch sein, denn Liberty-City fördert und fordert zugleich die Eigenverantwortung des einzelnen Menschen. Hier gibt es keine Moderatoren, welchen man die Verantwortung zuschieben kann. Hier muss man die Selbstdisziplin alleine aufbringen. Viele sind dieses nicht mehr gewohnt, hier ist zugleich der Trainingsplatz dafür.
Wir wollen eine Möglichkeit herausbilden, dass sich jeder User als Teil einer community sieht und der – vorausgesetzte – höfliche Umgangston ist zugleich die Basis für eine gute Unterhaltung.
Das Wort „Respekt“ bezieht sich hier zuerst einmal auf den Menschen, den man im Dialog trifft. Respektieren wir ihn, so respektiert er uns.
Natürlich bedarf auch diese Plattform einer gewissen Eingewöhnunmgszeit.
Viele User kennen Liberty-City noch als reines Forum, welche Lycos und Cosmiq kritisch begleitete. Das soll auch so bleiben, aber es wird nicht der Schwerpunkt sein. Nur eine der angebotenen Kategorien.
Wer, wie wir. den Anspruch hat, liberal zu sein, also sich der Freiheit zugewandt sieht, darf sich nicht auf das Niveau reduzieren lassen, der Sammelplatz frustrierter Meinungen zu sein. Alles was in dieser „City“ stattfindet, ist vom positiven Gedankengang geprägt:
Hilfe bei Fragen, Kummerkasten bei lösbaren Problemen und auch Asyl für Menschen, die woanders verkannt werden, da ihr Intellekt einige „Führende“ irritiert.
Doch dieses soll auch eine „City“ sein, in der man sich zurückzieht, um zu entspannen, eine Geschichte zu lesen, etwas mit Freunden zu chatten, oder einfach mal zu schauen, was andere zu sagen haben. Ein Kaleidoskop, fast eine „Illustrierte“ im Netz.
Nun wagen wir es!
Das Team hat hart gearbeitet, jede einzelne Person, die daran beteiligte war und ist, opferte hier seine freie Zeit, um das zu schaffen, was zugleich das Motto von Liberty-City ist.
Ach, dieses Prinzip ist noch nicht bekannt? Na, ein weiterer Grund, sich hier selbst aktiv einzubringen.
Frei – Unabhängig – Liberal.
Das sind die Worte, den Inhalt bestimmt der User, also wir alle.
Sollten nun noch Ideen, Anregungen und Vorschläge im Kopf entstanden sein, die in diesen Kontext hinpassen, so teilt sie uns mit. Wir arbeiten sie gerne in diese Grundposition mit ein.
Willkommen in Liberty-City!
Das Team Liberty-City heißt euch willkommen!
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Liberty-City
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COSMiQ weiterhin im rasanten Abwärtstrend!
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 20 März, 2010
Für die Statistiker:
Die Zahlen von COSMiQ sind weiterhin stark rückläufig. Wurden im Februar 2010 durchschnittlich noch rund 1.750 Fragen pro Tag gestellt, sind es in den ersten 20 Tagen des März nur noch rund 1.540 Fragen, ein weiterer Rückgang um 12 Prozent. Deaktivierte Fragen sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt.
Ob die beginnende Ferienzeit, mit den üblicherweise vielen Schülerfragen, die Statistik des März noch etwas anheben kann?
Zu besten Lycos iQ Zeiten wurden über 2.000 Fragen täglich gestellt, zwar krankte damals die Moderation auch schon, aber seinerzeit hörten Praktikanten noch keine Strahlen, wussten, dass Katzen nicht von Hunden schwanger (richtigerweise trächtig) werden können und sie flüchteten auch nicht vor einem Alienalarm.
Ganz abgesehen davon, dass noch User unterwegs waren, die durch kluge Fragen/Antworten und nicht durch Punktehascherei auffielen.
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Ich gehe raus – von Franko Hero
Geschrieben von Liberty City-Team - 19 März, 2010
Knarrend und quietschend öffnet sie sich, laut und knallend fällt sie ins Schloss.
Etwas unentschlossen stehe ich vor der Tür.
Im Briefkasten mit der Aufschrift „Keine Werbung bitte“ steckt Werbung; kurz denke ich darüber nach, ob ich den Kasten zunageln sollte; irgendwo habe ich mal gehört, das sei verboten.
Ich zücke das Klebeband, dann schaue ich mich um, ob mich jemand sieht. Nachbar 0815 ist mit der Brechstange zu Gange. Ah. Die ganzen Ächz-und Stöhn-Geräusche, die meinen Morgen begleiteten, stammen von Ihm. Er hebelt seit rund drei Stunden, im Schweiße eines Hochsommer Mittags, einen der lang gezogenen Steine aus der Straße, die den Gehweg von der Fahrbahn trennen.
Nachbarin 69 schwebt heran, in Schieflage. Unter ihrem rechten Arm balanciert eine Art Fledermaus bellend auf einem Granit-Block. Die Juwelen, mit denen der Block besetzt ist, scheinen zum Granit zu gehören. Mindestens 20kg plus Hund. Sie „schwebt“, trotz des Gewichts, weil das einfach zu ihrem Image gehört. Ja, es gibt auch reiche Nachbarn in dieser Gegend.
Aber 0815 gehört eigentlich nicht zu ihnen. Er hat, so habe ich die Leute in meinem Haus reden hören, fast 15 Jahre gespart, für den schicken und fabrikneuen Flitzer, mit dem er Heute eine erste richtige Spritztour machen will. Mit leicht überheblichem Blick, aber freundlich grüßend, passiert 69 den Flitzer, hin zu ihrem alten Porsche, der ebenfalls so aussieht, als wäre er frisch aus dem Ei gepellt.
Gurrend und shakernd nimmt sie die Fledermaus in die linke Hand; mit der Rechten schwingt sie die extra angefertigten Riemen, in denen sich mit Juwelen besetzter Granit befindet und rammt den Block zielsicher durch die Seitenscheibe ihres Porsche.
Vor Jahren habe ich mal erlebt, wie sie die Fahrertür anstelle der Scheibe traf … naja, was die Wirtschaft ankurbelt… aber dann belegte sie wohl einen dieser Kurse „Wie man richtig einsteigt“. Seit dem ist der Stein immer im Ziel gelandet.
Dieses höllische Geräusch, das mir nun seit Ewigkeiten den letzten Nerv raubt, bricht los. Die Alarmanlage hat einen besonderen Ton für eingeschlagene Scheiben. Damit jeder gleich Bescheid weiß. Stolz schwebt 69 zum Kofferraum, verstaut den Stein und fördert einen speziell angefertigten „Einstiegssauger“ hervor, mit dem sie in Rekordzeit den Fahrersitz von Scherben befreit. Übung macht den Meister. Sie hat genügend finanzielle Ressourcen, um immer richtig in ihr Auto einzusteigen. Davon kann 0815 nur träumen. Aber wenn er sich nicht immer den richtigen Einstieg ins Auto leisten kann, und auch keinen richtigen „Einstiegsstein“, dann sollte es doch ein möglichst cooler sein. Wie die „Gangsta-Rapper“ in Amerika. Jetzt hat er den Bordstein hoch gewuchtet und schafft es, ihn auf seinen Armen zu halten. Endlich verschwindet der Porsche Alarm und wird nur Sekunden später von einem Flitzer Alarm ersetzt. Schweiß überströmt und schwer atmend wendet sich 0815 an mich: „Hey Junge, kannze ma helfen? Mach doch ma die Tür drüben auf. Mann, ich bin total erledigt.“
Ich tue natürlich sofort, wie mir geheißen. Dann flitze ich um den Wagen herum, um dem alten Mann seinen Bordstein abzunehmen.
„Nä-nä, danke, aber das mach ich schon selber. Ehem, also … na gut, fass doch ma mit an; was willze eigentlich mit dem Klebeband?“
Ich stecke das Klebeband weg und schnappe mir den Bordstein, den ich dann so auf dem Beifahrersitz drapiere, dass er gut sichtbar ist. Bei noch mehr Belastung, so fürchte ich, wird der Rentner einen Herzinfarkt kriegen. Der scheint es mir sehr übel zu nehmen, dass ich ihm die Arbeit abgenommen habe, denn er mustert mich mit zusammengekniffenen Augen.
„Wennze so kräftig biss, junger Mann, was machze Hier? Hasse Urlaub? Ich hab gehört, Du arbeitest nich! Aufm Bau könnse so einen doch gut brauchen.“
Ich mache mir nicht die Mühe, die folgenden Gesprächsoptionen in Gedanken durch zu gehen, statt dessen mache ich die Tür zu, den Kofferraum auf, nehme Handfeger und Schaufel heraus und übergebe Beides an 0815.
Ich verabschiede mich freundlich und mache mich auf in die Stadt.
Die Stadt. Da kann ich endlich mal wieder Lebensmittel einkaufen. Weil es zu teuer für mich ist, kann ich müder Wanderer natürlich nicht in den verlockenden Fress-Tempeln einkehren, genau so wenig, wie ich ein Auto habe, dessen Scheibe ich einschlagen könnte. Dabei sind die Reparaturen Heute doch so günstig. Neue Scheibe in Rekordzeit, nur wenige Euro und auch noch mit einem Bonusheft mit einer guten Chance auf den Gewinn einer Luxusreise in die Karibik, verspricht die Werbung im Fernsehen. Es tut mir auch kaum weh, an diesem Spiel mit dem Kapitalismus nicht beteiligt zu sein.
Gestern Abend habe ich mal wieder öffentlich rechtliches Fernsehen geschaut. Die Karibik-Werbung gehörte zu einer Dokumentation über mögliche Schnittverletzungen, die man sich beim unsachgemäßen Einsteigen zuziehen kann. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie finde ich es blöd, dass alle Leute ihr Auto kaputt machen, bevor sie einsteigen. Aber noch viel blöder und auch wirklich verletzend, war der Rest des Programms.
Da war ein Mönch der sagte, dass alle Deutschen wählen gehen sollten, weil das die Pflicht eines mündigen Bürgers sei. Er meinte weiterhin, dass politische Involvierung des Einzelnen in Parteien das sei, was unseren Staat weiterbringen würde. Damit gab er mir die Schuld daran, dass ich keine Autoscheiben einschlagen kann. Außerdem nannte er mich unmündig.
Da waren einige Wirtschaftskriecher die sagten, bei der Einführung des Euro wäre alles nur ganz normal teurer geworden. Wir sollten nicht rumheulen, das alles wäre ganz normale Wirtschaft. Sie sagten mir, es wäre meine Schuld, dass ich keinen Fress-Tempel besuchen kann.
Da waren einige Politiker die sagten, ich solle doch bitte entschuldigen, dass sie mir nicht wie versprochen helfen würden, denn sie sein doch nicht blöd. Auch wenn sie jetzt an der Macht wären, die Zustände könnten sich nicht so einfach ändern.
Da waren einige Wirtschaftsgewinner die sagten, die Regierung und die Arbeitseinheiten sollten doch mal gefälligst die Füße still halten, denn wenn es nicht so ginge wie sie wollen, dann würden sie einfach den Standort Deutschland verlassen und dann würde es erst richtig übel für uns. Für mich, der ich nicht mal einen Stein habe.
Da waren dann noch ein paar Politiker die sagten, sie wollen in unserem Land die Bedingungen so verschlechtern, dass jeder Sozialschmarotzer gezwungen wäre, der Wirtschaft dienlich zu sein. Ich würde nicht in Arbeit gezwungen werden, sondern einfach nur als willenlose Drohne dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Sie wollen, dass ich sie wähle, ich der ich nicht einmal eine Stimme habe und kaum noch ein Ich.
Ich finde, man muss schon sehr dumm sein, mit einem Stein in sein Auto einzusteigen.
Ich fürchte deshalb, dass wir
den Mönch weise finden,
den Wirtschaftskriecher schick finden,
die Politiker so herrlich fähig in ihrem ach so notwendigen Lügenkäfig finden und
den Wirtschaftsgewinner für ein Opfer der Marktlage halten.
Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass „WIR“ mir helfen können, mein Ich zurück zu erhalten, irgendwann, als ich eine Scheibe brechen sah.
Aber ich werde wählen!
ICH werde eine kleine Randpartei wählen, die nicht zu weit Rechts oder Links orientiert ist und ich werde, wie nach jeder Wahl, an der Dummheit der Steinschläger verzweifeln.
Dies ist nicht meine Stadt. Überall brechen Scheiben, Sirenen heulen, Menschen schneiden sich und Fress-Tempel, die mein Geld nötiger brauchen, als die Wirtschaftsgewinner meine Seele, treffen nur auf leere Taschen.
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König MTG der Dümmliche – Schreckensherrschaft über Burdistan
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 18 März, 2010
Nicht wenige erinnern sich noch an die Regentschaft des „Sonnenkönig“ von Lycosia, Christoph Mohn. Mit vom Volke gefüllter Staatskasse führten er, sein Kriegsminister Thomas Servatius, der Minister für Propaganda und Pöbeleien, Bushyasta, und sein stets zu treuen Diensten stehenden Henker M800, die Einbildungs-Ministerinnen Hauntres8019 und Zitronen-Schnitte sowie der Verleumdungs-Sonderbeauftragte – für der Hinrichtung dienender Begründungen dem Volk gegenüber – zynischer_Hiob eine über dreijährige Schreckensherrschaft, die sich zum Ziel setzte, mit immer feiner ausgeklügelten Methoden das gemeine Volk zu drangsalieren und zu demütigen.
Als dies totalitäre Regime vor den Scherben seines Tuns stand , der Zusammenbruch nicht mehr aufzuhalten war, ging ein freudiges Raunen durchs Volk von Lycosia, glaubte man doch goldenen Zeiten unter einem neuen gütigen und weisen Herrscher auf sich zukommen zu sehen. Alles würde besser werden, man dürfe seine Meinung wieder frei äußern, der Bücherverbrennung mit dem einhergehenden Vernichten von Wissen und Wissenschaften gebiete der neu König Einhalt, erzählte man sich unter vorgehaltener Hand – denn noch waren die Henker und Raubritter des alten Königs unterwegs, während dieser längst im sicheren Exil war, brandschatzen seine Vasallen was immer es auch galt dem hungernden in Armut und Knechtschaft lebenden Volk zu nehmen.
Le roi est mort, vive le roi, „ Der König ist tot, es lebe der König“ hörte man das Volk allerorts rufen, ein Aufschrei der Freude und Hoffnung ging durch das Land Lycosia, denn größer könne die Knechtschaft unter dem neuen König nicht sein, nein, es würde alles besser, viel besser – glaubten sie.
Noch wusste man nicht, dass diese autokratische Diktatur von einer nicht einmal zu erahnenden Gewaltherrschaft, einem Raubrittertum unglaublichen Ausmaßes, abgelöst würde.
Bei seiner Inthronisierung gab sich König MTG I, oder MTG der Dümmliche, wie das Volk diesen König von Kaiser Burdas Gnaden später spöttisch nennen sollte, noch gönnerhaft.
Gut solle es seinem Volk gehen, niemand solle Hunger leiden, zumindest gäbe es reichlich Käse für alle, Wissen werde dem ganzen Volke unbegrenzt zugänglich sein, die Alchimie würde für neue Lebenselixiere und Fortschritt sorgen, er werde die Pagen WissenderPM und Ulimecia_Griever eigens in den Adelsstand heben, dem Ritual der Schwertleite dürfe das ganze Volk beiwohnen. Süße Speisen, Zitronen-Schnitten nannte er sie, verteile man an alle, niemandem solle diese köstliche Speise vorenthalten werden, auch den Zehnt würde er aussetzen bis alle wieder eine Wampe trugen und nicht mehr Hunger litten.
Fortan begann in Burdistan, wie Lycosia nun hieß eine kurze Zeit der Blüte. Allerorts zogen fahrende Händler und Kaufleute mit ihren Pferdewagen umher, umtriebig ihren Geschäften nachgehend. Handwerker, vor allem Schmiede hatten eine goldene Zeit – die vielen neu in den Adelsstand erhobenen Ritter brauchten Waffen und Rüstzeug.
Sogar einige Vogelfreye trauten sich unter das Volk und die Herolde kamen mit dem Schaffen neuer Avatare kaum nach.
Aber dies alles währte nur kurze Zeit. Zu Beginn tauchten die ersten Pergamente mit sogenannten neuen Guidelines auf, König MTG der Dümmliche versprach dem Volk beschwichtigend, diese neuen Regeln seien nur zu deren Besten, man habe diese Gesetze doch ausschließlich zum Einhalt gegen Raub von Wissen und Plünderung geschaffen.
Doch schon kurze Zeit später begann das Verschwinden vieler Alchimisten. Im Volk machte sich rasch die Kunde breit, man habe sie im Bergfried sicher verschlossen, die einflussreichen unter den Alchimisten, wie Wotan, Peter der Schwarze und der gefürchtete Matthias von Weihenstein habe man sogar ins Oubliette geworfen, wo ihnen der sicher Tod drohe.
Unruhe machte sich im Volke breit, kein Tag verging, ohne das die Halunken und Lumpen um König MTG dem Dümmlichen, über Burdistan herfielen, brandschatzen, ganze Blogs versuchten niederzubrennen und jeden der auch nur den Anschein erweckte, über mehr Wissen als diese Raubritter selbst zu verfügen, gnadenlos niedermetzelte, auch vor Frauen und Kindern, hatten sie denn die gleiche IP, machten diese üblen Burschen nicht halt.
Längst hatte jeder dieser Raubritter Handfeste, die ihnen besondere Privilegien zusicherten, um das Volk noch mehr zu knechten, ihren kreativen Sadismus noch mehr ausleben zu können.
Im ganzen Land hatte sich nun die schreckliche Wahrheit herumgesprochen; König MTG der Dümmliche ist nichts anderes als ein Lügner und Betrüger, ja, Lug und Trug waren das einzige Handwerk, dass dieser finstere Zeitgenosse beherrsche. Die versprochenen süßen Speisen für alle, jene Zitronen-Schnitten, erwiesen sich als übel riechender, galliger, verdorbener und ungenießbarer Brei, gegen den Wasser aus den Kloaken und Rinnsalen der Stadt wie süßer Met anmutete.
Das Volk von Burdistan erlebte eine Epoche in der man den Schwarzen Tod fast als Erlösung ansah, kein Tag verging an dem diese Raubritter nicht in die Städte einfielen um Wissen und Leben zu vernichten, nur an den Pranger gestellt zu werden, war noch die harmloseste Methode dieser Teufel im Rüstzeug der Ritter, das Volk zu schikanieren.
Nie, keine Minute, konnte man sich in Sicherheit wiegen, kaum hatten die Raubritter eine Stadt oder ein Dorf verlassen, folgten ihnen die von MTG dem Dümmlichen abgesandten Rotten, um auch noch das letzte zu plündern, was die Raubritter, jene Halunken im Dienste des Königs, übrig ließen.
Burdistan, aus dem einst prunkvollen Lycosia entstanden, war nichts anderes mehr als eine trostlose Wüste, leblos und blutleer, ein Land, zuerst vom Sonnenkönig Mohn in Brand gesteckt und hernach von König MTG dem Dümmlichen und seinen Halunken und Wegelagerern im Kleide der Ritter, gebrandschatzt, ausgeplündert , leergesaugt – Menschen und Wissen ohne Rücksicht und gnadenlos vernichtet.
Das Teufelswerk, begonnen von König Christoph Mohn, vollendet von MTG dem Dümmlichen und seinen in den Ritterstand gehobenen Pagen – Burdistan, ein Land in dem keiner mehr leben mochte, wo die Dummheit hinter hohen Mauern gefangen gehalten wird und MTG der Dümmliche mit seinen Vasallen von Zeit zu Zeit aus dem Ebenhoch lugt, auch das letzte Wissen noch zu erspähen um es niederzubrennen.
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Rumpelstilzchen – Nachruf auf einen „bösen“ Mann von Wolf von Fichtenberg
Geschrieben von Liberty City-Team - 18 März, 2010
„Da ist er!“
Der Bewaffnete zog sein Schwert und deute auf das Feuer.
Seine drei Kumpane zogen ebenfalls lautlos die Waffen und verteilten sich. Von vier Seiten aus gesehen, hatten sie kleine Waldlichtung im Blick.
Ein fahler Mond lugte durch die dürren Äste des Waldes, den der lange Winter des Jahres noch im Eisgriff hatte.
Der Anführer der Gruppe strich sich genüsslich über die Zähne und feiner Hauch stieg aus seinem Mund. Nebelgleich schien er und als wolle er die Gedanken des Kerls einfärben, zeigte er sich in dunklem Grau.
Ein leises Rascheln im Wald ließ den Mann am Feuer aufschauen. Bedächtig drehte er den Kopf und seine Augen rollten, als er die Umgebung zu erfassen suchte.
Kalt war ihm, so kalt. Er, der kleine Mann, den alle verabscheuten und zugleich auch fürchteten. Behutsam, ja fast schwebend strich er um dass Feuer. Keinen Augenblick ließ er das Unterholz aus den Augen.
Er hatte nur seinen Lohn haben wollen, aber die falsche Spinnerin betrog ihn darum.
Er wollte ihr Kind, gewiss, aber hatte sie sich je gefragt, warum er es wollte? Sicher unterstellte man ihm Übles, doch was wussten sie schon von ihm, dessen Namen sie nun kannten.
Rumpelstilzchen nannte er sich selbst, Feuertänzer … Waldgeist.
Sein Name war sein Geheimnis, das Einzige, was ihm geblieben war, als die „Herren“ ihm vor langer Zeit alles nahmen.
Nun wollte er ihnen etwas nehmen. Das Kind. Nicht aus Rache, nein! Diese Gedanken waren schon lange vorbei. Er wollte das Kind um diesem zu zeigen, wie das Leben ist. Hart, unnachgiebig und roh … Nur so würde das Kind die Welt verstehen lernen und dereinst ein guter Herrscher in dem kleinen Land werden. Nur dann, wenn es das Leben gesehen hat, könnte es als Regent das Volk verstehen. Das war sein Anliegen, aber verstanden haben sie es nicht.
„Vorwärts!“ rief der Anführer und mit lauem Gebrüll stürzten die Schergen auf das Feuer zu.
Er wehrte sich nicht. Auch dann nicht, als ein Schwert vor seine Brust drückte. Sollten sie doch tun, was ihnen aufgetragen wurde. Er war so müde, so unsagbar müde. Und alt. Er selbst wusste nicht einmal mehr, wie alt er war.
„So, du Lump!“ lachte der Anführer laut und ließ sein Schwert sinken.
„Haben wir dich Ratte endlich. Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Der König des Waldes, oder was. Los, rede, Kerl.“
Der kleine Mann sagte nichts und verzog nur den Mund zu einem feinen Lächeln.
„Grins` nicht so!“ brüllte der Anführer,
Aber der kleine Mann grinste nicht nur, er lächelte nun ganz zart.
Nichts haben sie verstanden, gar nichts von dem, was ihn antrieb. Ja, er lebte im Wald. Die Tiere waren seine Freunde und der Wald seine Heimat.
Doch es war nicht immer so. Damals, da war es anders. Ganz anders. Er hatte ein Haus, eine Frau und eine Schar Kinder. Das Korn auf dem Acker gedieh und die fette Milch der Kühe sicherte sein Auskommen. Er war glücklich … dereinst, bis der König das Land mit Kriegsbrand überzog. Er verlor alles, Frau, Kinder, Hof und Heim.
Er trauerte, ja, lange Zeit … Sehr lange Zeit, – doch die Zeit ist Vergangenheit. Heute war er zufrieden. Ein warmes Feuer genügte und das, was er benötigte lieferte ihm der Forst.
Er wollte, dass es anders kommen solle für das Volk, deshalb wollte er das Kind.
„Du lachst? Du Lump lachst?“ fuhr ihn der Anführer der Mordbande an; „Das wird dir rasch vergehen“
Grimmig zeige er sein löchriges Gebiss und hob das Schwert zum Schlag.
Rumpelstilzchen aber griff nach seinem Hut und beugte den Nacken. Ein wehendes Blatt war alles, was er noch sah, bevor das Schwert ihn traf. Noch immer lächelnd fiel er zu Boden.
“So, das wäre erledigt“, geiferte einer der Schergen und die anderen lachten laut und gingen von dannen.
Rumpelstilzchen lag da. Erschlagen. Tod neben seinem Feuer und mit einem krächzenden Schrei setzte sich ein Rabe auf seine Schulter und schrie sein Requiem.
Ein Windhauch fasste die Flammen und wie ein Fanal stiegen die Funken in den nächtlichen Himmel.
Rumpelstilzchen war tot, der Herr des Waldes erschlagen. Die Tiere vermissen ihn, aber vermissen ihn auch die Menschen?
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Wolf von Fichtenberg im März anno 20110
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Servicewüste Deutschland – Von Peter-Pan
Geschrieben von Liberty City-Team - 17 März, 2010
Sehr gerne möchte ich Euch eine Geschichte aus dem Märchenland erzählen, oder aber Servicewüste Deutschland?
Als Fan francophiler Fahrzeuge und auch als Eigentümer, langjährig, eines solchen sollte es jetzt das neueste Modell sein, ausgestattet mit allen Extras und reichlich PS.
Gutgelaunt betrat ich also das Autohaus im nächsten größeren Ort um mein Geld dort auszugeben, einige Verkäufer langweilten sich in ihren Büros. Natürlich hingen überall die schönen Wimpel, Logos, Sprüche, Werbebanner. Forscht trat ich in das Büro eines Verkäufers, grüßte erzählte ihm von meiner “Not” , nicht sonderlich beeindruckt schickte er mich zu einem Kollegen, er sei nicht für Gebrauchtwagen zuständig, mein Auto sollte nur ein Jahreswagen sein, Laufleistung 5000 Kilometer, Preis 56.000 Euro. Also ging ich in das nächste Büro, leicht angesäuert,
dieser Herr war aber auch nicht zuständig, falsche Baustelle, ich ” MUSS” zu dem Kollegen in Büro XXX gehen, es handelt sich hierbei um ein recht großes Autohaus. Also stiefelte ich zum Kollegen XXX, der hatte aber gerade keine Zeit, seine Liebste rief an, das ist natürlich wichtig, das kann ich natürlich verstehen, wer will es sich schon mit seiner Regierung verderben wenn dort ein Kunde steht der mal eben sein Gehalt sichern möchte? Was jetzt? Nun es gab noch andere Verkäufer, mit leicht unstetem Blick hastete ich jetzt durch riesige Verkaufshalle, dort sah ich mein Auto, wollte jemanden fragen, niemand da, ich suchte einen Kaffeeautomaten, nix, ich suchte die obligatorische Kaffeekanne, nichts, ich suchte einen Aschenbecher, nichts, ach ja, stimmt, ich bin in Deutschland möchte gerne ca. 60.000 Euro ausgeben, also den Umsatz maximieren aber eine Persönlichkeit darf ich nicht haben. Frei nach dem Motto, bezahlen, Auto nehmen, Klappe halten, raus. Jetzt fand ich einen Verkäufer der sich als zuständig erklärte, mein Herz pochte aufgeregt, ich hatte noch ein paar Fragen und war bald am Ziel meiner Wünsche, so nebenher konnte ich nämlich noch eine Superanlage für meinen neuen PKW gewinnen, ich musste nur ein paar Fragen beantworten, es wurden die Fragen gestellt die ich auch beantworten konnte, schließlich fahre ich schon lange diese Produkt und kenne mich aus, bin doch ein gebildeter Mensch, ich Glücklicher, ich hatte meine Superanlage! Streng schaute sich der Verkäufer meine Antworten an, was macht der Trottel? Er stempelte meine Fragen ab, wir sind doch in Deutschland, Ordnung muss sein, teilte er mir mit traurigem Gesicht mit, sah ich ein schadenfrohes Glitzern in seinen Augen? Eher nicht, meine Sinne waren wahrscheinlich überreizt, er wollte mich nur trösten, nein ihre Antworten sind falsch und passen nicht in unsere Firmenpolitik, “schade ich habe es ihnen so gegönnt” waren seine Worte, sah ich wirklich nicht das hämische Grinsen in seinen Augen? Bin ich überempfindlich? Leider muss ich alle Antworten deaktivieren und aus unserem System löschen, konsterniert saß ich auf dem Stuhl, ohne Kaffee, ohne eine Zigarette, was nun? Ich ging zu seinem Vorgesetzten, seinem Abteilungsleiter für PKW, traurig erzählte ich ihm von meinem Pech in der Hoffnung als Fan dieser Automarke und als potenzieller Kunde mit ca. 60.000 Euro in der Tasche Gehör zu finden. Nein mein Herr, über die Entscheidungen unserer Verkäufer wird nicht diskutiert, sie sind gut ausgebildet, haben ihre Fachkompetenz, und überhaupt, wenn mir etwas nicht passt sollte ich doch zum Chef gehen. Ziemlich angesäuert und wütend stand ich jetzt in der Halle des Autohauses, was machen? Ich bin langjähriger Kunde, will Geld ausgeben, habe an einem Preisausschreiben teilgenommen, alles richtig beantwortet und es passt trotzdem nicht! Sollte ich vielleicht?
Nein, zu illusorisch, oder doch? Gut einen Anruf nur, spontan rief ich bei dem Hersteller meines PKW an, klagte traurig mein Leid, in der Hoffnung, da werden sie geholfen, aber nein, die Antwort?
Sehr geehrter Herr..,
sollten sie nicht in der Lage sein sich an unsere hausinternen Spielregeln zuhalten empfehlen wir ihnen einfach einen anderen Hersteller, unsere Produktpalette ist offensichtlich nicht die richtige, unsere Mitarbeiter sind so gut geschult, dass sie selber schon gar nicht mehr merken wie gut sie sind, so gut sind sie. Ach ich Unwissender, jetzt dackele ich hier durch die Gegend, möchte nur mein Geld ausgeben und ein wenig mit dem neuen Auto spielen, aber was ist passiert? Ich habe den Schwarzen Peter gezogen, das hauntress aber rein, werde ich also meine alte SUZI M800 wieder flott machen, mein Brot mit ultimativen Grieben belegen, das sind schließlich meine Lieblingsschnitten, und lustig eine Fahrt zu meinem alten (M)arie-(T)herese-(G)ymnasium in Erlangen unternehmen.
Was schert mich das Geschwätz von irgendwelchen pseudoeloquenten Verkäufern? Nichts!
LG Peter Pan
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Holocaust-Frage deaktiviert – Danke COSMiQ-Support-Team!
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 9 März, 2010
Die am 08.03.2010 kurz nach 12 Uhr eingestellte „Holocaust-Frage, welche darauf ausgelegt war, subtil gegen Juden zu agieren, wurde endlich deaktiviert.
Was war passiert?
Auf die oben erwähnte Frage, demagogisch geschickt inszeniert, um Hass gegen Juden zu schüren, hagelte es massenweise Proteste, zahlreiche User drückten den MB, aber es tat sich nichts – offensichtlich wurde die Frage vom Betreiber oder seinem Praktikantenteam aus Unwissenheit über die Brisanz geschützt. Die sonst so hyperaktive Praktikantin Zitronen-Schnitte verrichtete zu diesem Zeitpunkt „Moderationsdienst“, sah sich aber trotz heftiger Prostete nicht veranlasst, entsprechend tätig zu werden.
Im Laufe dieser fast 4 Tage, die diese Frage stehen blieb, wurde immer wieder, mehr versteckt als offen, in altbekanntem demagogischem Stil, Judenhass geschürt.
Offensichtlich wurde diese brisante Frage nicht mehr von den Verantwortlichen des Betreibers beobachtet, sonst wäre man sicherlich eingeschritten – den Praktikanten dürfte die Entwicklung der Frage nicht entgangen sein, aber wie schon lange bekannt, fehlt diesen einfach die nötige Kompetenz und Sensibilität, entsprechend zu handeln.
Ein dem israelischen Volk nahestehender Hubert Burda, würde eine solche Verhaltensweise, wüsste er denn davon, NIE akzeptieren.
Erst nachdem ich diese Angelegenheit heute Nacht bei der FSM zur Anzeige brachte und mit weiteren Schritten drohte, sah man sich dann heute morgen veranlasst, die Frage zu deaktivieren.
COSMiQ-Team, MTG, muss denn immer erst die Keule ausgepackt werden, bevor Ihr reagiert und berechtigten Hinweisen nachgeht? Ist das denn wirklich jedes Mal nötig?
Wäre in solchen Fällen ein vernünftiger Dialog im Vorfeld nicht sinnvoller und im Interesse aller? Denkt mal darüber nach!
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Sehr geehrter Herr Scheurich,
Vielen Dank für Ihren Hinweis! Wir haben die beanstandete Frage selbstverständlich entfernt.
Viele Grüße,
Das COSMiQ-Team
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Am 09.03.10 02:17 schrieb “Peter Scheurich” unter <peterscheurich@t-online.de>:
Guten Tag COSMiQ-Support-Team!
Zahlreiche User haben Sie auf die Brisanz dieser Frage hingewiesen und um Deaktivierung der Frage gebeten, auch wurden die technischen Mittel genutzt und von weit über 5 Usern Missbrauch gemeldet. Dennoch sahen Sie sich nicht dazu veranlasst die Frage zu deaktivieren, im Gegenteil, sie wurde durch Ihr Team noch geschützt.
Zumindest hätten Sie in diesem Falle die Frage sorgfältig beobachten müssen, um bei der nun eingetroffenen Verschärfung und eindeutiger Tendenz hin zur Holocaustlüge, rechtzeitig zu reagieren.
Da dies leider nicht geschehen ist, habe ich diese Angelegenheit heute bei der FSM zur Anzeige gebracht. Sollten Sie weiterhin dieses Treiben und Verbreiten der Holocaustlüge unterstützen, sehe ich mich gezwungen, heute am 09.03.2010 nachmittags, bei der entsprechenden Dienststelle des Polizeipräsidiums Mainz, Anzeige gegen den Betreiber dieser Seite zu erstatten.
Im nachfolgenden Dokumentation zur Anzeige bei der FSN.
Gruß
Peter Scheurich
http://www.fsm.de/de/Beschwerde/Bestaetigung
Sehr geehrter Internet-Nutzer,
Sie haben eine Beschwerde bei der FSM-Hotline eingelegt.
Vielen Dank für Ihre Eingabe!
Unsere Aufgabe ist die Bekämpfung von unzulässigen Internetinhalten. Dabei
arbeiten wir im Rahmen des weltweiten INHOPE-Netzwerks mit anderen
Beschwerdestellen zusammen. In bestimmten Fällen wenden wir uns an das
Bundeskriminalamt oder an die jeweils zuständige Landesmedienanstalt.
In manchen Fällen können illegale Inhalte auf Grund von Rechtsverfolgungsgründen
noch eine Weile im Netz verfügbar sein obwohl wir bereits ein Beschwerdeverfahren
eingeleitet haben. Wir beobachten jedoch die Seite weiterhin und sind bei
illegalen Inhalten bemüht die Seite schnellstmöglich aus dem Internet zu
entfernen.
Wir werden uns wieder unaufgefordert bei Ihnen melden, um Sie über den Ausgang
des Verfahrens zu unterrichten!
Zuletzt möchten wir Sie auf die Möglichkeit des Einsatzes von Filter-
Möglichkeiten hinweisen. Filter ermöglichen, dass Sie sich und Ihre Familie
davor schützen können, ungewollt mit schädlichen Inhalten in Kontakt zu kommen.
Die derzeit wahrscheinlich beliebteste Methode zum Schutz sind speziell erstellte
Software-Lösungen die auf Ihrem Rechner eingesetzt werden können, um Inhalte, die
Sie nicht sehen möchten, zu filtern und auszusortieren. Eines dieser
Jugendschutzprogramme ist ICRAplus. Weitere Informationen zu diesem kostenlosen
Programm finden Sie unter http://www.icradeutschland.de. Im Handel sind weitere
Jugendschutzprogramme erhältlich.
Mit freundlichen Grüßen
Die Beauftragte der FSM-Beschwerdestelle
Veröffentlicht in COSMiQ | 106 Kommentare »
Filmtipp: ARTE 20:15 – Cheyenne
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 7 März, 2010
John Fords letzter Western sollte zugleich eine Wiedergutmachung an den Indianern sein. Gedreht wurde im Monument Valley. Absolut sehenswert!
Cheyenne – John Fords letztes Meisterwerk
Weitere Infos:
Veröffentlicht in Filmtipp | 1 Kommentar »
Pisa-Studio oder einfach nur – COSMiQ 2010
Geschrieben von SchVVarzer Peter - 7 März, 2010
Wir haben hier einmal eine kleine Auswahl von Fragen eines COSMiQ-Users zusammengestellt, quasi ein repräsentativer Querschnitt seiner Fragen, vor allem der Art Fragen und Qualität die der Betreiber offensichtlich wünscht.
Schließlich muss der Mensch ja auch mal Nonsens lesen, also lassen wir hier jemanden zu Wort kommen, der sich zunächst selbst vorstellt:
(Name unkenntlich gemacht …): Ich studiere BWL und arbeite daneben noch in einem Einrichtungshaus.
>>> (Also steht die Uni neben einem Möbelhaus …
<<<WEITER:
Einen besonderen Themenbereich was Fragen angeht habe ich so nicht. Ich bin jemand der sich hier & da ein bisschen für alle Schwerpunkte interessiert und der in vielen Themengebieten mitreden kann.
Hier das ganze Interview zum Nachlesen
Und hier eine Auswahl der Fragen des „Users“:
Wieso wecken Handys auch obwohl sie abgeschaltet sind? Woher wollen sie wissen wie viel Uhr es ist?
Ist Monica Lierhaus wieder gesund?
Hat der 31.12. einen besonderen Status in Hinsicht auf Feiertag?
Haben Tiere (Hunde, Katzen etc.) gewisse Grundrechte?
Dieses Tier habe ich in der Dusche. Was könnte das sein?
Ist die Frau die zu Jürgen Domian im Intro an sein Taxi kommt eine Mitarbeiterin (Psychologin, Telefonistin etc.) von ihm oder wurde sie damals nur für dieses Intro eingestellt? (geschlossen)
Hat die Dame in “Wetten, dass!?” ganz links auf der Couch in “The Core” mitgespielt?
Enthalten Würstchen viele Kalorien? Sind es dickmacher?
Habe von der Stadt ein Bußgeld in Höhe von 40€ bekommen. Da wir jedoch Dezember und Weihnachtszeit haben, brauche ich die für Weihnachtsgeschenke. Was passiert wenn ich bis zum vorgebenen Datum nicht bezahlen?
Kann es in naher oder ferner Zukunft passieren, dass der 24h Tag Stunden dazu oder abgezogen bekommt, da sich vielleicht langsam aber sicher die Ulaufbahn der Erde um die Sonne ändert?
Welches Lebewesen auf der Erde hat das kleinste Gehirn und ist somit auch das dümmste?
Kann eine Katze von einem Hund schwanger werden?
Wieso bekämpft Asterix die Römer erneut? Er hat Rom doch in einem Film erobert!?
Wieso machen PC-Mäuse Klickgeräusche wenn man auf die Knöpfe drückt? Was soll das bringen? Wieso müssen die unbedingt klicken?
Zahnschmerzen: Führt das stimulieren des Zahnfleisches durch massieren zur Linderung des Schmerzes?
Müsste eine fliegende Mücke die sich in einem fahrenden Fahrzeug befindet nicht sofort nach hinten ans Fenster gedrückt werden? Weil sie ist ja in der Luft und hat keinen Kontakt zum Wagen. Stattdessen bewegt sie sich gleichmäßig mit.
Täusche ich mich oder hat Herr Becker in der 4. Staffel Stromberg im Vergleich zu den älteren Staffel etwas zugelegt?
Wann wird in der Zeichensetzung das Zeichen “;” verwendet?
Wieso gibt es kein Internet ausschließlich für Erwachsene?
Benötige ich für Computerspiele ein Leselaufwerk oder ein Brennerlaufwerk?
Wie groß ist Elton?
Wieso fühlt man sich am ganzen Körper sehr schwach wenn man sehr viel gegessen hat?
Gibts eigentlich weibliche Pädophile?
“Ich bin gelöscht wUrden” oder “Ich bin gelöscht wOrden”?
Wann geht es endlich mit Stromberg weiter?
Gibts auch Alternativen zum Sachen waschen, wenn man eine Woche auf eine Waschmaschine verzichten muss?
Wieso kann man Nachts am Sternenhimmel nicht den Galacktischen Kern unserer Milchstraße sehen?
Was konkret ist die Aufgabe eines Aufsichtsrates? ( IST BWL STUDENT !!!)
Wieso hatte der letzte “The next Uri Geller” Sieger Anfang des Jahres (angeblich) Prophezeit, dass Gladbach am letzten Spieltag 2:0 gewinnen und nicht absteigen würde, wenn sie heute tatsächlich nur 1:1 gespielt haben?
Was bedeutet ein hellbrauner Stuhlgang?
Verstehe ich das richtig? Wenn ich im April bereits die Praxisgebühr bezahlt habe, muss ich sie im Mai nicht nocheinmal zahlen da selbes Quartal?
Wieso verringert sich Nachts so sehr das Niveau im Internet?
Was bedeuted “Schauklappen/Scheuklappen “?
Kein Wasser mehr (seit heute). Bin ich berechtigt zur Mietminderung?
Kann man einen eigenen Staat gründen?
Echte Antworten oder Spaß (Orakelkugel im Netz)
Was ist ein ‘Albino’?
Wieso gibts einen Frauenarzt jedoch keinen Männerarzt?
Was sagt Joachim Löw im letzten Satz der Nivea Werbung? Ich verstehs nicht.
Wie groß ist Alex Walzer?
Kann Uri Geller fliegen?
Ist dieses Jahr Schaltjahr? (2009!!!)
Woher bekommen die Nachrichten ihre Nachrichten?
Ist es wahr, dass wenn man zwei Spiegel nebeneinander stellt und dann drauf schaut, in die Unendlichkeit schaut?
Wird man, wenn die eigene Antwort als ‘nicht hilfreich’ bewertet wurde, nicht benachrichtigt um Ärger vorzubeugen?
Kann man Videos auf YouTube auch runterladen?
Was macht man wenn der Reisverschluss der Hose nicht mehr funktioniert? Er bleibt nach dem hochziehen offen. Wegwerfen? Oder gibts da ein paar Tipps?
Hat der Kanzler/die Kanzlerin der BRD einen ganz normalen Personalausweis oder einen besonderen. Vielleicht nur mit Title “Bundeskanzler”?
Sind die Fernsehsender dazu verpflichtet Wahlwerbung für die Parteien zu machen?
Was bedeutet der Begriff “Liberal”?
Bild Zeitung von heute: Alien Alarm. Ist mittlerweile geklärt worden, was das für ein Wesen war?
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Anmerkung der Redaktion: Es geht uns in diesem Artikel nicht darum eine Person als Trottel darzustellen oder gar der ganzen Community Dummheit und/oder Bildungsresistenz zu attestieren.
Was hier zu lesen steht, sind die Fragen des ganz normalen Durchschnittsbürgers, ergo, da die Masse, der Zielgruppe des Betreibers. Dass COSMiQ kein Quell hochintellektueller geistiger Ergüsse ist – daran ändert auch das gelegentliche Verirren belesener Menschen hierher nichts – dürfte jeden klar sein, wird auch vom neuen Betreiber nicht behauptet. Im Gegenteil, „hochintelligentes Gequatsche“, wie es gelegentlich in sogenannten Meinungsfragen vorkommt, würde den „einfachen“ User, also die Masse, eher abschrecken und von der aktiven Teilnahme am Geschehen abhalten.
Für uns stellt sich nur die Frage: „Müssen die Mitarbeiter des Betreibers denn auch unbedingt diesen „Bildungsdurchschnitt“ repräsentieren?“
Noch mehr interessiert uns in diesem Zusammenhang aber: „Warum akzeptieren der Betreiber und seine Mitarbeiter nicht, dass es abseits des Mittelmaß auch Menschen mit klugen Fragen und Antworten gibt?“ Hat man vielleicht Angst, die intellektuelle Kluft zwischen Usern und Moderatoren könnte so groß werden, dass nur noch mittels Dolmetscher kommuniziert werden könnte?
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