Still pfeifend bin ich einmal in den Senfblog gefahren; als vorsichtiger Mensch habe ich natürlich Reinigungstücher mit genommen. Gottseidank dass ich es gemacht habe, ab sofort für mich nur noch der „STARKER TOBACK BLOG”! Was dort über den Schrankdackel geschrieben wird oder aber auch über Schvvarzer Peter. Unglaublich! Leider kann ich keinen Kommentar hinterlassen, wird nicht eingestellt. Nicht nur meiner nicht sondern auch von Usern die ich gebeten hatte mit ihren Worten einen Text zu schreiben. Es waren sechs User, kein Beitrag wurde eingestellt. Soviel zu der angeblichen Kritikfähigkeit des Herrn, wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann das „er?” ein Mann ist.
Für mich ist das Geschreibsel eher ein Notruf, der Notruf einer ältlichen Witwe mit großen Frustrationen. Niemals und das versichere ich ehrenwörtlich habe ich den Herrn/Dame unflätig beschimpft. Wer mich kennt dem ist bekannt, dass mein Vokabular recht umfangreich ist, ich habe es also nicht nötig. Sehr gerne würde ich es sehen wenn ein User dort kritische Worte schreiben dürfte.
Noch nie habe ich eine Kritik dort an dem Blog gelesen, wie kann das angehen? Athene, Peter bitte weiter so, hier darf ich schreiben was ich denke, auch andere User sind hier immer willkommen und dürfen sogar kritisieren, man beachte nur, der Scheisser und auch Encore sind hier unzensiert willkommen
FAZIT:
Nur im Monsterblog oder dem Starken Toback Blog haben Kritiker Hausverbot.
Verrückte Welt.
LG Hartmut
Anmerkung der Redaktion: Beim Monsterblog versucht man Streitigkeiten von Anfang an zu vermeiden um eine gewisse Streitkultur zu erhalten, daher kann es durchaus schon mal passieren, dass ein Kommentar nicht veröffentlicht wird. Aber ich möchte ausdrücklich festhalten, dass es sich bei dem uns freundschaftlich verbundenen Blog um absolut seriöse Betreiber handelt und dieser in keiner Weise mit dem “Stürmer” des Matthias Zehe verglichen werden sollte.
„Bundestrainer Jogi Löw sollte überdenken ob er der richtige Mann an der richtigen Stelle ist, schließlich hat er eine Vorbildfunktion”
Nein! Hier handelt es sich nicht etwa um die Aussage eines enttäuschten Fußballfans nach den Spielen gegen Kroatien und Österreich.
Es ist die offen bekundetet Meinung des Herrn Lothar (Loddar) Binding. Herr Lothar Binding, 58 Jahre alt und seines Zeichens Bundestagsabgeordneter der SPD und Mitglied im Finanzausschuss gehört zu den führenden Hardlinern gegen das Rauchen. Dabei macht er auch vor unpopulären - und einer Menschenjagd vergleichbaren - Äußerungen nicht halt.
Natürlich wissen wir alle das rauchen die Gesundheit gefährdet.
Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel. In Deutschland rauchen knapp über 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen. Täglich werden in Deutschland rund 250 Millionen Zigaretten konsumiert und Raucherkarrieren beginnen meist schon im jugendlichen Alter.
Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens - auch des Passivrauchens - durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, wird dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte verstärkt wahrgenommen und zu Recht auch kontrovers diskutiert.
Und das ist auch gut, Prävention und Aufklärung ist wichtig und tut Not!
Aber wie bei vielem im Leben kommt es auf die gesunde „Mischung an”.
Wenn Menschen gejagt und kriminalisiert werden, nur weil sie rauchen, ist der Bogen deutlich überspannt. Man darf in diesem Fall den Agitatoren durchaus einen - vorsichtig formuliert - getrübten Blick und Engstirnigkeit bis hin zur Wahrnehmungsstörung vorwerfen.
Wenn ich sehe, welcher Schund täglich von ALLEN Fernsehsendern ausgestrahlt wird, ob nun gewaltverherrlichende Filme, sensationslüstere - mit entsprechender visueller Untermalung - Kriegsberichterstattung, Talkshows und Realityshows, bei denen man gar nicht so viel essen kann wie man kotzen möchte, dann frage ich mich, warum sich nun mal wieder einer unserer „Volksvertreter” so weit aus dem Fenster lehnen muss, einen gestressten Bundestrainer zu maßregeln, nur weil dieser das tat, was geschätzte fünfzig Prozent der Zuschauer vor dem Fernsehgerät ebenfalls taten. Eine Zigarette rauchen!
Wenn überhaupt, läge hier die Verantwortung bei den Berichterstattern und TV- Sendern. Aber die Kamera einmal kurz wegzuschwenken, würde doch bedeuten eventuell eine kleine medienwirksame Sensation zu verpassen und vielleicht die Quote nicht zu erfüllen.
Lieber Herr „Loddar” Binding, wenn es Ihnen an mangelnder Aufmerksamkeit fehlt und/oder sie sich genötigt sehen, Jagd auf Menschen zu betreiben die nicht Ihrer Meinung und Gesinnung sind, beziehungsweise nicht aufs Wort tun was Sie für opportun halten, kann ich Ihnen nur den Blog-Sofitware empfehlen. Dort befinden sie sich dann unter Ihresgleichen, eine Spezies Homo Sapiens die offensichtlich nie aussterben wird. Leider!
Die Gesäß-Violine der Woche haben Sie sich jedenfalls redlich verdient!
Ich bin so ein Raucher, der sich der Gastronomie verweigert und ich bin es leid, immer wieder das Gejammer der DEHOGA (Deutsche Hotel- und Gaststättenverband)zu lesen.
Oder haben WIR etwa gejammert, als man in der Gastronomie bei der Umstellung auf den Euro nahezu 1:1 ungerechnet hatte?
Nicht genug, dass die staatlich verordnete Diskriminierung der Raucher dazu führt, dass Bürger mit Oberlehrergehabe sich berechtigt fühlen Raucher mit ziemlich unpassenden, aber immer unklugen Kommentaren zu beglücken.
Nein, wir Raucher werden auch von investitonsfaulen Gastronomen zusätzlich an den Pranger gestellt. Anders kann ich es nicht sehen, wenn ich in Lokalen - wohlgemerkt, Lokalen mit mehreren bis vielen Räumen und somit optimalen Voraussetzungen einen separaten „Raucherraum” einzurichten - aufgefordert werde zum Rauchen in den Biergarten, auf die Terrasse, den Hof, oder auf die Straße zu gehen während kleine Einraumgastronomen förmlich um ihre Existenz kämpfen. Das ist Diskriminierung und dann wird auch noch erwartet, dass ich bei so viel “Gastfreundschaft” auch noch kräftig Umsatz mache, ziemlich abwegig, oder?
Vielleicht wartet man in der Gastronomie auch nur wieder auf eine neu „Währungsreform”?
Hallo Encore, erst mal Kompliment, ein Kommentar der die „X-Taste” überflüssig macht, so sind Dialoge doch viel angenehmer.
Die „WISSENSBANK” sollte eine Mischung von Usern sein, unabhängig von Bildung, Alter, Herkunft etc.; natürlich auch Emotionen, genau diese machen das Ganze erst lebendig, allerdings lauert auch gerade hier die Gefahr, denn es werden schnell - unabsichtlich aber auch absichtlich - Grenzen überschritten.
Wie es vor knapp einen Jahr Roberto Bardez in meinen Augen sehr treffend formuliert hat, ist das permanente Wechselspiel - Moderatoren wollen Einschränken, User verschieben die Grenzen - ein wichtiger Teil des Gesamtprozesses. Gefährlich wird dieses Spiel allerdings immer dann, wenn persönliche Angriffe und Beleidigungen als Begleiterscheinung auftreten.
Auch Plänkeleien vor dem Hintergrund vorhandener oder nicht vorhandener Bildung, akademischen Graden oder sonstiger - vermeintlicher - Qualifikationsnachweise, dienen eher dem Aufbau von negativer Spannung als dass sie denn einer Community dienlich wären.
Im realen Leben käme niemand auf die Idee, die Anweisung eines Ordnungsdienstes - ob nun im Theater bei einem Konzert oder auf dem Fußballplatz - in Zweifel zu stellen oder gar zu ignorieren, nur weil die diese Ordnung überwachende Kraft einen anderen oder geringeren Bildungsstand hat. Oder würdest Du den Platzanweiser im Kino ein Axxxx schimpfen, nur weil er Dich darauf hingewiesen hat, dass hier Rauchverbot ist und dieser hauptberuflich als Bademeister arbeitet?
Bei Polizisten beispielsweise wird es noch ein wenig interessanter, da musst Du Dir gegebenenfalls sogar Ungerechtigkeiten gefallen lassen und dir Dein Recht - beleidungsfrei - über Monate oder gar Jahre erstreiten.
Bei Lycos aber sollen Moderatoren Freiwild sein und wenigstens zwei Doktortitel nachweisen? Zudem alles immer minutiös richtig entscheiden?
Die Theorie müsste bei den Usern alles über Guidelines, AGB und wie ich es ja schon erwähnte - gesunden Menschenverstand - regeln. Die Praxis sieht aber leider anders - eben sehr traurig - aus. Regeln des Anstands werden kurzerhand außer Kraft gesetzt und Konflikte werden publikumswirksam in der Öffentlichkeit ausgetragen.
Das muss ja in die Hose gehen!
Aber was ändern, wo die Hebel ansetzen?
Als erstes kann ich nur raten Lycos nicht so ernst zu nehmen, und diese Plattform nicht zum Mittelpunkt des Lebens werden zu lassen.
Sachliche Diskussion, am besten immer via PN oder Mail! Streit in der Öffentlichkeit setzt beide Parteien nur unnötig unter „Erfolgsdruck”.
Erst mal tief Luft holen, noch besser eine Nacht über die einem - vermeintlich - erfahrene Ungerechtigkeit schlafen.
Aber auch alles wieder nur Theorie, in der Praxis nicht immer umsetzbar, denn eingangs erwähnte ich ja schon die Emotionen, welche Lycos erst Leben geben, dazu gehören nun mal auch negative Emotionen. Und Spontanes ist selten gut überlegt.
Also wieder nix! Der Streit ist unvermeidbar geworden und in vollem Gange- mit allen Nebengeräuschen.
Irgendwann ist das Fass übergelaufen, der User wird deaktiviert und wir haben die klassische Situation.
Böser Moderator - zu Unrecht deaktivierter und falsch verstandener User.
In wenigen Fällen beruhigt man sich nach kurzer Zeit auf beiden Seiten wieder, findet einen gemeinsamen Konsens und alles geht fortan seinen gewohnten Weg - bis vielleicht zum nächsten Streit.
Häufig aber kommt das große Kino erst nach der Deaktivierung.
Auch wieder verständlich.
Schließlich fühlt man sich ja nun erst Recht ungerecht behandelt, vor allem aber ist man nun - aus der Gemeinschaft mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten ausgestoßen - ohnmächtig und wehrlos.
Das Rad ins Verderben dreht sich nun immer schneller.
Die Moderatoren können schlecht zurückrudern, denn die Folgen wären absehbar. Anarchie! Jeder würde künftig seinen Willen mit brachial-verbaler Gewalt versuchen durchzusetzen, denn was einmal funktionierte wird wohl wieder möglich sein.
Der deaktivierte User wiederum erhöht die Schlagzahl, Druck und Beleidigungen werden immer massiver, frei nach dem Motto „irgendwann habe ich damit Erfolg und wenn nicht, habe ich dem „Verein” wenigstens mal gehörig meine Meinung gesagt. Irgendwann werden sie schon merken was und wen sie an mir verloren haben”.
Man ist zum Outlaw geworden ohne dies jemals wirklich gewollt zu haben, ist man doch irgendwann einmal hier angetreten um mit seinem Wissen der Community Input zu geben und selbst auch Freude dabei zu haben. Übrig geblieben ist nur noch Verdruss, der mit jedem neuen Tag, jedem Kommentar eines Moderators, Users oder Bloggers noch größer wird.
Kein Weg scheint mehr in diese Gemeinschaft zurück zu führen.
In meinen Augen eine Schxxxsituation, denn ich unterstelle KEINEM der Deaktivierten, dass sie eine solche Eskalation wirklich gewollt haben. Manche Dinge haben eine unaufhaltsame Eigendynamik. Leider!
An dieser Stelle hört die traurige Geschichte - auf die meisten deaktivierten User bezogen - auf, ohne das mir eine wirklich greifende Lösung einfallen würde, ausgenommen einer:
Die Deaktivierungsregeln müssten meiner Meinung nach überdacht werden - und zwar schnell!
Wenn mich jemand auf Lebenszeit vom Team ausschließt, darf dieser nicht erwarten, dass ich ihn noch in irgendeiner Form korrekt behandele. Warum auch? Wo liegt der Sinn? Schließlich wurde mir bedeutet, dass ich für diese Gemeinschaft nichts tauge und NIE mehr an ihr teilhaben darf.
24/48 Stunden Deaktivierung ist als „Auszeit zum Nachdenken” sicher ok. Danach „Lebenslänglich” darf in jedem Fall als überzogen betrachtet werden. Eine Regelung von einem oder zwei Monaten, wie sie Grandpa Wolf schon des öfteren forderte, halte ich persönlich für die elegantere Lösung. Dieser Zeitraum bietet dem deaktivierten User die Möglichkeit sich sachlich mit dem Support auseinanderzusetzen und vielleicht auch eigene Fehler zu erkennen, denn man darf nicht erwarten, dass man in Gütersloh nach einer Mail sagt „ok, Du bist wieder im Team”, da bedarf es schon mehr.
User zu Deaktivieren und Moderatoren zu beleidigen ist ja sooooo einfach, die wahre Kunst liegt in der Einsicht und auch einmal verzeihen zu können, auch wenn der Scherbenhaufen noch so groß ist.
So könnte man auch vermeiden, dass User in eine Ecke gedrängt werden, in die sie NIE wollten.
Fazit: Über die Deaktivierungsregelungen muss nachgedacht werden, auch sollte man zumindest über Sinn oder Unsinn einer Generalamnestie diskutieren.
Ganz klar möchte ich aber den Ex-User Sofitware von diesen Überlegungen ausschließen. Wer ein Unternehmen, Moderatoren und auch User so in den Dreck zieht wie er, hat auf Lebzeiten nichts mehr in dieser Gemeinschaft verloren!
Noch fataler ist die Situation bei Ex-Usern wie Encore.
Ohne Aussicht wieder in der Community aufgenommen zu werden, wird nun von außen aus allen Rohren geschossen. Was auch sonst tun? Reden möchte ja keiner mehr mit ihm.
Einige frühere Freunde wenden sich von ihm ab, „falsche Freunde” muntern ihn auf, das Schiff Lycos zu versenken, sein Avatar und natürlich auch Encore selbst werden plötzlich zum Che Guevara aller Gestrandeten. So kommt ein User plötzlich in die Verpflichtung immer wieder als Anführer einer Gruppe in Erscheinung zu treten, die das bekämpft, was er doch einmal so mochte und wo er gerne wieder hin möchte. Aus einem kleinen Scharmützel ist nun eine regelrechte Schlacht entstanden. Und zu allem Überfluss kommt es dann auch noch zum Schulterschluss mit einem Irren, einem der früher kein gutes Haar an Encore gelassen hat, und von ihm - sollte er seinen Zwecken nicht mehr nützlich sein - fallen gelassen wird wie eine heiße Kartoffel. Natürlich weiß Encore, dass er sich da mit einem „Geisteskranken” verbündet hat, aber was soll er anderes tun, zu sehr hat er sich schon verstrickt.
Quo vadis Encore?
Niemand weiß es!
Mein Vorschlag lieber Encore, entscheide Dich für eines, dann aber mit Herzblut.
Entweder Du bekämpfst fortan Lycos mit allen Dir zur Verfügung stehenden Mitteln, nutzt Dein ganzes Wissen, Deine Intelligenz und umgibst Dich mit den entsprechenden Leuten für dieses „Projekt”. Sofitware ist da aber mit Sicherheit nicht der richtige Partner, er hat nicht Dein Niveau, und sei ehrlich zu Dir selbst, dass er durch und durch gestört ist, weißt Du selbst.
Oder aber Du suchst nach neuen Wegen zu zeigen, dass Du ein Teamplayer bist und das Team jemanden wie Dich braucht!
Ich persönlich kann Dir nur zur zweiten Variante raten, aber Du bist ein kluger Mensch und wirst schon selbst wissen welcher Weg der für Dich Beste ist.
Ich stelle hier einfach mal einen Artikel von Roberte Bardez, veröffentlicht am 14. 07. 2007 im Lycos Forum, als Denkanstoß und Diskussionsgrundlage ein.
Die Themen sind heute noch genauso aktuell wie damals und ich persönlich finde die Meinung von Roberto sehr beachtenswert.
Der Artikel ist Original, also ungekürzt und nicht korrigiert.
Streit muß sein - aber nicht unterhalb der GürtellinieWas ist Lycos IQ?
Eine menschliche Suchmaschine, auf der Fragen beantwortet werden?
Ein Forum für den Austausch?
Eine Chat-Plattform?
Lycos-IQ ist alles, vor allem ist es ein Experiment. Jeder Beteiligte kann hier seine Ideen reinbringen, doch wer behauptet, er allein wisse, was gut und richtig ist, der entzieht sich von vornherein der Diskussion.
Gute Morgen Frage ja, was gibt es bei Euch zu Mittag nein - öhem, was soll das? Sind wir hier in der Schule?
Lycos-IQ macht vor allem deshalb Spaß, weil man es hier mit Menschen zu tun hat, weil sich aus vielen, scheinbar banalen Fragen spannende Diskussionen entwickeln können. Gerade diese Lebendigkeit macht den Austausch zu einem Erlebnis.
Da Lycos-IQ wirklich noch ein Experiment ist - es gibt bisher noch nichts vergleichbares - müssen die Guidelines in der Praxis zeigen, wie gut sie sind. Deshalb ist das permanente Wechselspiel - Mods wollen Einschränken, User verschieben die Grenzen - ein wichtiger Teil des Gesamtprozesses. Nur sollte sich kein Mod zum Hüter der Moral aufschwingen - die Grenze zum Pharisäer ist schnell überschritten.
Ich ärgere mich oft über Fragen, bei denen klar ist, der Fragesteller ist gar nicht an einer Antwort interessiert. Doch mir reicht es, wenn ich dann meinem Ärger Luft machen kann - vielleicht bewirkt das ja im einen oder anderen Kopf was. Fragen willkürlich zu deaktivieren, ist unsinnig - bei zuviel Kontrolle geht auch die Lebendigkeit verloren.
Und was das Streiten anbelangt. Als Schriftsteller ist es - manchmal denke ich: leider - mein tägliches Brot, wenn sich meine Figuren nicht gelegentlich in den Haaren liegen, werden die Geschichten langweilig. Doch es gibt eine goldene Regel, gegen die ich dabei nie verstoßen darf: Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte - und der Dritte ist bei mir immer der Leser.
Solange man sich gegenseitig Vorwürfe so an den Kopf knallt, daß alle Leser sich dabei kringeln vor Lachen, ist alles in Ordnung. Doch wenn man streitet, um dem anderen wehzutun, dann ist eine Grenze überschritten, die schadet. Und zwar allen.
So, und jetzt ein Nachtrag: Ich hab überhaupt keine Lust, mich von Pontius zu Pilatus schicken zu lassen. Für mich ist Lycos-IQ die Plattform, nicht das Forum, das ist eine andere Welt. Wenn es in Lycos-IQ keinen Platz mehr für Diskussionen gibt, hab ich ein Problem damit.
Eine Form des Protestes auszudrücken oder sich gar mit dem ein oder anderen User/Ex-User solidarisch zu erklären, ist nachvollziehbar, verständlich und erst mal auch absolut kein Grund Fragen oder gar User deswegen zu deaktivieren. Würden sich die Personen hinter der Imperia auch sozial verhalten, nichts wäre daran auszusetzen.
Ich war Anfang der 1970-er Jahre auch überall willkommen, trotz Che Guevara Button, aber es war ja auch nur „stiller Protest” und ich habe niemanden angepöbelt.
Nur leider bleibt es nicht bei diesem „stillen Protest” und erst recht nicht bei SACHLICHER Diskussion.
Im Gefolge eines solchen Avatars finden sich häufig User, vor allem aber Ex-User mit immer wieder neuem Account, einzig mit dem Ziel hier Krawall machen zu wollen.
Blödsinnige Fragen zu stellen ist noch die harmloseste Variante. Viel mehr Spaß macht es diesen Menschen - permanent und immer perfider - Moderatoren anzugreifen und zu beleidigen. Vor Usern die sich mit Lycos solidarisch erklären wird - wie selbstverständlich - auch nicht halt gemacht.
Spezielle Blogs, die in Ihrer Art der Berichterstattung, Aufmachung und Hetze (auf keinen Fall aber in Thematik und Zielgruppe, dies sei explizit angemerkt) an Julius Streichers „Stürmer” erinnern, werden zum Sammelbecken und Treff dieser Personen. Aktive Mehrfach-Einsteine heizen die Atmosphäre dort zusätzlich noch an.
Wie also mit solchen Avataren umgehen?
Jede Imperia nun unter Beobachtung zu stellen und abzuwarten, welche Gruppe von „Internet-Hooligans” sich nun auf deren Fragen, Antworten oder Kommentare einfindet oder auch nicht, ist schlicht und ergreifend ein Zeitaufwand, den man den in ihrer Freizeit unentgeltlich tätigen Moderatoren nun wirklich nicht zumuten sollte.
Diese Zeit ließe sich besser nutzen!
So gesehen steckt schon eine gewisse Logik dahinter -vorerst - die Imperia als „persona (Avatar) non grata” zu erklären.
Fakt ist nun mal, dass die Imperia bei einigen Usern als Wertmarke betrachtet werden darf, die man im Tausch gegen den gesunden Menschenverstand und vernünftigem Sozialverhalten bekommen hat.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle eine häufig zu beobachtende Fehleinschätzung der hochdekorierten Einsteine.
Punkte, Ränge und Namen sind bis auf wenige Ausnahmen nichts anderes als ein „Arbeitsnachweis”!
Ein Nachweis darüber wie oft jemand am PC sitzt, wie viele Fragen er stellt, wie viele Antworten von ihm kamen, wie gut er im Kopieren und auffinden von Quellen ist und so weiter und so fort.
Teamfähigkeit, Sozialverhalten, Weitblick, Objektivität, Zusammenhänge richtig zu erkennen und vieles mehr, lassen sich daraus noch lange nicht ableiten.
Dies können wir auch recht gut - gerade im Zusammenhang mit der Imperia und genanntem Blog - an dem Verhalten einiger dieser „Einsteine” beobachten.
Natürlich sind Moderatoren nicht frei von Fehlern, erst Recht User, also lasst bitte Eure Steine in der Tasche, sie könnten schnell zum Bumerang werden.
Absolut nichts spricht dagegen, Lycos, Lycos IQ, auch Moderatoren und Administratoren in einem kritischen Fokus zu sehen, aber dann bitte sachlich, an der richtigen Stelle und auf jeden Fall ohne Beleidigungen oder gar persönliche Angriffe.
Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein - themenbezogen, politisch, Kulturell, wie auch immer - ganz unterschiedlichen „Lagern” angehören, und sich dennoch fair und mit Respekt begegnen. Sogar Freundschaften stellen bei Personen mit gesundem Menschenverstand keine Barriere da.
Siehe Hartmut und SchVVarzer Peter!
Versucht es einfach mal, denn Scheuklappen machen dumm!
Frei nach unserem EX-Bundestrainer Berti Vogts lässt sich sagen: Würden beispielsweise M800, Bushyasta, Ironsofa oder SchVVarzer Peter - um stellvertretend nur einige Moderatoren und User zu nennen - plötzlich über`s Wasser laufen können, hieß es „und schwimmen können die Deppen auch nicht”.
NIEMAND sollte hier als Freiwild betrachtet werden!
Und wer es immer noch nicht weiß, es gibt sogar Guidelines und AGB bei Lycos.
Nur User mit guter Kinderstube, gesundem Menschenverstand und ausgeprägtem Sozialverhalten brauchen diese nicht zu lesen.
Für alle anderen nochmals hier die Links dazu, aber auch rechts in der Kategorie „Lycos/LIQ Infos” zu finden.
Mediziner bezeichnen Hunger als ein Signal des Körpers an den Menschen, das ihn auffordert, etwas zu essen. Andauernder Hunger führt zur Unterernährung.
Um eine leichte Tätigkeit auszuüben benötigt der Mensch etwa 1800 Kalorien, weltweit liegen 862 Millionen Menschen unter diesem Wert. Dauert dieser Zustand an, wird der Körper immer schwächer, auch die Abwehrkräfte gegen Krankheiten nehmen ab. Unterernährte Kinder entwickeln sich nur stark verzögert, Hunger ist weltweit das Gesundheitsrisiko Nummer eins.
Warum ich das schreibe? wir stänkern uns an, halten uns für die Besten, schreiben über Senf und fühlen uns super, wir gehören auch zur elitären Truppe, gelle?
Kaum etwas wird mit richtiger Ernährung und Gesundheit dermaßen gleichgesetzt wie ein Glas Milch, auch wenn viele Millionen Menschen selten oder nie die Chance haben in den Genuss dieses Lebensmittels zu kommen. Umso schwerer fällt es uns unter diesem Aspekt Milch als ein Produkt wie jedes andere anzusehen. Aber genau das ist die Milch!
Sogar Wyatt Earp als leidenschaftlicher Whisky-Trinker teilt diese Meinung.
Das bedeutet, Herstellung und Vertrieb unterliegen - jedenfalls im freien Teil dieser Welt - dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Und genau deshalb versuchen die Bauern derzeit, die Molkereien zu blockieren. Wird nicht angeliefert, kann nicht produziert werden, es entsteht also eine Verknappung und die wiederum treibt die Preise hoch, lautet die an sich folgerichtige Überlegung.
Nur hat die Sache einen Haken: Es sind gar nicht die Molkereien, die die Preise diktieren, sondern es ist der Handel - und der ist nicht nur mächtig, sondern auch enorm flexibel.
Bevor er dem Kunden, der beim Milchpreis hochsensibel reagiert, 10 Cent pro Liter mehr abverlangt, wird er alles versuchen, seine Angebotslücken durch Zukauf, zum Beispiel im Ausland zu decken.
Was wir derzeit erleben ist also ein Machtkampf, den die Milchbauern, zumindest mit Gewalt, nicht gewinnen können.
Die Blockaden der Molkereien sind zwar spektakulär, aber damit schneiden sie sich tief ins eigene Fleisch. Denn rund 75 Prozent der milchverarbeitenden Betriebe sind Genossenschaften, sie gehören also den Bauern selbst.
Helfen würde, zumindest theoretisch, eine deutliche Verringerung der Produktion, doch das würde für viele Bauern noch schneller das wirtschaftliche Aus bedeuten. Denn nur ab einer bestimmten Größe lohnt sich die Bewirtschaftung eines reinen Milchbetriebes. In der Praxis würde sich aber auch hier der Handel ganz schnell neue Quellen suchen. Denn bezahlbare Milch ist und bleibt ein ganz wichtiger Faktor in seinem Angebot. Am Ende wird es zwar sicher einen Kompromiss geben, denn der Import von Milch kostet immer etwas mehr als die Ware vor Ort einzukaufen. Die grundsätzlich missliche Lage der Bauern hierzulande, wird aber dadurch nicht wesentlich verbessert.
Im Jahre 1962 bekam ein Landwirt für einen Liter Milch 65 Pfennig (umgerechnet circa 33 Cent). Ein halbes Jahrhundert später bekommt der Landwirt immer noch nicht mehr.
Man muss also Verständnis für Bauern haben, denen es wirklich dreckig geht, da muss was getan werden. Meine Frage dazu: Warum geht es den Bauern in benachbartem Ausland nicht dreckig? Die politischen Rahmenbedingungen (ich rede von Steuern, nicht von Subventionen) sehen in diesen Ländern anders/besser aus. Dennoch haben Milchbauernverbände aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg und Teilen Frankreichs ihre Unterstützung zugesagt.
Aber wer sollte das Ziel der Bauern sein: der Handel, die Milchverarbeiter oder Frau Merkel und Konsorten?
Der Handel sitzt am längeren Hebel, und dies nicht nur bei den Molkereien und Bauern.
Da macht`s auch nicht die Milch, aber eine Gesäß-Violine ist uns dieser “Kuhhandel” allemal wert.
Was ist los in Deutschlands Hauptstadt? Linke Chaoten setzen Autos in Flammen, verüben Anschläge auf Gebäude-und die Polizei bekommt seit Tagen die Lage nicht in den Griff. Ganze Bezirke leben in Angst u. Schrecken. Eine solche Gewaltwelle kennt Berlin meistens nur zum 1. Mai. Jetzt rächt sich die zögerliche Haltung des rot-roten Senats, der die Menetekel einer ständig wachsenden linken Gewaltszene nicht wahrhaben wollte. Nächtliche Krawalle passen wohl nicht in das Bild, das das boomende Berlin und der Regierende Bürgermeister so gerne hätten.
Wie hässliche Nachrichten einfach umgedeutet werden, zeigt der letzte 1.Mai. Dass” nur” 120 Polizisten verletzt wurden, feierten Polizeipräsident u. Innensenator als Erfolg ihrer “Deeskalationsstrategie”. Brennende Autos und schwer beschädigte Gebäude fallen dann offenbar auch nicht mehr in das Gewicht.
Die Suppe löffeln die Bürger aus. Und die Polizei. Solange die Politik nicht reagiert, werden linksradikale Gewalttäter ihr Katz-und Maus-Spiel weiter treiben.