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Archiv für 'Gesäß-Violine der Woche' Kategorie


Gesäß-Violine der Woche - Lothar (Loddar) Binding!

Verfasst von Wyatt Earp am 24 Juni, 2008

„Bundestrainer Jogi Löw sollte überdenken ob er der richtige Mann an der richtigen Stelle ist, schließlich hat er eine Vorbildfunktion”

Nein! Hier handelt es sich nicht etwa um die Aussage eines enttäuschten Fußballfans nach den Spielen gegen Kroatien und Österreich.

Es ist die offen bekundetet Meinung des Herrn Lothar (Loddar) Binding. Herr Lothar Binding, 58 Jahre alt und seines Zeichens Bundestagsabgeordneter der SPD und Mitglied im Finanzausschuss gehört zu den führenden Hardlinern gegen das Rauchen. Dabei macht er auch vor unpopulären -  und einer Menschenjagd vergleichbaren -  Äußerungen nicht halt.

Natürlich wissen wir alle das rauchen die Gesundheit gefährdet.

Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel. In Deutschland rauchen knapp über 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen. Täglich werden in Deutschland rund 250 Millionen Zigaretten konsumiert und Raucherkarrieren beginnen meist schon im jugendlichen Alter.

Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens - auch des Passivrauchens -  durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, wird dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte verstärkt wahrgenommen und zu Recht auch kontrovers diskutiert.

Und das ist auch gut, Prävention und Aufklärung ist wichtig und tut Not!

Aber wie bei vielem im Leben kommt es auf die gesunde „Mischung an”.

Wenn Menschen gejagt und kriminalisiert werden, nur weil sie rauchen, ist der Bogen deutlich überspannt. Man darf in diesem Fall den Agitatoren durchaus einen - vorsichtig formuliert - getrübten Blick und Engstirnigkeit bis hin zur Wahrnehmungsstörung vorwerfen.

Wenn ich sehe, welcher Schund täglich von ALLEN Fernsehsendern ausgestrahlt wird, ob nun gewaltverherrlichende Filme, sensationslüstere -  mit entsprechender visueller Untermalung -  Kriegsberichterstattung, Talkshows und Realityshows, bei denen man gar nicht so viel essen kann wie man kotzen möchte, dann frage ich mich, warum sich nun mal wieder einer unserer „Volksvertreter” so weit aus dem Fenster lehnen muss, einen gestressten Bundestrainer zu maßregeln, nur weil dieser das tat, was geschätzte fünfzig Prozent der Zuschauer vor dem Fernsehgerät ebenfalls taten. Eine Zigarette rauchen!

Wenn überhaupt, läge hier die Verantwortung bei den Berichterstattern und TV- Sendern. Aber die Kamera einmal kurz wegzuschwenken, würde doch bedeuten eventuell eine kleine medienwirksame Sensation zu verpassen und vielleicht die Quote nicht zu erfüllen.

Lieber Herr „Loddar” Binding, wenn es Ihnen an mangelnder Aufmerksamkeit fehlt und/oder sie sich genötigt sehen, Jagd auf Menschen zu betreiben die nicht Ihrer Meinung und Gesinnung sind, beziehungsweise nicht aufs Wort tun was Sie für opportun halten,  kann ich Ihnen nur den Blog-Sofitware empfehlen. Dort befinden sie sich dann unter Ihresgleichen, eine Spezies Homo Sapiens die offensichtlich nie aussterben wird. Leider!

Die Gesäß-Violine der Woche haben Sie sich jedenfalls redlich verdient!

Darauf gönnen wir uns ein Binding Lager. Prost!


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Gesäß-Viloline der Woche - Die Imperia

Verfasst von Wyatt Earp am 11 Juni, 2008


Diese Woche geht unsere Gesäß-Violine
an die Imperia, stellvertretend für all jene,
die Kinderstube, gesunden Menschenverstand
und Sozialverhalten gegen den Avatar
mit der Imperia eingetauscht haben.
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Mehr dazu im Artikel unter diesem.

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Gesäß-Violine der Woche - Der (Milch) Kuhhandel

Verfasst von Wyatt Earp am 5 Juni, 2008

Kaum etwas wird mit richtiger Ernährung und Gesundheit dermaßen gleichgesetzt wie ein Glas Milch, auch wenn viele Millionen Menschen selten oder nie die Chance haben in den Genuss dieses Lebensmittels zu kommen. Umso schwerer fällt es uns unter diesem Aspekt Milch als ein Produkt wie jedes andere anzusehen. Aber genau das ist die Milch!

Sogar Wyatt Earp als leidenschaftlicher Whisky-Trinker teilt diese Meinung.

Das bedeutet, Herstellung und Vertrieb unterliegen - jedenfalls im freien Teil dieser Welt - dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Und genau deshalb versuchen die Bauern derzeit, die Molkereien zu blockieren. Wird nicht angeliefert, kann nicht produziert werden, es entsteht also eine Verknappung und die wiederum treibt die Preise hoch, lautet die an sich folgerichtige Überlegung.

Nur hat die Sache einen Haken: Es sind gar nicht die Molkereien, die die Preise diktieren, sondern es ist der Handel - und der ist nicht nur mächtig, sondern auch enorm flexibel.

Bevor er dem Kunden, der beim Milchpreis hochsensibel reagiert, 10 Cent pro Liter mehr abverlangt, wird er alles versuchen, seine Angebotslücken durch Zukauf, zum Beispiel im Ausland zu decken.

Was wir derzeit erleben ist also ein Machtkampf, den die Milchbauern, zumindest mit Gewalt, nicht gewinnen können.

Die Blockaden der Molkereien sind zwar spektakulär, aber damit schneiden sie sich tief ins eigene Fleisch. Denn rund 75 Prozent der milchverarbeitenden Betriebe sind Genossenschaften, sie gehören also den Bauern selbst.

Helfen würde, zumindest theoretisch, eine deutliche Verringerung der Produktion, doch das würde für viele Bauern noch schneller das wirtschaftliche Aus bedeuten. Denn nur ab einer bestimmten Größe lohnt sich die Bewirtschaftung eines reinen Milchbetriebes. In der Praxis würde sich aber auch hier der Handel ganz schnell neue Quellen suchen. Denn bezahlbare Milch ist und bleibt ein ganz wichtiger Faktor in seinem Angebot. Am Ende wird es zwar sicher einen Kompromiss geben, denn der Import von Milch kostet immer etwas mehr als die Ware vor Ort einzukaufen. Die grundsätzlich missliche Lage der Bauern hierzulande, wird aber dadurch nicht wesentlich verbessert.

Im Jahre 1962 bekam ein Landwirt für einen Liter Milch 65 Pfennig (umgerechnet circa 33 Cent). Ein halbes Jahrhundert später bekommt der Landwirt immer noch nicht mehr.

Man muss also Verständnis für Bauern haben, denen es wirklich dreckig geht, da muss was getan werden. Meine Frage dazu: Warum geht es den Bauern in benachbartem Ausland nicht dreckig? Die politischen Rahmenbedingungen (ich rede von Steuern, nicht von Subventionen) sehen in diesen Ländern anders/besser aus. Dennoch haben Milchbauernverbände aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg und Teilen Frankreichs ihre Unterstützung zugesagt.

Aber wer sollte das Ziel der Bauern sein: der Handel, die Milchverarbeiter oder Frau Merkel und Konsorten?

Der Handel sitzt am längeren Hebel, und dies nicht nur bei den Molkereien und Bauern.

Da macht`s auch nicht die Milch, aber eine Gesäß-Violine ist uns dieser “Kuhhandel” allemal wert.

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Gesäß-Violine der Woche - Helmut Kohl und seine “Neue”, Maike Kohl-Richter

Verfasst von Wyatt Earp am 27 Mai, 2008

Nun wissen unsere aufmerksamen Leser schon einige Interna von Lycos Europe in Gütersloh, so auch vom „Kleidertausch” der Mitarbeiter (siehe Lycosia NEWS vom 18. Mai), als Folge der drastischen Sparmaßnahmen des Unternehmens.

Dies mag in gewisser Weise auch noch nachvollziehbar sein, aber eine Meldung die unsere Redaktion diese Woche erreichte, hat uns nun doch ein wenig erschüttert.

„Helmuts neue Frau trägt die Kleidung ihrer Vorgängerin” war da in großen Lettern zu lesen.

Die Rede ist hier von unserem Alt-Kanzler Helmut Kohl, Ihr wisst schon, der mit dem „Bimbes” und dem „Saumagen”.

Die Redaktion von Lycosia City ging der Sache nach, und tatsächlich mussten wir zu unserem Erstaunen feststellen, wie sich Bilder doch ähneln. Bei mehreren öffentlichen Auftritten hat Maike Kohl-Richter, die neue Ehefrau von Helmut Kohl, Kleidung und Schmuck von dessen verstorbener Frau Hannelore getragen. Was Krimifans sofort an Alfred Hitchcocks Thriller “Vertigo” denken lässt - dort lässt sich die neue Gattin nach dem Ebenbild ihrer Vorgängerin formen -, soll aber psychologisch ganz simpel erklärbar sein.

„Frauen machen das ihrem Partner zuliebe”, lässt uns Psychologe Stefan Woinoff wissen.

Uns interessieren weder der Altersunterschied - Maike Hohl-Richter ist 34 Jahre jünger als Kohl -, noch die weiteren Meinungen und Analysen des Experten Stefan Woinoff zu solch einer Verbindung.

Auch wem Helmut Kohl nun welche Kleidung anzieht und welche Frau er an wessen Kette legt, sollte uns an sich genauso wenig interessieren wie der viel zitierte Reissack in China.

Aber es sei uns erlaubt dies einfach nur erbärmlich und geschmacklos zu finden. Hannelore, die verstorbene Gattin des Ex-Kanzlers hätte mehr Würde und Respekt verdient.

Das Kohls Söhne Walter und Peter den Trauerfeierlichkeiten… ähm, sorry, Hochzeitsfeierlichkeiten fernblieben, scheint unter diesem Aspekt nur allzu verständlich.

Eine in der Sache traurige aber hochverdiente Doppel-Gesäß-Violine geht daher heute an die „Eheleute” Kohl.

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Gesäß-Violine der Woche - Kurt Beck

Verfasst von Wyatt Earp am 22 Mai, 2008

Fast scheint es mir, als gelänge es der SPD, einen alten Sozi wie mich doch noch zu vertreiben, politisch heimatlos fühle ich mich ja schon längere Zeit und die täglichen Berichte aus Berlin verschlimmbessern diesen Zustand nur noch. Ich möchte mir ja nicht irgendwann auf die Aussage „Kurt ich habe Dich gewählt” sagen lassen müssen „ach DU warst das!”

Die SPD, allen voran ihr möglicher Kanzlerkandidat, bietet derzeit ein konfuses Bild.

Wenn das so weiter geht, kann unser aller Kanzlerin noch ewig in der Weltgeschichte herumfahren, auf anderen Kontinenten Verrückte in roten Hemden treffen oder zum „Osloer Glockenspiel” einladen. Hierzulande macht ihr nämlich derzeit niemand den Job streitig, schon gar nicht die SPD.

Die Sozis, voll und ganz mit sich selbst beschäftigt, scheinen derzeit völlig überlastet, allen voran ihr „großer Parteivorsitzender”.

Ich frage mich, wird dieser Mann in seiner Partei überhaupt noch ernst genommen?

Entwicklungsministerin - oder sollte man sie in diesem Zusammenhang doch besser „Verwicklungsministerin” nennen - Heidemarie Wieczorek-Zeul trifft den Dalai Lama, Kurt Beck weiß ganz offensichtlich nichts davon, erfährt dies aus der Zeitung und nennt es dann auch noch öffentlich einen „Sch…”

Das derzeit durch Deutschland reisende Oberhaupt der Tibetaner zu treffen ist natürlich unbestritten für hochrangige Politiker eine extrem heikle Sache.

Aber es kann nicht angehen, dass Peking bestimmt, wer hierzulande wen wann empfängt, es reicht schon wenn wir bei einem einfachen Husten von George W. Bush sofort eine Grippe bekommen.

So gesehen war es ein sehr geschickter Schachzug der Kanzlerin die „rote Heidi” anzuweisen, den Dalai Lama zu empfangen, während sie selbst außer Landes weilt.

Dies hinter dem Rücken des Koalitionspartners zu tun entspricht zwar nicht unbedingt der feinen englischen Art, aber schließlich ist sie die Chefin im Ring.

Von ihr kann Kurt Beck noch viel lernen… sollte er denn überhaupt noch Gelegenheit dazu haben.

In der Bundespräsidentenfrage setzt sich das Chaos fort. Zuerst erklärt man in der Parteispitze vollmundig, man werde keinen eigenen Kandidaten gegen Horst Köhler ins Rennen schicken. Daraufhin murren die Genossen und Genossinnen (wir berichteten davon in unseren letzen News) und schon ist wieder alles offen.

Kurt Becks Ausflug in die Fäkalsprache mag ihn vielleicht hier in meiner Rheinland-Pfälzischen Heimat als „ganzen Kerl” kennzeichnen, aber im Rest der Republik hat man für solche Entgleisungen wenig Verständnis und schüttelt nur den Kopf über soviel politisches Ungeschick.

Das Geschäft mit Hohn und Spott scheint bei Rheinland- Pfälzischen Kanzlerkandidaten der SPD dem politischen Suizid vorherzueilen. Rudolf Scharping lässt grüßen.

Wir von Lycosia City meinen: Damit Kurt Beck künftig sein Lied von Sche… auch instrumental begleitet vortragen kann, verleihen wir ihm die „Güldene Gesäß-Violine” der Woche.

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Gesäß-Violine der Woche - Sabine Bätzing

Verfasst von Wyatt Earp am 16 Mai, 2008


Was ist das für ein „Früchtchen” würden sich unsere griechischen Freunde vom Olymp möglicherweise bei der Dame denken und wieder in der Zitronenkiste kramen, uns ist sie die erste Gesäß-Violine wert.

Die Rede ist von Sabine Bätzing, unserer Bundesdrogenversauten… ähm Bundesdrogenbeauftragten, ständig auf Kreuzzügen gegen die Lust und Gelüste der Menschen.

Zuerst die Zigaretten, nun der Alkohol, gespannt darf man verfolgen, was die Dame als nächstes aufs Korn nimmt; was will Sabine Bätzing noch alles verbieten, verteufeln, vermiesen und verteuern?

Nun weiß man ja nicht erst seit heute, dass Sozialisten, auch „Sozialdemokraten” nicht mit dem Geld umgehen können, dass sie anderen gerne aus der Tasche ziehen, auch für ihr massives Eingreifen in Familie und Privatleben sind die Nachfahren Friedrich Eberts bekannt.

Aber mit welchem Verfolgungseifer die „sozialdemokratische Bundesdrogenbeauftragte” und ihre Mitstreiter zu Werke gehen, grenzt schon haarscharf an Fanatismus.

Keine Frage, Nikotin und Alkohol sind ein gesellschaftliches Problem, dem man sich auch mit der gebotenen Sorgfalt - in alle Richtungen - annehmen sollte. Niemand würde dies in Frage stellen.

Aber die immer massiver werdenden Eingriffe, insbesondere in das Privatleben, aber auch in die Wirtschaft, sind eine wirkliche Zumutung.

Wir brauchen keinen „Big Brother”, der uns ständig sagt, was gut oder schlecht für uns ist, keinen Staat der uns ständig für unsere Sünden betraft, uns immer ungenierter ins Portemonnaie greift und Raucher oder den Arbeiter gemütlich nach Feuerabend sein Bier trinkend, schon fast kriminalisiert.

Zigaretten, Bier, Wein teurer - es trifft natürlich wieder mal die, die ohnehin schon wenig Geld in der Tasche haben; Genussmittel werden zu Luxusartikeln der Reichen… da würden sich sogar einige alten Sozis im Grabe herumdrehen.

Aber wer nun glaubt „dies geht mich eh‘ nichts an, weil ich ja weder dem einen noch mit dem anderen Laster fröne”, der sollte sich nicht zu früh freuen.

Unsere Gesäß-Violine aus Berlin hat sicher noch den ein oder anderen Giftpfeil im Köcher.

Schließlich ist praktisch alles, was im Übermaß genossen wird, schädlich, insbesondere bei der Ernährung.

Wir dürfen uns also schon freuen auf Schokoladensteuer, Werbeverbot für Fastfood ist sicher auch in ihrem Repertoire, die Abgabe von Pizza nur an Erwachsene in Begleitung ihrer Eltern dürfte für sie genauso selbstverständlich sein, wie die Rezeptpflicht für Pommes und Currywurst.

Internetsteuer wird künftig zusammen mit der Kirchensteuer direkt vom Lohn abgezogen und das Forum Lycos IQ darf nur noch in Begleitung von Herrn Sofitware betreten werden.

Doch so richtig zum Scherzen ist dieses Thema nun wirklich nicht, denn der „gute Staat”, den Politiker wie Bätzing anstreben, ist in Wahrheit für die Bürger meist schlecht.

Er nimmt ihnen viel von der Freiheit.

Brüder, zur Sonne, zur Freiheit… gerne gesungen aber nicht mehr gelebt, die Sonne wirft viele Schatten und Freiheiten nimmt man sich hauptsächlich in Berlin.

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