Nun hat sie uns also alle doch noch erwischt - die Droge Fußball.
Nach der Vorrunde kaum für möglich gehalten, machten Jogis Rumpelkicker gegen Portugal das Unmögliche doch noch war, und wir alle dürfen uns nun am Mittwoch auf das „vorgezogene Endspiel” im deutsch-deutschen Duell zwischen unseren türkischen Freunden und den Jungs um Jogi Löw freuen. Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Eine ehemalige Userin würde nun sicher sagen: „Lass uns darauf ein Tütchen rauchen”. Aber dass die Türken als Geschenk die Endspielteilnahme unserer Jungs in der Alditüte mitbringen - darauf möchten wir nun wirklich nicht wetten.
Aber mit großer innerer Befriedigung konnten wir feststellen, dass unser aller Kanzlerin auf der Tribüne förmlich aufblüht, wenn Deutschland gewinnt.
Beim Sieg gegen Österreich hat sie geguckt wie im siebten Kartoffelhimmel. Gut, war ja auch eine Traumkonstellation: an ihrer Seite ein Sozi, den die eigene Partei gerade durch die Mangel dreht.
Wie? Ihr denkt da an unseren Zwanzig-Prozent-Kurt? Nein…, nicht doch, weit gefehlt!
Es war Alfred Gusenbauer, österreichischer Bundeskanzler, den die SPÖ so langsam absägt. Gusenbauer sei beratungsresistent sowie durch Rotwein und dicke Zigarren unangenehm aufgefallen, heißt es. Kommt uns irgendwie bekannt vor. Scheint bei sozialdemokratischen Kanzlern genetisch bedingt zu sein. Da kommt sicher klammheimliche Freude auf - auch bei Frau Merkel.
Und dann, ja mein lieber Mann! Dann hat der gesperrte Bastian Schweinsteiger in der Halbzeit des Spiels gegen Österreich auf der Tribüne mit „Madame” geflirtet, dass die Schwarte kracht, aber an sich verbietet sich eine solche Formulierung bei einem Schweinsteiger, der zudem noch den Spitznamen „Schweini” trägt. Also zurück von den „Schweinereien” unserer Angela zu dem Spiel gegen Portugal.
Nach dieser Begegnung war Schweinsteiger so gut drauf, dass er es gegen die Portugiesen so richtig krachen ließ. Tja wenn der Schweinsteiger die Sau raus lässt…
Der Mann braucht also kein Doping, der braucht nur eine kurzzeitige Deaktivierung und ein paar Streicheleinheiten seiner Kanzlerin.
Eine “schweinische” Droge namens Angela…
Vielleicht sollte Frau Merkel mal eine Ansprache an unsere Lycos-Deaktivierten halten. In etwa so: „Encore, Männer wie Dich braucht das Land, nun schnapp Deine Imperia und zeige denen mal was für ein „Schweinsteiger” Du bist”.
„Weine nicht und schwelge nicht in Trauer”. Griechisch. Nein, kein neuer Artikel von Athene!
Klingt eher nach Odysseus, ist aber nur das Athener Sportblatt „Prasini”, quasi der „Kicker” des Olymp. Edel ,diese Aussage. Da zeigt sich der wahre Hellene, trainiert von Otto Rehhagel - ist aber auch kein Autor aus dem Olymp. Otto Rehhagel ist ein deutscher Fußballtrainer in Diensten der Griechen, der seine Laufbahn vor gefühlten 150 Jahren bei TuS Helene Essen begann.
Einmal Helene immer Hellene könnte man da meinen.
Während die SPD die Altersteilzeit forciert, geht König Otto stramm auf die 70 zu, genauso lässt er seine „griechischen Fußball-Götter auch spielen.
Sein Gehalt beim griechischen Fußballverband soll angeblich 1,2 Millionen Euro im Jahr betragen. Netto und steuerfrei, versteht sich!
Rehhagel-Riester sollten wir Ottos Grundrentenmodell wohl besser nennen. Vorbild für Europas Fußballrentner.
A propos Europa. Ein kleines Eiland aus der Gruppe der britischen Shetland-Inseln hat seine Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt. Die Insel Forvik sei nie rechtmäßig Teil des Königreichs gewesen, argumentiert deren einziger Bewohner, Stuart Hill, auf seiner Website. Sein neues Land im Westen der Inselgruppe werde weder die britische Regierung noch die Europäische Union anerkennen, ließ er weiter verlauten.
Bürger der Shetland-Inseln können für fünf Forvik Gulden (etwa 300 Britische Pfund) Land erwerben. Sie sind berechtigt zu wählen und über die Einkünfte der Insel zu entscheiden. Aber auch Menschen aus aller Welt könnten Bürger von Forvik werden, fordert Hill auf seiner Website auf und liefert den Link zum Aufnahmeantrag gleich mit. Nach seinen Angaben habe er bereits unzählige e-Mails erhalten.
Lycosia City meint dazu: „Wir wussten bis heute nicht, dass es auf den Britischen Inseln einen Bruder des bekannten Senf-Bloggers gibt. Wenn der Apfel beim Stamm bleibt, dürfen wir hier noch viel Lustiges erwarten. Auf jeden Fall bleiben wir am Ball.
Aber derzeit sind unsere britischen Freunde eher damit beschäftigt, zwecks effizienter Terrorbekämpfung interessante Weichen zu stellen. In einem Bahnabteil blieben neulich Geheimpapiere über iranische Massenvernichtungswaffen liegen, und kurz darauf, quasi „zügig”, schon wieder.
Daraus ließe sich eine schöne Image-Kampagne der Bahn machen: „Streckennetz statt Terrornetz. Bahnbrechend. Genießen Sie`s in vollen Zügen.” Oder: Reisen mit Osama, bei Osama zahlen sie nichts, Osama hat Jahreskarte.
Nun liegt auch wieder eine neue Studie über Krebsgefahr bei Handynutzung vor; unserer Recherche nach die 98. Studie gleichen Inhalts. Warum sollte sich gerade diese Studie auch inhaltlich ändern, wurde sie doch zur Hälfte vom Bundeumweltministerium und zur anderen Hälfte von den Mobilfunkbetreibern in Auftrag gegeben und finanziert.
Deshalb lautet auch das für uns alle total überraschende Ergebnis: Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Erwachsenen.
Aber sowas kennen wir ja schon aus vielen anderen Studien. Die Renten sind sicher. Atomkraftwerke auch. Ulbricht hatte nie die Absicht eine Mauer zu errichten und John F. Kennedy war in Wahrheit Berliner und der Sohn von Harald Juhnke und Edith Hanke.
Umweltminister Gunter…, öhm Umweltminister Gabriel meinte dazu: Ein Zusammenhang zwischen Strahlung und Schlafstörungen oder Kopfschmerzen bei Erwachsenen sei nicht beobachtet worden.
Ob ein Zusammenhang zwischen Gabriel oder anderen Regierungsmitgliedern und Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bei Erwachsenen beobachtet wird - wir wissen es nicht.
So bleiben uns vorerst nur die vielen Blogs rund um Lycos als verlässliche Quelle für Schlafstörungen, Kopfschmerzen und sonstiger Nebenwirkungen. Für Koronarinsuffizienzen wird aber weiterhin keine Haftung übernommen.
Auch nicht für diese “Schweinerei”!
In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag
und einen guten Start in die neue Woche
wünscht Euch,
Fußballzeit - Europaweit, Ihr wisst schon: Trainer Joachim „Jogi” Löw und seine Rumpelkicker in den Alpen. Jodeln mit Jogi, wie wir es die ganze Zeit schon nennen. Gegen Kroatien knapp 1:2 verloren, erst mal ausgejodelt. Das war die schlechte Nachricht - die Gute: Die Trikots konnten am Montag gegen Österreich nochmals verwendet werden, da sie kaum schmutzig wurden.
Bei aller Wertschätzung der „jungen Wilden”, die unseren österreichischen Nachbarn berechtigte Hoffnung geben, dass dort im Fußball wieder bessere Zeiten kommen könnten, der 1:0 Erfolg wurde mit Hängen und Würgen gegen ein drittklassiges Team erzielt. Wer hier immer noch von der Europameisterschaft träumt ist entweder ein unverbesserlicher Optimist oder hat von Fußball wenig Ahnung.
Aber wie unser Kaiser Franz schon so treffend sagte: “Schau´n mer ´mal , dann seh´n ´mer scho.”
Also nicht die Nerven verlieren. 1954 haben wir in der Vorrunde ja auch gegen die Ungarn verloren - sogar 3:8, allerdings mit der zweiten Garnitur. Aber vielleicht war das Team gegen Kroatien und Österreich auch die zweite Garnitur, nur Jogi hat das bisher nicht gewusst.
Aber andere haben auch Sorgen. Unsere russischen Freunde wurden von Spanien 4:1 „abgeschossen”. Ob das ohne Folgen bleibt? Gazprom wird wohl demnächst die iberische Halbinsel aufkaufen.
Aber wenigstens haben unsere Freunde, die Tulpenknicker, den Italienern die Pizza mal so richtig mit Gouda versalzen. Gerüchten zufolge soll sogar deren Trainer Marco van Basten wenigstens einmal gelächelt haben. In welche Gracht er dazu eingetaucht ist - wir wissen es nicht.
Kommen wir zurück zum Ernst des Lebens. Unser aller Kanzlerin hatte diese Woche schwer zu tun. Vielleicht hat sie sich gedacht: „Den Dreien von der Tankstelle muss ich mal wieder alles erklären”
Drei, das heißt: George „Doubleyou” Bush, Nicolas Sarkozy und zwei Halbe: Der Beckstein Günther und der Huber Erwin. „Wir wollen die alte Pendlerpauschale wieder” hat der Huber gesagt. „Nein!”, meinte unsere Kanzlerin. „Na gut”, hat darauf der Huber gesagt- zumindest innerlich.
Das erinnert uns an den Einbürgerungstest, der ab September stattfinden soll. Angeblich soll auch nach den Landevätern… ähm, sorry - bis dahin könnten ja auch „Landesmütter” dabei sein - Ministerpräsidenten einzelner Bundesländer gefragt werden. Kann also gut sein, dass dann in Bayern nur die Antworten „Edmund Stoiber” und „Franz Josef Strauß” als einzig richtig durchgehen.
In Hessen kochen die dann sicher ein andreas… ehm, anderes Ypsilanti-Süppchen. Mal schauen welches Klima wir bis dahin in Hessen haben.
Apropos Klima. Im bayrischen Straubing sprach Frau Merkel mit Herrn Sarkozy über Klimapolitik.
Die ansonsten eher zurückhaltende Tageszeitung „ Die Welt” schrieb: „Es heißt, sie könnten miteinander ohne sich zu mögen”. Gut. Manche von uns kennen das, für andere bei Lycos wäre dies doch mal ein Versuch wert.
Aber zurück zu unserem kleinen Franzosen. Wenn es hart auf hart kommt ist Sarko wahrscheinlich ohnehin kein ernsthafter Gegner mehr für Merkel.
Was soll man von einem Mann halten, dessen Ehefrau, Carla Bruni, in Ihrem Buch „La Véritable Historie” (Die wahre Geschichte) schreibt: „Ich bin nie mit Kretins (Dummköpfen) ausgegangen, bevor ich ihn traf”? Doppeldeutig? Na ja.
Eindeutiger und für viele eine Erleichterung ist da schon was George „Doubleyou” Bush derzeit macht.
Er befindet sich auf seiner Abschiedstour durch Europa. Vielen von uns fällt ein Stein vom Herzen.
Zwar möchte die EU derzeit keine amerikanischen Hähnchen ins Land lassen, aber bei einem Lame Duck (Lahme Ente) wie die Amerikaner nämlich einen scheidenden Präsidenten nennen, haben sie keine Probleme damit.
George Boys Abschiedstour tut gut, man kennt es ja von alternden Rockstars.
Und mit heavy metal kennt George sich ja bestens aus. Irak, und so.
Wie finden wir nun den Übergang von einer lahmen Ente zu einer bekannten Baumarktkette?
„20 Prozent auf Alles - außer auf Tiernahrung”, dieser aggressive Slogan von Praktiker, der mittlerweile zum Ohrwurm wurde, gerät ins Schwanken, da der Rabatt gar nicht auf das gesamte Sortiment gewährt wurde. Jetzt muss sich Praktiker möglicherweise etwas Neues für seinen Werbeauftritt ausdenken: Wie das Unternehmen mitteilte, hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Beschwerde des Konzerns gegen ein Urteil des saarländischen Oberlandesgerichts zurückgewiesen.
Praktikers Problem: Nicht nur Tiernahrung, sondern auch die in den Filialen angebotenen Tchibo-Produkte fallen aus den Rabattaktionen heraus.
Vielleicht kann da ja unser Zwanzig-Prozent-Kurt, so wie wir Kurt Beck seit der Forsa-Umfrage Anfang Juni nennen, aus der Patsche helfen.
Ein bekannter Blogger würde sicher den Slogan „He He, zwanzig Prozent für die SPD - außer auf Kurt Beck, der ist doch bald weg” kreiert haben.
Parteiforscher wollen aber nun herausgefunden haben, dass es aber gar nicht am dem „Praktiker Kurt Beck” liegt, sondern an seiner Partei. Ach! Der ist auch noch in einer Partei?
Ganz unparteiisch sehen wir da unseren Bundespräsidenten.
Als Horst Köhler vor vier Jahren sein Amt als Bundespräsident antrat, war er der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Seither scheut er nicht davor zurück, sich mit Reden und Interviews in die Tagespolitik einzumischen.
So hat er sich auch jetzt wieder in das politische Tagesgeschehen, mit der Forderung die Agenda 2010 fortzusetzen, eingemischt.
Mein lieber Schwan, der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gut so!
Uns schwant da schon folgender Slogan der zweitgrößten deutschen Baumarktkette im Mai nächsten Jahres: „20 Prozent auf alles - Schwanenfutter kostenlos”.
20 Prozent mehr Können müssten unsere Jungs auch wenigstens am Donnerstag gegen Portugal an den Tag legen, nur 20 Prozent mehr Leistung ist zu wenig und dürfte zu 100 Prozent für eine Heimfahrkarte reichen, da helfen auch 50 Prozent Ermäßigung der Bahn nichts.
Bei einigen Kickern ist es leider so, wenn sie begriffen haben, dass zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät - dann werden sie Trainer.
Und wer nicht schreiben kann, versucht sich bei Lycosia City.
In diesem Sinne allen noch eine schöne Woche und viel Spaß am Donnerstag beim Fußball.
Nein liebe Leser, der SchVVarze Peter ist in den USA nicht zu einem Staatsempfang eingeladen, auch steht keine Verfassungsänderung an, um George Doubleyou Bush eine dritte Amtszeit zu ermöglichen und schon gar nicht ist damit eine mutmaßliche Bloggeraktivität aus Senfhausen gemeint.
Die Rede ist von unserem „maximal pigmentierten” Freund Barack Hussein Obama, Jr., der nun endgültig die meisten Stimmen der Delegierten einschließlich Superdelegierten auf sich vereinigen konnte und sich diese Woche folglich zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten erklärte.
Praktisch ist das so, dass Hillary Clinton einen phantastischen Sieg errungen hat, auch wenn ihr ein paar Stimmen fehlten, ihr Kontrahent aber den Kampf ums Weiße Haus aufnehmen darf. Solche „Ungerechtigkeiten” kennen wir ja alle aus dem Blog Sofitware, man muss Ihren Sieg eben global sehen, so als Gesamtbild.
Aber schon „bläst” man im Hause Clinton - wie kann es anders sein - „vollmundig” zur nächsten Attacke.
Hillary spekuliert auf das Amt des Vize, frei nach dem Motto „Na gut, dann bringe ich mal wieder einem Mann alles bei, der unter mir Präsident ist, acht Jahre Erfahrung habe ich ja damit schon”.
Natürlich möchte sie sich nicht aufdrängen und Obama solle frei entscheiden, was übersetzt in etwa so viel bedeutet wie: „Wenn Du mich fragst, sage ich vielleicht Nein, aber wenn Du mich nicht fragst, bringe ich Dich um”.
Alles Gute Mr. Obama, ich drücke Ihnen die Daumen, wir „Schwarzen” müssen schließlich zusammenhalten, Ihr SchVVarzer Peter.
Schwarzer…
Nein! Nicht der Plural von Schwarz, der wäre ja schwärzer; Alice Schwarzer ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift Emma wurde wieder reaktiviert.
Lisa Ortgies, seit Januar dieses Jahres an der Spitze der feministischen Zeitschrift “Emma”, gibt ihren Posten gleich nach ihrem Amtsantritt wieder ab und wird sich zum 30. Juni zurückziehen.
Beobachter vermuteten, die Chefredakteurin habe ihre Vorstellungen bei “Emma” nicht umsetzen können - und scheinen damit Recht zu haben. Die Redaktion bestätigte die endgültige und dauerhafte Deaktivierung mit den deutlichen Worten: “Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.”
Gründungschefredakteurin Alice Schwarzer, 65,Verlegerin und Herausgeberin von “Emma”, die sie Anfang 1977 ins Leben gerufen hatte, wird bis auf weiteres wieder die Chefredaktion übernehmen.
Lycosia City meint: Hätte es da nicht fürs Erste eine 24/48h Deaktivierung getan?
Aber vielleicht hat man Frau Ortgies auch abgehört und so in Erfahrung gebracht, dass sie Hetero ist.
Apropos „Abgehört” , Der Bundesminister des Inneren - das ist der Schwarze im Rollstuhl, der alles immer noch schwärzer sieht und am liebsten nur noch verwanzte Tapeten für den Handel zulassen möchte - hat diese Woche gemeinsam mit der wunderbaren Telekom über Datenschutz geredet.
Da waren die Richtigen beisammen!
Laut Süddeutscher Zeitung haben sich unser Schwarzenegger auf Rädern Herr Schäuble und Telekom Chef René Illner … Pardon, René Obermann nur zehn Minuten unterhalten.
Okay, das reicht einem guten Schnüffler für ein Abhörprotokoll.
„Der Landwirt ist stets missgestimmt, wenn Jauche auf der Frischmilch schwimmt” - alte Bauernregel.
Ganz so Schwarz sieht es für die Landwirte nun aber nicht mehr aus.
Dem Großabnehmer Lidl folgte kurz darauf Aldi. Beide setzten ein gutes Signal mit dem Entschluss, künftig mehr für die Milch zu zahlen. Danach lenkten auch die Milchviehhalter ein. Unbeantwortet bleibt allerdings weiterhin die Frage, was davon auch bei den Erzeugern ankommen wird. Hoffentlich in ungefähr das, was die Milchbauern erwarten, sonst geht das ganze Trara binnen kurzem wieder von vorne los.
Die Kuh bleibt also auf dem Eis!
Immer dünner wird allerdings das Eis unter der SPD!
Nur noch 20 Prozent - und da sind die Doppelaccounts schon eingerechnet - würden die SPD wählen, wären diese Woche Bundestagswahlen. Die Linken können hingegen mittlerweile mit satten 15 Prozent Protestwähler, Träumern, Alt-Stasis oder sonstiger Irrläufer rechnen.
Die Formel Rot + Rot + Grün = Regierung scheint im linken Lager immer mehr Zustimmung zu finden.
Wir von Lycosia City, haben die Formel in allen Varianten gerechnet, heraus kommt immer Schwarz…
Schwarze Zeiten für ein Land das Rot sieht!
Bei solch schwarzen Aussichten kommt die Fußball-Europameisterschaft gerade recht, ähnlich wie bei der WM im eigenen Land vor zwei Jahren oder der legendären WM 1954 in der Schweiz, sollen unsere Kicker die Menschen im Lande für kurze Zeit - illusioniert von Fußball und Erfolg der eigenen Mannschaft - von den Kreisligaspielen mit bösen Fouls in Berlin ablenken.
Aber angeblich gönnen die Balltreter (was für ein Wort im Zusammenhang mit Fußball in Österreich)aus unserem Nachbarland uns den Erfolg nicht und wollen selbst Fußball-Europameister werden.
Österreich Fußball-Europameister 2008!
Jetzt zehn Minuten Pause, bis wir uns alle die Lachtränen abgetrocknet haben, und dann kommen wir zum Schluss der Berichterstattung dieser Woche.
Wie immer bei solchen Events blüht auch bei der EM 2008 der Schwarzmarkt, dies ist nichts Neues und verdient daher nicht explizit erwähnt zu werden.
Was uns aber schon zum Nachdenken brachte ist eine Meldung, wonach viele Journalisten nicht von dieser EM berichten können, weil die Stadien zu klein seien.
Ja hat den keiner den Österreichern und Schweizern gesagt, dass bei so einer EM doch immer irgendwie ein Haufen Leute zum Zugucken kommen?
Nicht auszudenken, ein Herr Matthias Zehe wäre Journalist und dürfte von dieser Veranstaltung nicht live und vor Ort berichten.
Dies würde ein rabenschwarzer Tag für die beiden Alpenrepubliken und man würde wahrscheinlich Jahre später nachts im Schlaf immer noch *he he Sofitware* vor sich hin stammeln.
Aber nun genug der Schwarzmalerei, freuen wir uns alle auf ein schönes Wochenende und eine schöne EM mit, - hoffentlich - immer einem Tor mehr für die eigene Mannschaft des Lesers - egal welcher Nation der Leser auch sein mag.
Mediziner bezeichnen Hunger als ein Signal des Körpers an den Menschen, das ihn auffordert, etwas zu essen. Andauernder Hunger führt zur Unterernährung.
Um eine leichte Tätigkeit auszuüben benötigt der Mensch etwa 1800 Kalorien, weltweit liegen 862 Millionen Menschen unter diesem Wert. Dauert dieser Zustand an, wird der Körper immer schwächer, auch die Abwehrkräfte gegen Krankheiten nehmen ab. Unterernährte Kinder entwickeln sich nur stark verzögert, Hunger ist weltweit das Gesundheitsrisiko Nummer eins.
Warum ich das schreibe? wir stänkern uns an, halten uns für die Besten, schreiben über Senf und fühlen uns super, wir gehören auch zur elitären Truppe, gelle?
Was ist los in Deutschlands Hauptstadt? Linke Chaoten setzen Autos in Flammen, verüben Anschläge auf Gebäude-und die Polizei bekommt seit Tagen die Lage nicht in den Griff. Ganze Bezirke leben in Angst u. Schrecken. Eine solche Gewaltwelle kennt Berlin meistens nur zum 1. Mai. Jetzt rächt sich die zögerliche Haltung des rot-roten Senats, der die Menetekel einer ständig wachsenden linken Gewaltszene nicht wahrhaben wollte. Nächtliche Krawalle passen wohl nicht in das Bild, das das boomende Berlin und der Regierende Bürgermeister so gerne hätten.
Wie hässliche Nachrichten einfach umgedeutet werden, zeigt der letzte 1.Mai. Dass” nur” 120 Polizisten verletzt wurden, feierten Polizeipräsident u. Innensenator als Erfolg ihrer “Deeskalationsstrategie”. Brennende Autos und schwer beschädigte Gebäude fallen dann offenbar auch nicht mehr in das Gewicht.
Die Suppe löffeln die Bürger aus. Und die Polizei. Solange die Politik nicht reagiert, werden linksradikale Gewalttäter ihr Katz-und Maus-Spiel weiter treiben.
Wo fängt Provokation an, wo hört sie auf und was muss man sich an Provokationen bieten lassen? Alleine die Art und Weise des Auftretens einiger Ex-User im Forum und mit ständig neuen Namen in Lycos IQ, dürfte schon als Provokation angesehen werden. Vor allem aber die Tatsache, dass man ganz offensichtlich überhaupt nicht an Konfliktbewältigung interessiert ist, versucht hier Unruhe zu stiften und teilweise Moderatoren als auch User beleidigt, lässt vage vermuten, welch geistig Kind dahinter stecken mag und das diese Herrschaften nicht das Geringste hinzugelernt haben.
Retrospektiv rechtfertigen sie mit diesem Verhalten ihre Deaktivierung allemal.
Dass man bei Lycos Avatare bestimmter deaktivierter User nicht gerne sieht, mag vielleicht als überzogene Reaktion und/oder Überempfindlichkeit interpretiert werden - trifft in Einzelfällen sicher auch zu -, aber ich möchte doch zu bedenken geben, dass es NUR mit dem Avatar alleine nicht getan ist.
Solche Avatare ziehen Chaoten und Sympathisanten rund um eine Gruppe ehemaliger User - und diese selbst natürlich auch - an, wie das Licht die Motten.
Folgen sind dann die üblichen Beleidigungen und Provokationen in den jeweiligen Fragen des Lycos IQ.
So etwas gehört auf keine Wissensplattform, genau genommen gehört sich das grundsätzlich nicht- egal wo!
Die überwiegende Mehrheit der Nutzer von Lycos IQ sind mit dieser Cummunity - so wie sie ist - zufrieden.
Lediglich eine kleine Gruppe betrachtet Lycos IQ als eigene Spielwiese und möchte bestehende und sinnvolle Regelungen zum eigenen Interesse verändert sehen. Und dies mit allen Mitteln und unter Ausübung verbalen Terrors.
Moderation und Administration von Lycos haben die Interessen aller zu wahren, im Zweifelsfall nach dem Mehrheitsprinzip zu entscheiden, und genau dies wird hier täglich auch getan.
Dass nicht immer jede Entscheidung zur Zufriedenheit des oder der Betroffenen ausfällt, ist auch nachvollziehbar. Man muss sich zum besseren Verständnis nur mal die „Zufriedenheitsquote” der ertappten Verkehrssünder heranziehen.
Gebissene Hunde jaulen halt!
Natürlich gibt es auch die ein oder andere umstrittene Entscheidung der Moderatoren, die man durchaus auch anders hätte treffen können.
Aber auch Moderatoren sind Menschen wie Du und ich.
Wer ohne Fehler ist, werfe den ersten Stein!
Ich persönlich habe bisher IMMER die Erfahrung gemacht, dass sich über PN oder Mail JEDES Problem lösen ließ, vernünftiger Umgangston natürlich vorausgesetzt.
Täglich neu veröffentlichte „Mutmaßungen” eines Sofitware und die bedingungslose Gefolgschaft - bei gleichzeitigem Abschalten des Hirns - von Ex-Usern, ob nun Encore, der immer „charmant und die Netiquette” wahrende Volker 13, oder wer auch immer, haben einzig den Hintergrund hier Unruhe stiften zu wollen. An einem „Miteinander” ist DIESEN Herrschaften nicht das Geringste gelegen, es darf mittlerweile sogar daran gezweifelt werden, ob es jemals deren Anliegen war.
Obwohl ich bei Sofitware durchaus noch Ressourcen zu einer - ansatzweisen - Umkehr seines Verhaltens sehe.
Die Idee Grufties, Sofitware nach Essen einzuladen - auch wenn ich meine, er hätte dies mit den Organisatoren zuerst absprechen müssen - hat einen gewissen Reiz. Ich persönlich sehe da eine Chance, dass sich Seiten aufeinander zubewegen könnten.
Da Sofitwares Allianz mit Encore und Volker13 eher unter dem Aspekt „Zwangsehe” gesehen werden darf, die den Hass untereinander temporär in den Hintergrund rückt, sollte jeder Strohhalm, der zur Aussöhnung und Verständigung führen könnte, ergriffen werden.
Der Anwesenheit eines Matthias Zehe bei einem Usertreffen - da spreche ich aber nur und ausschließlich für mich - würde ich vorbehalts- und bedingungslos zustimmen.
Ich darf aber darauf verweisen, dass es ganz alleine Sache der Organisatoren ist, wen sie einladen und wen nicht, da sollte man auch keinen Druck ausüben. Nach all dem was in einem Jahr so vorgefallen ist und hier zu lesen war, hätte ich für eine ablehnende Haltung zu diesem Angebot durchaus Verständnis, schließlich möchte sich auch nicht jeder ohne Vorbehalt mit George W. Bush oder Osama Bin Laden an einen Tisch setzen… wobei dies so mancher vielleicht als das kleinere Übel ansehen würde.
Noch eine persönliche Anmerkung:
Lieber Matthias, der Authentizität Willen wäre es schön, würdest Du auch Dein sagenumwobenes senffarbenes Sakko anziehen. Ich gebe dann auch `ne Wurscht aus.
Der Sommer ist zurück und sorgt für heftige Gewitter in unserer Republik!
Unsere Stammleser werden es natürlich sofort ahnen, der heute Nacht beginnende meteorologische Sommeranfang muss damit nicht zwangsläufig gemeint sein, auch wenn dieses Wochenende tatsächlich von Donner und Blitz begleitet sein soll.
Denn wer diese Woche richtig abgehört… ähm, zugehört hat, weiß es längst.
Bei der Deutschen Telekom - das sind die mit dem schönen Magenta im Logo, Radsportfreunden besser als ehemaliger Sponsor der „Tour de la Pharmacie” bekannt - ist derzeit Summertime.
Die Telekom spitzelte schon unter Ron Sommer, war diese Woche überall zu lesen… zumindest in Zeitungen und seriösen Nachrichtenportalen des Internets. Bei T-Online Nachrichten suchten wir vergeblich nach Informationen zu diesem Thema. Dem „Team Telekom” absichtliches Unterschlagen solch brisanten Informationen zu unterstellen wäre sicher sehr böse.
Also unterstellen wir es der Telekom einfach!
Vielleicht aber, wenn man dort alle Wanzen eingesammelt hat, wird sich auch wieder Zeit für sauberen Journalismus finden.
Aber zurück zur traurigen Wahrheit.
Viel früher als bislang eingeräumt, soll die Deutsche Telekom Journalisten bespitzelt haben, um Lecks in der Konzernkommunikation aufzudecken. Im Visier der Bespitzelungen: ein Reporter der “Financial Times Deutschland”. Die Bonner Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Telekom eingeleitet.
Diesen Spitzelauftrag im Jahr 2000 habe ein Mitarbeiter vergeben, der später zum Leiter der Telekom-Konzernsicherheit aufgestiegen sei. Unklar ist nach Angaben der Zeitung aber, in wessen Auftrag er gehandelt habe. Vorstandschef war damals Ron Sommer.
Und wieder mal hat der Konzern einen massiven Ansehensverlust erlitten.
Top-Manger sprechen gerne von „Unternehmenskultur”. Doch was sich nun am Beispiel Deutsche Telekom zeigt, ist das glatte Gegenteil.
Nun müssen wir uns generell - also nicht nur auf den aktuellen Telekom-Fall bezogen - fragen: „Wie kommt es zu solchen Entwicklungen, was bewegt Führungskräfte zu Handlungsweisen von denen sie selbst wissen müssten, dass sie auf jeden Fall moralisch verwerflich, möglicherweise sogar kriminell sind”?
Bei dem ständig steigenden Erfolgsdruck in den Unternehmen wird die Zahl derer, die dank ihrer menschlichen und fachlichen Qualitäten diesem Druck - mit legalen Mitteln - standhalten können, offenbar immer kleiner.
Neuere Expertenstudien gelangen hier zu der Einschätzung, dass in Chefetagen mehr und mehr „Spitzenkräfte” Einzug halten, die diesen Namen nicht verdienen und in solchen Positionen aber mal gerade gar nichts zu suchen haben.
Zu meiner Studienzeit nannte man solche „Kapazitäten” Nieten in Nadelstreifen!
Die Geldgier kommt in vielen Fällen natürlich auch noch hinzu.
Soweit es aber um den Vorwurf der „Bespitzelung” geht - auch hier ist telekomübergreifend die Rede - muss man unweigerlich das derzeitige politische Klima mit in die Rechnung aufnehmen.
Es ist geprägt von einem Bundesinnenminister, für den Online-Durchsuchungen und Lauschangriffe - noch vorsichtig formuliert - in erster Linie eine prima Sache sind, und der dann immer erst vom Bundesverfassungsgericht darauf hingewiesen werden muss, dass es doch tatsächlich auch in unserem Land, wenigstens so etwas Ähnliches wie Datenschutz gibt.
Diese Republik hat vor gar nicht allzu langer Zeit mit ansehen müssen, dass der Bundesnachrichtendienst in höchst dubioser Art und Weise Journalisten abhörte.
Und da ist nun beileibe nicht von „Lycosia-, Olymp-, oder Sofix-Journalisten die Rede.
Immer mehr Unternehmen gehen offenbar dazu über, sicherheitsrelevante Angelegenheiten selbst zu regeln und den Staat rauszuhalten.
„Was die können”, mögen sich Telekom-Verantwortliche gesagt haben, „können wir schon lange”.
Telekom braucht keinen BND. Telekom macht das selbst. Hotline mal ganz anders.
Jetzt da die Staatsanwaltschaft strafrechtlich ermittelt, sehen wir den Begriff „Telefon-Zelle” unter ganz anderer Perspektive.
Übel das! Vom BND, von der Telekom und von allen anderen.
Unsere Privatsphäre und persönlichen Daten genießen in etwa die gleiche Sicherheit wie ein Blitzableiter auf einem Hochhaus beim Sommergewitter.
Schwitz… das war aber nun ein Verbalakt wieder auf den Sommer zurückzukommen.
Und da ein Sommer noch lange keine Schwalbe macht…sorry, das mit der Schwalbe gehört weiter unten in den Artikel zu Jodel Jogis Fußballern.
Wo waren wir nun stehen geblieben?
Ach ja, ein Sommer kommt selten allein.
Die Vertreter der Arbeitnehmer im Telekom-Aufsichtsrat kündigten am Donnerstag in Berlin eine Strafanzeige gegen das Unternehmen und Unbekannt an, teilte DGB-Chef Michael Sommer als Mitglied des Telekom-Kontrollgremiums mit.
Die Gewerkschaften hegen offenbar die Vermutung, dass nur ihre Mitglieder im Altersheim… ähm, sorry, Aufsichtsrat und nicht die der Anteilseigner ausgespäht worden seien.
Viel Sommer also um das gerne zitierte Sommerloch auszufüllen.
Apropos Altersheim! Für Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt kommt ein Leben im Altersheim nicht infrage. “Ich persönlich würde es nicht tun, ich muss es auch nicht. Aber meine Frau würde es tun, falls sie allein bliebe”, sagte Schmidt im Interview mit der von ihm herausgegebenen Wochenzeitung “Die Zeit”.
Für die Lycosia City-Redaktion sind die Gedanken dieses von uns hoch geschätzten und großen Staatsmannes durchaus nachvollziehbar. Jemand mit gesundem Menschenverstand möchte NIE wieder in den Bundestag, wenn er schon einmal dort war.
Im Übrigen dürften die meisten unserer „Volksvertreter” in Berlin recht alt aussehen neben dem geistig junggebliebenen Alt-Kanzler und seiner Frau Loki.
Ja, was wäre der Mann schon ohne Frau?
So ist es dann auch kein Zufall, dass wir just in dieser Woche eine Meldung fanden die mit den Worten „Leiden” beginnt und die davon handelt, dass erstmals das Erbgut (Gen-Sequenz) einer Frau entziffert worden sei.
Mit „Leiden” ist aber nicht etwa der Niederländisch-Deutsche Bildhauer Niclaus von Leyden gemeint, der schreibt sich ja auch ganz anders. Leiden ist eine Stadt in den Niederlanden, also da waren unsere kleinen Erbgut-Tulpenknicker am Werk. Passt alles. Leiden bei der Entzifferung des Inneren einer Frau, ja.
Es ist ihnen darum gegangen, mehr Einsicht in die genetischen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu gewinnen, haben die Forscher erklärt.
Der Unterschied zwischen Kurt Beck und Andrea Nahles - jene Kuckucks-Nahles die ein Schwanenei in den Horst legen möchte , wir berichteten - besteht bestenfalls darin, dass er einen Bart hat und sie in der SPD das durchsetzt, was er sich nicht wagt. Vielleicht können manche Männer von manchen Frauen ja tatsächlich lernen wie man Pläne hammerhart durchsetzt.
„Mein lieber Schwan” wäre man da mal wieder geneigt zu sagen.
Aber den Schwan hatte Wyatt Earp ja letzte Woche schon gesattelt, im Gegensatz zu dem Saarbrücker Ministerpräsidenten Peter Müller, der doch diese Woche tatsächlich meinte „Es wird einsam im Sattel, wenn das Pferd das man reitet tot ist” Booaah, der Mann sollte mal nach Lycosia City kommen und Jolly reiten, danach weiß er erst wirklich, was es bedeutet täglich ein totes Pferd reiten zu müssen.
Nun wissen wir ja spätestens seit Oskar Lafontaine, dass der Saarländer als solcher in seinem tiefsten Inneren ein verklärter Romantiker ist. Aber dass man die Auffassung, die Große Koalition in Berlin sei am Ende, derart lyrisch verpacken kann - Respekt. Womöglich überlegt Herr Müller, ob die Sache gut ausgeht und Horst Köhler mit Angela Merkel so ähnlich wie in John-Wayne-Filmen, gemeinsam in einer Kutsche, gezogen von einem braven Rappen namens Guido, in den Sonnenuntergang fahren… oder in sonst einen Untergang.
Aber so manchem bleibt der Untergang ja auch erspart.
Sich vor dem Fernseher zurücklehnen und den Sommer unbeschwert genießen können die „jungen Wilden” Marko Marin, Patrick Helmes und Jermaine Jones, jene drei Kandidaten die unser Jodel Jogi vor zwei Wochen bei der Kader-Präsentation noch aus dem Hut gezaubert hatte. Sie sind nun bei der endgültigen Nominierung des deutschen EM-Aufgebotes durchs Rost gefallen.
Das viel beschworene Leistungsprinzip führte Jogi selbst ein wenig ad absurdum, in dem er das Trio trotz hervorragender Leistungen während des Trainingslagers auf Mallorca nach Hause schickte, gleichzeitig aber an Tim Borowski festhielt, obwohl der Bremer durch eine Grippe lange außer Gefecht gesetzt war und es äußerst fraglich erscheint, ob er rechtzeitig bis zum EM-Start wieder auf die Beine kommt.
Es hat fast den Anschein, als hätten die Streichkandidaten schon auf der Zugspitze festgestanden.
Die Lycosia City-Redaktion meint: Abwarten Jungs, wer die wahren Gewinner sind zeigt sich spätestens am Ende des Turniers.
Um den Sommerkreis zu schließen hier noch etwas Interessantes aus dem Jahre 1970.
Dr. Martin Goldstein, Arzt, Psychotherapeut und Religionslehrer, besser bekannt unter dem Pseudonym “Dr. Jochen Sommer” meinte im Sommer 1970 in einer Ausgabe der BRAVO auf die Frage des jungen Bravo-Lesers Matthias Z. „Ich werde von den Mädchen nicht beachtet und die Jungs wollen auch nichts von mir wissen. Kann es daran liegen, dass ich Pickel habe” „Lieber Matthias, Deine Akne ist nur vorrübergehend und wird nach der Pubertät wieder verschwinden, bringe doch Deine Stärken besser zu Geltung. Dein Brief zeigt mir, dass Du Dich sehr gut ausdrücken kannst. Vielleicht solltest Du Dir überlegen für Eure Schülerzeitung zu schreiben”.
Nun wissen wir es also, der junge Matthias kaufte sich ein senffarbenes Sakko und wurde für seine Schülerzeitung tätig. So werden große Blogger geboren!
Also liebe Leser genießt den Sommer, schließlich gilt er auch als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude, bis nächste Woche,
Weil unser bayrische Outlow seit wenig Tagen wieder aus seinem - viel zu kurzen - Urlaub zurück ist, und SOWOHL Moderatoren als auch User nach wenigen Artikeln von ihm wie aufgeschreckte Hühner hier herumlaufen.
Kompliment Matthias, wir vertreten zwar absolut unterschiedliche Ansichten, aber Dein Metier der Unruhestiftung beherrscht Du perfekt, dies erkenne ich neidlos an.
Aber nun zu den eigentlichen Hintergründen dieser unsäglichen Diskussionen, die in meinen Augen so unnötig sind wie ein Kropf.
Natürlich sind Meinungsfragen begrenzt -vor allem wenn sie Qualität haben - sowohl von Usern, als auch von Moderatoren erlaubt. Das ist auch gut so!
Was einige User hier aber ansprechen wollten und sich möglicherweise missverständlich ausdrückten, ist die Tatsache, dass der Moderator Bushyasta in letzter Zeit eben viele dieser Meinungsfragen stellte.
Vor diesem Hintergrund sei eine sachliche Diskussion inwieweit Moderatoren dies tun sollten oder dürfen, bzw. ob es einer Vorbildfunktion gerecht werdend besser wäre sich etwas zurückzuhalten, doch bitte erlaubt.
Arroganz und Überheblichkeit, aber auch Blogger wie Besucher und Autoren von Blogs, als User zweiter Klasse mit verminderter intellektueller Basis abzukanzeln, ist stillos und disqualifiziert den Verfasser solcher Aussagen.
Ich darf nochmals darauf verweisen, dass Cummunity unter anderem eine Gemeinschaft beschreibt.
In einer solchen Gemeinschaft dürfen nicht nur, sondern müssen sogar unterschiedliche Meinungen erlaubt sein, ja sogar vorherrschen.
Meinungsgleichheit oder Meinungsgleichschaltung bedeutet Stillstand, oft auch Rückschritt.
Ohne nun zu personifizieren möchte ich doch einigen derer die im Lycos Forum schreiben ein mal als Denkanstoß mit auf den Weg geben, dass Menschen nie fehlerfrei waren, es nicht sind und allen Anschein nach auch nie werden. Also muss sich auch niemand dabei verbiegen, einmal zuzugeben in Aussage, Handeln oder Meinung falsch gelegen zu haben.
Auch ich habe meine Zeit gebraucht diese Erfahrung zu machen… aber ich bin ja nun auch ein wenig älter als viele der hier Anwesenden.
Sich zu winden wie ein Aal könnte einem irgendwann das Rückgrat brechen.
In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein schönes, erholsames und vor allem friedliches Wochenende.
Nun wissen unsere aufmerksamen Leser schon einige Interna von Lycos Europe in Gütersloh, so auch vom „Kleidertausch” der Mitarbeiter (siehe Lycosia NEWS vom 18. Mai), als Folge der drastischen Sparmaßnahmen des Unternehmens.
Dies mag in gewisser Weise auch noch nachvollziehbar sein, aber eine Meldung die unsere Redaktion diese Woche erreichte, hat uns nun doch ein wenig erschüttert.
„Helmuts neue Frau trägt die Kleidung ihrer Vorgängerin” war da in großen Lettern zu lesen.
Die Rede ist hier von unserem Alt-Kanzler Helmut Kohl, Ihr wisst schon, der mit dem „Bimbes” und dem „Saumagen”.
Die Redaktion von Lycosia City ging der Sache nach, und tatsächlich mussten wir zu unserem Erstaunen feststellen, wie sich Bilder doch ähneln. Bei mehreren öffentlichen Auftritten hat Maike Kohl-Richter, die neue Ehefrau von Helmut Kohl, Kleidung und Schmuck von dessen verstorbener Frau Hannelore getragen. Was Krimifans sofort an Alfred Hitchcocks Thriller “Vertigo” denken lässt - dort lässt sich die neue Gattin nach dem Ebenbild ihrer Vorgängerin formen -, soll aber psychologisch ganz simpel erklärbar sein.
„Frauen machen das ihrem Partner zuliebe”, lässt uns Psychologe Stefan Woinoff wissen.
Uns interessieren weder der Altersunterschied - Maike Hohl-Richter ist 34 Jahre jünger als Kohl -, noch die weiteren Meinungen und Analysen des Experten Stefan Woinoff zu solch einer Verbindung.
Auch wem Helmut Kohl nun welche Kleidung anzieht und welche Frau er an wessen Kette legt, sollte uns an sich genauso wenig interessieren wie der viel zitierte Reissack in China.
Aber es sei uns erlaubt dies einfach nur erbärmlich und geschmacklos zu finden. Hannelore, die verstorbene Gattin des Ex-Kanzlers hätte mehr Würde und Respekt verdient.
Das Kohls Söhne Walter und Peter den Trauerfeierlichkeiten… ähm, sorry, Hochzeitsfeierlichkeiten fernblieben, scheint unter diesem Aspekt nur allzu verständlich.
Eine in der Sache traurige aber hochverdiente Doppel-Gesäß-Violine geht daher heute an die „Eheleute” Kohl.