„Bundestrainer Jogi Löw sollte überdenken ob er der richtige Mann an der richtigen Stelle ist, schließlich hat er eine Vorbildfunktion”
Nein! Hier handelt es sich nicht etwa um die Aussage eines enttäuschten Fußballfans nach den Spielen gegen Kroatien und Österreich.
Es ist die offen bekundetet Meinung des Herrn Lothar (Loddar) Binding. Herr Lothar Binding, 58 Jahre alt und seines Zeichens Bundestagsabgeordneter der SPD und Mitglied im Finanzausschuss gehört zu den führenden Hardlinern gegen das Rauchen. Dabei macht er auch vor unpopulären - und einer Menschenjagd vergleichbaren - Äußerungen nicht halt.
Natürlich wissen wir alle das rauchen die Gesundheit gefährdet.
Tabak ist neben Alkohol das am weitesten verbreitete Suchtmittel. In Deutschland rauchen knapp über 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen. Täglich werden in Deutschland rund 250 Millionen Zigaretten konsumiert und Raucherkarrieren beginnen meist schon im jugendlichen Alter.
Seitdem die gesundheitsschädigenden Folgen des Rauchens - auch des Passivrauchens - durch wissenschaftliche Untersuchungen belegt sind, wird dieser Aspekt in der öffentlichen Debatte verstärkt wahrgenommen und zu Recht auch kontrovers diskutiert.
Und das ist auch gut, Prävention und Aufklärung ist wichtig und tut Not!
Aber wie bei vielem im Leben kommt es auf die gesunde „Mischung an”.
Wenn Menschen gejagt und kriminalisiert werden, nur weil sie rauchen, ist der Bogen deutlich überspannt. Man darf in diesem Fall den Agitatoren durchaus einen - vorsichtig formuliert - getrübten Blick und Engstirnigkeit bis hin zur Wahrnehmungsstörung vorwerfen.
Wenn ich sehe, welcher Schund täglich von ALLEN Fernsehsendern ausgestrahlt wird, ob nun gewaltverherrlichende Filme, sensationslüstere - mit entsprechender visueller Untermalung - Kriegsberichterstattung, Talkshows und Realityshows, bei denen man gar nicht so viel essen kann wie man kotzen möchte, dann frage ich mich, warum sich nun mal wieder einer unserer „Volksvertreter” so weit aus dem Fenster lehnen muss, einen gestressten Bundestrainer zu maßregeln, nur weil dieser das tat, was geschätzte fünfzig Prozent der Zuschauer vor dem Fernsehgerät ebenfalls taten. Eine Zigarette rauchen!
Wenn überhaupt, läge hier die Verantwortung bei den Berichterstattern und TV- Sendern. Aber die Kamera einmal kurz wegzuschwenken, würde doch bedeuten eventuell eine kleine medienwirksame Sensation zu verpassen und vielleicht die Quote nicht zu erfüllen.
Lieber Herr „Loddar” Binding, wenn es Ihnen an mangelnder Aufmerksamkeit fehlt und/oder sie sich genötigt sehen, Jagd auf Menschen zu betreiben die nicht Ihrer Meinung und Gesinnung sind, beziehungsweise nicht aufs Wort tun was Sie für opportun halten, kann ich Ihnen nur den Blog-Sofitware empfehlen. Dort befinden sie sich dann unter Ihresgleichen, eine Spezies Homo Sapiens die offensichtlich nie aussterben wird. Leider!
Die Gesäß-Violine der Woche haben Sie sich jedenfalls redlich verdient!
Nun hat sie uns also alle doch noch erwischt - die Droge Fußball.
Nach der Vorrunde kaum für möglich gehalten, machten Jogis Rumpelkicker gegen Portugal das Unmögliche doch noch war, und wir alle dürfen uns nun am Mittwoch auf das „vorgezogene Endspiel” im deutsch-deutschen Duell zwischen unseren türkischen Freunden und den Jungs um Jogi Löw freuen. Wenn das mal keine gute Nachricht ist! Eine ehemalige Userin würde nun sicher sagen: „Lass uns darauf ein Tütchen rauchen”. Aber dass die Türken als Geschenk die Endspielteilnahme unserer Jungs in der Alditüte mitbringen - darauf möchten wir nun wirklich nicht wetten.
Aber mit großer innerer Befriedigung konnten wir feststellen, dass unser aller Kanzlerin auf der Tribüne förmlich aufblüht, wenn Deutschland gewinnt.
Beim Sieg gegen Österreich hat sie geguckt wie im siebten Kartoffelhimmel. Gut, war ja auch eine Traumkonstellation: an ihrer Seite ein Sozi, den die eigene Partei gerade durch die Mangel dreht.
Wie? Ihr denkt da an unseren Zwanzig-Prozent-Kurt? Nein…, nicht doch, weit gefehlt!
Es war Alfred Gusenbauer, österreichischer Bundeskanzler, den die SPÖ so langsam absägt. Gusenbauer sei beratungsresistent sowie durch Rotwein und dicke Zigarren unangenehm aufgefallen, heißt es. Kommt uns irgendwie bekannt vor. Scheint bei sozialdemokratischen Kanzlern genetisch bedingt zu sein. Da kommt sicher klammheimliche Freude auf - auch bei Frau Merkel.
Und dann, ja mein lieber Mann! Dann hat der gesperrte Bastian Schweinsteiger in der Halbzeit des Spiels gegen Österreich auf der Tribüne mit „Madame” geflirtet, dass die Schwarte kracht, aber an sich verbietet sich eine solche Formulierung bei einem Schweinsteiger, der zudem noch den Spitznamen „Schweini” trägt. Also zurück von den „Schweinereien” unserer Angela zu dem Spiel gegen Portugal.
Nach dieser Begegnung war Schweinsteiger so gut drauf, dass er es gegen die Portugiesen so richtig krachen ließ. Tja wenn der Schweinsteiger die Sau raus lässt…
Der Mann braucht also kein Doping, der braucht nur eine kurzzeitige Deaktivierung und ein paar Streicheleinheiten seiner Kanzlerin.
Eine “schweinische” Droge namens Angela…
Vielleicht sollte Frau Merkel mal eine Ansprache an unsere Lycos-Deaktivierten halten. In etwa so: „Encore, Männer wie Dich braucht das Land, nun schnapp Deine Imperia und zeige denen mal was für ein „Schweinsteiger” Du bist”.
„Weine nicht und schwelge nicht in Trauer”. Griechisch. Nein, kein neuer Artikel von Athene!
Klingt eher nach Odysseus, ist aber nur das Athener Sportblatt „Prasini”, quasi der „Kicker” des Olymp. Edel ,diese Aussage. Da zeigt sich der wahre Hellene, trainiert von Otto Rehhagel - ist aber auch kein Autor aus dem Olymp. Otto Rehhagel ist ein deutscher Fußballtrainer in Diensten der Griechen, der seine Laufbahn vor gefühlten 150 Jahren bei TuS Helene Essen begann.
Einmal Helene immer Hellene könnte man da meinen.
Während die SPD die Altersteilzeit forciert, geht König Otto stramm auf die 70 zu, genauso lässt er seine „griechischen Fußball-Götter auch spielen.
Sein Gehalt beim griechischen Fußballverband soll angeblich 1,2 Millionen Euro im Jahr betragen. Netto und steuerfrei, versteht sich!
Rehhagel-Riester sollten wir Ottos Grundrentenmodell wohl besser nennen. Vorbild für Europas Fußballrentner.
A propos Europa. Ein kleines Eiland aus der Gruppe der britischen Shetland-Inseln hat seine Unabhängigkeit von Großbritannien erklärt. Die Insel Forvik sei nie rechtmäßig Teil des Königreichs gewesen, argumentiert deren einziger Bewohner, Stuart Hill, auf seiner Website. Sein neues Land im Westen der Inselgruppe werde weder die britische Regierung noch die Europäische Union anerkennen, ließ er weiter verlauten.
Bürger der Shetland-Inseln können für fünf Forvik Gulden (etwa 300 Britische Pfund) Land erwerben. Sie sind berechtigt zu wählen und über die Einkünfte der Insel zu entscheiden. Aber auch Menschen aus aller Welt könnten Bürger von Forvik werden, fordert Hill auf seiner Website auf und liefert den Link zum Aufnahmeantrag gleich mit. Nach seinen Angaben habe er bereits unzählige e-Mails erhalten.
Lycosia City meint dazu: „Wir wussten bis heute nicht, dass es auf den Britischen Inseln einen Bruder des bekannten Senf-Bloggers gibt. Wenn der Apfel beim Stamm bleibt, dürfen wir hier noch viel Lustiges erwarten. Auf jeden Fall bleiben wir am Ball.
Aber derzeit sind unsere britischen Freunde eher damit beschäftigt, zwecks effizienter Terrorbekämpfung interessante Weichen zu stellen. In einem Bahnabteil blieben neulich Geheimpapiere über iranische Massenvernichtungswaffen liegen, und kurz darauf, quasi „zügig”, schon wieder.
Daraus ließe sich eine schöne Image-Kampagne der Bahn machen: „Streckennetz statt Terrornetz. Bahnbrechend. Genießen Sie`s in vollen Zügen.” Oder: Reisen mit Osama, bei Osama zahlen sie nichts, Osama hat Jahreskarte.
Nun liegt auch wieder eine neue Studie über Krebsgefahr bei Handynutzung vor; unserer Recherche nach die 98. Studie gleichen Inhalts. Warum sollte sich gerade diese Studie auch inhaltlich ändern, wurde sie doch zur Hälfte vom Bundeumweltministerium und zur anderen Hälfte von den Mobilfunkbetreibern in Auftrag gegeben und finanziert.
Deshalb lautet auch das für uns alle total überraschende Ergebnis: Kein erhöhtes Krebsrisiko bei Erwachsenen.
Aber sowas kennen wir ja schon aus vielen anderen Studien. Die Renten sind sicher. Atomkraftwerke auch. Ulbricht hatte nie die Absicht eine Mauer zu errichten und John F. Kennedy war in Wahrheit Berliner und der Sohn von Harald Juhnke und Edith Hanke.
Umweltminister Gunter…, öhm Umweltminister Gabriel meinte dazu: Ein Zusammenhang zwischen Strahlung und Schlafstörungen oder Kopfschmerzen bei Erwachsenen sei nicht beobachtet worden.
Ob ein Zusammenhang zwischen Gabriel oder anderen Regierungsmitgliedern und Kopfschmerzen oder Schlafstörungen bei Erwachsenen beobachtet wird - wir wissen es nicht.
So bleiben uns vorerst nur die vielen Blogs rund um Lycos als verlässliche Quelle für Schlafstörungen, Kopfschmerzen und sonstiger Nebenwirkungen. Für Koronarinsuffizienzen wird aber weiterhin keine Haftung übernommen.
Auch nicht für diese “Schweinerei”!
In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag
und einen guten Start in die neue Woche
wünscht Euch,
Fußballzeit - Europaweit, Ihr wisst schon: Trainer Joachim „Jogi” Löw und seine Rumpelkicker in den Alpen. Jodeln mit Jogi, wie wir es die ganze Zeit schon nennen. Gegen Kroatien knapp 1:2 verloren, erst mal ausgejodelt. Das war die schlechte Nachricht - die Gute: Die Trikots konnten am Montag gegen Österreich nochmals verwendet werden, da sie kaum schmutzig wurden.
Bei aller Wertschätzung der „jungen Wilden”, die unseren österreichischen Nachbarn berechtigte Hoffnung geben, dass dort im Fußball wieder bessere Zeiten kommen könnten, der 1:0 Erfolg wurde mit Hängen und Würgen gegen ein drittklassiges Team erzielt. Wer hier immer noch von der Europameisterschaft träumt ist entweder ein unverbesserlicher Optimist oder hat von Fußball wenig Ahnung.
Aber wie unser Kaiser Franz schon so treffend sagte: “Schau´n mer ´mal , dann seh´n ´mer scho.”
Also nicht die Nerven verlieren. 1954 haben wir in der Vorrunde ja auch gegen die Ungarn verloren - sogar 3:8, allerdings mit der zweiten Garnitur. Aber vielleicht war das Team gegen Kroatien und Österreich auch die zweite Garnitur, nur Jogi hat das bisher nicht gewusst.
Aber andere haben auch Sorgen. Unsere russischen Freunde wurden von Spanien 4:1 „abgeschossen”. Ob das ohne Folgen bleibt? Gazprom wird wohl demnächst die iberische Halbinsel aufkaufen.
Aber wenigstens haben unsere Freunde, die Tulpenknicker, den Italienern die Pizza mal so richtig mit Gouda versalzen. Gerüchten zufolge soll sogar deren Trainer Marco van Basten wenigstens einmal gelächelt haben. In welche Gracht er dazu eingetaucht ist - wir wissen es nicht.
Kommen wir zurück zum Ernst des Lebens. Unser aller Kanzlerin hatte diese Woche schwer zu tun. Vielleicht hat sie sich gedacht: „Den Dreien von der Tankstelle muss ich mal wieder alles erklären”
Drei, das heißt: George „Doubleyou” Bush, Nicolas Sarkozy und zwei Halbe: Der Beckstein Günther und der Huber Erwin. „Wir wollen die alte Pendlerpauschale wieder” hat der Huber gesagt. „Nein!”, meinte unsere Kanzlerin. „Na gut”, hat darauf der Huber gesagt- zumindest innerlich.
Das erinnert uns an den Einbürgerungstest, der ab September stattfinden soll. Angeblich soll auch nach den Landevätern… ähm, sorry - bis dahin könnten ja auch „Landesmütter” dabei sein - Ministerpräsidenten einzelner Bundesländer gefragt werden. Kann also gut sein, dass dann in Bayern nur die Antworten „Edmund Stoiber” und „Franz Josef Strauß” als einzig richtig durchgehen.
In Hessen kochen die dann sicher ein andreas… ehm, anderes Ypsilanti-Süppchen. Mal schauen welches Klima wir bis dahin in Hessen haben.
Apropos Klima. Im bayrischen Straubing sprach Frau Merkel mit Herrn Sarkozy über Klimapolitik.
Die ansonsten eher zurückhaltende Tageszeitung „ Die Welt” schrieb: „Es heißt, sie könnten miteinander ohne sich zu mögen”. Gut. Manche von uns kennen das, für andere bei Lycos wäre dies doch mal ein Versuch wert.
Aber zurück zu unserem kleinen Franzosen. Wenn es hart auf hart kommt ist Sarko wahrscheinlich ohnehin kein ernsthafter Gegner mehr für Merkel.
Was soll man von einem Mann halten, dessen Ehefrau, Carla Bruni, in Ihrem Buch „La Véritable Historie” (Die wahre Geschichte) schreibt: „Ich bin nie mit Kretins (Dummköpfen) ausgegangen, bevor ich ihn traf”? Doppeldeutig? Na ja.
Eindeutiger und für viele eine Erleichterung ist da schon was George „Doubleyou” Bush derzeit macht.
Er befindet sich auf seiner Abschiedstour durch Europa. Vielen von uns fällt ein Stein vom Herzen.
Zwar möchte die EU derzeit keine amerikanischen Hähnchen ins Land lassen, aber bei einem Lame Duck (Lahme Ente) wie die Amerikaner nämlich einen scheidenden Präsidenten nennen, haben sie keine Probleme damit.
George Boys Abschiedstour tut gut, man kennt es ja von alternden Rockstars.
Und mit heavy metal kennt George sich ja bestens aus. Irak, und so.
Wie finden wir nun den Übergang von einer lahmen Ente zu einer bekannten Baumarktkette?
„20 Prozent auf Alles - außer auf Tiernahrung”, dieser aggressive Slogan von Praktiker, der mittlerweile zum Ohrwurm wurde, gerät ins Schwanken, da der Rabatt gar nicht auf das gesamte Sortiment gewährt wurde. Jetzt muss sich Praktiker möglicherweise etwas Neues für seinen Werbeauftritt ausdenken: Wie das Unternehmen mitteilte, hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Beschwerde des Konzerns gegen ein Urteil des saarländischen Oberlandesgerichts zurückgewiesen.
Praktikers Problem: Nicht nur Tiernahrung, sondern auch die in den Filialen angebotenen Tchibo-Produkte fallen aus den Rabattaktionen heraus.
Vielleicht kann da ja unser Zwanzig-Prozent-Kurt, so wie wir Kurt Beck seit der Forsa-Umfrage Anfang Juni nennen, aus der Patsche helfen.
Ein bekannter Blogger würde sicher den Slogan „He He, zwanzig Prozent für die SPD - außer auf Kurt Beck, der ist doch bald weg” kreiert haben.
Parteiforscher wollen aber nun herausgefunden haben, dass es aber gar nicht am dem „Praktiker Kurt Beck” liegt, sondern an seiner Partei. Ach! Der ist auch noch in einer Partei?
Ganz unparteiisch sehen wir da unseren Bundespräsidenten.
Als Horst Köhler vor vier Jahren sein Amt als Bundespräsident antrat, war er der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt. Seither scheut er nicht davor zurück, sich mit Reden und Interviews in die Tagespolitik einzumischen.
So hat er sich auch jetzt wieder in das politische Tagesgeschehen, mit der Forderung die Agenda 2010 fortzusetzen, eingemischt.
Mein lieber Schwan, der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. Gut so!
Uns schwant da schon folgender Slogan der zweitgrößten deutschen Baumarktkette im Mai nächsten Jahres: „20 Prozent auf alles - Schwanenfutter kostenlos”.
20 Prozent mehr Können müssten unsere Jungs auch wenigstens am Donnerstag gegen Portugal an den Tag legen, nur 20 Prozent mehr Leistung ist zu wenig und dürfte zu 100 Prozent für eine Heimfahrkarte reichen, da helfen auch 50 Prozent Ermäßigung der Bahn nichts.
Bei einigen Kickern ist es leider so, wenn sie begriffen haben, dass zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät - dann werden sie Trainer.
Und wer nicht schreiben kann, versucht sich bei Lycosia City.
In diesem Sinne allen noch eine schöne Woche und viel Spaß am Donnerstag beim Fußball.
Nein liebe Leser, der SchVVarze Peter ist in den USA nicht zu einem Staatsempfang eingeladen, auch steht keine Verfassungsänderung an, um George Doubleyou Bush eine dritte Amtszeit zu ermöglichen und schon gar nicht ist damit eine mutmaßliche Bloggeraktivität aus Senfhausen gemeint.
Die Rede ist von unserem „maximal pigmentierten” Freund Barack Hussein Obama, Jr., der nun endgültig die meisten Stimmen der Delegierten einschließlich Superdelegierten auf sich vereinigen konnte und sich diese Woche folglich zum Präsidentschaftskandidaten der Demokraten erklärte.
Praktisch ist das so, dass Hillary Clinton einen phantastischen Sieg errungen hat, auch wenn ihr ein paar Stimmen fehlten, ihr Kontrahent aber den Kampf ums Weiße Haus aufnehmen darf. Solche „Ungerechtigkeiten” kennen wir ja alle aus dem Blog Sofitware, man muss Ihren Sieg eben global sehen, so als Gesamtbild.
Aber schon „bläst” man im Hause Clinton - wie kann es anders sein - „vollmundig” zur nächsten Attacke.
Hillary spekuliert auf das Amt des Vize, frei nach dem Motto „Na gut, dann bringe ich mal wieder einem Mann alles bei, der unter mir Präsident ist, acht Jahre Erfahrung habe ich ja damit schon”.
Natürlich möchte sie sich nicht aufdrängen und Obama solle frei entscheiden, was übersetzt in etwa so viel bedeutet wie: „Wenn Du mich fragst, sage ich vielleicht Nein, aber wenn Du mich nicht fragst, bringe ich Dich um”.
Alles Gute Mr. Obama, ich drücke Ihnen die Daumen, wir „Schwarzen” müssen schließlich zusammenhalten, Ihr SchVVarzer Peter.
Schwarzer…
Nein! Nicht der Plural von Schwarz, der wäre ja schwärzer; Alice Schwarzer ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift Emma wurde wieder reaktiviert.
Lisa Ortgies, seit Januar dieses Jahres an der Spitze der feministischen Zeitschrift “Emma”, gibt ihren Posten gleich nach ihrem Amtsantritt wieder ab und wird sich zum 30. Juni zurückziehen.
Beobachter vermuteten, die Chefredakteurin habe ihre Vorstellungen bei “Emma” nicht umsetzen können - und scheinen damit Recht zu haben. Die Redaktion bestätigte die endgültige und dauerhafte Deaktivierung mit den deutlichen Worten: “Zu unserem Bedauern eignet sich die Kollegin nicht für die umfassende Verantwortung einer Chefredakteurin.”
Gründungschefredakteurin Alice Schwarzer, 65,Verlegerin und Herausgeberin von “Emma”, die sie Anfang 1977 ins Leben gerufen hatte, wird bis auf weiteres wieder die Chefredaktion übernehmen.
Lycosia City meint: Hätte es da nicht fürs Erste eine 24/48h Deaktivierung getan?
Aber vielleicht hat man Frau Ortgies auch abgehört und so in Erfahrung gebracht, dass sie Hetero ist.
Apropos „Abgehört” , Der Bundesminister des Inneren - das ist der Schwarze im Rollstuhl, der alles immer noch schwärzer sieht und am liebsten nur noch verwanzte Tapeten für den Handel zulassen möchte - hat diese Woche gemeinsam mit der wunderbaren Telekom über Datenschutz geredet.
Da waren die Richtigen beisammen!
Laut Süddeutscher Zeitung haben sich unser Schwarzenegger auf Rädern Herr Schäuble und Telekom Chef René Illner … Pardon, René Obermann nur zehn Minuten unterhalten.
Okay, das reicht einem guten Schnüffler für ein Abhörprotokoll.
„Der Landwirt ist stets missgestimmt, wenn Jauche auf der Frischmilch schwimmt” - alte Bauernregel.
Ganz so Schwarz sieht es für die Landwirte nun aber nicht mehr aus.
Dem Großabnehmer Lidl folgte kurz darauf Aldi. Beide setzten ein gutes Signal mit dem Entschluss, künftig mehr für die Milch zu zahlen. Danach lenkten auch die Milchviehhalter ein. Unbeantwortet bleibt allerdings weiterhin die Frage, was davon auch bei den Erzeugern ankommen wird. Hoffentlich in ungefähr das, was die Milchbauern erwarten, sonst geht das ganze Trara binnen kurzem wieder von vorne los.
Die Kuh bleibt also auf dem Eis!
Immer dünner wird allerdings das Eis unter der SPD!
Nur noch 20 Prozent - und da sind die Doppelaccounts schon eingerechnet - würden die SPD wählen, wären diese Woche Bundestagswahlen. Die Linken können hingegen mittlerweile mit satten 15 Prozent Protestwähler, Träumern, Alt-Stasis oder sonstiger Irrläufer rechnen.
Die Formel Rot + Rot + Grün = Regierung scheint im linken Lager immer mehr Zustimmung zu finden.
Wir von Lycosia City, haben die Formel in allen Varianten gerechnet, heraus kommt immer Schwarz…
Schwarze Zeiten für ein Land das Rot sieht!
Bei solch schwarzen Aussichten kommt die Fußball-Europameisterschaft gerade recht, ähnlich wie bei der WM im eigenen Land vor zwei Jahren oder der legendären WM 1954 in der Schweiz, sollen unsere Kicker die Menschen im Lande für kurze Zeit - illusioniert von Fußball und Erfolg der eigenen Mannschaft - von den Kreisligaspielen mit bösen Fouls in Berlin ablenken.
Aber angeblich gönnen die Balltreter (was für ein Wort im Zusammenhang mit Fußball in Österreich)aus unserem Nachbarland uns den Erfolg nicht und wollen selbst Fußball-Europameister werden.
Österreich Fußball-Europameister 2008!
Jetzt zehn Minuten Pause, bis wir uns alle die Lachtränen abgetrocknet haben, und dann kommen wir zum Schluss der Berichterstattung dieser Woche.
Wie immer bei solchen Events blüht auch bei der EM 2008 der Schwarzmarkt, dies ist nichts Neues und verdient daher nicht explizit erwähnt zu werden.
Was uns aber schon zum Nachdenken brachte ist eine Meldung, wonach viele Journalisten nicht von dieser EM berichten können, weil die Stadien zu klein seien.
Ja hat den keiner den Österreichern und Schweizern gesagt, dass bei so einer EM doch immer irgendwie ein Haufen Leute zum Zugucken kommen?
Nicht auszudenken, ein Herr Matthias Zehe wäre Journalist und dürfte von dieser Veranstaltung nicht live und vor Ort berichten.
Dies würde ein rabenschwarzer Tag für die beiden Alpenrepubliken und man würde wahrscheinlich Jahre später nachts im Schlaf immer noch *he he Sofitware* vor sich hin stammeln.
Aber nun genug der Schwarzmalerei, freuen wir uns alle auf ein schönes Wochenende und eine schöne EM mit, - hoffentlich - immer einem Tor mehr für die eigene Mannschaft des Lesers - egal welcher Nation der Leser auch sein mag.
Kaum etwas wird mit richtiger Ernährung und Gesundheit dermaßen gleichgesetzt wie ein Glas Milch, auch wenn viele Millionen Menschen selten oder nie die Chance haben in den Genuss dieses Lebensmittels zu kommen. Umso schwerer fällt es uns unter diesem Aspekt Milch als ein Produkt wie jedes andere anzusehen. Aber genau das ist die Milch!
Sogar Wyatt Earp als leidenschaftlicher Whisky-Trinker teilt diese Meinung.
Das bedeutet, Herstellung und Vertrieb unterliegen - jedenfalls im freien Teil dieser Welt - dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Und genau deshalb versuchen die Bauern derzeit, die Molkereien zu blockieren. Wird nicht angeliefert, kann nicht produziert werden, es entsteht also eine Verknappung und die wiederum treibt die Preise hoch, lautet die an sich folgerichtige Überlegung.
Nur hat die Sache einen Haken: Es sind gar nicht die Molkereien, die die Preise diktieren, sondern es ist der Handel - und der ist nicht nur mächtig, sondern auch enorm flexibel.
Bevor er dem Kunden, der beim Milchpreis hochsensibel reagiert, 10 Cent pro Liter mehr abverlangt, wird er alles versuchen, seine Angebotslücken durch Zukauf, zum Beispiel im Ausland zu decken.
Was wir derzeit erleben ist also ein Machtkampf, den die Milchbauern, zumindest mit Gewalt, nicht gewinnen können.
Die Blockaden der Molkereien sind zwar spektakulär, aber damit schneiden sie sich tief ins eigene Fleisch. Denn rund 75 Prozent der milchverarbeitenden Betriebe sind Genossenschaften, sie gehören also den Bauern selbst.
Helfen würde, zumindest theoretisch, eine deutliche Verringerung der Produktion, doch das würde für viele Bauern noch schneller das wirtschaftliche Aus bedeuten. Denn nur ab einer bestimmten Größe lohnt sich die Bewirtschaftung eines reinen Milchbetriebes. In der Praxis würde sich aber auch hier der Handel ganz schnell neue Quellen suchen. Denn bezahlbare Milch ist und bleibt ein ganz wichtiger Faktor in seinem Angebot. Am Ende wird es zwar sicher einen Kompromiss geben, denn der Import von Milch kostet immer etwas mehr als die Ware vor Ort einzukaufen. Die grundsätzlich missliche Lage der Bauern hierzulande, wird aber dadurch nicht wesentlich verbessert.
Im Jahre 1962 bekam ein Landwirt für einen Liter Milch 65 Pfennig (umgerechnet circa 33 Cent). Ein halbes Jahrhundert später bekommt der Landwirt immer noch nicht mehr.
Man muss also Verständnis für Bauern haben, denen es wirklich dreckig geht, da muss was getan werden. Meine Frage dazu: Warum geht es den Bauern in benachbartem Ausland nicht dreckig? Die politischen Rahmenbedingungen (ich rede von Steuern, nicht von Subventionen) sehen in diesen Ländern anders/besser aus. Dennoch haben Milchbauernverbände aus den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Belgien, Luxemburg und Teilen Frankreichs ihre Unterstützung zugesagt.
Aber wer sollte das Ziel der Bauern sein: der Handel, die Milchverarbeiter oder Frau Merkel und Konsorten?
Der Handel sitzt am längeren Hebel, und dies nicht nur bei den Molkereien und Bauern.
Da macht`s auch nicht die Milch, aber eine Gesäß-Violine ist uns dieser “Kuhhandel” allemal wert.
Der Sommer ist zurück und sorgt für heftige Gewitter in unserer Republik!
Unsere Stammleser werden es natürlich sofort ahnen, der heute Nacht beginnende meteorologische Sommeranfang muss damit nicht zwangsläufig gemeint sein, auch wenn dieses Wochenende tatsächlich von Donner und Blitz begleitet sein soll.
Denn wer diese Woche richtig abgehört… ähm, zugehört hat, weiß es längst.
Bei der Deutschen Telekom - das sind die mit dem schönen Magenta im Logo, Radsportfreunden besser als ehemaliger Sponsor der „Tour de la Pharmacie” bekannt - ist derzeit Summertime.
Die Telekom spitzelte schon unter Ron Sommer, war diese Woche überall zu lesen… zumindest in Zeitungen und seriösen Nachrichtenportalen des Internets. Bei T-Online Nachrichten suchten wir vergeblich nach Informationen zu diesem Thema. Dem „Team Telekom” absichtliches Unterschlagen solch brisanten Informationen zu unterstellen wäre sicher sehr böse.
Also unterstellen wir es der Telekom einfach!
Vielleicht aber, wenn man dort alle Wanzen eingesammelt hat, wird sich auch wieder Zeit für sauberen Journalismus finden.
Aber zurück zur traurigen Wahrheit.
Viel früher als bislang eingeräumt, soll die Deutsche Telekom Journalisten bespitzelt haben, um Lecks in der Konzernkommunikation aufzudecken. Im Visier der Bespitzelungen: ein Reporter der “Financial Times Deutschland”. Die Bonner Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Telekom eingeleitet.
Diesen Spitzelauftrag im Jahr 2000 habe ein Mitarbeiter vergeben, der später zum Leiter der Telekom-Konzernsicherheit aufgestiegen sei. Unklar ist nach Angaben der Zeitung aber, in wessen Auftrag er gehandelt habe. Vorstandschef war damals Ron Sommer.
Und wieder mal hat der Konzern einen massiven Ansehensverlust erlitten.
Top-Manger sprechen gerne von „Unternehmenskultur”. Doch was sich nun am Beispiel Deutsche Telekom zeigt, ist das glatte Gegenteil.
Nun müssen wir uns generell - also nicht nur auf den aktuellen Telekom-Fall bezogen - fragen: „Wie kommt es zu solchen Entwicklungen, was bewegt Führungskräfte zu Handlungsweisen von denen sie selbst wissen müssten, dass sie auf jeden Fall moralisch verwerflich, möglicherweise sogar kriminell sind”?
Bei dem ständig steigenden Erfolgsdruck in den Unternehmen wird die Zahl derer, die dank ihrer menschlichen und fachlichen Qualitäten diesem Druck - mit legalen Mitteln - standhalten können, offenbar immer kleiner.
Neuere Expertenstudien gelangen hier zu der Einschätzung, dass in Chefetagen mehr und mehr „Spitzenkräfte” Einzug halten, die diesen Namen nicht verdienen und in solchen Positionen aber mal gerade gar nichts zu suchen haben.
Zu meiner Studienzeit nannte man solche „Kapazitäten” Nieten in Nadelstreifen!
Die Geldgier kommt in vielen Fällen natürlich auch noch hinzu.
Soweit es aber um den Vorwurf der „Bespitzelung” geht - auch hier ist telekomübergreifend die Rede - muss man unweigerlich das derzeitige politische Klima mit in die Rechnung aufnehmen.
Es ist geprägt von einem Bundesinnenminister, für den Online-Durchsuchungen und Lauschangriffe - noch vorsichtig formuliert - in erster Linie eine prima Sache sind, und der dann immer erst vom Bundesverfassungsgericht darauf hingewiesen werden muss, dass es doch tatsächlich auch in unserem Land, wenigstens so etwas Ähnliches wie Datenschutz gibt.
Diese Republik hat vor gar nicht allzu langer Zeit mit ansehen müssen, dass der Bundesnachrichtendienst in höchst dubioser Art und Weise Journalisten abhörte.
Und da ist nun beileibe nicht von „Lycosia-, Olymp-, oder Sofix-Journalisten die Rede.
Immer mehr Unternehmen gehen offenbar dazu über, sicherheitsrelevante Angelegenheiten selbst zu regeln und den Staat rauszuhalten.
„Was die können”, mögen sich Telekom-Verantwortliche gesagt haben, „können wir schon lange”.
Telekom braucht keinen BND. Telekom macht das selbst. Hotline mal ganz anders.
Jetzt da die Staatsanwaltschaft strafrechtlich ermittelt, sehen wir den Begriff „Telefon-Zelle” unter ganz anderer Perspektive.
Übel das! Vom BND, von der Telekom und von allen anderen.
Unsere Privatsphäre und persönlichen Daten genießen in etwa die gleiche Sicherheit wie ein Blitzableiter auf einem Hochhaus beim Sommergewitter.
Schwitz… das war aber nun ein Verbalakt wieder auf den Sommer zurückzukommen.
Und da ein Sommer noch lange keine Schwalbe macht…sorry, das mit der Schwalbe gehört weiter unten in den Artikel zu Jodel Jogis Fußballern.
Wo waren wir nun stehen geblieben?
Ach ja, ein Sommer kommt selten allein.
Die Vertreter der Arbeitnehmer im Telekom-Aufsichtsrat kündigten am Donnerstag in Berlin eine Strafanzeige gegen das Unternehmen und Unbekannt an, teilte DGB-Chef Michael Sommer als Mitglied des Telekom-Kontrollgremiums mit.
Die Gewerkschaften hegen offenbar die Vermutung, dass nur ihre Mitglieder im Altersheim… ähm, sorry, Aufsichtsrat und nicht die der Anteilseigner ausgespäht worden seien.
Viel Sommer also um das gerne zitierte Sommerloch auszufüllen.
Apropos Altersheim! Für Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt kommt ein Leben im Altersheim nicht infrage. “Ich persönlich würde es nicht tun, ich muss es auch nicht. Aber meine Frau würde es tun, falls sie allein bliebe”, sagte Schmidt im Interview mit der von ihm herausgegebenen Wochenzeitung “Die Zeit”.
Für die Lycosia City-Redaktion sind die Gedanken dieses von uns hoch geschätzten und großen Staatsmannes durchaus nachvollziehbar. Jemand mit gesundem Menschenverstand möchte NIE wieder in den Bundestag, wenn er schon einmal dort war.
Im Übrigen dürften die meisten unserer „Volksvertreter” in Berlin recht alt aussehen neben dem geistig junggebliebenen Alt-Kanzler und seiner Frau Loki.
Ja, was wäre der Mann schon ohne Frau?
So ist es dann auch kein Zufall, dass wir just in dieser Woche eine Meldung fanden die mit den Worten „Leiden” beginnt und die davon handelt, dass erstmals das Erbgut (Gen-Sequenz) einer Frau entziffert worden sei.
Mit „Leiden” ist aber nicht etwa der Niederländisch-Deutsche Bildhauer Niclaus von Leyden gemeint, der schreibt sich ja auch ganz anders. Leiden ist eine Stadt in den Niederlanden, also da waren unsere kleinen Erbgut-Tulpenknicker am Werk. Passt alles. Leiden bei der Entzifferung des Inneren einer Frau, ja.
Es ist ihnen darum gegangen, mehr Einsicht in die genetischen Unterschiede zwischen Mann und Frau zu gewinnen, haben die Forscher erklärt.
Der Unterschied zwischen Kurt Beck und Andrea Nahles - jene Kuckucks-Nahles die ein Schwanenei in den Horst legen möchte , wir berichteten - besteht bestenfalls darin, dass er einen Bart hat und sie in der SPD das durchsetzt, was er sich nicht wagt. Vielleicht können manche Männer von manchen Frauen ja tatsächlich lernen wie man Pläne hammerhart durchsetzt.
„Mein lieber Schwan” wäre man da mal wieder geneigt zu sagen.
Aber den Schwan hatte Wyatt Earp ja letzte Woche schon gesattelt, im Gegensatz zu dem Saarbrücker Ministerpräsidenten Peter Müller, der doch diese Woche tatsächlich meinte „Es wird einsam im Sattel, wenn das Pferd das man reitet tot ist” Booaah, der Mann sollte mal nach Lycosia City kommen und Jolly reiten, danach weiß er erst wirklich, was es bedeutet täglich ein totes Pferd reiten zu müssen.
Nun wissen wir ja spätestens seit Oskar Lafontaine, dass der Saarländer als solcher in seinem tiefsten Inneren ein verklärter Romantiker ist. Aber dass man die Auffassung, die Große Koalition in Berlin sei am Ende, derart lyrisch verpacken kann - Respekt. Womöglich überlegt Herr Müller, ob die Sache gut ausgeht und Horst Köhler mit Angela Merkel so ähnlich wie in John-Wayne-Filmen, gemeinsam in einer Kutsche, gezogen von einem braven Rappen namens Guido, in den Sonnenuntergang fahren… oder in sonst einen Untergang.
Aber so manchem bleibt der Untergang ja auch erspart.
Sich vor dem Fernseher zurücklehnen und den Sommer unbeschwert genießen können die „jungen Wilden” Marko Marin, Patrick Helmes und Jermaine Jones, jene drei Kandidaten die unser Jodel Jogi vor zwei Wochen bei der Kader-Präsentation noch aus dem Hut gezaubert hatte. Sie sind nun bei der endgültigen Nominierung des deutschen EM-Aufgebotes durchs Rost gefallen.
Das viel beschworene Leistungsprinzip führte Jogi selbst ein wenig ad absurdum, in dem er das Trio trotz hervorragender Leistungen während des Trainingslagers auf Mallorca nach Hause schickte, gleichzeitig aber an Tim Borowski festhielt, obwohl der Bremer durch eine Grippe lange außer Gefecht gesetzt war und es äußerst fraglich erscheint, ob er rechtzeitig bis zum EM-Start wieder auf die Beine kommt.
Es hat fast den Anschein, als hätten die Streichkandidaten schon auf der Zugspitze festgestanden.
Die Lycosia City-Redaktion meint: Abwarten Jungs, wer die wahren Gewinner sind zeigt sich spätestens am Ende des Turniers.
Um den Sommerkreis zu schließen hier noch etwas Interessantes aus dem Jahre 1970.
Dr. Martin Goldstein, Arzt, Psychotherapeut und Religionslehrer, besser bekannt unter dem Pseudonym “Dr. Jochen Sommer” meinte im Sommer 1970 in einer Ausgabe der BRAVO auf die Frage des jungen Bravo-Lesers Matthias Z. „Ich werde von den Mädchen nicht beachtet und die Jungs wollen auch nichts von mir wissen. Kann es daran liegen, dass ich Pickel habe” „Lieber Matthias, Deine Akne ist nur vorrübergehend und wird nach der Pubertät wieder verschwinden, bringe doch Deine Stärken besser zu Geltung. Dein Brief zeigt mir, dass Du Dich sehr gut ausdrücken kannst. Vielleicht solltest Du Dir überlegen für Eure Schülerzeitung zu schreiben”.
Nun wissen wir es also, der junge Matthias kaufte sich ein senffarbenes Sakko und wurde für seine Schülerzeitung tätig. So werden große Blogger geboren!
Also liebe Leser genießt den Sommer, schließlich gilt er auch als die Jahreszeit der gesteigerten Lebensfreude, bis nächste Woche,
Nun wissen unsere aufmerksamen Leser schon einige Interna von Lycos Europe in Gütersloh, so auch vom „Kleidertausch” der Mitarbeiter (siehe Lycosia NEWS vom 18. Mai), als Folge der drastischen Sparmaßnahmen des Unternehmens.
Dies mag in gewisser Weise auch noch nachvollziehbar sein, aber eine Meldung die unsere Redaktion diese Woche erreichte, hat uns nun doch ein wenig erschüttert.
„Helmuts neue Frau trägt die Kleidung ihrer Vorgängerin” war da in großen Lettern zu lesen.
Die Rede ist hier von unserem Alt-Kanzler Helmut Kohl, Ihr wisst schon, der mit dem „Bimbes” und dem „Saumagen”.
Die Redaktion von Lycosia City ging der Sache nach, und tatsächlich mussten wir zu unserem Erstaunen feststellen, wie sich Bilder doch ähneln. Bei mehreren öffentlichen Auftritten hat Maike Kohl-Richter, die neue Ehefrau von Helmut Kohl, Kleidung und Schmuck von dessen verstorbener Frau Hannelore getragen. Was Krimifans sofort an Alfred Hitchcocks Thriller “Vertigo” denken lässt - dort lässt sich die neue Gattin nach dem Ebenbild ihrer Vorgängerin formen -, soll aber psychologisch ganz simpel erklärbar sein.
„Frauen machen das ihrem Partner zuliebe”, lässt uns Psychologe Stefan Woinoff wissen.
Uns interessieren weder der Altersunterschied - Maike Hohl-Richter ist 34 Jahre jünger als Kohl -, noch die weiteren Meinungen und Analysen des Experten Stefan Woinoff zu solch einer Verbindung.
Auch wem Helmut Kohl nun welche Kleidung anzieht und welche Frau er an wessen Kette legt, sollte uns an sich genauso wenig interessieren wie der viel zitierte Reissack in China.
Aber es sei uns erlaubt dies einfach nur erbärmlich und geschmacklos zu finden. Hannelore, die verstorbene Gattin des Ex-Kanzlers hätte mehr Würde und Respekt verdient.
Das Kohls Söhne Walter und Peter den Trauerfeierlichkeiten… ähm, sorry, Hochzeitsfeierlichkeiten fernblieben, scheint unter diesem Aspekt nur allzu verständlich.
Eine in der Sache traurige aber hochverdiente Doppel-Gesäß-Violine geht daher heute an die „Eheleute” Kohl.
Nein liebe Leser, gemeint ist damit nicht das Zitat aus der Oper „Lohengrin” von Richard Wagner, aber unweigerlich muss man bei dem derzeitigen Possenspiel um das höchste Amt in unserem Lande an dieses Zitat denken.
Sicher hätten wir unseren Artikel auch mit „Mein lieber Scholli“ (Mein lieber Scholli stand für „ma chère jolie” = meine liebe Schöne) beginnen können, aber übertreiben wollten wir es nun auch wieder nicht, schließlich ist hier die Rede von Gesine Schwan und nicht etwa Carla Bruni, dem „Schwan“ unseres „kleinen Franzosen“ Sarkozy.
Vielleicht sollte man den Franzosen einen Tausch vorschlagen, sie bekommen unseren Horst Köhler, der sich fortan Örst Charbonniernennen würde und im Tausch erheben wir Carla Bruni in das Amt der Bundespräsidentin.Also doch noch… mein lieber Scholli?
Dies sind aber nur die Träumereien eines Lycosia City Redakteurs, also zurück zur traurigen Realität.
Horst Köhler hat sich entschieden zur Kandidatur für eine zweite Amtszeit anzutreten und die SPD möchte mit Gesine Schwan ihre eigene Kandidatin, vor allem aber eine Frau, künftig in diesem Amt sehen.
Diese Chance hatten die Sozis allerdings schon 1994. Anstatt eine wirklich große Dame der deutschen Politik - Frau Hildegard Hamm-Brücher von der FDP - zu unterstützen und damit vielleicht sogar die „Eiszeit“ zur FDP zu beenden, schickte man lieber „Bruder Johannes“ Rau in ein aussichtsloses Rennen gegen Roman Herzog. Wie die Wahl ausging ist ja allen bekannt.
Noch verfügt Schwarz-Gelb über eine knappe Mehrheit in der Bundesversammlung, diese könnte sich aber nach den Landtagswahlen in Bayern durchaus ändern.
Realistische Chancen also für Rot-Rot-Grün.
Dass dabei das Amt des Bundespräsidenten selbst, ebenso die Tragfähigkeit der Regierungskoalition an Ansehen verlieren könnte, mag man so im Willy-Brand-Haus nicht sehen.
Und Frau Gesine hat ja aus der vorangegangenen Wahl des Bundespräsidenten schon Erfahrung mit dem „sterbenden Schwan“, vielleicht schöpft sie aber Kraft und Optimismus aus der Tatsache, dass der „Schwanensee“ je nach Inszenierung jedes Ende zulässt.
Öffentliches Pokerspiel ist zwar verboten, öffentliches Dame-Spielen allerdings nicht!
Gespannt darf man auf die der Bundestagswahl vorausgehende Wahl des Bundespräsidenten allemal sein, vermuten doch Politexperten einen Probelauf zu einem späteren „Linksbündnis“ im Bundestag.
Hier dürfen wir also noch einige „Oskarreife“Inszenierungen erwarten.
Apropos Oscar, davon - sprich dem Präsidentenamt – ist unser kleiner „Maximal Pigmentierter“ (der Ausdruck „Schwarzer“ wäre hier im Zusammenhang mit „SchVVarzer Peter“ negativ belegt, daher verzichten wir darauf)demokratischer Kandidat zwar noch ein gutes Stück entfernt, aber der Republikaner „Pommes“ (John McCain) darf sich schon mal warm anziehen. Die Inthronisierung von Barack Hussein Obama, Jr. zum offiziellen Präsidentschaftskandidaten der Demokraten scheint nur noch Formsache.
Sogar Bill Clinton meinte die Tage, er könne sich seine Frau Hillary durchaus als Vize-Präsidentin vorstellen. Vorstellen, welch Wort in Bills Mund, kannten wir ihn doch bisher als Liebhaber des „vor Kniens“
Hintergrund zu diesem längst fälligen Rückzug dürfte die neue„Armut“ von Frau Clinton sein, von 20 Millionen Dollar Schulden durch den aufwendigen Wahlkampf ist die Rede.
Der Deal wäre nun: Frau Clinton wirft das Handtuch und Barrack übernimmt ihre Schulden. So macht man Wahlkampf in den USA.
Wie finden wir nun die Überleitung zu Berlin? Ach ja!
Barrack… Baracke bezeichnet unter anderem eine Dauerunterkunft in Elendsvierteln. Unter diesem Aspekt haben wir den Bundestag noch nicht betrachtet, könnte aber bald sogar im doppelten Sinne zutreffen, nachdem die Diätenerhöhung- vorerst – vom Tisch ist.
Da kann man nur hoffen, dass es hierzulande keine neue Armutswelle bei den Bundestagsabgeordneten gibt, ich sehe unsere „Volksvertreter” förmlich schon in zerrissener Kleidung und Sammelbüchse auf der Straße.
Armut, davon ist Dietmar wenigstens so weit entferntwie Yahoo Clever von einer guten und für User angenehmen Wissensplattform. Nein! Natürlich ist mit Dietmar nicht unser lieber Freund Woti gemeint, unsere Stammleser wiesen es schon… von Dietmar Hopp ist hier die Rede.
Der 1940 in Hoffenheim (Nähe Heidelberg) geborene spätere SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp sollte nach dem Wunsch seiner Mutter Lehrer werden. Aber widerspenstig wie der kleine Dietmar wohl damals schon war, wiedersetzte er sich dem Wunsch seiner Mutter und wurde lieber Milliardär.
Da wird sich jetzt mancher Lehrer - auch bloggende Lehrer - in den Allerwertesten beißen, dass er selbst sehr wohl dem Rat der Mutter gefolgt ist und Pädagoge wurde.
Bei SAP wurde der Chef liebevoll „Vadder Hopp“ genannt.
Da werden wir natürlich frappant daran erinnert, dass die Region schon eine andere Berühmtheit des Genres „Vadder“herausbrachte, nämlich Vadder Graf aus Mannheim, Erzeuger und Manager einer berühmten Tennisspielerin. Das muss wohl an der Luft in der Rhein-Neckar-Region liegen.
Allerdings war das Finanzmodell des Peter Graf ein deutlich anderes und führte irgendwann zur Anklage wegen Steuerhinterziehung.
Vadder Hopp damit zu vergleichen wäre sogar aus Mainzer Sicht (Hoffenheim nahm Mainz den Aufstiegsplatz weg) ausgesprochen böse.
Hopp, Mäzen der TSG Hoffenheim, die nun in die erste Fußballbundesliga aufgestiegen ist, mit Roman Arkadjewitsch Abramowitsch oder anderen derartigen Sponsoren in einen Topf zu werfen, würde den durchaus ehrenwerten Zielen des Vadders nicht gerecht.
Dietmar Hopp investiert in eine ganze Region. Krankenhäuser, Schulen, Altenheime sind ebenso Projekte von ihm, wie die neue Eissporthalle in Mannheim und eine nahezu beispielslose Jugendarbeit bei eben dieser TSG Hoffenheim.
Da steckt Engagementzu ehrlicher Arbeit und durchaus sinnvollen Investitionen dahinter.
Dies verdient unseren Respekt!
Die Lycosia City-Redaktion meint: Besser jemand wie Hopp lässt seine Kohle hier, als sie in Liechtenstein zu „verbuddeln“.
Kohle! Damit schließt sich der Kreis zum Ende unseres Artikels wieder zu unserem amtierenden Bundespräsidenten.
Vielleicht sollte man Jürgen Klopp als „Einwechselkandidaten“bereit halten, wer Mainz 05 trainiert hat, ist für alles gerüstet. Horst Köhler würde im Gegenzug sowohl Thomas Dollin Dortmund als auch Michael Skippe in Leverkusen beerben und Gesine könnte für Jodel Jogi bei der Euromeisterschaft den sterbenden Schwan spielen.
Wie sagte doch Sepp Herberger einst: Der Ball ist rund und nach dem Spiel ist vor dem Spiel!
Also harren wir gespannt der Dinge die da noch auf uns zu kommen.
In diesem Sinne allen Lesern ein schönes Wochenende und viel Spaß beim Grillen und/oder anderen Aktivitäten.
Fast scheint es mir, als gelänge es der SPD, einen alten Sozi wie mich doch noch zu vertreiben, politisch heimatlos fühle ich mich ja schon längere Zeit und die täglichen Berichte aus Berlin verschlimmbessern diesen Zustand nur noch. Ich möchte mir ja nicht irgendwann auf die Aussage „Kurt ich habe Dich gewählt” sagen lassen müssen „ach DU warst das!”
Die SPD, allen voran ihr möglicher Kanzlerkandidat, bietet derzeit ein konfuses Bild.
Wenn das so weiter geht, kann unser aller Kanzlerin noch ewig in der Weltgeschichte herumfahren, auf anderen Kontinenten Verrückte in roten Hemden treffen oder zum „Osloer Glockenspiel” einladen. Hierzulande macht ihr nämlich derzeit niemand den Job streitig, schon gar nicht die SPD.
Die Sozis, voll und ganz mit sich selbst beschäftigt, scheinen derzeit völlig überlastet, allen voran ihr „großer Parteivorsitzender”.
Ich frage mich, wird dieser Mann in seiner Partei überhaupt noch ernst genommen?
Entwicklungsministerin - oder sollte man sie in diesem Zusammenhang doch besser „Verwicklungsministerin” nennen - Heidemarie Wieczorek-Zeul trifft den Dalai Lama, Kurt Beck weiß ganz offensichtlich nichts davon, erfährt dies aus der Zeitung und nennt es dann auch noch öffentlich einen „Sch…”
Das derzeit durch Deutschland reisende Oberhaupt der Tibetaner zu treffen ist natürlich unbestritten für hochrangige Politiker eine extrem heikle Sache.
Aber es kann nicht angehen, dass Peking bestimmt, wer hierzulande wen wann empfängt, es reicht schon wenn wir bei einem einfachen Husten von George W. Bush sofort eine Grippe bekommen.
So gesehen war es ein sehr geschickter Schachzug der Kanzlerin die „rote Heidi” anzuweisen, den Dalai Lama zu empfangen, während sie selbst außer Landes weilt.
Dies hinter dem Rücken des Koalitionspartners zu tun entspricht zwar nicht unbedingt der feinen englischen Art, aber schließlich ist sie die Chefin im Ring.
Von ihr kann Kurt Beck noch viel lernen… sollte er denn überhaupt noch Gelegenheit dazu haben.
In der Bundespräsidentenfrage setzt sich das Chaos fort. Zuerst erklärt man in der Parteispitze vollmundig, man werde keinen eigenen Kandidaten gegen Horst Köhler ins Rennen schicken. Daraufhin murren die Genossen und Genossinnen (wir berichteten davon in unseren letzen News) und schon ist wieder alles offen.
Kurt Becks Ausflug in die Fäkalsprache mag ihn vielleicht hier in meiner Rheinland-Pfälzischen Heimat als „ganzen Kerl” kennzeichnen, aber im Rest der Republik hat man für solche Entgleisungen wenig Verständnis und schüttelt nur den Kopf über soviel politisches Ungeschick.
Das Geschäft mit Hohn und Spott scheint bei Rheinland- Pfälzischen Kanzlerkandidaten der SPD dem politischen Suizid vorherzueilen. Rudolf Scharping lässt grüßen.
Wir von Lycosia City meinen: Damit Kurt Beck künftig sein Lied von Sche… auch instrumental begleitet vortragen kann, verleihen wir ihm die „Güldene Gesäß-Violine” der Woche.