Lycosia City

Frei - Unabhängig - Liberal

Archiv für 'Verschiedene' Kategorie


Das Missverständnis zu dem Ausdruck “Farbige(r)”!

Verfasst von Wyatt Earp am 30 Juni, 2008

Sind nun dunkelhäutige (schwarze) Menschen “Farbige”?

Lassen wir doch einfach ein Video sprechen!



Veröffentlicht in Diskussionen, Musik - Videos, Politik, Verschiedene | 8 Kommentare »

Zimmer und Wüste zugleich - Teil II

Verfasst von Wyatt Earp am 29 Juni, 2008

„Meinen Sie nicht auch”, krächzt er, „es wäre klüger, wir warten bis es Abend wird? In der Kühle könnte man den Marsch leichter fortsetzen”.

„Bitte” erwidert er Mann ohne Gesicht, „nehmen Sie sich doch zusammen! Sie bringen ja schon alles durcheinander. Wie befinden uns im Mittagszimmer. Abende gibt es anderswo. Sehen sie selbst, wir werfen hier so gut wie keinen Schatten. Das Licht steht im Zenit, unverändert und unveränderlich.”

Der Bräutigam nickt traurig, läßt die Arme hängen und sagt:

„Ich kann nicht mehr.”

Der Begleiter stochert gleichgültig mit seinem Schirm im Sand. „Das haben Sie schon hundertmal gesagt. Muß ich nochmals an Ihr Verantwortungsgefühl apellieren?  Man erwartet Sie. Ihre Braut zählt jede Minute. Sie sehnt sich nach Ihnen, wie nur eine junge Frau sich sehnen kann. Bedeutet Ihnen das denn nichts?”

„Doch, doch!” beeilt sich der Bräutigam zu versichern.

Wieder wandern die beiden schweigend eine lange Wegstrecke, Stunden oder Jahre im gleißenden Licht.

Plötzlich wirft sich der Bräutigam zu Boden, wälzt sich auf den Rücken und schreit aus verkrusteten Lippen zum Himmel hinaus: „Warum? Warum nur? Warum ist der Weg so lang?

Ich werde niemals ankommen. Niemals, niemals werde ich meine Braut sehen und umarmen. Warum konnte ich ihr nicht einfach sagen, daß ich sie begehre, daß ich sie haben will, daß mich danach verlangt, ihre Haut zu fühlen, ihren Leib?”

Ein Hustenanfall schüttelt ihn, und er kann nicht weiter sprechen.

Der Begleiter wartet teilnahmslos ab, bis er vorüber ist, dann sagt er: „Das alles haben Sie getan. Sie haben dies Dinge gesagt, und so stehen sie Wort für Wort in den Dokumenten.” Er klopft mit dem Schirm leicht gegen die Ledermappe.

Der Bräutigam bewegt eine Weile sprachlos die Lippen. „Aber warum”, stammelt schließlich, „warum bin ich dann hier und nicht bei ihr? Warum gehe ich immer nur auf sie zu, ohne sie je zu erreichen?

Warum? Warum? Warum?”

„Weil Sie es unbedingt so wollten”, sagt er andere und blickt zu ihm nieder. „Es ist ihnen wieder und wieder gesagt worden, daß der direkte Weg der längste ist.

Sie haben ja nicht einmal zugehört. Hören Sie mir wenigstens jetzt zu?”

„Ja”, krächzt er Bräutigam. Er starrt den Begleiter lange an, dann beginnt er zu lachen. Es klingt wie ein Gekreisch.

Der andere wartet reglos ab.

Schließlich schluckt der Bräutigam trocken und flüstert: „Also hat mich ganz einfach die Mathematik betrogen? Hat mich mein Verstand im Stich gelassen? Wo war mein Gefühl?

„Nein”, sagt der Begleiter, „dort ist es richtig.”

Der Bräutigam läßt den Kopf in den Sand zurücksinken und starrt in die Sonne. Seine Augen schmerzen, als würden Sie von glühenden Eisen durchbohrt, aber es kommen ihm keine Tränen.

Er hat keine mehr.

Er läßt Sand durch seine Finger rinnen und murmelt: „So ist das also. Ich gebe auf. Ich streike. Ich will nicht mehr. Ich streike.”

„Nur Mut!” sagt der Begleiter, aber er sagt es ohne jede Teilname. „Dort ist ja schon die Tür. Es sind nur noch ein paar Schritte.”

Der Bräutigam läßt weiter den Sand durch seine Finger rinnen, gleichsam einer Sanduhr. Der gesichtslose Begleiter zieht ihn hoch und hält ihn mit ausgestreckten Armen vor sich hin, so leicht ist er geworden.

Seine Beine baumeln in der Luft wie die einer Puppe.

„Ich sehe nichts mehr”, flüstert er, „Ich habe keine Augen mehr.”

„Und Ihre Braut” fragt der andere.

„Ich weiß nichts mehr. Ich verstehe nichts mehr. Ich will nichts mehr. Ich habe keine Braut. Ich habe nie eine gehabt. Ich habe niemals begehrt. Ich habe niemals geliebt. Ich habe niemals existiert. Lassen Sie mich bitte in Ruhe.”

Aber der Begleiter gibt nicht nach.

„Sie haben kein Recht Ihre Existenz aufzugeben. Sie denken nur an sich selbst. Aber Sie haben Verantwortung übernommen. Die können Sie nicht einfach von sich werfen, als Mann von Charakter.”

„Charakter…” flüstert der Bräutigam immer noch mit den Beinen baumelnd, „ich frage mich, warum Sie nicht meine Aufgabe übernehmen. Die junge Dame wird sich freuen. Sie wird noch immer jung sein  -  jedenfalls jünger als ich.”

Der Begleiter läßt ihn los. Er fällt in den Sand wie ein Bündel Lumpen. Mit zusammen gekniffenen Augen versucht er den gesichtslosen zu sehen, der groß über ihm steht.

„Unsere Pflichten”, hört er die glatte Stimme sagen „sind nicht die gleichen.”

Der Bräutigam spielt wieder im Sand. „Pflichten…”, flüstert er und kichert ein wenig, „Pflichten…”

Nun wird der andere zum ersten Mal beinahe ungehalten. „Sie stellen sich wirklich an, als ging es um Ihr Leben.”

„Das tut es auch”, antwortet der Bräutigam und nickt traurig mit seinem eingefallenen dürren Köpfchen, „es geht um mein Leben, rückwirkend, verstehen Sie? Ich bin ein alter Mann, aber ich habe kein Leben gehabt. Man hat mir alles annulliert. Ich bin um mein Leben betrogen worden, ich weiß nicht, von wem.

Und nun will ich keines mehr.

Ich will nie eines gehabt haben.

Dagegen können Sie nichts tun.”

„Doch”, sagt der andere „ich werde Sie die letzten paar Schritte tragen.”

Der Bräutigam kichert. “Die letzten paar Schritte…, das schaffen Sie nicht.”

„Erlauben Sie?” sagt der andere, und ohne eine Antwort abzuwarten, hebt er den Bräutigam hoch und nimmt ihn auf den Arm. Der legt sein mageres Ärmchen um die Schulter des Begleiters und schmiegt das wackelnde Greisenköpfchen an dessen Hals.

So legen sie wieder ein langes Stück Wegs zurück. Obwohl der Bräutigam kaum noch etwas wiegt, wird seinem Träger doch schließlich der Arm lahm, und er läßt ihn zu Boden gleiten.

„Die letzten paar Schritte…” meckert der Bräutigam triumphierend, „sehen Sie, sehen Sie!”

Der Mann ohne Gesicht antwortet nicht. Er hakt die Krücke seines Schirms in den Kragen des Cutaway, oder vielmehr in den Rest, der davon noch vorhanden ist, und schleift den Bräutigam hinter sich her durch den Sand.

Wieder vergeht endlose Zeit.

Der Bräutigam fühlt, daß der andere ihn losgelassen hat, und versucht, sich aus dem Lumpenbündel zu befreien.

„Wir sind da”, hört er die teilnahmslose Stimme sagen, „ich habe Ihnen doch gesagt, es seien nur ein paar Schritte.”

Der Bräutigam bringt sich mit einer letzten Kraftanstrengung in sitzende Haltung und reißt die Augen auf. Das Licht dringt in ihn ein wie kochendes Metall, und er stößt einen Schrei aus, doch nicht einmal er selbst vernimmt ihn.

Vor seinem erlöschenden Blick schwankt die Tür. Sie ist geöffnet. Der Durchblick ist eine Schattierung   dunkler als das dunstige Blau des Himmels, das ihn umgibt.

In diesem Ausschnitt steht ein hochgewachsenes Mädchen, mit nichts bekleidet als einem duftigen Brautschleier, der von ihrem Scheitel herabfließt und ihren Körper einhüllt, durchsichtig wie zarter Nebel. Ihr Gesicht ist fast in diesem Nebel verborgen, um so deutlicher aber sind ihre langen schmalen Glieder zu sehen, ihre Schenkel, ihre kleinen Brüste, ihr flacher Leib und der Nachtschatten Ihres Schoßes. In der Hand trägt sie einen Rosenstrauß.

„Endlich!” ruft Sie, „ich bin fast tot vor Sehnsucht! Wo ist er denn? Wo ist er?

Der Begleiter wendet sich dem Bräutigam zu, aber der hebt mit großer Mühe eine Hand und legt ein knochendürres Fingerchen bittend an seinen eingefallenen, zahnlosen Mund.

Der Begleiter zuckt unmerklich die Achseln und wendet sich der Braut zu.

„Ihr Bräutigam erwartet Sie hinter der nördlichen Tür. Wenn Sie wollen, führe ich Sie auf direktem Wege zu ihm.”

„Gehen wir!” ruft sie, „gehen wir schnell. Es sind doch nur ein paar Schritte dann bin ich bei ihm.”

Sie will loslaufen, hält aber inne, weil er Bräutigam die Hand nach ihr ausstreckt. Ratlos betrachtet sie ihn einen Augenblick lang, dann wirft sie ihm eine Rose aus dem Strauß ihrer Hand zu.

Der Bräutigam hebt seinen Blick zu dem Begleiter, der mit verschränkten Armen zugesehen hat und nun leise sagt:

„Immerhin seid Ihr euch begegnet, Ihr habt es schon oft getan und werdet es immer wieder tun.

Das können nicht alle von sich sagen.”

Dann folgte er dem Mädchen, das mit langen Sprüngen in die Wüste hineinläuft, auf die andere Tür zu, die riesenhaft am nördlichen Horizont steht. Die beiden Gestalten werden zwischen den Sandhügeln kleiner und kleiner, und nur eine gewundene Spur von winzigen Sandtrichtern bleibt zuletzt.

Der Bräutigam starrt ihnen mit milchweißen Augen nach, während seine Finger die Rosenblüten betasten.

„Wie schön sie ist!” flüstert er, „mein Gott, wie schön sie ist!”

Und während er zurücksinkt in den Sand, murmelt er noch:

„Ob sie mich finden wird, dort drüben hinter der anderen Tür?”

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Zimmer und Wüste zugleich - Teil I

Verfasst von Wyatt Earp am 28 Juni, 2008

Es ist ein Zimmer und ist zugleich eine Wüste. Die kahlen Wände erheben sich fern und dunstig am Horizont. Rundum nicht als Sand, Hügel hinter Hügel, endlos nach allen Richtungen.

Hoch oben im Zenit hängt eine weißglühende Sonne, oder ist es eine Lampe mit bläulich emailliertem Blechschirm?

Die Grellheit tötet alle Farben, sie läßt nur weiße Flächen und schwarze Schatten übrig. Das Skelett des Lichtes, blendend, unerträglich, mörderisch, der böse Glanz eines Kosmischen Schweißapparates.

Das Zimmer hat zwei Türen, die riesenhaft in die blaue Glut des Himmels eingelassen sind, eine im Norden und eine im Süden über dem webenden Horizont.

Von der nördlichen Tür führt eine vielfach gewundene Spur kleiner Sandtrichter mitten in die Wüste. Hier bewegt sich ein Mann ameisenklein vorwärts. Bei jedem Schritt sinkt er bis über die Knöchel ein, er taumelt, er rudert mit den armen.

Das ist der Bräutigam!

Sein Gesicht ist von der Sonne verbrannt, die Haut geplatzt und voller Blasen, die Lippen sind weiß von getrocknetem Speichel. Farbloses ausgebleichtes Haar steht ihm wirr und starr um den Kopf wie Stroh. Seine Brille die ihm immerzu von der schweißnassen Nase rutscht schiebt er mit dumpfer Geduld immer wieder an Ihren Platz. In der linken Hand schwenkt er einen alten zerbeulten Zylinder. Der Hochzeitscutaway, den er trägt, mag ihm in vergangenen Zeiten einmal gepaßt haben, nun aber ist er ihm viel zu groß, die Schöße hängen ihm bis auf die Fersen. Der Stoff ist schäbig geworden und zerfällt an gewissen Stellen. Das Hemd ist ihm aus der Hose gerutscht, denn auch die ist zu weit und er muß sie alle drei Schritte hochziehen.

Ein Fuß steht in einem Lackschuh, dessen Sohle sich löst, der andere Fuß ist mit einem schmutzigen Taschentuch umwickelt, um ihn wenigstens ein klein wenig gegen die Glut des Sandes zu schützen.

Einige zwanzig Meter vor diesem Mann marschiert ein anderer, ein Beamter vielleicht äußerst  korrekte Kleidung, dunkler Anzug, dunkler Hut, eine Aktentasche in der Hand, in der anderen einen straff gerollten Regenschirm. Sein Gesicht ist ein wenig blaß und völlig merkmalslos, gleichsam ausgewischt.

Der Abstand zwischen den beiden Wanderern vergrößert sich langsam, aber stetig.

Der Bräutigam sputet sich, er ringt keuchend nach Atem, fällt hin, steht wieder auf, taumelt weiter, fällt abermals hin. „ Hören Sie bitte!” ruft er, und seine Stimme klingt hoch und überanstrengt wie die eines alten Weibes, „Warten Sie mal! Ich möchte Sie etwas fragen.”

Der Mann ohne Gesicht hat den Ruf  wohl gehört, aber er geht noch ein gutes Stück weiter, ehe er schließlich stehen bleibt und sich seufzend umwendet, als handele es sich um das Greinen eines ungezogenen Kindes, das ihn zum hundertsten Mal unter irgendeinem Vorwand aufzuhalten versucht. Lässig auf seinen Schirm gestützt sieht er zu wie der Bräutigam mühsam die Düne zu ihm empor krabbelt.

„Bitte beeilen Sie sich!” sagt er kühl. „Was wünschen Sie denn nun schon wieder?” „Sagen”, Sie keucht der

Bräutigam und überlegt sichtlich was er eigentlich fragen wollte, „sagen Sie, bitte, ist es noch sehr weit?” Beim Sprechen ziehen seine geschwollenen Lippen Fäden.

„Nur noch ein paar Schritte”, erwidert der andere korrekt wie vorher, „nur noch bis zu jenem Tor dort.”

Dabei zeigt er mit dem Schirm auf die Tür im Süden. Er will sich wieder zum gehen wenden, doch der Bräutigam hält ihn fest.

„Verzeihen Sie”, bringt er mit einiger Mühe heraus, „wohin  - mir ist es nämlich im Augenblick entfallen -  wohin gehen wir überhaupt?”

„Zu Ihrer Baut, mein Herr”, erklärt der andere, und man kann hören, daß er diese Antwort schon oft geben mußte. Er betont jede Silbe uns spricht laut wie zu einem Schwerhörigen oder Blöden. „Ich bringe Sie ins Zimmer Ihrer Braut.”

Der Bräutigam starrt ihn eine Weile mit offenem Mund an, dann schlägt er sich mit der Hand vor die Stirn und lacht hastig und um Entschuldigung bittend. Er versucht ein Lächeln, während er sagt: „Wenn wir bei Ihr angelangt sind, dann wird alles gut sein, nicht wahr? Sie wird doch nichts gegen einzuwenden haben, nur weil ich nicht mehr so gut gekleidet bin? Es ist ja alles um Ihretwillen, das wird Sie doch einsehen? Was ich gelitten habe, wird Sie doch von meiner Liebe zu Ihr überzeugen? Sie wird mir glauben, dessen bin ich mir sicher. Sie wird mich mit offenen Armen empfangen.”

„Wenn wir bei Ihr angelangt sind”, stellt der andere schlich fest.

„Gewiß, gewiß”, murmelt der Bräutigam, „Es wird bald sein, sehr bald. Deshalb habe ich ja den direkten Weg gewählt.”

„Wir sind aus jener Tür gekommen”, sagt die kühle Stimme, „und gehen zu dieser dort. Das ist alles.”

„Ich verstehe nicht”, gesteht der Bräutigam ein, „ich verstehe einfach nicht, daß es so weit ist.”

„Sie verstehen es nicht”, wiederholt der andere und wendet sich zum gehen, aber Ihre Braut wartet. Kommen Sie!”

Der Bräutigam hält ihn nochmals am Ärmel fest. „Woher wissen Sie das überhaupt? Vielleicht wartet Sie längst nicht mehr. Oder Sie hat nie gewartet? Es könnten doch irgendwelche Umstände eingetreten sein. Dann hätte ich alles ganz umsonst auf mich genommen. Ich würde mich lächerlich machen.”

„Das”, antwortet die trockene Stimme, „ erfahren Sie am besten, indem Sie durch die Tür da vorne gehen.”

„Diese Tür da vorn”, flüstert er Bräutigam, „Sie ist unerreichbar, Sie bleibt immer vor uns, immer gleich weit……

Das ist eine Fatamorgana und keine Tür!”

„Unsinn”, sagt der andere ohne zu lächeln, „eine Fatamorgana erscheint und verschwindet. Aber diese Tür war von Anfang an da und ist an Ihrer Stelle geblieben, ganz unverändert.”

Der Bräutigam nickt. „Ja unverändert  - seit damals als ich losgegangen bin - als ich noch jung war.”

„Es ist also keine Fatamorgana”, erwidert der Begleiter in abschließendem Ton und setzt sich in Bewegung.

Lange Zeit wandern die beiden Männer nebeneinander her, aber nach und nach entsteht wieder der Abstand zwischen ihnen, der sich vergrößert. Wieder ruft der Bräutigam, und wieder bleibt der Mann in der korrekten Kleidung erst nach einer Weile stehen und erwartet ihn, auf den Schirm gestürzt.

Der Bräutigam löst sich zusehends auf, seine Kleidung hängt ihm nunmehr in Fetzen vom Leib, auch scheint es so als sei er noch kleiner und älter geworden.

„Damals”, stößt er nach Atem ringend hervor und macht mit dem Zylinder, von dem nur noch der Rand übrig ist, eine fahrige Bewegung in die Richtung der nördlichen Tür, „damals war ich noch kräftig, erinnern Sie sich?

Damals war ich es der voraus lief, nicht Sie, wissen Sie noch?”

„Manchmal”, schränkt der andere ein, „sehr selten.”

Der Bräutigam schüttelt sich eigensinnig den Kopf. „Nein, Nein. Sie konnten mich kaum bändigen. Sie hatten Mühe, mit mir Schritt zu halten. Damals war ich jünger als Sie, mein Lieber. Viel jünger und kräftiger. Ich war ein stattlicher junger Mann.”

„Ich” entgegnet er Begleiter, „bin immer noch gleich alt.”

Der Bräutigam wischt sich mit seinem dürren Händchen den  Sand vom runzligen Gesicht.

Ich ekelte mich vor ihren hängenden Büsten, die dünn und leer waren wie vertrocknete Früchte. Aber der Blick, mit dem sie mich ansah! Ich habe oft an Ihn denken müssen. Sie hatte eingesunkene halbblinde Augen. Uns sie streckte mir die Hand entgegen, in der sie ein paar dürre Rosenstengel hielt.

Der Blick erinnerte mich an etwas, oder jemand.

Jetzt habe ich es vergessen. Ich weiß nur noch, daß ich mich für sie schämte, weil sie so alt und so häßlich ist. Ich nahm die rote Nelke aus meinem Knopfloch und warf sie ihr zu.

Sie fing sie auf und lachte Zahnlos. Ich glaube sie war glücklich über mein Geschenk. Ja, damals war ich wahrhaftig ein stattlicher junger Mann und stark wie ein Stier.

Ich dachte, nur ein paar Schritte und ich bin bei ihr, bei meiner Braut. Ich hatte es eilig. Darum wollte ich auf dem direkten Weg zu ihr.”

„Kommen Sie, kommen Sie!” sagte der Begleiter nun schon fast ein wenig ungeduldig.

Aber der Bräutigam hatte noch etwas zu sagen, obgleich es ihm Mühe macht, verständlich zu sprechen.

Den letzten und zweiten Teil könnt Ihr morgen hier lesen.


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UT in Essen - Das Buch vom Reim-Rekord

Verfasst von Wyatt Earp am 28 Juni, 2008

Rhus in den Fußstapfen unsres berühmten Mainzer Sohnes Johannes Gutenberg!

Hallo liebe Leser,

wie Tratscheli und Hasteschongehört aus unserem befreundeten Blog, dem Olymp, ja bereits erwähnt haben, hat Rhus_Toxic mit großem Aufwand ein kleines Büchlein gedruckt, in dem alle Reime aus dem KOMMENTAR-REIM-REKORD enthalten sind.
Hier noch einmal der Link zu entsprechender Frage von Fellknaeuel:

http://iq.lycos.de/qa/show/828291

Angeregt durch den einfachen Versuch einen entstehenden Streit zu schlichten, hatten sich einige User den Spaß gemacht zu reimen, bis irgendwann die Idee zu diesem Kommentar-Rekord kam.
Mit 1303 Kommentaren liegen sie nun ungeschlagen an der Spitze, gefolgt von einer Frage von Onkelmue mit 1264 Kommentaren:

http://iq.lycos.de/qa/show/733785

Das folgende Video zeigt nun die Entstehung des Buches, welches Rhus_Toxic heute allen Usern, die sich am Rekord beteiligt haben, auf dem Usertreffen (Chica’s privates Kaffeekränzchen) in Essen überreichen wird.

Wir vom Lycosia City-Team bedanken uns für das Zurverfügungstellen dieses kurzweiligen Filmmaterials und wünscht viel Vergnügen beim Anschauen.

Lycosia City meint: Ganz großes Kino - lieber Rhus_Toxic!!! :-P

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Woran erkennt MANN, dass er „etwas“ ANDERS ist?

Verfasst von Wyatt Earp am 27 Juni, 2008

1. Du benötigst länger als eine Stunde im Bad

2. Du hast alle CD`s von Tokio Hotel

3. Dir macht ein Besuch beim Proktologen Spaß

4. Du verpasst keine GUMO

5. Du telefonierst täglich mehr als 4 Stunden

6. Du hintergehst Deine Frau mit ihrem Bruder

7. Du stehst nur noch auf Musik von Marianne Rosenberg

8. Du findest Klaus Wowereit “echt geil”

9. Du hast mehr als fünfzig paar Schuhe

10. Du gehst immer nur zu zweit auf die Toilette

11. Du versäumst keine Talkshow mit Guido Westerwelle

12. Du kaufst Deine BH`s immer zwei Nummern zu groß

13. Du hast schon jede Menge EXPO hinter Dir

14. Du hast Deine Chefin mit ihrem Mann betrogen

15. Du bist schon mal mit Deinen Absätzen im Kopfsteinpflaster hängen geblieben

16. Du hast nach langem Sex Schwierigkeiten Dich zu setzen

17. Du kannst Dich nicht entscheiden welchen Nagellack Du zu Deinem Date verwenden sollst

18. Du freust Dich schon am frühen Morgen auf den After-noon

19. Du wachst nach einer tollen Sexnacht auf, und es stehen zwei paar Schuhe Größe 45 vor dem Bett

20. Du verlässt deine Wohnung nie ohne Tampons in Deiner Handtasche

21. Du tauschst täglich mehr als eine Stunde Kochrezepte am Telefon aus

22. Du gibst im Monat mehr als 500 Euro fürs Kosmetikstudio aus

23. Du bist sauer wenn man Dir nichts zum Muttertag schenkt

24. Du kannst Dich nicht zwischen pinkfarbener oder rosa Bettwäsche entscheiden

25. Du kannst nicht einparken :-)

0 Treffer: Du solltest toleranter im Umgang mit Menschen sein, die nicht SO sind wie Du, genau genommen bist Du ein richtiger Spießer.

1-4 Treffer: Du wärst der absolute Liebling aller Schwiegermütter, wenn Du nicht gerade goldene Hochzeit feiern würdest.

5-11 Treffer: Gratulation, Du hast bei der Wahl Deines Partners eine Auswahl von fast 100 Prozent.

12-18 Treffer: Hat Dein Freund auch schon den Test gemacht?

19-14 Treffer: Du kannst bedenkenlos in der Gemeinschaftsdusche die Seife zu Boden fallen lassen, keiner wird sie Dir wegnehmen.

25 Treffer: Herr Westerwelle, wie oft wollen Sie den Test denn noch machen?


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Hand Gottes wieder bei Lycos an Board!

Verfasst von Wyatt Earp am 23 Juni, 2008

Der deaktivierte User Hand_Gottes ist wieder - und ganz offensichtlich in Absprache mit Lycos - unter dem neuen Account Hand.Gottes, sowie dem alten und gewohnten Avatar  als „neuer User” bei Lycos IQ angemeldet.

Ganz offensichtlich haben beide Seiten eine vernünftige Lösung gefunden bei der niemand sein Gesicht verlieren musste. Ich persönliche finde dies eine positive Entwicklung und sicher auch im Interesse einer Vielzahl von Usern der Community.

Es bleibt zu wünschen, dass diese erneute Partnerschaft - frei von Konflikten - eine Bereicherung für beide Seiten wird.

Lieber Gregor, Du bist sicher kein einfacher und bequemer Mensch, das möchtest Du auch nicht sein.

„Querdenker” können durchaus eine Bereicherung für die Community sein und sollten nicht von vorneweg als Störenfriede abgetan werden.

Aber gerade bei kritischen Menschen wie Dir ist der Bogen auch schon mal recht schnell überspannt, und dann kommt es zu Konflikten wie wir sie alle weder wünschen noch wollen.

Um es kurz zu machen: Ich freue mich, dass Du wieder an Board bist. Mit klugen Fragen und Antworten aufzufallen, wie wir es aus der Vergangenheit von Dir gewohnt sind und sich vielleicht das ein oder andere Mal besser auf die Zunge beißen oder über „die Sache” eine Nacht schlafen, wären freundschaftliche Tipps, die ich Dir gerne mit auf den Weg geben würde.

Und bedenke bitte: Moderatoren sind Menschen wie Du und ich! Sei versichert, KEINER deaktiviert hier wirklich gerne, es ist lediglich ein - manchmal leider trauriger - Job.

Man muss nicht alle Menschen mögen, erst Recht nicht freundschaftliche Bande pflegen - aber respektvoller Umgang ist immer ein guter Begleiter…

Liebe Grüße aus Mainz

Peter


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Raucher an den Pranger gestellt - Von Gastautor Hartmut

Verfasst von Gastautor am 20 Juni, 2008

Ich bin so ein Raucher, der sich der Gastronomie verweigert und ich bin es leid, immer wieder das Gejammer der DEHOGA (Deutsche Hotel- und Gaststättenverband)zu lesen.
Oder haben WIR etwa gejammert, als man in der Gastronomie bei der Umstellung auf den Euro nahezu 1:1 ungerechnet hatte?

Nicht genug, dass die staatlich verordnete Diskriminierung der Raucher dazu führt, dass Bürger mit Oberlehrergehabe sich berechtigt fühlen Raucher mit ziemlich unpassenden, aber immer unklugen Kommentaren zu beglücken.


Nein, wir Raucher werden auch von investitonsfaulen Gastronomen zusätzlich an den Pranger gestellt. Anders kann ich es nicht sehen, wenn ich in Lokalen - wohlgemerkt, Lokalen mit mehreren bis vielen Räumen und somit optimalen Voraussetzungen einen separaten „Raucherraum” einzurichten - aufgefordert werde zum Rauchen in den Biergarten, auf die Terrasse, den Hof, oder auf die Straße zu gehen während kleine Einraumgastronomen förmlich um ihre Existenz kämpfen. Das ist Diskriminierung und dann wird auch noch erwartet, dass ich bei so viel “Gastfreundschaft” auch noch kräftig Umsatz mache, ziemlich abwegig, oder?

Vielleicht wartet man in der Gastronomie auch nur wieder auf eine neu „Währungsreform”?


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Antwort an Encore 11

Verfasst von Wyatt Earp am 13 Juni, 2008

Hallo Encore, erst mal Kompliment, ein Kommentar der die „X-Taste” überflüssig macht, so sind Dialoge doch viel angenehmer. :-)

Die „WISSENSBANK” sollte eine Mischung von Usern sein, unabhängig von Bildung, Alter, Herkunft etc.; natürlich auch Emotionen, genau diese machen das Ganze erst lebendig, allerdings lauert auch gerade hier die Gefahr, denn es werden schnell - unabsichtlich aber auch absichtlich - Grenzen überschritten.

Wie es vor knapp einen Jahr Roberto Bardez in meinen Augen sehr treffend formuliert hat, ist das permanente Wechselspiel - Moderatoren wollen Einschränken, User verschieben die Grenzen - ein wichtiger Teil des Gesamtprozesses. Gefährlich wird dieses Spiel allerdings immer dann, wenn persönliche Angriffe und Beleidigungen als Begleiterscheinung auftreten.

Auch Plänkeleien vor dem Hintergrund vorhandener oder nicht vorhandener Bildung, akademischen Graden oder sonstiger - vermeintlicher - Qualifikationsnachweise, dienen eher dem Aufbau von negativer Spannung als dass sie denn einer Community dienlich wären.

Im realen Leben käme niemand auf die Idee, die Anweisung eines Ordnungsdienstes - ob nun im Theater bei einem Konzert oder auf dem Fußballplatz - in Zweifel zu stellen oder gar zu ignorieren, nur weil die diese Ordnung überwachende Kraft einen anderen oder geringeren Bildungsstand hat. Oder würdest Du den Platzanweiser im Kino ein Axxxx schimpfen, nur weil er Dich darauf hingewiesen hat, dass hier Rauchverbot ist und dieser hauptberuflich als Bademeister arbeitet?

Bei Polizisten beispielsweise wird es noch ein wenig interessanter, da musst Du Dir gegebenenfalls sogar Ungerechtigkeiten gefallen lassen und dir Dein Recht - beleidungsfrei - über Monate oder gar Jahre erstreiten.

Bei Lycos aber sollen Moderatoren Freiwild sein und wenigstens zwei Doktortitel nachweisen? Zudem alles immer minutiös richtig entscheiden?

Die Theorie müsste bei den Usern alles über Guidelines, AGB und wie ich es ja schon erwähnte - gesunden Menschenverstand - regeln.  Die Praxis sieht aber leider anders - eben sehr traurig - aus. Regeln des Anstands werden kurzerhand außer Kraft gesetzt und Konflikte werden publikumswirksam in der Öffentlichkeit ausgetragen.

Das muss ja in die Hose gehen!

Aber was ändern, wo die Hebel ansetzen?

Als erstes kann ich nur raten Lycos nicht so ernst zu nehmen, und diese Plattform nicht zum Mittelpunkt des Lebens werden zu lassen.

Sachliche Diskussion, am besten immer via PN oder Mail! Streit in der Öffentlichkeit setzt beide Parteien nur unnötig unter „Erfolgsdruck”.

Erst mal tief Luft holen, noch besser eine Nacht über die einem - vermeintlich - erfahrene Ungerechtigkeit schlafen.

Aber auch alles wieder nur Theorie, in der Praxis nicht immer umsetzbar, denn eingangs erwähnte ich ja schon die Emotionen, welche Lycos erst Leben geben, dazu gehören nun mal auch negative Emotionen. Und Spontanes ist selten gut überlegt.

Also wieder nix! Der Streit ist unvermeidbar geworden und in vollem Gange- mit allen Nebengeräuschen.

Irgendwann ist das Fass übergelaufen, der User wird deaktiviert und wir haben die klassische Situation.

Böser Moderator - zu Unrecht deaktivierter und falsch verstandener User.

In wenigen Fällen beruhigt man sich nach kurzer Zeit auf beiden Seiten wieder, findet einen gemeinsamen Konsens und alles geht fortan seinen gewohnten Weg - bis vielleicht zum nächsten Streit.

Häufig aber kommt das große Kino erst nach der Deaktivierung.

Auch wieder verständlich.

Schließlich fühlt man sich ja nun erst Recht ungerecht behandelt, vor allem aber ist man nun - aus der Gemeinschaft mit ihren Kommunikationsmöglichkeiten ausgestoßen - ohnmächtig und wehrlos.

Das Rad ins Verderben dreht sich nun immer schneller.

Die Moderatoren können schlecht zurückrudern, denn die Folgen wären absehbar. Anarchie! Jeder würde künftig seinen Willen mit brachial-verbaler Gewalt versuchen durchzusetzen, denn was einmal funktionierte wird wohl wieder möglich sein.

Der deaktivierte User wiederum erhöht die Schlagzahl, Druck und Beleidigungen werden immer massiver, frei nach dem Motto „irgendwann habe ich damit Erfolg und wenn nicht, habe ich dem „Verein” wenigstens mal gehörig meine Meinung gesagt. Irgendwann werden sie schon merken was und wen sie an mir verloren haben”.

Man ist zum Outlaw geworden ohne dies jemals wirklich gewollt zu haben, ist man doch irgendwann einmal hier angetreten um mit seinem Wissen der Community Input zu geben und selbst auch Freude dabei zu haben. Übrig geblieben ist nur noch Verdruss, der mit jedem neuen Tag, jedem Kommentar eines Moderators, Users oder Bloggers noch größer wird.

Kein Weg scheint mehr in diese Gemeinschaft zurück zu führen.

In meinen Augen eine Schxxxsituation, denn ich unterstelle KEINEM der Deaktivierten, dass sie eine solche Eskalation wirklich gewollt haben. Manche Dinge haben eine unaufhaltsame Eigendynamik. Leider!

An dieser Stelle hört die traurige Geschichte - auf die meisten deaktivierten User bezogen - auf, ohne das mir eine wirklich greifende Lösung einfallen würde, ausgenommen einer:

Die Deaktivierungsregeln müssten meiner Meinung nach überdacht werden - und zwar schnell!

Wenn mich jemand auf Lebenszeit vom Team ausschließt, darf dieser nicht erwarten, dass ich ihn noch in irgendeiner Form korrekt behandele. Warum auch? Wo liegt der Sinn? Schließlich wurde mir bedeutet, dass ich für diese Gemeinschaft nichts tauge und NIE mehr an ihr teilhaben darf.

24/48 Stunden Deaktivierung ist als „Auszeit zum Nachdenken” sicher ok. Danach „Lebenslänglich” darf in jedem Fall als überzogen betrachtet werden. Eine Regelung von einem oder zwei Monaten, wie sie Grandpa Wolf schon des öfteren forderte, halte ich persönlich für die elegantere Lösung. Dieser Zeitraum bietet dem deaktivierten User die Möglichkeit sich sachlich mit dem Support auseinanderzusetzen und vielleicht auch eigene Fehler zu erkennen, denn man darf nicht erwarten, dass man in Gütersloh nach einer Mail sagt „ok, Du bist wieder im Team”, da bedarf es schon mehr.

User zu Deaktivieren und Moderatoren zu beleidigen ist ja sooooo einfach, die wahre Kunst liegt in der Einsicht und auch einmal verzeihen zu können, auch wenn der Scherbenhaufen noch so groß ist.

So könnte man auch vermeiden, dass User in eine Ecke gedrängt werden, in die sie NIE wollten.

Fazit: Über die Deaktivierungsregelungen muss nachgedacht werden, auch sollte man zumindest über Sinn oder Unsinn einer Generalamnestie diskutieren.

Ganz klar möchte ich aber den Ex-User Sofitware von diesen Überlegungen ausschließen. Wer ein Unternehmen, Moderatoren und auch User so in den Dreck zieht wie er, hat auf Lebzeiten nichts mehr in dieser Gemeinschaft verloren!

Noch fataler ist die Situation bei Ex-Usern wie Encore.

Ohne Aussicht wieder in der Community aufgenommen zu werden, wird nun von außen aus allen Rohren geschossen. Was auch sonst tun? Reden möchte ja keiner mehr mit ihm.

Einige frühere Freunde wenden sich von ihm ab, „falsche Freunde” muntern ihn auf, das Schiff Lycos zu versenken, sein Avatar und natürlich auch Encore selbst werden plötzlich zum Che Guevara aller Gestrandeten. So kommt ein User plötzlich in die Verpflichtung immer wieder als Anführer einer Gruppe in Erscheinung zu treten, die das bekämpft, was er doch einmal so mochte und wo er gerne wieder hin möchte. Aus einem kleinen Scharmützel ist nun eine regelrechte Schlacht entstanden. Und zu allem Überfluss kommt es dann auch noch zum Schulterschluss mit einem Irren, einem der früher kein gutes Haar an Encore gelassen hat, und von ihm - sollte er seinen Zwecken nicht mehr nützlich sein - fallen gelassen wird wie eine heiße Kartoffel. Natürlich weiß Encore, dass er sich da mit einem „Geisteskranken” verbündet hat, aber was soll er anderes tun, zu sehr hat er sich schon verstrickt.

Quo vadis Encore?

Niemand weiß es!

Mein Vorschlag lieber Encore, entscheide Dich für eines, dann aber mit Herzblut.

Entweder Du bekämpfst fortan Lycos mit allen Dir zur Verfügung stehenden Mitteln, nutzt Dein ganzes Wissen, Deine Intelligenz und umgibst Dich mit den entsprechenden Leuten für dieses „Projekt”. Sofitware ist da aber mit Sicherheit nicht der richtige Partner, er hat nicht Dein Niveau, und sei ehrlich zu Dir selbst, dass er durch und durch gestört ist, weißt Du selbst. :-)

Oder aber Du suchst nach neuen Wegen zu zeigen, dass Du ein Teamplayer bist und das Team jemanden wie Dich braucht!

Ich persönlich kann Dir nur zur zweiten Variante raten, aber Du bist ein kluger Mensch und wirst schon selbst wissen welcher Weg der für Dich Beste ist.

Gruß, Peter

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Ein wenig Fußball

Verfasst von jollyjumper am 10 Juni, 2008


Nachdem ich am Sonntag das Spiele “Not gegen Elend” (Österreich : Kroatien) ohne einzuschlafen überstanden hatte, bereitete ich mich akribisch auf das deutsche Auftaktspiel vor:

1/2 Kasten Weißbier und reichlich Camel Filter mussten hier ausreichen. Kleckern, statt klotzen hieß die Devise.

Hochkonzentriert lauschte ich Kloppo bei der Analyse unserer Aufstellung und konnte den Einmarsch der “Gladiatoren” kaum erwarten.

Selbstverständlich machte ich eine kurze Trinkpause, um lauthals die Nationalhymne mitzusingen. Meine türkische Nachbarn mag das ebenso demoralisiert haben, wie das 2:0 der Portugiesen gegen die Türkei.

In der 19. Minute löste sich meine innere Anspannung, sowie der nächste Kronkorken meines Schöfferhofers, dank Poldis 1:0.

Bei meinem lauten Jubelschrei verkrochen sich meine beiden Hunde gleich mal erschrocken unters Bett.

Die letzten 10 Minunten der 1. Halbzeit verbrachte ich dann mit Fachsimpeln und kleinen nostalgischen Exkursionen zum Thema Fußball. Daraufhin setzte meine Tochter sich Kopfhörer auf, um in Ruhe zu chatten………..

Endlich Halbzeitpause. Zeit dem Alkohol eine leichte Grundlage aus Bratwurst mit Senf und Brötchen zu geben und das nächste kalte Weizen aus dem Kühlschrank zu holen.

Wie gut, daß Hopfen eine so beruhigende Wirkung hat, anders hätte ich die ersten 15-20 Minuten der 2. Halbzeit nicht ohne ärtzliche Hilfe überstanden.

Als endlich in der 72. Spielminute, Poldi das 2:0 machte, war ich bereits so heiser, daß ich fast keinen Ton mehr rausbrachte und hatte grade noch ein Hefeweizen um den Siegtreffer zu begiessen.

Ich konnte den Schlußpfiff kaum erwarten,um dann glückselig in den Schlaf zu fallen.

In den wäre ich allerdings auch beinahe immer wieder am Montag beim Spiel Frankreich : Rumänien gefallen.

Ich habe mich allen Ernstes gefragt, ob den Franzosen ihre Ernährung nicht bekommt. Gänsestopfleber scheint schwer verdaulich zu sein. Le Bleu waren als Favorit gestartet und boten dem Zuschauer eine Vorstellung unter Niveau.

Hellwach und gespannt war ich auf die Begegnung der Niederlande gegen Italien.

Insgeheim hoffte ich auf einen Sieg der van Basten Truppe gegen den Weltmeister und für die nächsten 90 Minuten war ich ein Oranje-Sympathisant.

Die Holländer haben mich nicht enttäuscht und die Italiener mit einem klaren und auch verdienten 3:0 vom Platz gefegt.

Nein, ich bin natürlich kein Oranje-Fan, aber falls die DFB-Elf auf den Sieger der “Todesgruppe” trifft, dann doch lieber auf Holland, als auf die defensiven Standfußballer aus Italien………….

Schließlich will ich ein offensives, schnelles Fußballspiel sehen und kein Rasenschach ;)

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So geht es manchmal zu in Lycosia….

Verfasst von jollyjumper am 4 Juni, 2008

wenn Wyatt nach Hause kommt…… :D

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