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Mit ‘Barack Obama’ verschlagwortete Einträge

Liberty City NEWS: Deutschland wrackt ab!

Verfasst von SchVVarzer Peter am 21 März, 2009

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Deutschland wrackt ab! NEIN, liebe Leser, es ist nicht angedacht einige der 612 Abgeordneten des 16. Deutschen Bundestages zu entsorgen, Regierungsmitglieder erst recht nicht. Wäre auch schlimm, gäbe es für deren Entsorgung auch noch eine Prämie.
Die Rede ist vielmehr von des Deutschen liebstem Kind – dem Auto.
300.000 Anträge sind mittlerweile gestellt, die Hälfte des 1,5 Milliarden großen Kontingents aufgebraucht. Kein Wunder bei dem verlockenden Angebot für seinen „Alten“ noch 2.500 Euro vom Staat dazu zu bekommen. Eine Meldung dieser Woche, Anwaltskanzleien würden ob diesem – missverstandenen – Angebot boomen, gehört sicher in die Welt der Fabeln. Frauen sind mitunter klüger als unsere Staatsdiener, wracken nur dann ab, wenn es auch Sinn ergibt, vor allem aber nicht für „Peanuts“.

Nein, Deutschland wrackt ab und die Automobilindustrie reibt sich die Hände, so wird ein „Schuh“ draus, um die Überleitung von den Frauen zurück zum Thema zu finden.
Schon jetzt offenbart sich die Krux des schnellen Autokaufs. Verbraucherzentralen warnen, dass die Abwrackprämie für viele zur Schuldenfalle werden könnte, fühlen sich die Kunden doch wie im Schnäppchenmarkt und die Autohändler nutzen diese Situation schamlos aus. Verträge werden mit dem euphorischen Kunden in wenigen Minuten abgeschlossen, nicht selten wird behauptet, dass es DIESEN Kleinwagen nicht mehr gäbe und stattdessen wird die nächst höhere Preisklasse angeboten – ohne Rücksicht auf die finanziellen Verhältnisse des Kunden. Zudem versucht man den Käufer, auch bei in der Branche üblichen Rabatten am unteren Level zu halten, indem man ihm suggeriert, dass er doch mit den 2.500 Euro schon DAS Schnäppchen gemacht habe und er, der Autoverkäufer nicht noch mehr Zugeständnisse machen könne.
Es werden nicht die Haushalte, sondern die Industrie gefördert und auch diese Förderung ist langfristig eher zweifelhaft. Nachdem der Effekt verpufft ist, werden in den darauf folgenden Jahren die Neuzulassungen genau um diese „abgewrackten“ Fahrzeuge zurückgehen.

Wie finden wir nun den Übergang zu unserem Medienstar Barack Obama?
Ach ja, stimmt! In den USA wurde auch abgewrackt, das knatternde, umweltverpestende Auslaufmodell der McCarthy-Ära, George Doubleyou Bush, wurde durch den neuen Superstar und schwarzen Sprinter Barack Obama ersetzt. Hier wurde mal sinnvoll abgewrackt – hoffen jedenfalls die Europäer und die ein oder andere Nation in den Krisengebieten dieser Welt.
Nach dem ausgemusterten Geländefahrzeug des Typen „Leopard“, der alles platt rollte, was sich ihm in den Weg stellte, wirkt Obama (noch) geschmeidig und scheint sich positiv auffällig auf allen Straßen der Politik bewegen zu können – fragt sich nur wie lange.
Eben noch zeigt er ungehemmt sein Showtalent beim Late-Night-Talk um kurz darauf dem Irak (die älteren der Leser werden sich noch erinnern – die Achse des Bösen mit seiner Ausgeburt dem Irak, klang es noch unter George W. Bush) das aufsehenerregende Angebot in die Weltgemeinschaft zurückzukehren zu unterbreiten.
Bei Lay Leno scherzte er über die „Air Force One“, sein Regierungsflugzeug, und attackiert zugleich ernst und streng den moralischen Verfall der Spitzenmanager, als hätten diese jemals auch nur den Hauch von Moral besessen. Nur sein proppevoller Terminkalender wird ihn wohl daran hindern, im letzten NHL-Finale der „Best-of-Seven-Serie“, den Sieg eigenhändig durch einen verwandelten Penalty zu entscheiden.
Der Grat zwischen Polit-Star und Polit-Clown ist ein schmaler, dies musste auch schon Gerhard Schröder, unter anderem nach seinem Schiffbruch bei „Wetten Dass“ oder seiner „angeheiterten Rede“ nach der verlorenen Wahl erkennen. Bei aller angeborenen Lockerheit sollte Obama darauf achten, nicht zu überziehen, nicht zu cool aufzutreten. Charme JA, flapsig den Clown abgeben wäre aber fatal, denn die Nation liegt am Boden und braucht den Hoffnungsträger Barack Obama, der den Menschen Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit vermittelt. Auch darf er unter Berücksichtigung eines eventuellen Scheiterns nicht darauf hoffen, dass Gazprom wirklich jedes Wrack nimmt.

Beim Deutschen Handball gibt es zwar kein Penaltyschießen, aber Abwrackprämien soll es verschiedenen Verlautbarungen nach dort auch geben. Angeblich wurden Schiedsrichter dahingehend bestochen, die gegnerische Mannschaft so weit „abzuwracken“, dass die eigene Mannschaft im nagelneuen Automobil den so erschwindelten Pokal durch die Landschaft Schleswig Holsteins fahren kann. Bei Zollkontrollen wurden Gelder – von 50.000 Rubel, ähm, sorry, Euro ist die Rede – gefunden, aber ähnlich wie bei der Jungfrau Maria, soll es niemand gewesen sein. So einen Koffer, in dem Geld ohne eigenes Zutun eifrig wächst und sich vermehrt, würde ich mir auch wünschen, dann müsste ich hier nicht mehr für einen Euro schreiben.

Mittlerweile hat die Europäische Handball-Föderation (EHF) darauf reagiert und allen „Unparteiischen“ einen Fragebogen zukommen lassen. Dem Vernehmen nach handelt es sich um Formularbögen, auf denen von den Schiedsrichtern fünf Fragen beantwortet werden sollen. Wir von Liberty City kennen die Fragen zwar nicht, können uns diese aber wie im Folgenden aufgeführt vorstellen:

1.    Wie viel?
2.    Keiner bemerkt oder ward Ihr mal wieder zu blöd?
3.    Wie genau habt Ihr’s gemacht
4.    In bar oder auf ein Schweizer Bankkonto?
5.    Wenn nicht in bar oder auf ein Konto, dann
a)    Drogen?
b)    Aktien oder sonstige Investmentzertifikate?
c)    Prostituierte?

Für den Fall, dass 5c zutrifft, sehe ich Begriffe wie Manndeckung, Sprungwurf, Flügelspiel oder Tempogegenstoß plötzlich in einem ganz anderen Licht.

Rainer Witte, Präsident der Handball-Bundesliga (HBL) gab noch einen recht interessanten Hinweis ab: „Schiedsrichter, die im Ausland angesprochen würden, könnten sich an die Deutsche Botschaft wenden“.

Das ist doch mal ne’ Botschaft!

Um noch mal Bezug  auf die Einleitung dieses Artikels zu nehmen: Rund 300.000 mal wurde seit Beginn dieser Aktion abgewrackt, aber warum uns dies Wracks jeden Samstag zur besten Sendezeit unter dem Motto „DSDS“ vorgestellt werden, erschließt sich mir nun wirklich nicht.

In diesem Sinne, allen ein schönes Wochenende

Euer VVracker Peter :-)

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Helmut Schlösser – Barack Obama

Verfasst von SchVVarzer Peter am 22 Februar, 2009

Auf  Grund der vielen „Klicks“ auf den Boten vom Bundestag wage mich doch unseren Lesern die Mischung aus „Mainzer Mundart“ und amerikanischem Slang zuzumuten. Für Übersetzungen stehe ich gerne zur Verfügung. Auf Wunsch sende ich auch gerne eine Version von Microsoft Word zu, die im hiesigen Dialekt programmiert ist. ;-)

Auch dieses Video in zwei Teilen, da YouTube nur eine Länge von 10 Minuten zulässt, wie zuvor schon erwähnt.

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