Ein Hauch von sanfter und friedlicher Revolution scheint Lycos iQ zu umgeben.
Der User Chillipepper stellt die Frage:
Wie kann man seine Antwortquote auf eigene Fragen erhöhen? Was muss man tun, um regelmässig noch mehr Antworten auf seine gestellten iQ-Fragen zu bekommen?
Hier geht es zur Frage des Users Chillipepper!
Alleine schon wegen ihres Meinungsfragencharakters hätte eine solche Frage früher kaum eine Überlebenschance gehabt. Aber es kommt noch „schärfer“! Mit zunehmenden Antworten und Kommentaren entsteht eine interessante und sachliche Diskussion um und über Lycos iQ – kluge, sinnvolle Antworten, Chillipepper in Chillipepper’s Frage, und mitten dabei, der neue von Burda installierte Administrator MTG.
Alleine schon die Tatsache, dass endlich auch einmal ein Administrator mit den Usern spricht, verdient besondere Erwähnung, aber viel bemerkenswerter ist das WIE!
Gleich zu Beginn stellt er selbst eine Antwort ein, ein Zeichen an ALLE: Diese Frage bleibt stehen! Es wird mit den Usern diskutiert, kritische Anregungen sogar mit „ich hake hier auch nochmal ein und stimme dir in deiner antwort zu!“ kommentiert.
Genau SO hat man sich jahrelang Kommunikation mit den Moderatoren und Administratoren gewünscht.
Chapeau Frau oder Herr MTG! Sie haben mit dieser Reaktion die Seele vieler User berührt, die schon mehr oder weniger aufgegeben hatten, zu hoffen ihnen würde hier jemals Gehör geschenkt.
MTG ist auf einem guten, dem richtigen Weg. Er hat die Eiszeit beendet, den eisernen Vorhang geöffnet und einen Dialog eingeläutet, dem sich nun keiner verschließen sollte.
Ich vermeide an dieser Stelle bewusst, konkret auf die Verfehlungen von Moderation und Administration der Vergangenheit einzugehen. Es gilt nun nach vorne zu blicken und MTG auf seinem sicher nicht leichten Weg zu unterstützen.
Sachliche und vernünftige Diskussionen und Argumentationen sind nun angesagt, Nachtreten könnte das Ganze sehr schnell ins Gegenteil umkehren.
Gerade wir Deutschen haben 1989 erleben dürfen, wie man gewaltlos Dinge verändern kann, die SO nicht sein dürfen – weil sie eben nicht in das freiheitliche Denken unserer heutigen Zeit passen.
Herr Gorbatschow hat sich damals die Sorgen der Menschen angehört und den Weg dazu geebnet …



