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Archive for August 2009

Der bösartige Einzelgänger…

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 29 August, 2009

In vielen Märchen, Sagen, Fabeln werden Tiere herangezogen um sie mit dem Menschen zu vergleichen. In den meisten, von diesen genannten Bereichen, spielen Wolf und Fuchs eine große Rolle – sie verkörpern meist Gemeinheit und Hinterlist.

Heute möchte ich mich allerdings einmal mit dem Elefanten beschäftigen – im Speziellen mit dem einzelgängerischen alten Bullen.

Lebt er in jungen Jahren mit anderen Jungbullen zusammen um seine Kräfte messen zu können, so wird er in späteren Jahren oft zu einem bösartigen und unberechenbaren Einzelgänger.

Ausgestoßen von der Gruppe, führt er ein tristes Dasein, immer auf Konfrontationskurs mit anderen Lebewesen, die seinen Weg kreuzen.

Warum er von der Gruppe isoliert und ausgegrenzt wird, ist nicht so ganz klar – wahrscheinlich ist es aber so, dass er durch sein aggressives Verhalten, keinen Zugang zur Gruppe mehr finden kann, und die Herde ihn deshalb ausgrenzt.

Begegnet man einem solchen Einzelgänger, sollte man schnell das Weite suchen, denn vor seinen Wutausbrüchen und deren Folgen sollte man sich auf jeden Fall zu schützen wissen.

Dies gestaltet sich allerdings nicht so einfach, wie es vielleicht den Anschein haben mag – ein einmal in Rage geratener Einzelgänger trampelt in seiner blinden Wut alles nieder, was ihm in die Quere kommt und sein degeneriertes Wesen macht es ihm schier unmöglich, über die Konsequenzen seines Handelns nachzudenken (wobei man das Wort Nachdenken nicht allzu wörtlich nehmen sollte – Denken setzt Verstand voraus und dieser ist hier aus rein menschlichem Gesichtspunkten wohl kaum vorhanden).

Sollte man das „Glück“ haben, dass einem ein Einzelgänger über den Weg läuft, besser keine unbedachten Bewegungen machen, es könnte fürchterlich enden.

All dies als Gesamtheit betrachtend, mag man meinen, dass so ein elefantöser Einzelgänger schrecklich einsam sein muss – mitnichten! – er wird auf seinem einsamen Weg von allerlei Getier begleitet. Da wären zunächst einmal die Pillendreher, kleine Käfer – die sich mit Freude auf die fäkalen Hinterlassenschaften des Einzelgängers stürzen und diese nur all zu gern aufsammeln und verwerten. Auch der weiße Kuhreiher sucht gern die Gesellschaft, des Elefanten – er sitzt auf seinem Rücken, geniest die Aussicht und nimmt sich gern der Parasiten an, die sich auf dem Wirtstier versammeln; eine kleine autonome ökologische Gemeinschaft also.

Elefanten sind schon immer für ihr gutes Gedächtnis bekannt und ein bösartiger Einzelgänger vergisst nichts, was ihm einmal zugefügt wurde, was sich im Einzelfall sehr zum Nachteil für seine potentiellen „Gegner“ auswirken kann.  Auch nach Jahren wird ein Elefant noch die Erinnerung an das haben, was ihm widerfuhr und diese entsprechend seiner primitiven, durchaus für seine Verhältnisse intelligenten Art und Weise entsprechend, zu vergelten suchen.

Diese kurze Beschreibung einmal auf die menschliche Gesellschaft umgesetzt, formt sich mir vor Augen das Bild eines gemeinen und bösartigen Menschen, den es nicht interessiert, wie sich die Mehrheit seiner Mitmenschen fühlt, wenn er einen seiner sprichwörtlichen Wutanfälle bekommt und alles um sich herum dem Erdboden gleich zu machen sucht. Dieser Mensch sollte gemieden werden, denn auch er besitzt wie ein Elefant riesige Ohren – die alles hören, eine lange Nase – die er in alles reinsteckt und er umgibt sich mit Gleichgesinnten, die sich an seinen verbalen Fäkalien erfreuen. Einen gravierenden Unterschied zum Tierreich gibt es allerdings doch – ein bösartiger einzelgängerischer Elefant, der menschliche Siedlungen heimsucht, wird zum Abschuss freigegeben.

Menschen beschränken sich hingegen darauf, einen solchen  menschlichen Einzelgänger aus ihrer Gruppe auszuschließen und ihn seinem armseligen Schicksal zu überlassen. Man macht einen Bogen um ihn, seinen immensen, sintflutartigen Fäkalergüssen (Verleumdung, üble Nachrede, Unterstellungen – die Reihe ließe sich unendlich erweitern) und seiner nicht minder widerwärtigen Gefolgschaft…

Dieser über ein Jahr alte Artikel aus dem ehemaligen Blog LiQ-Olymp, ist mir beim Stöbern als zeitlos und immer wieder passend aufgefallen. 😉

Elefant

Quelle: http://liqolymp.wordpress.com/2008/06/12/der-bosartige-einzelganger/

Erlaubnis der Autorin dieses Artikels, diesen hier zu veröffentlichen, liegt vor.

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Fragen für das Burda iQ Kindergartenforum …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 28 August, 2009

Für alle die noch nicht wissen, welche Fragen sie am Wochenende bei iQ stellen sollen, hier eine Auswahl an Fragen, die möglicherweise gerade noch an den Horizont der Moderatoren heran reichen.

Vorsicht!

Besser ist es auf jeden Fall, seine Frage der Moderation vor dem Einstellen zuzuschicken, damit diese Deine Frage für Dich dummen User richtig ausformulieren können. Wo kämen wir denn hin, wenn User schlauer wären als die Riege der allwissenden Moderatoren.

Allen ein schönes Wochenende

Peter

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Die Moderatorin Hauntres8019 und ihre unüberlegten und vorschnellen Deaktivierungen oder WO GIBT’S DENN SOWAS!???

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 28 August, 2009

Im Zusammenhang mit Hauntres und ihrem Deaktivierungswahn sind ja nun schon einige Diskussionen geführt worden und offensichtlich ist sie nicht nur, wie man im landläufigen Stil sagen würde – dumm, nein sie ist definitiv auch noch unbelehrbar.

Wenn man das Klassenziel auch nach dreimaliger Wiederholung nicht erreicht hat, dann ist es an der Zeit über einen Schulwechsel nachzudenken.

Wie aber verfährt man hier mit einer Moderatorin, deren Intellekt offensichtlich nicht über den eigenen Tellerrand hinaus reicht? Man lässt sie gewähren!

Dies lässt mich persönlich zu dem Schluss kommen, dass es auch mit der Kompetenz derer, die darüber zu befinden haben, ob eine Moderatorin tragbar ist oder nicht, auch nicht weit her ist.

Grund für diesen Artikel war eine peinliche und völlig überflüssige Handlung genannter Moderatorin, auf eine Frage von mir, deren Inhalt eigentlich keinerlei Grund zu einer Beanstandung bzw. gar einer Deaktivierung darstellte.

Die Frage lautete wie folgt:

Weihnachtsbeleuchtung rund um’s Haus …

Hallo zusammen, wie jedes Jahr werden wir wohl auch in diesem wieder unser Haus rundum mit Beleuchtung bestücken, da dies ja sehr kostenintensiv ist, bin ich am Überlegen, wie man wenigstens die Kosten für die Installation niedrig halten kann.

Ich habe gehört, dass in den USA Mexikaner für solche Arbeiten genommen werden.

Nun meine Frage, gibt es eine Möglichkeit zwei von diesen Arbeitern möglichst günstig zu „importieren“, praktisch als Saisonkräfte?

Vielen Dank schon mal.

Hier die Deaktivierungsbegründung besagter Moderatorin:

**Diese Frage wurde wegen Verstößen gegen die AGB/Guidelines deaktiviert.
Aufgrund von Userbeschwerden entfernt. Solche Themen, in denen Menschen aufgrund ihrer Herkunft verhöhnt werden, sind wohl kaum angemessen. Gruß Hauntres8019**

Link zur Frage: http://iq.lycos.de/qa/show/2065249/?


Wo bitte liegt hier ein Verstoß gegen die AGB/Guidelines vor???

An welcher Stelle werden von mir Menschen aufgrund ihrer Herkunft verhöhnt?

Mir war nicht bewusst, dass ich um eine einfache Frage beantwortet zu bekommen, einen Roman mit Erklärungen, Begründungen und am besten gleich vorab mit Entschuldigungen liefern muss, damit sie dieser Dame nicht zum Opfer fällt.

Vor dem Sprechen Gehirn einschalten, umgesetzt auf den Deaktivierungswahn dieser Frau müsste er wohl lauten:

Vor dem Deaktivieren einer Frage, bitte jemanden Fragen, der Ahnung davon hat.

Ich habe gestern Abend davon abgesehen, mit besagter Moderatorin per PN in Kontakt zu treten, da ich kein Interesse daran hatte mich mit ihr auseinander zu setzen und womöglich je nach Gesprächsverlauf von ihr per BL mundtot gemacht zu werden. Denn dies ist offensichtlich ihr zweitliebstes Hobby, ist ihr ein User oder eine Diskussion unbequem oder läuft nicht in eine Richtung die ihr behagt, dann bekommt man einen virtuellen Maulkorb verpasst. Ich bin der Meinung, als Moderator muss man genügend Rückgrat besitzen, sich der Diskussion mit einem User zu stellen, dies setzt allerdings unabdingbar voraus, dass man dazu auch über die nötige verbale Fähigkeit und vor allem Intelligenz verfügt, ich möchte an dieser Stelle nun nicht schreiben, dass hier offenbar von beidem nichts vorhanden zu sein scheint.

Ich möchte betonen, dass es sich hier um meine ureigene persönliche Meinung handelt und ich nur für mich allein „spreche“, wenn ich behaupte, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass User überhaupt von einem Moderator auf die BL gesetzt werden.

Wenn ich in meiner Eigenschaft als Moderator Probleme mit einem User habe, dann bitte ich jemand anderen darum, sich mit der Sache auseinander zu setzen und streite nicht öffentlich in einer Frage mit „Kunden“ herum ( so schon mehrfach geschehen); das ist nicht nur furchtbar peinlich, sondern ein absolutes No-Go!

In der realen Geschäftswelt ist so ein Mitarbeiter absolut nicht tragbar und wird noch schneller als schnell ausgetauscht, warum hier eigentlich nicht?

Für mich stellt es sich so dar, als wenn man bei Burda kein wirkliches Interesse an der Plattform iQ hat, sondern es lediglich als Abschreibungs-Objekt verwendet, anders lässt es sich für mich sonst nicht erklären, dass man ein derartiges Gebaren ignoriert.

Abschließend bleibt mir wieder erneut die Erkenntnis, dass ich bei iQ  wie schon gehabt, weiterhin nur als Zuschauer dabei sein werde, denn die Erfahrung des gestrigen Abends hat mir wieder einmal gezeigt, dass sich in Punkto Kundenfreundlichkeit auch bei Burda nichts zum Positiven geändert hat, im Gegenteil, ich wage einfach zu behaupten, dass es zunehmend unerträglicher wird.

Aus Fehlern der Vergangenheit sollte man lernen und daran arbeiten es künftig besser, nicht aber es noch schlimmer zu machen. Ich habe gestern gelernt, dass ich die Plattform Burda- iQ mit einem Schlag genau dreimal versuchsweise aufgesucht habe:

Das erste Mal, das letzte Mal und nie mehr wieder.

Ergänzung:

Ich habe diesen Artikel verfasst, ehe ich eine Antwort von MTG erhalten habe, an den ich mich wegen meiner deaktivierten Frage gewendet habe, denn ich bin der Meinung, dass wenn man vermutlich mit einem Deputy nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommt, kontaktiert man besser direkt den Marshall.

Leider hat sich nun heraus gestellt, dass ich auch hier offensichtlich an der falschen Adresse war.

Gibt mir MTG doch den Rat die Frage wie folgt zu stellen:

Zitat:** Hallo zusammen,
wie jedes Jahr werden wir wohl auch in diesem wieder unser Haus rundum mit Beleuchtung bestücken, da dies ja sehr kostenintensiv ist, bin ich am Überlegen, wie man wenigstens die Kosten für die Installation niedrig halten kann.“
Ich denke damit erhälst du Antworten, die du als hilfreich empfinden wirst – nämlich, wie ihr möglichst kostengünstig die Weihnachtsdeko anbringen könnt – egal ob mit oder ohne „Hilfsarbeiter“**

Wo bitte bleibt hier der ursprüngliche Sinn der Frage? Ich wollte wissen, wie man einen originalen Mexikaner kostengünstig nach Deutschland bekommt um eine authentische, amerikanische Weihnacht zu gestalten, mit allem was dazu gehört.

Dass ich in der Lage bin, mich innerhalb von Deutschland um einen geeigneten Mitarbeiter zu bemühen, sollte man durchaus voraussetzen können, dafür benötige ich ganz sicher keine Anleitung. Hier komme ich nun zwangsläufig wieder an den Punkt mit der Kompetenz derer …

Ach, lassen wir das, es ist einfach müßig.

(Verfasserin: Schrankdackel)

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Wiederkehrer und Mobbing bei Burda/Lycos iQ – Warum immer mehr User iQ verlassen …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 26 August, 2009

Das Statement von Notablindchicken „egal wie man’s wendet + dreht, Lycos bewegt sich mehr und mehr in ein von Blindheit geschlagenes Portal.“, scheint nicht so ganz an den tatsächlichen Gegebenheiten vorbeigeschrieben – in vielerlei Hinsicht, vor allem aber in ALLE Richtungen gedacht.

Allerdings!

Ich möchte mich hier nicht an Spekulationen darüber beteiligen, welche Doppelaccounts Moderatoren haben oder haben könnten, ob Bushyasta und zynischer_ Hiob ein und die selbe Person sind oder die Natur doch soviel Impertinenz auf zwei Personen verteilt hat, wer hinter dem Account des Cillipepper steckt, mit wie vielen Accounts der User oder die Userin XY unterwegs ist, wen Quatermass alias ulysses888 bzw. UnCas wo  im Internet mobbt, und vieles mehr in dieser Richtung.

Aber eines gilt für alle: Sachliche, scharfe, vielleicht auch mal überzogene Kritik, JA! Aber Mobbing, ständiges Verfolgen und Beleidigungen, ganz klar NEIN!

Hier muss der Betreiber eingreifen.

Es ist jedem frei belassen, was er über den anderen denkt und niemand sollte gezwungen werden hier irgendeinen User zu mögen oder sich seiner FL anzuschließen – jeder nach seinem Gusto. Einen Menschen, nur weil er einem nicht behagt, frei zum Abschuss zu geben und jegliches Mobbing über diesen zu dulden oder sich daran zu beteiligen, hat schon anarchistische Züge und legt die Vermutung nahe, dass sich jene Menschen auf der Leiter der Evolution und Zivilisation doch noch recht weit unten befinden.

Was Doppelaccounts, insbesondere aber die sogenannten Wiederkehrer angeht, befindet sich Burda noch im Tiefschlaf und hat es bisher versäumt für mehr Klarheit zu sorgen. Fast alle, die Adminstratoren, die Moderatoren und viele User, wissen, dass einige der „dauerhaft Deaktivierten“ bei iQ mit neuen Accounts unterwegs sind.

Warum also geht man nicht endlich hin und sagt, um es in den Worten eines früheren und wirklich guten Moderators auszudrücken, „wir stellen die Sperren auf Null, ihr dürft alle wieder mitspielen“? Dann könnte jeder offen zu seinem früheren Account stehen und die ganze Geheimniskrämereien und Spekulationen hätten zumindest bezüglich der „vermeintlichen Wiederkehrer“ ein Ende.

Es gibt viele Baustellen, die man an einem Tag fertig stellen könnte, nicht alles braucht unendlich viel Zeit. Warum also kümmert man sich nicht zuerst einmal um diese Dinge, die doch so einfach und schnell zu lösen wären, und belässt weiterhin vieles im Vakuum? Auch müsste über das Blog von Burda/Lycos iQ viel mehr kommuniziert werden, alle drei Wochen einmal etwas zu schreiben und dies dann so dahinplätschern zu lassen, erinnert sehr an die non kommunikative Zeit der Mohn-Ära, dazu bedarf es keines Blog.

Wenn selbst ruhige, stille und immer um Ausgleich bemühte User der ersten Stunde von Lycos iQ, wie Ernest Tippolt, dieser Community enttäuscht den Rücken kehren, kann etwas nicht stimmen. So viel sollte jedem klar sein. Augen und Ohren vor Missständen zu verschließen, wird das Sterbeglöckchen von Sofitware nur immer lauter läuten lassen.

Läute, mein Glöckchen, nur zu,

läute zur traurigen Ruh,

läute, doch keiner hört dir zu,

läute, Sterbeglöckchen von iQ,

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Noch ein User der bei LIQ gekündigt hat.

Verfasst von: miamicool - 24 August, 2009

User „Ernest Tippolt“ hat aus persönlichen Gründen, bei LIQ gekündigt.

Zu wenig Zeit und zu viel Ablenkung.

Deshalb: Lebe wohl Lycos IQ.

Wie immer

C.U. und bleibt cool together

Miamicool. 🙂

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Moderation: Was versteht man, insbesondere bei Burda/Lycos iQ, unter Moderation?

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 23 August, 2009

Wie sieht so etwas aus, was gehört dazu und was nicht. Welche Leute sind zum Moderieren geeignet, welche nicht und vor allem, wie weit darf diese gehen. Letzteres betrifft sowohl die persönliche Meinung des Moderators bei seinen Entscheidungen, als auch sein gesamtes Auftreten und Erscheinungsbild in der Community.

Moderation im Internet sollte man nicht mit Moderation in anderen Medien verwechseln. Im Internet funktioniert sie ganz anders oder sollte dies zumindest. Hier geht es ausschließlich darum die Netiquette zu schützen und darauf zu achten, dass sich die Community im Rahmen der Vorgaben des Betreibers bewegt. In den Anfangszeiten des Internets war dies nicht oder nur selten nötig, die Communitys waren klein, überschaubar und die Leute hielten sich einfach daran – ganz zu Schweigen davon, dass motzen oder stören im Internet noch richtig Geld kostete. Mit dem Boom des Internets änderte sich dies rapide, jeder hat heutzutage Zugang zum Internet, und mit der gefühlten Anonymität ist man der Meinung, tun und lassen zu können, wonach einem gerade beliebt. Aus diesem Grund wurde in den Foren die Moderation eingeführt, deren Aufgabe es sein sollte, für ein störungsfreies und reibungsloses Zusammensein von Menschen zu sorgen.

Das Web 2.0 ohne Moderation wäre undenkbar!

Aber …

Sollte Moderation gerade in vermeintlichen Offtopic Bereichen oder bei Zwistigkeiten unter Usern nicht auch eine Gesprächsführung sein? Ähnlich wie die Moderation in einer Talkshow? Gerade bei Burda/Lycos iQ ist es doch so, dass Provokationen und darauffolgende Dialoge laufen gelassen wurden bis diese irgendwann gegen die Wand fuhren und viele Opfer gefordert haben… Ich meine dies hätte man durch eine zeitaufwendigere Gesprächsführung sicher frühzeitig verhindern können, anstatt hernach, ebenso zeitaufwendig, wild und meist auch noch einseitig zu deaktivieren.

Gerade bei Burda/Lycos iQ würde doch eine Diskussionsführung Sinn machen, die Maske ist geradezu prädestiniert dazu. Einfach das Lenken dieser, sollte sie etwas aus der Bahn geraten. Das frühzeitige Eingreifen einer Person, die erstens einen angesehenen Status hat und zweitens auch das nötige Feingefühl mitbringt, um diverse Situationen entsprechend zu beurteilen und danach zu handeln. Der Zeitaufwand einer solchen „Moderation“ steht außer Frage und eine geeignete Person hierfür zu finden ist auch nicht einfach, zumal es innerhalb des derzeitigen Moderatorenteams an Personalien mit entsprechender Qualifikation und der nötigen Freizeit, eine solche Aufgabe zu übernehmen, mangelt. Aber ein Forum, welches sich durch eine Vielfalt an Charakteren, Bildungsständen und Meinungen auszeichnet, braucht, so denke ich, eine gute, objektive Führung mit Augenmaß. Nämlich eine, die nicht erst ansetzt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist und sich die Fronten schon verhärtet haben, sondern eine – vor allem objektiv – moderierende.

Ob Verunglimpfung von Avatarbildern, Mobbing durch Texte im Profil, gezieltes lancieren von Fragen, einzig zum Zweck Streitigkeiten zu provozieren, gezielte Attacken im Antwort- und Kommentarbereich oder das Einstellen von Links zu sogenannter „Stussware“, wer provozieren will, möchte dies öffentlich tun, bringt es ihm doch nichts, wenn´s kein anderer liest, und einer ist immer dabei, der eine Fortsetzung in aller Öffentlichkeit für sein gutes Recht hält – egal zu was für einem Ton da gegriffen wird. Bei solchen Leuten bringt die beste Moderation, auch ein Dialog via PN oder Mail nicht wirklich etwas. In solchen Fällen ist es die Aufgabe, ja sogar die Pflicht des Betreibers über einen zeitlich begrenzten Ausschluss dieses Users nachzudenken.

Inwieweit der Betreiber überhaupt ein Interesse an solchen Verbesserungen hegt, lässt sich von uns Außenstehenden nicht beurteilen, zumal dieser sich bisher nicht klar positioniert hat. Auch, dass so etwas nicht einfach ist und sich in drei Tagen umsetzen lässt, ist mir klar, aber, so der Betreiber überhaupt möchte, sollte allmählich auch dessen Handschrift erkennbar sein.

Ich denke, es würde viele Probleme von vornherein ausschließen, überflüssig machen oder rechtzeitig ausbremsen.

Moderatoren sind auch nur Menschen – wie wir alle eben nicht fehlerfrei –, die nebenbei ein Privatleben und genau wie wir User ein Recht auf Schutz gegen ungerechtfertigte Angriffe oder Beleidigungen haben. Dies sollte als selbstverständlich gelten, aber eine einigermaßen nachvollziehbare Präsens und weniger überzogene Reaktionen, halte ich trotz allem für unabdingbar.

Dass es vielen derzeit aktiven Moderatoren an Qualifikation und ausreichender Schulung, einer solchen Aufgabe gewachsen zu sein, fehlt, ist unstrittig, strittig bleibt, ob eine solche Kompetenz durch Nachschulungen überhaupt erreicht werden kann, oder ob es nicht sinnvoller wäre, den ein oder anderen Moderator sukzessive gegen Menschen, mit entsprechender Erfahrung und Freude an einer solchen Aufgabe, auszutauschen – auch oder gerade zum Schutz eben dieser unerfahrenen Menschen, die es sicher nicht verdient haben, täglich für ihr Engagement abgewatscht zu werden, nur weil der Betreiber es rechtzeitig versäumt hat, bei der Auswahl der Moderatoren vernünftig zu selektieren, und vor allem jene Menschen auch für diese sicher nicht leichten Aufgaben zu schulen.

Die Tatsache, dass dieser User um ein Haar Moderator geworden wäre –  nur durch einen unnötigen Streit mit einem anderen User, wenige Stunden vor seiner Ernennung, hat er dies selbst verhindert – zeigt uns doch allen, welches Anforderungsprofil Lycos früher an neue Moderatoren stellte.

Beinahe-Moderator Quatermass

Damit soll lediglich die lasche Vorgehensweise bei der Rekrutierung von Moderatoren durch Lycos dokumentiert werden – damit ausdrücken zu wollen, aktive Moderatoren könnten sich ebenso schäbig verhalten, möchte ich mich klar distanzieren.

SchVVarzer Peter

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Die Fabel vom kleinen Pillendreher (Verfasserin Schrankdackel)

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 20 August, 2009

In einem fernen Land lebte einst ein kleiner Pillendreher namens Tumtrah, an sich war er von Geburt an nichts Besonderes, doch war dies ein Los, mit dem er sich nicht so recht zufrieden geben wollte. In ständigem Bestreben größer als alle seine Freunde zu werden, war er stets auf der Suche nach Nahrung. Wann auch immer er nur den kleinsten Hauch von Flatulenzen oder Diarrhö wahrnahm, machte er sich auf den Weg um sich reichlich einzudecken, denn für ihn galt: Von nichts kommt nichts. So rollte er Mistkugeln, was das Zeug hielt und legte sich einen ordentlichen Vorrat an. Seine Freunde sahen staunend zu und rätselten, was er denn mit so vielen Pillen anfangen würde. Der kleine Pillendreher indes rollte und rollte seine Fäkalien zusammen und wenn ihm vermeintlich mal wieder eine besonders große Kugel gelungen war, rollte er diese über den Pillendreher-Dorfplatz, baute sich vor seinen Freunden auf und gab damit an. Es gab jedoch einige Käfer, die der Sache skeptisch gegenüber standen, wie konnte dieses kleine Kerlchen so überdimensionale Pillen drehen?

So kam es, dass es sich einer dieser Skeptiker, Retep genannt – seines Zeichens ein Skarabäus – zur Aufgabe gemacht hatte, Tumtrah mal auf seinen Beutezügen, aus der Ferne zu beobachten und es war wie er vermutet hatte. Tumtrah durchstreifte die Gegend immer dann, wenn alle anderen Pillendreher bei der Arbeit waren und machte sich über deren Vorräte her. So also kam der Bursche zu Pillen, die für ihn eigentlich viel zu groß waren. Retep, der ein Gentlekäfer war, schwieg jedoch ob des Geheimnisses, welches er soeben entdeckt hatte. Er amüsierte sich insgeheim, wenn der kleine Tumtrah mal wieder ordentlich vom Leder zog, was er doch für ein großartiger Pillendreher sei, wusste Retep doch, dass dieser kleine Mistkäfer sich nur zu gern mit fremden Pillen schmückte.

So ging die Zeit ins Land und die Pillendreher gingen mehr oder weniger friedlich ihrem Leben nach. Man hatte sich daran gewöhnt, dass Tumtrah immer gern ein wenig dick auftrug, sich selbst gern größer machte als er eigentlich war und auch schon mal etwas über die Stränge schlug. Je älter Tumtrah jedoch wurde, umso garstiger wurde er auch, vor allem den jungen Pillendrehern gegenüber schlug er des Öfteren einen Ton an, der bei den Anderen so gar nicht auf Gegenliebe stieß, schließlich war Tumtrah ja auch mal jung gewesen, hatte er dies tatsächlich vergessen? Tumtrah war zwar alt geworden, aber die Weisheit hatte er offensichtlich mit dem Schaumlöffel gefressen. Und man mied ihn mehr und mehr, ja man machte sich sogar insgeheim lustig über ihn.

Retep dem diese Entwicklung so gar nicht gefiel, suchte wie es seine Art war, das Gespräch mit dem garstigen Gernegroß, stieß jedoch auf taube Ohren, Tumtrah war halt unbelehrbar und mit  gutgemeinter Kritik konnte er so gar nicht umgehen, im Gegenteil er wurde sogar bösartig, suhlte sich in seiner Selbstherrlichkeit, stieß wilde Drohungen hervor und ging Retep aus dem Weg, um diesem keine Möglichkeit mehr zu geben, ihn, den größten aller Pillendreher womöglich noch bloß zu stellen. Er war schließlich Tumtrah der diplomierte Pillendreher, dass er eigentlich ein ganz kleines Lichtlein war, dessen große Pillen nicht auf seine eigenes Konto gingen, wusste ja Gott sei Dank niemand, so dachte er zumindest. Alle anderen glaubten ihm ja, dass er ein abgeschlossenes Pillendreher-Studium absolviert hatte, dafür hatte er gesorgt. Er hatte bei seinen vielen gescheiterten Versuchen, selbst etwas auf die Beine zu stellen, doch so einiges gehört und gesehen und die anderen Pillendreher fielen nur zu gern auf sein vermeintlich elitäres Geschwätz herein, eigentlich jedoch waren sie einfach nur zu bequem es näher zu hinterfragen.

Dann kam der Tag, an dem Tumtrah in seinem senilen und alten Kopf eine – wie er meinte – großartige Idee hatte, um alle anderen Pillendreher zu beindrucken. Er wollte für alle eine Pillenparty geben. Genau, eine Pillenparty das war es, alle sollten kommen und ihn empor heben, alle sollten wissen, dass er der Größte war.

Also gab er bekannt: Pillenparty mit großer Verlosung. Stelle die schönsten und größten meiner Mistkugeln zur Verfügung. Jedes Los gewinnt!!!

Schnell sprach sich die Ankündigung dieses Ereignisses herum und es kamen noch zusätzlich reichlich freiwillige Spenden zusammen, es sollte ja eine Party werden, von der man noch lange würde reden. Am Ende standen dann 20.000 Mistkugeln zur Disposition – welch ein Jackpott!

Am Tag der Party kamen alle, wirklich alle und versuchten ihr Glück in der Lotterie. Aber sie hatten die Rechnung ohne Tumtrah gemacht, jener hatte nämlich seine Meinung geändert und wollte die Kugeln doch nicht hergeben. In einer Nacht- und Nebelaktion schaffte er fast den gesamten Pillenvorrat beiseite und die betrogenen Lotterieteilnehmer schauten, bis auf  die wenigen Ausnahmen, unter denen die verbliebenen Pillen verteilt wurden,  in die Röhre. So hatten sie sich das nicht gedacht und sie waren enttäuscht und fühlten sich betrogen. Retep, der dem Ganzen nur als Zuschauer beigewohnt hatte, konnte das durchaus verstehen und war ob so viel Verlogenheit entsetzt! Ein Versuch von ihm, Tumtrah dem ollen Pillendreher, zu erklären, dass dies alles eine riesige Ferkelei gewesen sei, wurde wieder nur mit Beschimpfungen und Drohungen quittiert. Retep ignorierte sein großkotziges Gehabe,  was sollte man bei so viel Dummdreistigkeit auch anderes tun?

Und am Ende nun noch die Moral von der Geschicht?

Traue einem dreisten, alten Pillendreher nicht! 😉 🙂 😉

Pillendreher_250

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Zusammenfassung: Nautisches über den einstmaligen Luxusdampfer Lycos iQ

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 20 August, 2009

Korrektus schreibt:

Guten Morgen Junx und Mädels, guten Morgen nichtlesende Abonnenten, guten Morgen Janine und Peter d.Gr., guten Morgen wahrgewordene Peter’sche Vision, namens MTG;
 
“Zeit, dass sich was dreht” und “Es gibt keine zweite Chance”, singt Herbert in seinem Lied, mit dem Titel: “Zeit, dass sich was dreht”.
 
Wie wahr, es gibt in vielen Metiers normalerweise keine zweite Chance. Aber, nach Lycos kam -auch zur Verwunderung vieler Lycosianer der alten Garde- Burda. Und nun ist Schluss, endgültig. Wenn der Dampfer wieder an einem Eisberg mit der Bezeichnung “Unbelehrbar” kollidieren sollte, dann wird das Ende unabwendbar sein.
 
Ich stelle -als Heizer auf der Burdistan angeheuert- mit Genugtuung eine leichte Kursveränderung fest. Hat sich das Schreien und Rufen nach oben, in Richtung Brücke, doch noch bemerkbar gemacht und für eine leichte Korrektur des Kollisionskurses gesorgt. Nur, ich vermute, der Eisberg hat größere Dimensionen als die Junx und Mädels auf der Brücke sich das gedacht haben.
 
Burda ist ein Wirtschaftsbetrieb, keine Frage. Ziel ist es, wie bei jedem Wirtschaftsbetrieb, Profit zu machen.
Dazu gehört es, mit seinen Ressourcen sorgfältig zu haushalten und diese angemessen zu verwalten.
Die Ressourcen, das sind wir User. Wir sind Gäste auf dem Deck des Wissens, dem Unterdeck der Meinungen und Stimmungen, und auf der bel étage der etablierten Oberschicht. Wir haben uns dort eingerichtet, ohne uns ungebührlich breit zu machen, und wir haben alle nur die eine Intention, nämlich: Wissensdurstige sättigen, Fragenhungrige befriedigen, Gemeinschaft spüren und leben, unsere Zeit sinnvoll zu verbringen und uns mit unserem unentgeltlichen Engagement einzubringen. Wir sind das Kapital, das euren Profit erbringen soll!

Was passiert?
Es werden immer noch Fragen und vernünftige User, quasi kommentarlos oder in verachtender und arroganter Manier gelöscht. Dabei ist es für das Löschkommando offensichtlich unerheblich, ob das verdiente User sind oder Nachtfalken aus der Blödelabteilung. Das Stammkapital, nach denen von der Masse der unerfahrenen und wissbegierigen Jung-Burdisten gelechzt wird -also die erfahrenen, intelligenten, kompetenten und höchst engagierten Garde-User- wird vergrault durch Deaktivierungswahnsinn und höchstgradige Inkompetenz, gepaart mit persönlichen Animositäten und schier unglaublicher Unfreundlichkeit, so denn überhaupt ein Feedback erfolgt.

Das sind sie, die kleinen Klabautermänner –und Frauen, die auf den alten Kurs bestehen und mit zittrigen Fingern auf das veraltete Kartenmaterial zeigen.
Sie stehen oben auf der Brücke und verwechseln den Kommandostand mit dem Firmament der Allwissenheit und uneingeschränkten Macht. Es geht den Passagieren nicht um Kritik um der Kritik Willen, es geht um Fairness und Normalität.

Wann endlich wird begriffen, dass der Fundus des Wissens dieser vielleicht 300- 500 kompetenten User gepflegt werden muss. Sie machen Burdistan zu dem was es ist, um sie dreht sich quasi alles. Nicht Gewinnoptimierung, entrückte Moderatoren oder Geschäftsgebaren von Burdistan locken auch nur einen einzigen User in eure Burdique; es sind die Gardisten, die locken und die Burdistan dem Neuling und Frischling schmackhaft machen, von ihnen erwarten sie sich die qualitativ hochwertigen Antworten und auch Fragen, so siehts nämlich aus…und sie tun alles, von der Hasenpfotenfrage, bis hin zu kompliziertesten Sachverhaltserklärungen reicht der Horizont der Engagierten.

Zeit, dass sich was dreht und, MTG, sind die Moderatoren zu stark, bist du zu schwach. Was nutzt es, wenn die Kohleschipper heizen und heizen, die Crew das Letzte gibt, wenn gleichzeitig der Kommandeur Befehle ins Rohr schreit, die am anderen Ende von einer von sich selbst betrunkenen Brückenbesatzung mit johlendem Gelächter aufgenommen, aber grundsätzlich doch ignoriert werden.

Wenn ihr wirklich was gelernt habt, dann holt ihr die Sofitwares, Hippolytas, MC5 und viele andere Vergraulte zurück auf euer Schiff,…diese Leute sind die besten Eisbergwarner, auf dem Ausguck sind sie ja schon, nur auf dem falschen Dampfer.

Peter meint dazu:

Hallo geschätzter Korrektus, lass mich auf Deinen Dampfer der Wissenden und Unwissenden anheuern, die Heuer bringe ich selbst mit, in Form dieses Kommentars.

Lycos iQ, als Luxusliner gestartet, ist derweil nichts anderes mehr als ein gewöhnliches Charterschiff mit „Malle“ Urlaubern an Bord, und wie Du schon treffend angemerkt hast, wenn die Crew es nicht versteht, den “Passagieren des Wissens” den nötigen Respekt entgegen zu bringen, wird der einstmals glanzvolle Luxusdampfer iQ schneller zum Seelenverkäufer als der Counter von Sofitware herunterzählen kann.
Qualifizierte Führungsoffiziere wie – um nur einige zu nennen – Sofitware, Hippolyta (Hamlet), MC-5, Wotanowski und Analena über Board zu werfen, oder den erfahrenen Kaleu Grandpa_Wolf Anerkennung und Heuer zu versagen, was schlussendlich zum Quittieren seines Dienstes führte, waren die großen Fehler des Freizeitseglers Christoph Mohn und seinen Leichtmatrosen – eine Herkulesaufgabe für Burda, die einstmalige Queen der Wissensmeere des Internets wieder auf Kurs zu bringen.
Schon Stalin musste erkennen, dass die Vernichtung von Offizieren eine große, fast nicht mehr gutzumachende Schwächung darstellt.
Qualifizierte Offiziere wachsen nicht unendlich, vor allem nicht so rasch wie erforderlich, nach.

Schwer vorstellbar, dass die genannten erfahrenen Seeleute bereit sind, erneut anzuheuern, schon gar nicht, wenn tägliche Schelte von Freizeitmatrosen die Heuer darstellt. Keiner dieser, so meine Einschätzung, wird unentgeltlich und ohne Wiederherstellung der Ehre, nochmals die zu Carnevalskostümen heruntergekommen Offiziersuniformen tragen wollen.
Vielleicht ist dies auch gar nicht nötig, dazu bedarf es aber einer guten Kadettenschule bei Burda und vor allem Zeit, aber gerade die Zeit ist hier der größte Feind, denn die Liner anderer Wissensportale schwimmen in ruhigem Fahrwasser auf offener See, während die iQ-Fregatte noch immer im Trockendock liegt.

Aber nicht nur Offiziere und Schiff müssen runderneuert werden, auch muss den Ratten der Garaus gemacht werden, und Klabautermänner haben auf der Brücke schon gar nichts verloren.

Sich mit gefährlichen Freibeutern wie Hiob und seinen Internetpiraten zu verbünden, zumindest aber sich nicht klar genug von ihnen zu distanzieren, ist das falsche Zeichen, hier muss man sich klar distanzieren um nicht den Eindruck zu erwecken, unter falscher, nämlich der Jolly Roger Flagge, zu fahren.
Dies gilt insbesondere für den “Frontmann” M800″, den man nicht selten auf dem Schiff der Freibeuter gesichtet hat.

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Printmedien im Internet und der Spaß …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 16 August, 2009

Zitat aus dem Kommentar von Marc (MTG)

„Leider verkennt der ein oder andere von euch immer die Tatsache, dass Lycos iQ kein “Spass-Diskussions”- oder Philosophieforum ist, sondern ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen …“

Link zum Original Kommentar von Marc

Printmedien suchen immer häufiger nach Geschäftsmodellen fürs Internet. Die meisten deutschen Printmedien, so auch Burda Medien, suchen verstärkt nach Finanzierungsmodellen für ihre Online-Auftritte – nur wissen die meisten noch nicht, wo die Reise hingehen soll. Größte Geldquelle der Printmedien ist nach wie vor die Werbung, allerdings wird immer mehr Werbung von den Internet-Suchmaschinen abgezogen, und dies ist selbstverständlich auch im Hause Burda Medien zu spüren.

Es, muss also überlegt werden, welche Geldquellen es außer Werbung, vor allem im Internet, noch gibt. Eine Printmarke hat auf Dauer keine Überlebenschance, wenn sie kein Internetangebot hat. So viel ist klar! Wie aber das Internet als Geldquelle erschließen, bisher ist das Internet für viele noch ein Zuschussgeschäft.

Spiegel Online beispielsweise haben die ersten 10 Jahre Onlinepräsens rund 25 Millionen Euro gekostet, erst seit wenigen Jahren ist man dabei dieses Geld zurückzuverdienen, rote Zahlen werden aber immer noch geschrieben.

Burda Medien hat iQ, gemessen an Beträgen die heutzutage von einem Internetauftritt großer Printmedien verschlungen werden, fast zum Nulltarif eingekauft. iQ selbst für Peanuts, dazu Mitarbeiter, die auf fast keiner Gehaltsliste auftauchen, da sie größtenteils (sittenwidrig) unentgeltlich arbeiten. Ebenso darf die neue (Einmann?) Administration des MTG als Low Cost Paket betrachtet werden. Qualitätsjournalismus kostet aber Geld, das muss auch den Verantwortlichen von Burda Medien klar sein.

Im Weiteren ist es doch so, dass nicht alle Menschen, die sich bisher überwiegend Zeitungen, Nachschlagewerken oder anderer Printmedien bedienten, Qualitätsjournalismus, Informationen, Beiträge und Dergleichen ausschließlich zum reinen Zweck der Information im Internet suchen. Ein nicht unwesentlicher Teil möchte doch einfach nur Ablenkung – Entertainment gepaart mit Wissen.

Es erhebe die Hand, wer nur Artikel auf heise.de anklickt, deren Inhalt wirklich wichtig für ihn selbst zu kennen ist.

Oder welchen Informationsgehalt für das eigene Leben und Wirken haben Berichte oder Fragen nach Prominenten, Diskussionen über Gott und die Welt oder der tausendste Systemabsturz des Mitglieds einer Communtiy? Wie unterscheidet sich hier signifikant Qualitätsjournalismus von anderem Journalismus, außer vielleicht in der Wortwahl und wie sehr man bereit ist am Privatleben anderer Menschen teilzuhaben oder gar in diesem rumzuwühlen. Welchen Informationsgehalt haben Sportergebnisse, Höhen, Weiten, Strecken. Wieso interessieren sich Menschen überhaupt dafür? Und wie sehr unterscheidet sich das aktuelle Informationswirrwarr über die Jahre?

Menschen suchen mehr Zerstreuung als Information, von daher ist die Frage nach gehobener Qualität hinfällig. Ein rein wissenschaftliches Forum für gehobene Ansprüche wäre ein Nischenprodukt und für Printmedienkonzerne wie Burda Medien uninteressant. Zerstreuung kann  man auf so viele Arten und Weisen finden, da braucht man nicht auf eine Plattform zurückzugreifen, die kein „Spass-Diskussions“- oder „Philosophieforum“ sein möchte. Es scheint durchaus genügend erfolgreiche Gratispublikationen zu geben, die dem breiten Publikum diese Zerstreuung anbieten Im Internet wimmelt es von solchen kostenlosen Angeboten und der Hauptzweck von vergleichbaren Produkten des iQ ist es doch Information als Zerstreuung anzubieten – Trivial Pursuit des Internet eben.

Auch wenn Burda es noch nicht wirklich verstanden hat oder wirklich verstehen möchte, als Spartenangebot ist iQ für den Konzern wertlos. Auch für Burda gilt also:

–       maximales Streaming von Prozessen um nur minimal Kosten zu verursachen

–       Finanzierung durch Werbung mit dem Werbeträger „Wissen der Kunden“!

–       Kleiner aber effizienter Mitarbeiterstamm, der über den werdenden Internet-Werbemarkt leicht bezahlt werden kann.

–       Mit Hilfe der Community das Angebot ständig ergänzen und Unstimmigkeiten schnell sichtbar machen.

Wenn die Kunden Spaß haben, hat auch der Konzern letztendlich Spaß beim Lesen der Jahresbilanz, dann, wirklich erst dann, unterschreibe ich den Begriff  „wirtschaftlich denkendes Unternehmen“ im Zusammenhang mit iQ!

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Schrankdackel meint zu all dem: Zeit, dass sich was dreht – Zeit, neue Wege zu gehen …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 14 August, 2009

Zeit, dass sich was dreht – Zeit, neue Wege zu gehen … Eigentlich bin ich ja ein Mensch, der es eher bevorzugt, die sanfte Tour zu wählen. Streit und alles was damit zusammenhängt ist mir eher ein Gräuel, dies ist auch der Grund, warum ich mich gänzlich aus iQ zurück gezogen habe. Meine Meinung ist, dass es auch noch ein reales Leben neben iQ gibt und vor allem gibt es andere Plattformen, in denen es gesitteter zugeht. Klar, wo verschiedene Meinungen aufeinander prallen, kommt es zwangsläufig zum Konflikt, denn nicht jeder ist bereit, die Meinung eines anderen zu akzeptieren und viel wichtiger noch, sie zu tolerieren. Streitkultur will gelernt sein und es spielt durchaus eine Rolle, wie alt die Streitenden sind – wobei ich nicht ausschließen mag, dass auch ältere Semester durchaus vergessen können, wie alt sie eigentlich sind und eigentlich eine weisere, gemäßigtere Art und Weise an den Tag legen könnten/sollten. Provokation egal von welcher Seite, fördert NIEMALS den Zusammenhalt – bestenfalls den Zusammenschluss, der verschiedenen „Lager“.

Das Motto dieses Millenniums sollte doch eher Rücksicht sein!???

Im Zusammenhang mit diesen ganzen Querelen der Vergangenheit, fällt mir eigentlich nur ein Song ein, der mir immer sehr nahe ging. Der Refrain daraus lautet wie folgt:

**Wir waren wie verwöhnte Kinder

jeder dachte immer nur an sich

Rücksicht, keiner hat das Wort gekannt

und Nachsicht, die keiner bei dem anderen fand

und Vorsicht, daß nie zerbricht was uns verband

Einsicht, daß jeder seine Fehler hat

und Weitsicht, das Leben findet nicht nur heute statt

und Vorsicht, daß man den anderen nicht zerbricht **

Wenn sich JEDER diese Worte mal zu Gemüte führt und sie entsprechend beherzigt, dann sind wir schon ein klitzekleines Stück weiter!

(Hier der Song von Hoffmann & Hoffmann im Original)

Es spielt doch absolut keine Rolle, als wer oder was man geboren wurde, welchen Stand man im Laufe seines Lebens erreicht hat oder nicht, letztendlich kommt es doch nur auf die Menschlichkeit an , sie ist das Einzige was wirklich zählt.

DAS IST MEINE MEINUNG! (Vielleicht stehe ich ja nicht ganz so auf verlorenem Posten damit?)

Der Mensch an sich ist beeinflussbar und je niedriger seine (gesellschaftlich anerkannte) Bildung, je beeinflussbarer. Aber macht ihn dies zu einem schlechteren Menschen? NEIN!!!

Übertragen auf iQ sehe ich folgendes Problem:

Du bist Moderator und egal, was Du kannst, hast oder bist – DU bist negativ zu bewerten! DU musst Dich erst einmal bewehren und wenn Du noch sehr jung bist, dann hast Du es doppelt schwer, denn ICH bin (nur ein Beispiel) ein gestandenes Mitglied der Gesellschaft und lasse mir von Dir jungem Schnösel ja mal gar nicht erklären, in welcher Richtung die Welt sich dreht!!!

Warum eigentlich nicht???!

Die jungen Schnösel sind doch unsere Zukunft und je mehr sie sich engagieren – oft auch in eine Richtung, die uns nicht behagt – sie sind genau DAS, was unsere Gesellschaft hervor bringt! Bestes Beispiel ist Coolio – in meinen Augen ein junger Mensch, der genau weiß, was er will und er ist auch noch mit einer überdurchschnittlichen Intelligenz ausgestattet – wenn wir dieses Potential nicht als ALTE und ERFAHRENE fördern und in positive Bahnen lenken, was soll bitte dann aus unserer Welt werden?

Die Jugend ist unserer aller ZUKUNFT!!!

Und WIR sind verantwortlich für sie!

ICH bin 43 Jahre alt, habe einen mittleren Bildungsabschluss, eine abgeschlossene Berufsausbildung (die mir rein GAR NICHTS gebracht hat) und habe Achtung vor Menschen, die noch sehr jung sind und mir offensichtlich haushoch überlegen. Da vergebe ich mir doch nichts bei, wenn ich dies eingestehe, im Gegenteil, ich finde es toll! Ein Balendilin hat mich z. B. mehr als einmal davon überzeugen können, dass mein Weg nicht so wirklich „doll“ war und er könnte alterstechnisch durchaus mein Sohn sein!

Wenn nicht WIR, WER dann?

Wir müssen NEUE Wege gehen und zwar miteinander – nicht gegeneinander, dies gilt nicht nur für iQ sondern für alle Bereiche unseres Lebens! Und nun noch einen Song, den sich JEDER zu Gemüte führen sollte:

In diesem Sinne, auch von mir ein wunderschönes Wochenende!

Janine

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