Bevor ich auf die einzelnen Kommentare in meinem letzten Artikel eingehe, noch ein allgemeines Statement von mir.
Sich aus Burda iQ zurückzuziehen sollte nicht mit „Aufgeben“ verwechselt werden. Es bedeutet lediglich, sein Wissen dieser Plattform nicht mehr zur Verfügung zu stellen und/oder neue Wege zu beschreiten.
Wie Korrektus schon richtig festgestellt hat, bei Burda hat sich, wenn noch nicht alles, dennoch einiges, zum Besseren verändert – dies sollte man auch respektvoll anerkennen.
Dass sich überhaupt etwas bewegt hat, ist fast ausschließlich der Verdienst von Euch, liebe Mitstreiter. Auch wenn der ein oder andere Moderator sich diese Lorbeeren gerne selbst in die Fahne schreiben möchte, Fakt ist, WIR liebe Freunde, haben durch unseren unermüdlichen Einsatz etwas bewegt, nicht die Moderatoren, auch nicht jene User die immer jammern, sich aber nicht trauen öffentlich ihre Meinung zu sagen.
Es ist aber auch ein Verdienst von Marc (MTG), der als erster Administrator überhaupt den kritischen Usern zuhörte und versuchte im Rahmen seiner Möglichkeiten an Veränderungen mitzuwirken. Von einem jungen Menschen wie ihm nun gleich Wunder zu erwarten wäre des Guten zuviel. Sein menschliches Denken und Handeln konnte ich in zahlreichen PN, die wir wechselten, klar erkennen. „Menschlich“ heißt aber auch, Fehler zu machen, ja machen zu dürfen, um dann gegebenenfalls auch daraus zu lernen. Diese Recht hat auch oder gerade Marc, zumal er die ganzen Grabenkämpfe vergangener Tage nicht kennt.
Nachdem wir User jahrelang Prügel von Lycos bezogen haben, nicht ernst genommen wurden, als Spinner abgetan häufig dem Deaktivierungsbutton zum Opfer vielen, war unsere Erwartungshaltung möglicherweise zu hoch – zwar verständlich bei den angestauten Aggressionen, aber in der Wahl der Mittel sicher nicht immer korrekt.
Wir sollten daher anerkennen, dass sich einiges schon verändert hat und Burda/Marc die Zeit einräumen, weitere sinnvolle Veränderungen umzusetzen. Alles andere wäre kontraproduktiv und würde die Verantwortlichen von Burda nur in die Fänge der Demagogen und Hetzer, die sich hier unter anderem zynischer_Hiob oder Blaues_Salz nennen, treiben.
Damit wäre keinem gedient.
Offen gelassen hatte ich, wie es mit dem Blog Liberty City weitergehen wird – bewusst – denn Eure Meinung war mir wichtig.
Es zeichnet sich eine klare Tendenz ab, dass mehrheitlich gewünscht wir, das Blog nicht einzustellen.
Wie aber sollte es weitergehen?
Wenn weiterhin Liberty City, sollten wir auch hier neue Wege gehen, Wege der Verständigung und des Dialoges, persönliche Angriffe außen vor lassen.
Andreas (M800) den ich privat nach wie vor schätze, hat Wege aufgezeigt, in dem er hier gepostet hat. Warum also nicht Moderatoren und Administratoren zum Dialog hierher einladen? Dies würde allerdings einen fairen Umgang voraussetzen, den ich an dieser Stelle als verantwortlicher Administrator des Blogs garantiere.
Ich gehe sogar soweit, einen Moderator als Mitautor in dieses Blog einzuladen!
Eure Meinung, aber auch die Meinung der Mitarbeiter von Burda ist gefragt.
Wer hat den Mut neue Wege, Wege der Verständigung zu beschreiten?
Herzlichst
SchVVarzer Peter
Nachtrag:
Wenn man „Feinde“ nicht besiegen kann, sollte man darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoller ist, sie zu „Freunden“ zu machen.
M800 wird vieles nachgesagt, einiges zu Recht, das meiste zu Unrecht.
Der Frontmann, und dies ist er nun mal, bekommt auch den meisten Wind zuspüren, dies macht aber noch lange keinen schlechteren Menschen aus ihm.
Den Überbringer schlechter Nachrichten zu hängen ist oftmals, um nicht zu sagen „immer“, der falsche Weg!



