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Archive for 20. August 2009

Die Fabel vom kleinen Pillendreher (Verfasserin Schrankdackel)

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 20 August, 2009

In einem fernen Land lebte einst ein kleiner Pillendreher namens Tumtrah, an sich war er von Geburt an nichts Besonderes, doch war dies ein Los, mit dem er sich nicht so recht zufrieden geben wollte. In ständigem Bestreben größer als alle seine Freunde zu werden, war er stets auf der Suche nach Nahrung. Wann auch immer er nur den kleinsten Hauch von Flatulenzen oder Diarrhö wahrnahm, machte er sich auf den Weg um sich reichlich einzudecken, denn für ihn galt: Von nichts kommt nichts. So rollte er Mistkugeln, was das Zeug hielt und legte sich einen ordentlichen Vorrat an. Seine Freunde sahen staunend zu und rätselten, was er denn mit so vielen Pillen anfangen würde. Der kleine Pillendreher indes rollte und rollte seine Fäkalien zusammen und wenn ihm vermeintlich mal wieder eine besonders große Kugel gelungen war, rollte er diese über den Pillendreher-Dorfplatz, baute sich vor seinen Freunden auf und gab damit an. Es gab jedoch einige Käfer, die der Sache skeptisch gegenüber standen, wie konnte dieses kleine Kerlchen so überdimensionale Pillen drehen?

So kam es, dass es sich einer dieser Skeptiker, Retep genannt – seines Zeichens ein Skarabäus – zur Aufgabe gemacht hatte, Tumtrah mal auf seinen Beutezügen, aus der Ferne zu beobachten und es war wie er vermutet hatte. Tumtrah durchstreifte die Gegend immer dann, wenn alle anderen Pillendreher bei der Arbeit waren und machte sich über deren Vorräte her. So also kam der Bursche zu Pillen, die für ihn eigentlich viel zu groß waren. Retep, der ein Gentlekäfer war, schwieg jedoch ob des Geheimnisses, welches er soeben entdeckt hatte. Er amüsierte sich insgeheim, wenn der kleine Tumtrah mal wieder ordentlich vom Leder zog, was er doch für ein großartiger Pillendreher sei, wusste Retep doch, dass dieser kleine Mistkäfer sich nur zu gern mit fremden Pillen schmückte.

So ging die Zeit ins Land und die Pillendreher gingen mehr oder weniger friedlich ihrem Leben nach. Man hatte sich daran gewöhnt, dass Tumtrah immer gern ein wenig dick auftrug, sich selbst gern größer machte als er eigentlich war und auch schon mal etwas über die Stränge schlug. Je älter Tumtrah jedoch wurde, umso garstiger wurde er auch, vor allem den jungen Pillendrehern gegenüber schlug er des Öfteren einen Ton an, der bei den Anderen so gar nicht auf Gegenliebe stieß, schließlich war Tumtrah ja auch mal jung gewesen, hatte er dies tatsächlich vergessen? Tumtrah war zwar alt geworden, aber die Weisheit hatte er offensichtlich mit dem Schaumlöffel gefressen. Und man mied ihn mehr und mehr, ja man machte sich sogar insgeheim lustig über ihn.

Retep dem diese Entwicklung so gar nicht gefiel, suchte wie es seine Art war, das Gespräch mit dem garstigen Gernegroß, stieß jedoch auf taube Ohren, Tumtrah war halt unbelehrbar und mit  gutgemeinter Kritik konnte er so gar nicht umgehen, im Gegenteil er wurde sogar bösartig, suhlte sich in seiner Selbstherrlichkeit, stieß wilde Drohungen hervor und ging Retep aus dem Weg, um diesem keine Möglichkeit mehr zu geben, ihn, den größten aller Pillendreher womöglich noch bloß zu stellen. Er war schließlich Tumtrah der diplomierte Pillendreher, dass er eigentlich ein ganz kleines Lichtlein war, dessen große Pillen nicht auf seine eigenes Konto gingen, wusste ja Gott sei Dank niemand, so dachte er zumindest. Alle anderen glaubten ihm ja, dass er ein abgeschlossenes Pillendreher-Studium absolviert hatte, dafür hatte er gesorgt. Er hatte bei seinen vielen gescheiterten Versuchen, selbst etwas auf die Beine zu stellen, doch so einiges gehört und gesehen und die anderen Pillendreher fielen nur zu gern auf sein vermeintlich elitäres Geschwätz herein, eigentlich jedoch waren sie einfach nur zu bequem es näher zu hinterfragen.

Dann kam der Tag, an dem Tumtrah in seinem senilen und alten Kopf eine – wie er meinte – großartige Idee hatte, um alle anderen Pillendreher zu beindrucken. Er wollte für alle eine Pillenparty geben. Genau, eine Pillenparty das war es, alle sollten kommen und ihn empor heben, alle sollten wissen, dass er der Größte war.

Also gab er bekannt: Pillenparty mit großer Verlosung. Stelle die schönsten und größten meiner Mistkugeln zur Verfügung. Jedes Los gewinnt!!!

Schnell sprach sich die Ankündigung dieses Ereignisses herum und es kamen noch zusätzlich reichlich freiwillige Spenden zusammen, es sollte ja eine Party werden, von der man noch lange würde reden. Am Ende standen dann 20.000 Mistkugeln zur Disposition – welch ein Jackpott!

Am Tag der Party kamen alle, wirklich alle und versuchten ihr Glück in der Lotterie. Aber sie hatten die Rechnung ohne Tumtrah gemacht, jener hatte nämlich seine Meinung geändert und wollte die Kugeln doch nicht hergeben. In einer Nacht- und Nebelaktion schaffte er fast den gesamten Pillenvorrat beiseite und die betrogenen Lotterieteilnehmer schauten, bis auf  die wenigen Ausnahmen, unter denen die verbliebenen Pillen verteilt wurden,  in die Röhre. So hatten sie sich das nicht gedacht und sie waren enttäuscht und fühlten sich betrogen. Retep, der dem Ganzen nur als Zuschauer beigewohnt hatte, konnte das durchaus verstehen und war ob so viel Verlogenheit entsetzt! Ein Versuch von ihm, Tumtrah dem ollen Pillendreher, zu erklären, dass dies alles eine riesige Ferkelei gewesen sei, wurde wieder nur mit Beschimpfungen und Drohungen quittiert. Retep ignorierte sein großkotziges Gehabe,  was sollte man bei so viel Dummdreistigkeit auch anderes tun?

Und am Ende nun noch die Moral von der Geschicht?

Traue einem dreisten, alten Pillendreher nicht! 😉 🙂 😉

Pillendreher_250

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Zusammenfassung: Nautisches über den einstmaligen Luxusdampfer Lycos iQ

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 20 August, 2009

Korrektus schreibt:

Guten Morgen Junx und Mädels, guten Morgen nichtlesende Abonnenten, guten Morgen Janine und Peter d.Gr., guten Morgen wahrgewordene Peter’sche Vision, namens MTG;
 
“Zeit, dass sich was dreht” und “Es gibt keine zweite Chance”, singt Herbert in seinem Lied, mit dem Titel: “Zeit, dass sich was dreht”.
 
Wie wahr, es gibt in vielen Metiers normalerweise keine zweite Chance. Aber, nach Lycos kam -auch zur Verwunderung vieler Lycosianer der alten Garde- Burda. Und nun ist Schluss, endgültig. Wenn der Dampfer wieder an einem Eisberg mit der Bezeichnung “Unbelehrbar” kollidieren sollte, dann wird das Ende unabwendbar sein.
 
Ich stelle -als Heizer auf der Burdistan angeheuert- mit Genugtuung eine leichte Kursveränderung fest. Hat sich das Schreien und Rufen nach oben, in Richtung Brücke, doch noch bemerkbar gemacht und für eine leichte Korrektur des Kollisionskurses gesorgt. Nur, ich vermute, der Eisberg hat größere Dimensionen als die Junx und Mädels auf der Brücke sich das gedacht haben.
 
Burda ist ein Wirtschaftsbetrieb, keine Frage. Ziel ist es, wie bei jedem Wirtschaftsbetrieb, Profit zu machen.
Dazu gehört es, mit seinen Ressourcen sorgfältig zu haushalten und diese angemessen zu verwalten.
Die Ressourcen, das sind wir User. Wir sind Gäste auf dem Deck des Wissens, dem Unterdeck der Meinungen und Stimmungen, und auf der bel étage der etablierten Oberschicht. Wir haben uns dort eingerichtet, ohne uns ungebührlich breit zu machen, und wir haben alle nur die eine Intention, nämlich: Wissensdurstige sättigen, Fragenhungrige befriedigen, Gemeinschaft spüren und leben, unsere Zeit sinnvoll zu verbringen und uns mit unserem unentgeltlichen Engagement einzubringen. Wir sind das Kapital, das euren Profit erbringen soll!

Was passiert?
Es werden immer noch Fragen und vernünftige User, quasi kommentarlos oder in verachtender und arroganter Manier gelöscht. Dabei ist es für das Löschkommando offensichtlich unerheblich, ob das verdiente User sind oder Nachtfalken aus der Blödelabteilung. Das Stammkapital, nach denen von der Masse der unerfahrenen und wissbegierigen Jung-Burdisten gelechzt wird -also die erfahrenen, intelligenten, kompetenten und höchst engagierten Garde-User- wird vergrault durch Deaktivierungswahnsinn und höchstgradige Inkompetenz, gepaart mit persönlichen Animositäten und schier unglaublicher Unfreundlichkeit, so denn überhaupt ein Feedback erfolgt.

Das sind sie, die kleinen Klabautermänner –und Frauen, die auf den alten Kurs bestehen und mit zittrigen Fingern auf das veraltete Kartenmaterial zeigen.
Sie stehen oben auf der Brücke und verwechseln den Kommandostand mit dem Firmament der Allwissenheit und uneingeschränkten Macht. Es geht den Passagieren nicht um Kritik um der Kritik Willen, es geht um Fairness und Normalität.

Wann endlich wird begriffen, dass der Fundus des Wissens dieser vielleicht 300- 500 kompetenten User gepflegt werden muss. Sie machen Burdistan zu dem was es ist, um sie dreht sich quasi alles. Nicht Gewinnoptimierung, entrückte Moderatoren oder Geschäftsgebaren von Burdistan locken auch nur einen einzigen User in eure Burdique; es sind die Gardisten, die locken und die Burdistan dem Neuling und Frischling schmackhaft machen, von ihnen erwarten sie sich die qualitativ hochwertigen Antworten und auch Fragen, so siehts nämlich aus…und sie tun alles, von der Hasenpfotenfrage, bis hin zu kompliziertesten Sachverhaltserklärungen reicht der Horizont der Engagierten.

Zeit, dass sich was dreht und, MTG, sind die Moderatoren zu stark, bist du zu schwach. Was nutzt es, wenn die Kohleschipper heizen und heizen, die Crew das Letzte gibt, wenn gleichzeitig der Kommandeur Befehle ins Rohr schreit, die am anderen Ende von einer von sich selbst betrunkenen Brückenbesatzung mit johlendem Gelächter aufgenommen, aber grundsätzlich doch ignoriert werden.

Wenn ihr wirklich was gelernt habt, dann holt ihr die Sofitwares, Hippolytas, MC5 und viele andere Vergraulte zurück auf euer Schiff,…diese Leute sind die besten Eisbergwarner, auf dem Ausguck sind sie ja schon, nur auf dem falschen Dampfer.

Peter meint dazu:

Hallo geschätzter Korrektus, lass mich auf Deinen Dampfer der Wissenden und Unwissenden anheuern, die Heuer bringe ich selbst mit, in Form dieses Kommentars.

Lycos iQ, als Luxusliner gestartet, ist derweil nichts anderes mehr als ein gewöhnliches Charterschiff mit „Malle“ Urlaubern an Bord, und wie Du schon treffend angemerkt hast, wenn die Crew es nicht versteht, den “Passagieren des Wissens” den nötigen Respekt entgegen zu bringen, wird der einstmals glanzvolle Luxusdampfer iQ schneller zum Seelenverkäufer als der Counter von Sofitware herunterzählen kann.
Qualifizierte Führungsoffiziere wie – um nur einige zu nennen – Sofitware, Hippolyta (Hamlet), MC-5, Wotanowski und Analena über Board zu werfen, oder den erfahrenen Kaleu Grandpa_Wolf Anerkennung und Heuer zu versagen, was schlussendlich zum Quittieren seines Dienstes führte, waren die großen Fehler des Freizeitseglers Christoph Mohn und seinen Leichtmatrosen – eine Herkulesaufgabe für Burda, die einstmalige Queen der Wissensmeere des Internets wieder auf Kurs zu bringen.
Schon Stalin musste erkennen, dass die Vernichtung von Offizieren eine große, fast nicht mehr gutzumachende Schwächung darstellt.
Qualifizierte Offiziere wachsen nicht unendlich, vor allem nicht so rasch wie erforderlich, nach.

Schwer vorstellbar, dass die genannten erfahrenen Seeleute bereit sind, erneut anzuheuern, schon gar nicht, wenn tägliche Schelte von Freizeitmatrosen die Heuer darstellt. Keiner dieser, so meine Einschätzung, wird unentgeltlich und ohne Wiederherstellung der Ehre, nochmals die zu Carnevalskostümen heruntergekommen Offiziersuniformen tragen wollen.
Vielleicht ist dies auch gar nicht nötig, dazu bedarf es aber einer guten Kadettenschule bei Burda und vor allem Zeit, aber gerade die Zeit ist hier der größte Feind, denn die Liner anderer Wissensportale schwimmen in ruhigem Fahrwasser auf offener See, während die iQ-Fregatte noch immer im Trockendock liegt.

Aber nicht nur Offiziere und Schiff müssen runderneuert werden, auch muss den Ratten der Garaus gemacht werden, und Klabautermänner haben auf der Brücke schon gar nichts verloren.

Sich mit gefährlichen Freibeutern wie Hiob und seinen Internetpiraten zu verbünden, zumindest aber sich nicht klar genug von ihnen zu distanzieren, ist das falsche Zeichen, hier muss man sich klar distanzieren um nicht den Eindruck zu erwecken, unter falscher, nämlich der Jolly Roger Flagge, zu fahren.
Dies gilt insbesondere für den “Frontmann” M800″, den man nicht selten auf dem Schiff der Freibeuter gesichtet hat.

Posted in Lycos/Lycos IQ | 3 Comments »

 
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