Verfasst von: Francisco d'Anconia - 30 September, 2009
eco Kongress 2008
BEYOND THE BORDERS
11. September 2008, Köln
Der Fachkongress zu Trends und Themen in der Internetwirtschaft
Thomas Servatius, Head of Hosting & Domains Europe und Shopping bei Lycos Europe GmbH, hält die zweite Keynote-Präsentation auf dem Kongress.
Ich lade mir die Präsentation als Adobe PDF-Datei herunter und gehe auf die fünfte Seite aus 26.
Zentriert steht in riesigen Buchstaben der Schriftgröße 32 die Frage geschrieben:
„In welchem Umfeld würden Sie werben wollen?“
Anbei finde ich eine kleine Sammlung an Beispielen von Fragen die Lycos iQ repräsentieren sollen.
Da sie schlecht lesbar sind, schreib ich sie mal hier exakt, wie im Original, hin:
kann ein junge sich selbst entjungfern?
was bedeutet auf denis
wie und wo kann ich das hand meiner freundin orten lassen
saints row online
wer von euch hat geweint bei kahns letztem Spiel
Sicherheitscode für nokia 6230i
An so etwas haben die Lycos-Chefs gedacht, als sie Entscheidungen bezüglich Lycos iQ getroffen haben.
Das Business von Lycos war schon immer die Suche.
Das Business von Burda war schon immer der Zeitschriftenmarkt.
Und daran wird sich nichts ändern.
Da helfen keine Briefe und keine Emails.
Was Burda da betreibt ist einfach nur Holding.
Lycos iQ ist höchstens Dekoration.
Verfasst von: SchVVarzer Peter - 30 September, 2009
Lieber Völkerball, gerne gehe ich ein wenig ausführlicher auf Deine Frage ein.
In erster Linie bedeutet Kritik das Aufzeigen eines Fehlers oder Missstandes, verbunden mit der impliziten Aufforderung, diesen oder diese abzustellen.
Genau genommen richtet sich meine Kritik an den/die Betreiber, denn nur diese sind für die verfehlte Personalpolitik verantwortlich. Zwangsläufig zielt im Zuge dieses Aufzeigens von Fehlern nicht selten der Fokus auf bestimmte Personen – vom Betreiber Moderatoren genannt, ich nenne sie so, wie sie von Arbeitsgerichten gesehen werden: Praktikanten.
Gerne wird uns/mir vorgeworfen destruktiv zu kritisieren, also auf die Vernichtung von iQ abzuzielen, was natürlich absoluter Mumpitz ist.
Lange Zeit haben meine Freunde und ich versucht mit konstruktiver Kritik an einer Verbesserung der Community mitzuwirken, die eingebrachten Vorschläge würden fast ein Buch ausfüllen.
Konstruktive Kritik und die damit verbundene Arbeit, dies mussten wir leider erkennen, macht keinen Sinn, da diese vom Betreiber erst gar nicht zur Kenntnis genommen wird, ja sogar unerwünscht ist. Es wurden von einigen Usern sorgfältig und zeitaufwendig ausgearbeitete Dossiers zur Verbesserung von iQ vorgelegt, für die andere Wirtschaftsunternehmen gutes Geld zahlen würden.
Wer arbeitet schon gerne umsonst in einen Mülleimer hinein?
Was bleibt also übrig?
Wie Du richtig erkannt hast, ausschließlich negative Kritik, also Tadel.
Die qualifizierten Praktikanten fallen nicht auf, ganz einfach deswegen, weil ihre Arbeit (fast) kritiklos gut ist, im Weiteren auch durch ihre eher seltene Präsens, und genau hier liegt der Unterschied zwischen guten, weniger guten und grottenschlechten Praktikanten.
Die qualifizierten unter ihnen gehen nur sporadisch auf iQ, haben iQ nicht zu ihrem Lebensinhalt gemacht, was ihnen eine objektive Betrachtungsweise erhielt. Bei ihnen gibt es kaum oder gar keine Seilschaften mit Usern oder Usergruppen. Bewertet wird nur der reine Sachverhalt unabhängig jeglicher persönlichen Animositäten.
Dazu kommt, dass diese Leute, da sie sich nicht permanent in iQ aufhalten, ihr Spektrum täglich in ihrem privaten und sozialen Umfeld erweitern.
Die unqualifizierten Praktikanten, auf Namensnennung verzichte ich an dieser Stelle, können schon alleine deswegen nicht mit Augenmaß moderieren, da sie fast rund um die Uhr in iQ leben, in Grabenkämpfe mit eingebunden sind und Input von außen fehlt – von der fehlenden Ausbildung und Qualifikation ganz zu Schweigen.
Die User von IQ sind recht gut selbst in der Lage den Großteil der anfallenden Problematik innerhalb der Community zu regeln. Meines Erachtens wäre es vollkommen ausreichend, würde weniger präventiv reguliert, sondern von eben diesen qualifizierten Moderatoren lediglich die Missbrauchmeldungen überprüft. Dazu würde deren Zeit sicherlich ausreichen.
Wenn sich schon ein Praktikant ein zusätzliches Notebook nebst USB-Stick für’s Internet zulegt, um auch tagsüber, in seiner regulären Arbeitszeit, unterm Motorrad liegend zu deaktivieren und nachzuverfolgen was seine „Kandidaten“ sonst noch so im Internet treiben, dann übertreibe ich sicher nicht, wenn ich von krankhaftem Verhalten spreche.
Das Gleiche gilt für Praktikanten, die Mitautoren in einem Blog sind, welches sich schon den Beinamen „Stürmer“ erworben hat, oder das Forum eines Praktikanten, in dem jeden Tag frank und frei über Menschen gehetzt werden darf, nur weil diese eine andere Meinung vertreten, wo Lügen und Verleumdung bis hin zum Mobbing an der Tagesordnung sind.
Wenn diese krankhaft agierenden Praktikanten endlich gehen, bleibt auch genügend Luft, die gute Arbeit der anderen angemessen zu würdigen.
Es macht wenig Spaß in einer Kiste voller faulen Äpfel nach den wenigen guten zu suchen, da kippt man schon mal die ganze Kiste in den Müll. Schade um die guten Äpfel, aber; C’est la vie ^^
Der frühere Praktikant Balendilin – hier würde übrigens der Begriff Moderator einmal wirklich passen – hatte zwar die mit Abstand höchste Deaktivierungsquote (bis Hauntres8019 kam), dennoch gab es an seiner Arbeit fast nichts auszusetzen. Er war nie arrogant, überheblich, besserwisserisch und immer um Ausgleich bemüht – von nahezu allen Usern geschätzt, nur nicht innerhalb des Moderatorenteams, da wurde er von einigen wenigen seiner lautstarken Kollegen regelrecht gemobbt.
Auch ShamHarga war ein tadelloser Moderator, mit Esprit, Witz und Humor und vor allem dem nötigen Augenmaß.
Aber wo sind sie geblieben? Entnervt das Handtuch geworfen beschäftigen sie sich nun mit den wirklich schönen und wichtigen Dingen des Lebens, dazu gehört iQ mit Sicherheit nicht.
Völkerball, um zum Schluss nochmals auf Deine erwünschte „positive Kritik“ zurückzukommen, bzw. diesen Artikel mit Lob anstelle Tadel zu schließen:
Letzte Nacht hatte ich eine eher unschöne Auseinandersetzung via PN mit dem Burda-Mitarbeiter Tom_Lobe, die kurz vor der Eskalation stand.
Mit einer ruhigen, sachlichen und souveränen PN heute morgen, hat dieser unseren Dialog wieder in ein ruhiges Fahrwasser gebracht. So kann Moderation auch aussehen. ^^
Im Prinzip sah es nach einer der willkürlichen Deaktivierungen von Hauntres8019 aus, bis ein User mich fragte, was ich denn geschrieben habe.
Der fragliche deaktivierte Kommentar ist unten bei den Kommentaren zu finden. Begründung: ich solle auf meinen Umgangston achten. Frage 2118770: Umgangston unter Usern
Nachdem ich dem User geantwortet hatte, ich hätte nur kritisiert, daß bei Lycos und im IQ Blog Angriffe und Diffamierungen von Usern stehenblieben, und als Antwort ein „das habe ich mir schon gedacht“ zurückkam, fiel bei mir so langsam der Groschen.
Hauntres8019 hat ganz klar einen falschen Grund für die Deaktivierung angegeben. Und mal wieder wurde ein User diffamiert.
Und hier will und muß ich ansetzen.
Was lernen eigentlich junge Menschen von Lycos IQ?
Einige von ihnen wurden ja schon aus nichtigen Gründen deaktiviert. Der Lerneffekt war negativ, denn diese User bauten verständlicherweise eine enorme Wut auf.
Sie lernten weiter, daß sie gegen Ungerechtigkeiten machtlos sind.
Und das ist das eigentlich Schlimme!
Wer sich machtlos fühlt, wer gelernt hat, es lohnt sich nicht, sich zu wehren, der wird dieses Verhaltensmuster beibehalten.
Das sind die Menschen, die schon unter Ludwig XIV sich nicht getraut haben, sein „L’Etat c’est moi“ zu kritisieren.
Und in der jüngsten deutschen Geschichte sind es die, die sich nicht, als es noch früh genug war, dem braunen Pack entgegengestellt haben.
Was lernen Menschen weiterhin von Lycos IQ?
Sie lernen, daß sie vor einer Regierung kuschen müssen, die auf beiden Augen blind ist.
Nur vielleicht ist die Regierung ja mit Absicht blind, denn wer verprellt schon seine Gefolgsleute?
Auch das machen Diktatoren gern: sie füllen die Regierungssitze mit ihren Getreuen auf.
Es darf nur ja keine Kritik laut werden, alles muß sauber über die Bühne gehen.
Und wer nicht folgt, wird erledigt.
Die Gefängnisse waren und sind voller Dissidenten. Bauzen nur als Beispiel.
Was lernen junge Menschen noch allein aus dieser Frage?
Sie lernen, das ein „Sicheinschleimen“ hilft, daß es Vorteile hat, den Mächtigen in den Hintern zu kriechen.
Seit Immas und Hartmut007 den Moderatoren in den verlängerten Rücken kriechen, wird von den beiden fast nichts mehr deaktiviert oder werden Unverschämtheiten geflissentlich übersehen.
Kommt Blaues Salz dazu, darf das Triumvirat ungeniert lästern.
Stößt Hiob dazu, werden Menschen nur noch wortgewaltig niedergeknüppelt.
Und da nicht nur bei Joseph Goebbels die Menschen auf viele Worte reinfielen, sehe ich auch hier eine Gefahr für Heranwachsende. Zumal vermutlich nur wenige sofort erkennen werden, was für ein Schwachsinn von Hiob verbreitet wird.
Das Quartett so tief gesunken, daß es hämisch über deaktivierte User herfällt..
Und wieder schreitet niemand ein.
Was haben wir aus unserer jüngsten Geschichte gelernt? Offensichtlich nicht sehr viel.
Weshalb darf Kritik wieder unterdrückt werden? Weil Lycos/Burda es so will.
Weshalb dürfen falsche Gründe für „Bestrafungen“ angeführt werden? Weil User mit den Guidelines offensichtlich unterschreiben, daß sie ab dann nur noch regierungskonform marschieren werden.
Wie gefährlich ist Lycos also?
Eure sehr nachdenkliche
TillEulenspiegel
Meinen ausdruecklichen Dank an den zynischen Hiob, der mich freundlicherweise auf einen Schreibfehler aufmerksam gemacht hat. Bautzen wird natuerlich mit tz geschrieben. Tz,tz,tz, wie konnte das nur geschehen? Aber wenigstens hatte er so was zu schreiben. 🙂
Eigentlich wollte ich ein Märchen schreiben über eine, die auszog, das Fürchten zu lernen.
Ich hatte das Land schon erfunden – Burdistan, die Hauptstadt IQ und die offizielle Tageszeitung IQ Blog, die von der Regierung des Landes mit MTG an der Spitze betrieben wird.
Ich hatte die marktschreierische Alte erfunden, die das ätzende und giftige blaue Salz verkauft, den Obermotz der grünen Grinche, der mit jedem Tag mehr spinnt, die falsche Mutter, welche die hebräische Übersetzung nicht hingekriegt hat und die so viel tratscht und über Leute herzieht, daß bei BurdaIQ bald der dritte Weltkrieg ausbrechen könnte, den netten Hiob, der alles von oben als graue Eminenz leitet, den Spion, der aus der Kaelte kam – ich hatte alle Charaktere schon erfunden.
Doch dann las ich mal kurz im Blog vom freundlichen Hiob und kriege mich seither nicht mehr ein.
Ich kann das Märchen nicht mehr schreiben, denn ich habe festgestellt, daß meine erdachten Personen real sind und noch viel schlimmer, als meine Phantasie sie beschreiben könnte.
So kann ich mich vor Lachkrämpfen kaum noch einkriegen. Der Grund für meine Lachattacken: der Kommentar von Hartmut007 im Blog vom zynischen Hiob.
Darin unterstellt er mir, Admin in einem neuen Blog zu sein, waehrend er sich vorher im IQ Blog schon beschwert hatte, ich hätte seinen ehemaligen Nick „Tilleulenspiegel“ gestohlen.
Leute, laßt euch diese Idiotie auf der Zunge zergehen: ich hätte den ehemaligen Nick von Hartmut007 gestohlen.
Ein MOD hat beim Hiob eine solch geistreiche Bemerkung ( die schreiben alles so geistreich, daß ich mich frage, ob der ganze Geist vom Weingeist stammt) gemacht, daß ich sie euch nicht vorenthalten möchte: „der richtige Hamlet hätte sich nie eine Narrenkappe aufgezogen“. Stimmt, der hat den ganzen dänischen Königshof mitsamt dem König auf den Arm genommen und vor den Kopf gestoßen mit seinem play in the play. 🙂 🙂 🙂
Meine Zeit ist mir zu schade, um ein Märchen über Burdistan zu erzählen. Burdistan ist runtergewirtschaftet, Angriffe auf User werden nicht geahndet, wenn die Angreifer entsprechend Rückendeckung haben. Ein Hartmut kann weiter seine Bosheit verspritzen, nur COOLIO allein wurde deaktiviert.
Es ist ungerecht, widerlich, eine Schande.
Als ich vor 2 ½ Jahren bei Brigitte no-problem anfing, war es noch schön.
Die Zeiten sind vorbei.
Ich denke, es ist höchste Zeit, mal wieder über den BurdaIQ-Tellerrand zu schauen.
Ich hatte nie meinen Kopf nur im Burda-Suppenteller hängen, sondern habe mich schon immer damit unbeliebt gemacht, daß ich über den Tellerrand schaute. Und nun werde ich es erst recht tun. 🙂
Verfasst von: SchVVarzer Peter - 25 September, 2009
Da es nicht wie das berüchtigte „alte“ Forum von Ratten und Betrügern moderiert wird, könnte dort sogar ein angenehmes Klima entstehen.
Auf jeden Fall wünschen wir den Betreibern viel Erfolg und eine glückliche Hand bei der Auswahl ihrer Moderatoren. Wir sind überzeugt, dass es gelingen wird, den ahnungslosen, ungebildeten Praktikanten von Burda iQ zu zeigen, was richtige und professionelle Moderation bedeutet.
Auf meinen Streifzügen habe ich unendlich vielen Menschen aufs Maul geschaut und entsprechend unzählige Konversationen mitbekommen. Dabei hat sich im Laufe der Jahre meine Neigung, Abneigung und Einteilung gegenüber bestimmten Unterhaltungen und den daran Beteiligten bestätigt.
Ich teile Unterhaltungen in drei Kategorien ein.
Sie beginnen mit der mich langweilenden, ja abstoßenden Kategorie der Schwatzhaftigkeit, die noch halbwegs Positives über Abwesende vermittelt, des Tratsches, der Übles über andere Menschen verbreitet, der Hinterhältigkeit, bei der Privates an Dritte mit einem mir unverständlichen Vergnügen weitergetragen wird.
Diese Konversationen über andere Menschen langweilen mich zu Tode, da sie unglaublich primitiv sind, zeigen sie doch den Charakter der Schwatzenden, denen ich nur noch wortlos den Narrenspiegel vors Gesicht halte.
Besserung erwarte ich von diesen Menschen nicht. 😦
In der zweiten Kategorie, die mich sehr interessiert und an der ich mich deshalb gern beteilige, drehen sich die Unterhaltungen um konkrete Dinge. Das kann der Bau einer Brücke, einer Straße, eines Museums sein, die Anlage eines Gartens, der Austausch von Rezepten, die Pflege von Pflanzen und Tieren, Erziehungsratschläge, Benimmregeln. Die Liste ließe sich ad infinitum fortsetzen.
Dabei befinde ich mich unter Menschen, die sich Gedanken machen, die offen und ehrlich sind, die mich an ihren Erfahrungen teilhaben lassen, die mir helfen, meine Probleme zu lösen, bei denen ich mich wohl fühle und ich deshalb gern versuche, ihnen bei ihren eigenen Problemen zu helfen. 🙂
Die dritte Kategorie jedoch ist am schwersten zu finden. Das ist die Kategorie, in der Menschen wortstark über Abstrakta diskutieren und philosophieren, in der sie ihre Visionen über eine Zukunft teilen, in der Träume während der Unterhaltung plötzlich Gestalt annehmen, in der eine Politik geschaffen wird, welche die Welt verbessert, in der Menschen vor einem Feuer sitzen – ein Glas Rotwein in der Hand – und den Stein des Weisen suchen. Während dieser Unterhaltungen vergehen Stunden wie Minuten, wird die Nacht zum Tag und der Tag zur Nacht. Inmitten dieser Unterhaltungen weiß ich, daß ich den Teilhabenden tiefen Dank schulde, weil sie mich als Närrin in ihrer Mitte dulden und zu Wort kommen lassen. 🙂 🙂 🙂
Verfasst von: SchVVarzer Peter - 19 September, 2009
Noch eine Woche, dann haben wir die Wahl. Haben wir denn überhaupt eine Wahl?
Farbenprächtig kommen sie uns daher, die ambitionierten Möchtegern-Volksvertreter, die Wahlliste erinnert mehr an eine RAL-Karte denn seriösen Parteien.
„Schwarz-Rot-Gelb“ kennen wir ja schon seit den Gründungstagen der Republik, an die „Grünen“ hat man sich ebenso gewöhnt, wie deren Turnschuhe aus den Ministerien verschwunden sind und gegen Armani-Anzüge eingetauscht wurden. An die „Blut-Roten“ möchte man sich lieber nicht gewöhnen, denn wo Lafontaine drauf steht, ist immer noch genug SED drin. Nicht anders verhält es sich mit den „Braunen“, außer dass da auch draufsteht was drin ist – Menschenverachtung, Rassismus, Gewalt und sehr, sehr viel Dummheit. Schlichte Gemüter würden sagen „Braun, wie Sch … eben ist“.
Daran ändert die Tatsache, dass die Republikaner sich nun hinter der Farbe „Blau“ verstecken, absolut nichts.
Die Grauen Panther gingen in Insolvenz und nennen sich seit dem schlicht und einfach „Die Grauen“. Bei Apple war man da innovativer, nach Panther kam Tiger, mittlerweile sind sie über den Leoparden schon beim Snow Leoparden angelangt. Die „Grauen“ wären sicher froh, so viele Stimmen zu erhalten, wie der Snow-Leopard seit seinem Erscheinen verkauft wurde.
„Orange“ kommt die ÖDP daher, aber deren Wählerschaft dürfte genau wie jene der spirituellen „Violetten in jedes Zweitliga-Stadion passen.
Ach ja, „Weißblau“ hätten wir auch noch anzubieten, aber hinter diesen Farben steckt mehr als nur eine Partei, neben regionaler Heimatverbundenheit ist „Weißblau“ schon fast eine Religion, eine Philosophie, aber dazu vielleicht ein anderes Mal mehr.
Tja, allerorten wogt ein „bunter“ Wahlkampf, wobei es nie zu spät scheint, sich eines Besseren zu besinnen. Das hat zum Beispiel die „schwarze“ Politikerin Vera Lengsfeld getan. Die Deutsche Presse-Agentur schreibt dazu: „Nach ihrem provokanten Busenplakat setzt die Berliner CDU-Direktkandidatin nun auf ein braves Motiv. Auf ihrem zweiten Plakat posiert sie neben einem weißen Hund, einer Labradordame namens Amy. Der Slogan lautet: Politik ohne Maulkorb.“
Wie schaffen wir nun den Übergang zum Burda iQ Schattenkabinett? Stimmt! Bei Lycos iQ, unter dessen Flagge Burda immer noch segelt, gibt es doch auch einen Labrador. Der ist zwar schwarz, soll uns aber nicht stören und mit dem Maulkorb, das kennen wir ja bei Burda iQ/Lycos iQ zu Genüge.
Wie aber könnte ein solches Burda iQ-Schattenkabinett aussehen?
Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales könnte ich mir als Nachfolgerin von Olaf Scholz sehr gut Fellknäuel vorstellen, und das meine ich absolut ernst. Sie ist eine der wenigen Burda IQ-Praktikanten, deren Arbeit auch eine soziale Handschrift erkennen lässt.
Das war es aber auch schon an Ernsthaftigkeit, alles Weitere ist nun eher traurig.
Um Brigitte Zypries im Bundesministerium der Justiz zu beerben, könnte man den ehemaligen Lycos iQ Moderator mit Hang zum „Besonderen“, Bushyasta, von der Reservistenbank holen und reaktivieren. Qualifikation? Mehrere abgebrochen Studien, zuletzt Kaffeemamsell und Laufbursche in einer Anwaltskanzlei.
Wolfgang Tiefensee ins Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung könnte der Top Burda iQ-User Tapozone folgen. Wer mit einer Kamera im Auto Verkehrssünder filmt und zur Anzeige bringt, schafft auch das bisschen Arbeit in diesem Ministerium.
Keiner weist eine bessere Qualifikation zum Bundesminister für Bildung und Forschung auf, als unser guter Hvenator. Wer so zielgenau erkennt und erklärt: „iQ ist ein guter Querschnitt durch die Gesellschaft. Und was hier so manche als „Deutsch“ verkaufen…. an manchen Tagen (insbesondere während der Ferienzeit) halte ich die 20 % (Anm. d. Redeaktion: damit sind Analphabeten gemeint) für eine valide Schätzung..“, ist die Idealbesetzung ein Volk nicht nur für dumm zu verkaufen sondern auch noch als dumm zu bezeichnen. Annette Schavan könnte dies nicht besser machen!
Wer so fleißig Fragen zur Sexualität deaktiviert und immer schön auf „Bravo“ verweist, ist sicher auch prädestiniert für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der richtige Job für Maja1st. Der Akt des Zeugens wird verboten und in Bälde nennt man sich nur noch Bundesministerium für Frauen und Senioren. Wer so viele Kinder gezeugt hat, wie Ursula von der Leyen, wird somit überflüssig – sie könnte ja Erfahrung mit Kindern und Familie mitbringen.
Beim Bundesministerium für Gesundheit fallen einem sofort Hauntres8019 und Zitronenschnitte ein. Ooops, was die beiden mit Gesundheit zu tun haben? Bei deren Aktivitäten wird einem oftmals so schlecht, dass man am liebsten sofort den Arzt rufen würde. Möchte man bei den beiden Damen das Klischee vom „dummen Bauern“ bedienen, käme auch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Frage. Aber! Da fragen wir uns doch glatt: „Wer schützt die Verbraucher vor diesen beiden?“
Das Bundesministerium der Verteidigung, sowie das Bundesministerium des Innern wird künftig vom Superminister M800 verwaltet. Wolfgang Schäuble würde ob der neuen Überwachungsmöglichkeiten und der diesbezüglichen Aktivitäten des M800 seinen Rollstuhl in den Rhein werfen und sich für den Friedensnobelpreis ins Gespräch bringen. Das Heer Franz Josef Jungs mit seinen veralterten Waffen müsste modernster Internettechnologie weichen. Zusammen mit seiner Staatssekretärin Honorata stünden sie dann für den Slogan „Verfolgen und Mobben statt erschießen und kloppen“.
Finanzen sowie Wirtschaft und Technologie würden ebenfalls zu einem Superminsterium zusammengelegt. Christoph Mohn wird’s schon richten, wer einmal die Titanic versenkt hat, schafft dies auch ein zweites Mal. Karl Theodor zu Guttenberg wird überflüssig, der Mann ist einfach zu klug und belesen für die Rumpeltruppe im Burda IQ-Kabinett, und Peer Steinbrück wird zu Genüge damit beschäftigt sein, die SPD wieder über die 5 Prozent zu bringen.
Mit vielen Worten nichts sagen, bei brenzligen Fragen geschickt ausweichen, immer höflich und smart daherkommend sich nie aus der Ruhe bringen lassen, es allen recht machen wollen und Versprechen abgeben, die nie gehalten werden können oder sollen.
Dazu noch die Nerven besitzen, sich tagein tagaus mit einer untauglichen Rumpeltruppe abzuquälen. Aus diesem Holz muss unsere Kanzlerin geschnitzt sein. Sagte ich Kanzlerin? Ach was, Kanzler wird er in unserem Schattenkabinett.
Hoch lebe Kanzler Marc (MTG).
Sicher werden sich nun einige Leser Fragen, wo denn zynischer_Hiob abgeblieben ist. Kein Platz für ihn in diesem Schattenkabinett?
Leute lasst Euch gesagt sein, zynischer-Hiob ist es vollkommen egal, wer unter ihm Kanzler wird.
Zum Glück ist dies hier nur ein wirklich nicht ernst zu nehmendes Schattenkabinett, nicht ernst zu nehmen in vielerlei Hinsicht.
Oder um es mit den Worten von Georg Leber (früherer Verkehrsminister, Postminister und Verteidigungsminister) zu sagen: „Ein Minister ist ein Staatsdiener mit eintägiger Kündigungsfrist.“ 😉
In diesem Sinne, allen noch einen schönen Sonntag mit viel Herbstsonne.
Peter
Und hier noch ein musikalischer Beitrag zum Thema Schattenkabinett, einer Gruppe junger Menschen aus Ginsheim-Gustavsburg bei Mainz:
Diese Frage wurde gestellt, und ich will sie der Fairness halber auch ehrlich beantworten.
Die abenteuerlichsten Vermutungen wurden schon laut – der Schrankdackel haette sich die Narrenkappe aufgezogen, vielleicht ist es ja auch der SchVVarzePeter hoechstpersoenlich – man kann ja nie wissen.
Genau das aber vermuten einige User von BurdaIQ, die nichts Besseres zu tun haben, als elende, hinterhaeltige, da subtile Unterstellungen in die Welt zu setzen, die nicht einmal deaktiviert werden.
Nein, ich war und bin (noch) Hippolyta.
Da mir der Spass an Lycos vergangen ist, weil mir Maulkoerbe verpasst wurden, mich die Anschuldigungen, Intrigen, Hinterhaeltigkeiten und Luegen falscher Muetter, Monster und Co. abstiessen, ich mich aus dem Spinnennetz von Beschuldigungen und Hass mit radikalen Schnitten befreit habe, mich der Stillstand bei BurdaIQ und der Rueckfall in alte Lycos-Zeiten auch nicht froehlicher stimmten, bin ich der Einladung des SchVVarzenPeters gefolgt, hier in seinem Blog „muntere Stuecke zu Laute zu singen“.
Weshalb der Name TillEulenspiegel?
Nun, wer verbietet schon einer Naerrin das Wort? 🙂 🙂 🙂
Ich habe ein neues Wort gelernt.
Eine Userin hat bei BurdaIQ als Beruf angegeben: „Nachteulendompteuse“.
Nun frage ich mich, was das wohl ist.
Eine Nachteule ist ja bekanntlich jemand, der gern bis spaet nachts durch die Gegend turnt oder vor dem Computer sitzt.
Wenn diese Userin sich also gezaehmt haette, muesste sie laengst im Bett liegen. Hat sie aber nicht, sie ist noch online und das um knapp 2 Uhr.
Das hat sie demnach nicht gemeint.
Welche Nachteule hat sie aber dann gezaehmt? Vielleicht einen anderen User? Doch wozu der Aufwand, wenn der um 2 Uhr brav in der Kiste liegt, waehrend sie vor dem Computer hockt? 😉
Das kann es also auch nicht gewesen sein.
Oder hat sie vielleicht gemeint, die Eulen, die nach Athen getragen wurden, seien gezaehmte Eulen gewesen, die nur nachts getragen werden durften?
Dann wuerde es natuerlich Sinn machen, dass diese Eulen gezaehmt waren, denn welche Dompteuse will nachts mit einem wilden Vogel auf der Schulter durch die Lande nach Athen ziehen?
In diesem Fall koennte man in der Tat bei der Traegerin von einer Nachteulendompteuse sprechen.
Pst, nicht verraten! Die Eulen, die nach Athen getragen wurden, waren Muenzen mit dem Abbild einer Eule. 🙂
Also auch Quatsch.
Und nun frage ich mich, was diese Userin veranlasst haben koennte, sich einen derartigen Unsinn auszudenken und ihren Beruf mit „Nachteulendompteuse“ anzugeben.
Ist es das Beduerfnis, nur ja Aufmerksamkeit zu erregen oder ist es der misslungene Versuch, was besonders Gescheites zu sagen?
Oder meint sie in einer gnadenlosen Selbstueberschaetzung in der Lage zu sein, die Weisheit, verkoerpert durch die Eule, zaehmen zu koennen, also die Dompteuse der Weisheit zu sein?
Dann, Ihr Weisen dieser Erde, zieht Euch warm an. Es kommen lausige Zeiten auf Euch zu.
Ich ziehe mir schon mal die Narrenkappe fest ueber den Kopf und die Bettdecke rauf bis ueber beide Ohren.
Eure
TillEulenspiegel
PS
Mich kann sie nicht gemeint haben. Ich bin keine Nachteule. Ich geh abends immer frueh ins Bett. Ich muss naemlich morgens fit sein, wenn ich den Leuten aufs Maul oder aufs Profil schaue. 🙂
Aus welchem Grund ist ein Mensch verletzt?
Ist es, weil man etwas von einem bestimmten Menschen nicht erwartet hat, oder man diesen Menschen Falsch eingeschätzt hat?
Ist man von diesem Mensch enttäuscht, oder wütend auf sich selbst, das nicht rechtzeitig erkannt zu haben?
Was passiert in einem Menschen wenn er enttäuscht ist und wie kann man das verändern? Wie kann man sich, seinem gegenüber stehende Person, so verhalten das man sich nicht mehr unwohl fühlt?
Kann ein solches Buch helfen?
Wie ist die Situation, wenn es sich um eine Institution, Blogg oder Firma handelt. Ändern sich die Meinungen, wenn es z.B. Lycos ist, die uns enttäuscht oder wir uns verraten fühlen?
Sehen wir diese als Person und ist man schneller oder weniger enttäuscht, als wenn es sich um ein Individuum handeln würde?
Auf viele verschiedene Meinungen würde ich mich sehr freuen.