Liberty City

Frei – Unabhängig – Liberal

  • Kategorien


  • Kalender

    Oktober 2009
    M D M D F S S
     1234
    567891011
    12131415161718
    19202122232425
    262728293031  
  • Meta

Archive for Oktober 2009

Zeit, Bilanz zu ziehen?

Verfasst von: tilleulenspiegel - 30 Oktober, 2009

Das Jahr nähert sich dem Ende, morgen ist wieder einmal Reformationstag, mit dem hoffentlich mehr Menschen etwas anfangen können als mit Halloween, und am Sonntag Allerheiligen.
Es fängt die stille Zeit an, die Zeit, der Toten zu gedenken, der Kriege, der Gefallenen – eine Zeit, die uns an ein Ende erinnert.
Doch wir haben Glück. Das Jahr endet für die meisten von uns nicht traurig sondern fröhlich.

Wie sieht denn unsere Bilanz für das bisher vergangene Jahr aus? Steht unsere Bilanz auch auf solch soliden Füßen wie die Zeit an sich, oder sollten wir unsere Zeit bis zum Ende des Jahres nutzen, unsere Bilanz zu verbessern?
Und ich meine nicht die steuerliche Bilanz mit Tricks oder Treats, sondern die Bilanz des von uns gelebten Jahres.
Was haben wir getan? Wie haben wir gelebt? Wie haben wir uns benommen, gefühlt, mitgefühlt, sind auf den Nächsten eingegangen, haben ein gutes Wort gefunden oder einem Hungrigen Nahrung gereicht, sei es Nahrung für den Leib oder Nahrung für die Seele.

Die Bilanz muß jeder für sich ziehen.
Aber wäre es nicht schön, wenn wir die uns verbliebene Zeit des Jahres nutzten, unsere Bilanz auf jeden Fall noch zu verbessern?

LG von einer sehr nachdenklichen

TillEulenspiegel

Posted in Narrentalk, Wie das Leben so ... | 21 Comments »

Habe mich an eine Redewendung errinnert:

Verfasst von: miamicool - 29 Oktober, 2009

„Der Fisch stinkt immer vom Kopf her“

Was verstehen die meisten darunter?

Habe danach gesucht und das hier gefunden ( nicht ganz eine Erklärung, aber man sollte es lesen)

„Als Therapeutin und Coach sowohl geschädigter Mitarbeiter, als auch mehr oder weniger führungsungeschulter Chefs, begegnen mir immer wieder ähnliche Beschreibungen des z.B. pedantischen Chefs, des Blenders, des Cliquenzüchters,aber auch des klassichen Cholerikers, des Aussitzers,des unnahbaren Chefs, des „Sonnenkönigs“, des Tyrannen, des Geisterfahrers und sogar des Kriminellen..“

http://www.az-web.de/blogs/serendipity/index.php?/archives/1051-Der-Fisch-stinkt-immer-vom-Kopf-her-Eine-Cheftypologie-mit-den-ersten-beiden-Beispielen-der-cholerische-und-der-unnahbare-Chef..html

Kann man diese „Ausdrücke“ damit verbinden?( mit der Redewendung)

Sollte man nach diesem Prinzip handeln?

So fällt irgendwann unausweichlich der Satz: „Tja, der Fisch stinkt eben vom Kopf her.“ Dazu ein resigniertes Schulterzucken, kombiniert mit einem tiefen Stoßseufzer.“

http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/978/316858/text/

Oder sollte man lernen was dagegen zu unternehmen?

Solange man redet ( ob gut,schlecht  oder auf einer ganz anderer Weise) gibt es noch Hoffnung und die „Sache“ ist nicht verloren.

P.S. Fehler sind mit Absicht. 😉

C.U. und bleibt cool together

Miamicool ( Tarzan Retter der im Dschungel Verlorenen User)   ;-))))

Posted in Verschiedene | 2 Comments »

COSMiQ – Neue Verpackung für einen stinkenden Fisch …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 28 Oktober, 2009

Nun ist es raus, aus Lycos iQ wurde COSMiQ.

In einem atemberaubenden Tempo (knapp 5 Monate) hat es der neue Betreiber, Hubert Burda Medien, geschafft, mit der Domain umzuziehen und als Bonus obendrein hat man auch gleich überall Lycos iQ durch COSMiQ ersetzt.

Das war so, vor allem in der kurzen Zeit, nicht zu erwarten.

Danke COSMiQ Team!

Danke Hubert Burda Medien!

Bei diesem Tempo dürfen die jüngeren unter den Usern auch noch damit rechnen, zu Lebzeiten in den Genuss weiterer Veränderungen zu kommen.

Natürlich hat es der Community-Manager Marc Talman-Gros nicht versäumt, auch auf die Hintergründe hinzuweisen. So können wir im COSMiQ Blog unter anderem lesen:

„Vertragliche Gründe erfordern nun eine Änderung des Namens und der Web-Adresse.“

Stimmt! Hatte man dies doch glatt vergessen und musste erst durch die peinliche Abschaltung von Lycos iQ am 15. September 2009 wieder daran erinnert werden.

Ob man im Hause Burda von selbst darauf kam, oder erst der freundliche und zudem kostenlose Support von Sofitware Hilfe zur Selbsthilfe ergab, entzieht sich unserer Kenntnis.

Leser des Blog Sofitware waren auf jeden Fall schon vor sechs Wochen informiert.

http://blog-sofitware.de/blog/33/lycos-iq-abgeschaltet-und-offline-das-ende#more-33

Ich finde, die folgende Aussage des COSMiQ-Teams sollte man sich einmal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen. Daher lassen wir sie als Schlussaccord auch unkommentiert so stehen.

„ Gemeinsam bilden wir einen dynamischen Wissenskosmos, der überall und zu jeder Zeit auf fast alle Fragen hilfreiche Antworten gibt.“

„ COSMiQ = [kosmik]. Der neue Name steht also auch für gewohnte Stärken, smarte Experten, schlaue Köpfe und schnellstmögliche Hilfe.“

Posted in Lycos/Lycos IQ | 23 Comments »

Stanford-Prison-Experiment

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 28 Oktober, 2009

Bewerbung und Verhaftung

Auf eine von den Wissenschaftlern geschaltete Zeitungsannonce in Palo Alto meldeten sich über 70 Studenten. Bei diagnostischen Interviews und einem Persönlichkeitstest wurden 24 Studenten aus der Mittelschicht ausgewählt, die normale, durchschnittliche Ergebnisse erzielten. Es wurden 15 Dollar pro Tag in Aussicht gestellt. Die ausgewählten Studenten wurden durch Münzwurf zufällig in zwei Gruppen eingeteilt – Wärter und Gefangene. Die Gefangenen mussten im Vorfeld Dokumente unterschreiben, in welchen sie freiwillig auf einige ihrer Grundrechte verzichteten, solange sie im „Gefängnis“ waren.

Ein paar Tage später wurden die Gefangenen „verhaftet“: Echte Polizisten nahmen sie öffentlich wegen bewaffneten Raubes und Einbruchs fest, klärten sie über ihre Rechte auf und brachten sie auf die Polizeiwache. Dort warteten sie mit verbundenen Augen in Untersuchungszellen. Von dort wurden sie dann zum Institut überführt und nach Aufnahme ihrer Personalien in extra für dieses Experiment eingerichtete Zellen gesperrt.

Die drei Zellen befanden sich im Keller der Universität. Die Originaltüren der eigentlichen Laborräume waren durch extra angefertigte Gittertüren ersetzt worden. Das Flurstück davor war „Gefängnishof“ und wurde an den Enden mit Holzwänden geschlossen. Durch feine Löcher in diesen Wänden wurde das Geschehen im Innern gefilmt. Durch die Sprechanlage wurden die Experimentteilnehmer abgehört. Es gab keine Fenster, dafür aber ein so genanntes „Loch“. Das Loch war eine Art Wandschrank, welcher mit Aktenordnern befüllt nunmehr eine Größe von 62×62 cm² hatte und bei geschlossener Tür absolut dunkel war.

Ereignisse im „Gefängnis“

Diejenigen, die Wärter darstellen sollten, wurden mit Uniform, von der Polizei geliehenen Gummiknüppeln und Sonnenbrillen ausgestattet; die Gefangenen wurden alle von dem „stellvertretenden Anstaltsleiter“ persönlich begrüßt. Danach wurde jeder Gefangene entlaust und dazu gezwungen, eine schwere Fußkette, einen Nylonstrumpf über dem Kopf und „Gefängniskleidung“ (Krankenhaushemd ohne Unterwäsche) zu tragen.

Die Gefangenen erhielten Nummern, die sie statt ihrer Namen zu verwenden hatten. Diese Nummern waren auch auf der Vorder- und Rückseite ihrer Kittel angebracht. Im Falle eines Ausbruchs, so wurden die Wärter informiert, würde das Experiment abgebrochen werden. Ansonsten hatten die Wärter die Freiheit, eigenständig Regeln auszuarbeiten und alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen, um Ruhe und Ordnung im „Gefängnis“ zu wahren.

Die Gefangenen wurden immer zu dritt in eine Zelle gesperrt. Die Zellen waren nur so groß, dass gerade drei einfache Pritschen darin Platz hatten. Toiletten gab es in den Zellen nicht. Wenn ein Gefangener auf die Toilette musste, so musste er erst die Erlaubnis eines Wärters einholen. Dann wurde er mit verbundenen Augen auf die Toilette geführt, damit er den Ausgang nicht sieht.

Anfangs probierten beide Parteien ihre Rollen erst aus, um zu sehen, wo ihre Grenzen lagen. Die Wärter riefen die Gefangenen zu beliebigen Tag- und Nachtzeiten aus dem Bett zu Zählappellen. Einerseits sollten die Gefangenen dadurch mit ihren Nummern vertraut gemacht werden und andererseits wollten die Wärter dadurch den Gefangenen ihre absolute Macht demonstrieren. Außerdem setzten die Wärter zur Bestrafung gern Liegestütze ein.

Bereits am Morgen des zweiten Tages brach ein Aufstand aus. Die Gefangenen blockierten die Zellentüren, rissen ihre Nummern von den Kitteln und zogen sich die Strümpfe vom Kopf. Die Wärter schlugen den Aufstand nieder, indem sie mit Feuerlöchern eisiges Kohlendioxid in die Zellen sprühten und die Gefangenen dadurch zwangen, die Türen freizugeben. Danach wurde allen Gefangenen die Kleidung und Betten entzogen. Ab diesem Zeitpunkt demütigten die Wärter die Gefangenen bei jeder Gelegenheit, alles wurde zum Privileg. So mussten die Gefangenen nach dem Zapfenstreich um 22:00 Uhr, wenn das Licht aus und die Zellen geschlossen waren, die Eimer in den Zellen für ihre Fäkalien benutzen, da die Wärter ihnen den Gang zur Toilette verweigerten. Dadurch roch das Gefängnis nach kurzer Zeit stark nach Kot und Urin, was die Atmosphäre in dem stickigen Kellergewölbe noch näher an die eines echten Gefängnisses brachte.

Es wurde eine „Privilegierte Zelle“ mit den Gefangenen eingerichtet, welche sich nicht oder kaum am Aufstand beteiligt hatten. Diese bekamen Kleidung und Betten zurück und bekamen darüber hinaus Essen in Anwesenheit der Anderen, während diese nichts bekamen. Nach einem halben Tag wurden die privilegierten mit den sanktionierten Gefangenen gemischt. Dies sorgte für Verwirrung und die Rädelsführer des Aufstandes hielten die Privilegierten für Spitzel. So brachen die Wärter die Solidarität unter den Gefangenen und verhinderten so weitere koordinierte Aktionen der Gefangenen.

Eskalation und Abbruch des Experiments

Das Experiment geriet sehr schnell außer Kontrolle. Nach drei Tagen zeigte ein Gefangener extreme Stressreaktionen und musste entlassen werden. Einige der Wärter zeigten sadistische Verhaltensweisen, speziell bei Nacht, wenn sie vermuteten, dass die angebrachten Kameras nicht in Betrieb waren. Teilweise mussten die Experimentatoren einschreiten, um Misshandlungen zu verhindern. Nach nur sechs Tagen (zwei Wochen waren ursprünglich geplant) musste das Experiment abgebrochen werden; insbesondere, weil die Versuchsleiter feststellten, dass sie selbst ihre Objektivität verloren, ins Experiment hineingezogen wurden und gegen den Aufstand der Gefangenen agierten.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment

Weitere Links hierzu:

http://www.prisonexp.org/deutsch/

http://www.artikel-online.de/Artikel/Sonstiges/stanford-gefaengnis-experiment.aspx

Posted in Diskussionen, Lycos/Lycos IQ | 7 Comments »

Weshalb wird Kritik an Burda/Lycos IQ in Wikipedia unterdrückt?

Verfasst von: tilleulenspiegel - 25 Oktober, 2009

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Lycos/Burda IQ und Wikipedia?

Mit Entsetzen habe ich gelesen, daß nicht, wie schon bekannt, Kritik an IQ von den Verantwortlichen in IQ radikal ausgemerzt wird – nein, es muß viel schlimmer sein:
Jegliche Kritik an Burda/Lycos IQ in Wikipdia wird offensichtlich unterdrückt.

Wie Mr. Green im Lycos IQ Forum schrieb – bitte nicht verwechseln mit der hauseigenen Regierungszeitung von Burda/Lycos IQ, dem Lycos IQ Blog:

„Demnos war ein guter Moderator, nach allem was man studierend zurückverfolgen kann und von Usern hört, die ihn persönlich kannten, obwohl er zum Schluss seiner Tätigkeit die damals noch vorhandene Kritik des Lycos iQ-Portals in der Wikipedia mit sehr unschönen Verharmlosungen heruntergespielt hat. Immer wieder griff Demnos (nachweislich, noch heute sichtbar) ein und schrieb eine seltsam „kritiklose Kritik“, während er zutreffende Kritik damals für das Gütersloher Unternehmen „Lycos Europe“ löschte, neu hindrehte und schönredete. Den Vorwurf der Manipulation der Lycos-iQ-Kritik im Online-Lexikon Wikipedia hat Demnos (Arne Richter aus Berlin, der zur Zeit seiner Moderationstätigkeit jedem seinen bürgerlichen Namen im Profil zeigte, das heißt jahrelang öffentlich bekanntgab und daher schon immer bekannt war und auch heute genannt werden darf) zwar heftig bestritten, aber niemals widerlegt.

Mittlerweile ist es schlimmer und gleichgeschalteter denn je geworden, denn in der Wikipedia sind selbst neutrale Kritiksätze über Lycos iQ einfach ersatzlos entfernt worden, wie zum Beispiel der absolut korrekte und im Grunde notwendige Satz der sachlichen Kritik:

„Nach wie vor sorgt der Umstand, dass »normale« Benutzer Moderatoren werden können, für einen unprofessionellen Anstrich, da deren Maßnahmen oft fragwürdig sind.“

Und weiter:

„Weil die Antworten nicht redaktionell geprüft werden, ist der Wert der Plattform fragwürdig.“

Aber Kritik ist eben unerwünscht in Lycos iQ – das haben die neuen für IQ Verantwortlichen bei Burda leider nicht entkräftet sondern zementiert: Wir wollen keine Kritik sehen, wir ertragen keine wirkliche Kritik und sei sie noch so angebracht und sachlich. Das ist durchaus eine niederschmetternede Wahrheit. Wer sich einige Stunden Zeit nehmen will, sollte einmal sämtliche früheren Kritikpunkte an Lycos iQ im Internet-Eintrag der Wikipedia zum Stichwort „Lycos iQ“ lesen. Fast alles, was heute gelöscht ist, traf und trifft nach wie vor zu.
Das Thema der fehlenden Kritik-Spalte im Internet-Eintrag über Lycos iQ (jetzt unter Burda) in der Wikipedia muss korrigiert werden. Irgendwann müssen kluge und kritische Menschen, die Lycos iQ kennen, sich ein Herz und genügend Zeit für dieses Problem nehmen, eine wirklich verantwortliche Kritik einzubringen. Die Rubrik „Kritik“ kann man nicht einfach in der Wikipedia totreden und unterschlagen, wenn es um Lycos iQ geht. Sonst stellt sich die Frage der für Wikipedia Verantwortlichen, ob sie sich gemein machen und an der Unterdrückung dieser Kritik beteiligt sind. Es bleibt die Frage, wieso die Kritik in der Wikipedia an Lycos iQ gänzlich verschwunden ist.

Mr. Green

Dem stimmte ich zu:

Bravo!!!
Absolut korrekt geschrieben.
Ich frage mich nur, aus welchem Grund Burda/Lycos IQ in Wikipdia schoengeredet wird bzw. werden muss?
Wer finanziert Wikipedia?
TillEulenspiegel

Antwort von Mr. Green:
Vielen Dank, TillEulenspiegel,

das ist die Frage, aus welchem Grund Burda/Lycos IQ in Wikipdia schoengeredet wird bzw. werden muss? Offenbar gibt es eine verheerend negative und menschenverachtende Sicht der User, die auch Burda pflegt, allem Anschein nach. Wie wäre es sonst zu erklären, dass sich unter dem Stichwort „Lycos iQ“ in der Wikipedia unter anderen der folgende Text findet, wenn man in den Verlauf ( bzw. Diskussionen oder Versionen/Autoren) geht:

„Die User reagieren zudem überempfindlich gegenüber Kritik an einer Antwort von andern Usern, und statt ihren Fehler zuzugeben, beleidigen oder bedrohen sie den anderen User und stellen ihre Antwort trotzdem als richtig dar. Viele User antworten meistens auf Fragen die sie gar nicht beantworten können, nur um mehr Punkte zu holen.“

Eine menschenverachtende Verallgemeinerung. Dies kann man nicht gleich lesen, wenn man nur die Wikipedia anklickt, unter dem Stichwort „Lycos iQ“.
Der auszugsweise zitierte Text befindet sich jedoch sozusagen „hinter den Kulissen“ zu diesem Wikipedia-Haupteintrag, wenn man in den Verlauf geht, jedenfalls fand er sich dort sehr lange, falls er inzwischen gelöscht sein sollte.

Das sagt alles, die Schuld immer am User zu suchen, an den Kunden von Lycos iQ/Bura Medien ist ein vollkommen unerträglicher und auch untragbarer Zustand.

Mr. Green

Alles nachzulesen unter „Mods bei Lycos – Beliebtheit unter Lycos IQ allgemein
http://iqforum.tk/

Da ich keine zufriedenstellende Auskunft auf meine Frage bekommen konnte, wer mit wieviel Spendengeldern Wikipdia finanziert – es hätte mich natürlich besonders die Summe interessiert, die evtl. von Bertelsmann bzw. Burda gespendet worden war – frage ich mich, weshalb zunächst Bertelsmann und jetzt Burda ein Interesse daran haben, nichts Negatives über Burda/Lycos IQ in Wikipdia zu erlauben.

Denn mit Verlaub gesagt: Wenn die Fälschungen zutreffen – und ich habe keine Veranlassung, an den Worten Mr. Greens zu zweifeln – dann frage ich mich, was sonst noch in Wikipedia schöngeredet wurde bzw. welche Firmen welche Einträge vorher aus welchem Grund sauber waschen ließen.

Warum wuschen und evtl. waschen Burda/Lycos IQ Mitarbeiter Beitraege über IQ in Wikipedia von jeder Userkritik rein?

Posted in Lycos/Lycos IQ, Narrentalk | 249 Comments »

shitronen-znitte

Verfasst von: Francisco d'Anconia - 18 Oktober, 2009

Eine gewisse Moderatorin hat, wie wir es von ihr ja kennen, nach Abschalten der wichtigsten Hirnfunktionen eine Frage deaktiviert.
Da sie höchstwahrscheinlich anonym bleiben möchte, nennen wir sie mal shitronen-znitte.
Die Frage lautete: „Wieviel kostet eine Atombombe?“
Ein paar sehr hilfreiche Antworten kamen uuuuund …

Diese Frage wurde deaktiviert, weil es sich um Chat oder eine rein persönliche Meinungsfrage handelt.
Chatfragen bitte in einem Unterhaltungsforum stellen / shitronen-znitte

Ich kann zwar nachvollziehen, dass der Preis von Kernwaffen sehr viel mit Chat zu tun hat und ich verstehe auch, dass die Kosten zur Herstellung einer Atombombe meine persönliche Meinung darstellt, und es ist mir selbstverständlich bekannt, was eine „Chatfrage“ ist und wie man in Lycos iQ chattet (Anmerkung an s-z: Den Lycos-Chat gibt es nicht mehr!!!), aber eine Sache, die begreife ich nicht!

WAS ZUR HÖLLE HABEN MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN MIT UNTERHALTUNG ZU TUN???

So etwas ist einfach nur gestört, pervers und desozialisiert!
Wenn shitronen-znitte soviel Gefallen an Atombomben findet, dann sollte sie zur M.o.D. (Ministry of Defence) gehen, um sich gleich mal ein Beispiel an Mayor Kong nehmen zu können:

Longhorn555

Posted in Kurzmeldungen, Lycos/Lycos IQ, Satire | Verschlagwortet mit: , , | 18 Comments »

Wenn Burda iQ/Lycos iQ Geld kostet oder gar die Gesundheit gefährdet …

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 17 Oktober, 2009

Ein User fragt: „Hallo Leute, ich würde mal was gerne in Ebay reinstellen zum Verkaufen. Ich mache sowas zum ersten mal, gibt es was ich unbedingt beachten sollte?“

http://iq.lycos.de/qa/show/2163465/Ebay/

Dürftige zwei Antworten,  nicht nur falsch sondern auch noch nachteilig für einen wirklich erfolgreichen Verkauf, erhält der Fragende. So schreibt unter anderem ein selbsternannten Dipl.-Betriebswirt: „Nein, mache alles so wie Ebay Dir empfiehlt und dann liegst Du richtig“

Gefragt waren hier aber Erfahrungen von Ebaykunden, die Ebay-Richtlinien kann jeder selbst lesen.

Selbstverständlich gibt es sehr viel zu beachten, möchte ich ein  Produkt möglichst gewinnbringend verkaufen. Das fängt schon bei der Bewerbung des Produktes an, diese sollte möglichst ausführlich sein und den Interessenten ansprechen. Ganz wichtig auch die Laufzeit und der Zeitpunkt des Ablaufs der Auktion. Je länger eine Auktion läuft, desto mehr Menschen werden auf diese aufmerksam, und eine Auktion die um Mitternacht oder noch später ausläuft, wird wohl kaum an einer Lastminute Rallye teilnehmen, die oftmals den Preis gewaltig hochtreibt.  Also auch hier auf einen Zeitpunkt achten, an dem möglichst viele Interessenten die Möglichkeit haben, sich an den PC zu setzen um sich gegebenenfalls zum Bieten verleiten zu lassen.

Gehört übrigens zum kaufmännischen Einmaleins und wird sogar einem Kaufmannsgehilfen im ersten Ausbildungsjahr beigebracht.

Wir wissen nicht, ob es dem User gelingen wird, mit solch dürftigen und falschen Informationen sein Produkt erfolgreich zu verkaufen, falls nicht, und er ob dem unbefriedigenden Ergebnis verschnupft sein sollte, hilft sicher ein gutes Nasenspray.

Aber Achtung, die Nebenwirkungen könnten unter Umständen das Hirn vernebeln oder das Nasenspray gar psyschich abhängig machen – oder heißt es doch „psychisch?

So fragte ein User: „Kann von Nasenspray nur die Schleimhaut oder auch das Gehirn abhängig werden ( psychische Sucht)“

http://iq.lycos.de/qa/show/2161540/Nasenspray/

Als Antwort erhält der User Teilwahrheiten und allgemeine – vor dem Hintergrund der Frage sogar gefährliche –  Aussagen wie etwa „Der impuls wird ans Gehirn weitergegeben, also wird man psyschich abhängig“, die auf nahezu jedes Suchtverhalten zutreffen. Auf die wirklichen Hintergründe und die eigentliche Gefahr wird aber nicht hingewiesen.

Vielleicht sollte die „ach so kluge Praktikantin“ dem Fragesteller zum besseren Verständnis einmal erklären, was es überhaupt heißt, dass der Impuls ans Gehirn weitergegeben wird.
Die Frage ist ja welcher Impuls. der des Öffnens der Flasche, oder das kalte Zeugs, das plötzlich in der Nase ist,  oder das befreiende Gefühl, endlich wieder atmen zu können.
Ist es ein Impuls, der Jubelgefühle im Gehirn auslöst, weil die Schleimhäute abschwellen – man also nicht an der eigenen Nase erstickt ist, sondern wieder atmen kann?

Wenn man es nicht besser weiß oder kann, tut es auch ein Link wie dieser:

http://medikamente.onmeda.de/Wirkstoffgruppe/Alpha-Sympathomimetika.html

Abrunden lässt sich das Ganze noch durch einige kopierte Zeilen wie die folgenden, aber immer schön die Quelle dazu angeben, sonst bekommt man einen grünen Punkt verpasst und irgendwann ist das ganze Gesicht grün.

Bei akuten Beschwerden helfen Nasentropfen hervorragend und sollten auch dringend angewendet werden. Sie sollten aber ohne Rücksprache nicht länger als maximal 10 Tagen angewendet werden. Danach kann es zu dem gefürchteten Rebound – Phänomen kommen. Die Verstopfung der Nase nimmt zu, sobald die Wirkung des Arzneimittels nachlässt: dann wird die Nasenschleimhaut plötzlich extrem durchblutet und schwillt an, was zum erneuten Eintropfen verleitet. Außerdem kann es zu einer erheblichen Austrocknung der Nasenschleimhäute kommen. Teilweise wird die Schleimhaut auch irreversibel geschädigt.

http://www.drdewes.de/hnotherapie/nasenspray/abhaengig.html

Da loben wir uns doch die Praktikantin „Zitronen-Schnitte“! Aus der Erkenntnis heraus, mit schlichtem Allgemeinwissen überfordert zu sein, macht sie einfach nur das, was sie, intellektuell eher bescheiden ausgestattet, gerade noch kann – Auf GUMO-Fragen und Einstein-Gratulationen antworten.

http://iq.lycos.de/qa/expa/zitronen-schnitte/

Vielen Dank Zitronen-Schnitte, so richtest Du wenigstens keinen irreparablen Schaden an.

Posted in Lycos/Lycos IQ | 8 Comments »

Glatt verpennt

Verfasst von: tilleulenspiegel - 9 Oktober, 2009

Nein, wie schrecklich!
Da sind die Guidelines bei Burda IQ auf den neuesten Stand gebracht worden, und ich habe es nicht mitbekommen. 🙂 🙂 🙂

Wie MTG persönlich als Antwort im Blog vom zynischen Hiob auf meinen Artikel hier schrieb – weshalb er mir nicht gleich eine passende oder unpassende Antwort gab, ist mir schleierhaft, da ich im Gegensatz zu Lycos/Burda IQ auch kritische Kommentare akzeptiere 😉 – hat sich die Gewichtung bei Lycos/Burda IQ vom Wissensforum zu Wissens-, Ratgeber- und Erklärungsfragen verschoben.
Hier die Kopie, um die Suche zu ersparen. Mit ist nur schleierhaft, wie und warum MTG auf sein Gehalt kommt.
Aber egal.

1. MTG sagte:
8. Oktober 2009 um 10:51
„Das einem Community-Nutzer ein Geschäftsmodell erklärt wird, wäre mir neu…man sollte allerdings davon ausgehen, dass bei Burda sehr gut überlegt wird, welches Invest getätigt wird und wie sich dies refinanzieren lässt. Aber ist ja nett, dass man sich über mein Gehalt schon Sorgen macht
Und auch dass LiQ explizit als Wissensforum verkauft wird wäre mir neu – schließlich heisst es doch in den Guidelines Wissens-, Ratgeber- und Erklärungsfragen.“

Das ist endlich eine gute Nachricht.
Mit dem Wissen war es ja doch nicht so weit her. 🙂 Die Klippe wurde auf die Art und Weise schon mal elegant umschifft.
Philosophiefragen wurden eh schon häufig ohne Probleme wegen Unkenntnis des Metiers, Anfragen nach Sprengstoff erst nach Intervention meinerseits von nichtsahnenden Praktikanten gelöscht. 🙂
Nun kann bei IQ endlich erklärt werden, weshalb die Banane krumm ist, Jugendlichen kann der Rat gegeben werden, wie sie ihre diversen Penisprobleme lösen können – bitte sorgfaeltig aufpassen, dass es kein medizinischer Ratschlag wird – und Wissen – ja das ist auch schon vorher vernachlässigt worden. Es sei denn, die Problematik von Pokemon und anderen Spielen kann als Wissensdurst bezeichnet werden.

Leute, erfreut euch an Lycos/Burda IQ. Es kann nur noch besser werden.

LG

Eure TillEulenspiegel

Posted in Lycos/Lycos IQ, Satire | 30 Comments »

Internetpräsenz – Volltreffer oder Eigentor?

Verfasst von: tilleulenspiegel - 7 Oktober, 2009

Schaue ich mir die Internetpräsenz einiger Firmen oder Verlage an, so sehe ich große Unterschiede.
Die Tagesschau hat vor längerer Zeit ihr Auftreten meiner Ansicht nach zu ihrem Nachteil verändert. Während man früher sofort einen Artikel anklicken konnte, muss man jetzt runterscrollen und diesen mühsam suchen.
Aber es gibt wenigstens Informationen.
Grosse Tageszeitungen und Magazine wie die Zeit, die Welt und Spiegel bringen gut recherchierte Artikel.
Die Brigitte macht es nett, hat wohl auch guten Zuspruch mit b-friends, einer recht aktiven Usercommunity.

Und nun die große Frage: was macht Burda?
Ich muß gestehen, außer Focus lese ich nichts von Burda im Internet. Wenn ich in Deutschland bin, lese ich natürlich die Bunte in irgendeinem Wartezimmer. Nichts ist schöner als Klatsch und Tratsch bei Prinzens, Königs oder Queens. Und nichts ist wichtiger. 🙂

Weshalb Burda Lycos gekauft hat, ist mir immer noch nicht einleuchtend erklärt worden. Und weshalb IQ als Wissensforum verkauft wird auch nicht.
Es gab eine Zeit, in der interessante Fragen gestellt wurden und kontroverse Antworten gegeben wurden. Leider werden inzwischen die wirklich interessanten Fragen gleich deaktiviert, weil unfähige Moderatoren sie nicht einmal verstehen.
Antworten werden ebenfalls im Sinne des IQs der Moderatoren willkürlich deaktiviert.
Viele alte User haben IQ resignierend verlassen.
Und nun frage ich mich, was ein Riesenverlag mit einem derartigen Forum, in dem sich User und Moderatoren in einem unsäglichen Filz befinden, überhaupt anfangen will.
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich werde abgestoßen von zuviel Dummheit, Arroganz und offensichtlichem Unvermögen.
Also weshalb der Internetauftritt von Burda in einem Wissensforum, das sich selber konterkariert, sich selber ad absurdum führt?
Was kann ein Verlag damit gewinnen?
Oder reicht in der heutigen zeit ein bloße Präsenz im Internet? Nach dem Motto: Hauptsache wir stehen da?
Kann Lycos/Burda IQ zum Bumerang werden?
Wie lange kann das noch weitergehen?

Vielleicht fallen Euch ja noch mehr Fragen oder auch Antworten ein.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, würde mich deshalb sehr über einen Meinungsaustausch freuen.

LG
eine etwas ratlose TillEulenspiegel

Ach ja, wer natuerlich jetzt aus meinem Artikel schliesst, ich wuerde auf diesem Weg eine Antwort der Burda-Geschaeftsleitung erwarten, hat meiner Ansicht nach nicht mehr alle Tassen im Schrank. 🙂

Posted in Diskussionen, Lycos/Lycos IQ, Narrentalk | 14 Comments »

Welcher Muell ist noch ueberfaellig?

Verfasst von: tilleulenspiegel - 5 Oktober, 2009

Ich habe es ja schon lange geahnt: Brigitte no-problem war besser als LycosIQ.
Und da ich viel mehr Zeit habe ohne den Suchtfaktor IQ, schlug ich vorhin statt LycosIQ die Brigitte auf – also ich klickte die Seite an, um genau zu sein – und was sehe ich: eine unglaublich gute Idee.
Brigitte verbannt die permanent am Hungertuch nagenden Model und nimmt normale Frauen, die ausser „minus“ noch was im Kopf haben. (minus = noch weniger Pfunde)
Das Ende der Models – Brigitte verzichtet auf duerre Klappergestelle – ist eingelaeutet.


http://www.brigitte.de/mode/ohne-models-1037114/


Und nun frage ich mich:
Auf was koennen wir noch gut verzichten?
Was muellt uns den Alltag voll?
Woran haengen wir, nur weil wir immer schon daran gehangen haben, wollen es aber bei naeherem Hinsehen gar nicht mehr?
Also ich haenge an meinem Narrenspiegel und wuerde den nicht hergeben, hing aber nicht mehr an Lycos und bin konsequenterweise gegangen.

Ich wuerde mich ueber Eure Antworten freuen.

LG
TillEulenspiegel

Und hier noch ein Hinweis: http://www.tagesschau.de/inland/magermodels100.html

Posted in Narrentalk, Wie das Leben so ... | 6 Comments »

 
Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten