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Internetpräsenz – Volltreffer oder Eigentor?

Verfasst von: tilleulenspiegel - 7 Oktober, 2009

Schaue ich mir die Internetpräsenz einiger Firmen oder Verlage an, so sehe ich große Unterschiede.
Die Tagesschau hat vor längerer Zeit ihr Auftreten meiner Ansicht nach zu ihrem Nachteil verändert. Während man früher sofort einen Artikel anklicken konnte, muss man jetzt runterscrollen und diesen mühsam suchen.
Aber es gibt wenigstens Informationen.
Grosse Tageszeitungen und Magazine wie die Zeit, die Welt und Spiegel bringen gut recherchierte Artikel.
Die Brigitte macht es nett, hat wohl auch guten Zuspruch mit b-friends, einer recht aktiven Usercommunity.

Und nun die große Frage: was macht Burda?
Ich muß gestehen, außer Focus lese ich nichts von Burda im Internet. Wenn ich in Deutschland bin, lese ich natürlich die Bunte in irgendeinem Wartezimmer. Nichts ist schöner als Klatsch und Tratsch bei Prinzens, Königs oder Queens. Und nichts ist wichtiger. 🙂

Weshalb Burda Lycos gekauft hat, ist mir immer noch nicht einleuchtend erklärt worden. Und weshalb IQ als Wissensforum verkauft wird auch nicht.
Es gab eine Zeit, in der interessante Fragen gestellt wurden und kontroverse Antworten gegeben wurden. Leider werden inzwischen die wirklich interessanten Fragen gleich deaktiviert, weil unfähige Moderatoren sie nicht einmal verstehen.
Antworten werden ebenfalls im Sinne des IQs der Moderatoren willkürlich deaktiviert.
Viele alte User haben IQ resignierend verlassen.
Und nun frage ich mich, was ein Riesenverlag mit einem derartigen Forum, in dem sich User und Moderatoren in einem unsäglichen Filz befinden, überhaupt anfangen will.
Ich weiß ja nicht, wie es Euch geht, aber ich werde abgestoßen von zuviel Dummheit, Arroganz und offensichtlichem Unvermögen.
Also weshalb der Internetauftritt von Burda in einem Wissensforum, das sich selber konterkariert, sich selber ad absurdum führt?
Was kann ein Verlag damit gewinnen?
Oder reicht in der heutigen zeit ein bloße Präsenz im Internet? Nach dem Motto: Hauptsache wir stehen da?
Kann Lycos/Burda IQ zum Bumerang werden?
Wie lange kann das noch weitergehen?

Vielleicht fallen Euch ja noch mehr Fragen oder auch Antworten ein.
Ich bin mit meinem Latein am Ende, würde mich deshalb sehr über einen Meinungsaustausch freuen.

LG
eine etwas ratlose TillEulenspiegel

Ach ja, wer natuerlich jetzt aus meinem Artikel schliesst, ich wuerde auf diesem Weg eine Antwort der Burda-Geschaeftsleitung erwarten, hat meiner Ansicht nach nicht mehr alle Tassen im Schrank. 🙂

14 Antworten to “Internetpräsenz – Volltreffer oder Eigentor?”

  1. MC-5 said

    Hi liebe Eule!!

    Ich kenne nun die Lycos-Plattform seit fast 2 Jahren – und AUCH unter Burda Media München wurde NICHTS zu BESSEREM geändert. Nichts!!

    JEDER Artikel auch nur IRGENDEINES Medium aus dem Hause Burda, in dem Internet verhältnisse angeprangert werden oder auf Missstände hingewiesen würde, macht Burda vor aller deutschen Welt zum

    G e s p ö t t.

    Lachhaft, was dieser alte Unternehmer duldet. Nichts verstanden, nichts kontrolliert, nichts verfolgt. Alles nur Geschwätz!!

    LG MC-5

  2. Schrankdackel said

    Nun es gibt Dinge, die die Welt nicht braucht (dieser Kommentar könnte auch im letzten Beitrag stehen) – LiQ gehört für mich dazu, darum habe ich heute um meine Deaktivierung gebeten.

    Vielleicht war die Übernahme durch Burda ja auch nur eine „haben-wollen-Reaktion“ … 😀 😀 😀

  3. tilleulenspiegel said

    Ich habe mich in der letzten Woche deaktivieren lassen. Meine letzte Frage vom 19. August nach Gedichten usw., die sich mit Tucholskys „Fuenfter Jahreszeit“ befassen, war so umfassend von einem User nicht beantwortet und von Immas mit Karneval so enorm kompetent kommentiert wurde, dass fuer mich endgueltig – viel zu spaet – der Spass am Wissen wegfiel. 🙂
    Und weshalb sollte ich noch antworten? Pokemon und Co interessieren mich nicht. Auch die Lust zu antworten war laengst weg.
    Lycos/burda IQ ein Wissensforum?
    Ein besserer Scherz ist selbst mir bisher nicht eingefallen. 🙂
    Nur wie glaubwuerdig wird/ist Burda damit?

  4. tilleulenspiegel said

    Ich habe auch das Gefuehl: vorne hui und hinten pfui. 🙂
    Aber auch das ist ja keine Erfindung der Neuzeit? Wer hat im alten Rom nicht alles die Wollust angeprangert und sich ihr selber ergeben. 🙂 🙂 🙂
    Das waere doch mal eine Frage fuer IQ gewesen! Die waere bestimmt deaktiviert worden wegen Verstoessen gegen die guidelines. 🙂
    Warum guidelines? Einfach als Ausrede fuer Nichtwissen. 😉

  5. Schrankdackel said

    Ja wie, wusstet Ihr nicht, dass man als Moderator in den Club der toten Dichter – ähhh nein, das war ja eine andere Baustelle – in den Club der kleinen Lichter eintreten muss?
    Clubleben war noch nie mein Ding, außerdem hatte ich dazu auch nicht die benötigten Voraussetzungen. 😀
    Hehe, man muss nicht völlig bescheuert sein um den Job als Moderator zu machen, aber es erleichtert die Sache doch ungemein.*gg
    Das Motto ist: Gehirn (falls vorhanden) ausschalten, deaktivieren, Schnauze halten.^^

  6. grandpa-wolf said

    Ach, die Idee ist doch gar nicht so schlecht. Printmedien haben immer kleinere Reichweiten, der Blätterwald zerfällt parallel dazu in spezialiserte Publikationen und das Publikum ist gedrillt durch kurze Sequenzen in Filmen und TV-Dokumentationen sowie stetig neu gequirlte Sensationen und Enthüllungen wankelmütiger und erheblich wechselfreudiger geworden.

    Der Leserbrief ist ersetzt durch E-Mails, jeder kann so zu kurzen Ruhm in der Öffentlichkeit gelangen. Da macht es doch Sinn, für die vielfältigen Publikationen des Hauses eine bestehende Community zu akquirieren, die noch dazu bequem in verschiedene Themenfelder zerlegt werden kann und dem etwas angestaubten Image von Burda zu neuen Web2.0-Weihen verhelfen kann.

    Nicht umsonst hat ja Burda mit nachrichten.de als erster Verlag eine News-Aggregatorenseite ins Netz gestellt, die sich nun im nationalen Wettbewerb um Leser und vor allem, Werbegeldern mit Google messen darf.

    Und die vorgegebene Marschrichtung ist dabei dieselbe, wie sie schon zu Lycos Zeiten dem Management vorschwebte: es sollen hier Meinungen und praktische Lebenserfahrung im Vordergrund stehen.
    So nachzulesen in zahlreichen Pressestatements von Servatius bis Philipp Welte.

    Dumm nur, daß die operativ tätigen Verwalter dieser Community diesem Gedanken so gar nichts abgewinnen können – dort ist man immer noch der Meinung, an einer Art Lexikon zu arbeiten, habe ich oft das Gefühl. Wenn man sich aber den Marktanteil solcher Publikationen mal anschaut und das zudem noch abgleicht mit dem Fokus der Burda-Zeitschriften, paßt das nicht wirklich zusammen.

    Denn gerade Burda-Publikationen leben nicht von der Information, sondern von Meinungen und Erfahrungen im weitesten Sinne. Und falls LiQ jemals als Forum für die Burda-Webauftritte herhalten soll, wird man sich die Prämissen der Moderation noch einmal genauer anschauen müssen.

  7. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Burda-startet-Nachrichtenportal-789136.html

  8. Bruder Jakob said

    Auch ich werde der von Burda übernommenen Moderatoren überdrüssig. Deshalb bin ich schon lange nicht mehr aktiv in Lycos IQ, lese aber gelegentlich, was sich dort in Fragen und Antworten oder in Kommentaren spiegelt. Verstand, Klugheit, Grips, Scharfsinn und Intelligenz sind den meisten Moderatoren Fremdwörter. Um überhaupt Lycos IQ Moderator werden zu können, muss die Kernintelligenz gering genug sein, um nicht zu erkennen, dass „Moderation“ höhere Anforderungen stellt als das, was hier unter „Moderation“ läuft. Das sind keine wirklichen Moderatoren, es sind Hilfskräfte, die nicht einmal erkennen, sie bekommen kein Geld, weil ihre Arbeit nichts wert ist. Jeder kann Moderator werden, man braucht keinen Abschluß, muss keine Prüfung bestehen und darf sich nicht so viele Gedanken machen. Diese Woche haben drei Moderatoren deshalb auch wie besessen eine Antwort, in welcher der Rat erteilt wurde, sich nicht so viele Gedanken zu machen, als „Gute Antwort“ angeklickt.

    Gedankenlosigkeit statt Intelligenztraining, Fragen im Keim ersticken anstatt diese zu verstehen, Antworten zu hassen, zu deren Verfertigung offenbar jemand intensiv und länger nachdenken musste, das sind die Verhaltensweisen der meisten Lycos IQ Hilfskräfte, die sich Moderationsteam nennen.

    Da ich mit zwei äußerst aktiven Lycos IQ Userinnen und einem sehr aktiven Lycos IQ User ziemlich eng befreundet bin, erkundige ich mich gelegentlich mitleidig nach dem Stand des Fortschritts irgendwelcher Verbesserungen. Die beiden Userinnen hatten letzte Woche eine gegensätzliche Meinung, seit Mitte dieser Woche sehen sie wieder schwarz. Der User meinte, ein Moderator hätte sich mit fadenscheinigen Gründen von seiner Freundesliste ausgeklinkt, aber der neue, der dafür gekommen wäre sei ein feiner Kerl.

    Das klingt fast so überraschend wie die gestrige Hiobsbotschaft, wonach ein altbewährter User, der geradezu ein User-Anwalt in seinem Einsatz für die Gerechtigkeit in dieser Community war, sich gestern deaktivieren ließ, aber der andere, der gestern eigentlich genug hatte und gehen wollte, bleib, um auch in Zukunft etwas für die User und für die Gerechtigkeit tun zu können.

    Es ist eben so, dass die Guten nie die Hoffnung aufgeben, mehr Gerechtigkeit zu verwirklichen, denn wenn ein Guter geht, heißt das nur, dass er wie ich und andere abgestoßen von zuviel Dummheit, Arroganz und offensichtlichem Unvermögen, seine aktive Teilnahme in IQ beendet hat. Nicht aber den Glauben an das Gute und sein Ziel, es mit Beharrlichkeit und Konsequenz zu verfolgen. Die Meinungen meiner beiden in IQ aktiven Freundinnen und meines dort sehr aktiven Freundes, wie man den neuen Administrator sehen soll, hängen übrigens von seinem Einsatz in den nächsten Tagen ab, denn er wird gefordert sein und kann Profil zeigen oder er wird zum Kapitän der Titanic. Aber wenn er unter geht werden alle sagen, er war ein guter Mensch; dann lieber Profil und Zähne zeigen und an Bord bleiben, aber nicht den Eisberg rammen, denn der ist nahe.

  9. tilleulenspiegel said

    Vielen Dank erst einmal fuer deine Analyse der ganzen Problematik.
    Ich habe mir nachrichten.de mal angeschaut. Umgehauen hat es mich nicht. Das kann ich alles in der Tagesschau, Zeit, FAZ, der Welt, NYT, Washington Post usw. nachlesen.
    Die Seite war fuer mich so faszinierend wie ein Strickmuster oder eine Naehanleitung. Damit habe ich noch nie etwas anfangen koennen.
    Aber ich werde doch ab und zu noch mal reinschauen. Vielleicht habe ich ja etwas uebersehen. Oder den Sinn der Seite nicht verstanden.

  10. tilleulenspiegel said

    Ich habe mich in der letzten Woche deaktivieren lassen, weil ich keinen Sinn mehr in Lycos sah. Und da ich meiner Ansicht nach viel zu viel Zeit bei Lycos verbrachte, hatte ich ja schon im August aufgehoert, Fragen zu stellen.
    Und die Tucholsky-Frage gab mir dann den Rest. *gg*
    Und antworten? Wozu noch? Der Anreiz zu helfen war weg, gekillt von schiesswuetigen Moderatoren. Und nein, ein Helfersyndrom wollte ich nicht weiter entwickeln.
    Ausserdem habe ich Besseres zu tun, als vergeblich zu versuchen, IQ in ein eisbergfreies Fahrwasser zu bringen.
    Und den Glauben an das Gute zu verlieren heisst in meinen Augen, dass etwas Gutes da sein muss.
    Du meinst mit dem Guten doch hoffentlich nicht IQ? *gg*

  11. grandpa_wolf said

    Hi Till, eine Aggregatorenseite zeigt halt nie Eigenständiges, sondern ist immer Konglomerat aus den unterschiedlichsten Quellen und natürlich findest Du die dort veröffentlichten Artikel genau so in Tagesschau, Zeit, FAZ, der Welt, NYT, Washington Post usw. – denn da kommen sie ja her.

    Der Sinn besteht eher darin, zu einzelnen Themen verschiedene Quellen bereitzustellen, und das auf einen Blick. Augenfällig ist aber dabei, wie sehr Nachrichten von wenigen Quellen dominiert sind, denn vielfach findet man dort wortwörtlich identische Meldungen und kann so leicht identifizieren, wer seinerseits nur 1:1 Meldungen der Agenturen wie dpa, Reuters etc. übernimmt und wer sich auch in diesen Zeiten noch eine eigene Redaktion leistet.

    Ich hatte das aber auch nur angeführt, weil es aus meiner Sicht ein Zeichen dafür ist, daß sich Burda sehr wohl der Importanz des Internet gerade im Medienbereich bewußt ist. Umsonst haben die ja auch nicht einen eigenen strategischen Geschäftsbereich dafür eröffnet und das Thema in der Holding weit oben aufgehangen. Man sollte also davon ausgehen, daß der Erwerb von LiQ für Burda durchaus eine wichtige Rolle spielt.

    Die Klarstellung von Marc betreffs der Ausrichtung von LiQ ist eine klare Ansage, woran sich LiQ bzw. der Betreiber und sein Personal selbst messen lassen wollen. Finde ich gut 😉

  12. tilleulenspiegel said

    Hallo Wolf, vielen Dank fuer Deine Erlaeuterungen.
    Mir ist nur nicht klar, was nachrichten.de und LIQ verbinden soll. Oder ob es ueberhaupt eine Verbindung geben soll. Oder sollte LIQ nur zur Uebung dienen?
    Ich meine, man findet ja nicht viel mit der Suchfunktion.
    Und dass endlich mal eine Messlatte da ist – prima. Hoffentlich wird sie auch benutzt. 🙂

  13. Bruder Jakob said

    Hallo Tilleulenspiegel,

    ich danke sehr für die Ausführungen zu meinem Kommentar und habe dem nichts mehr hinzuzufügen, weil ich nur über die Ziele von Burda spekulieren könnte, so lange ich nicht weiß, ob sie die eigentliche Problematik bezüglich Lycos IQ in der Führungsetage überhaupt interessiert, eher nicht.

    Im ersten Satz in meinem Kommentar vom 9 Oktober, 2009 um 4:37 fehlte das letzte Wort „überdrüssig“. „Auch ich werde der von Burda übernommenen Moderatoren…überdrüssig.“

    Nicht mehr interessieren können mich als kultivierten Leser die unter jedem Niveau liegenden Texte im Blog, dessen Name keiner mehr aussprechen muss. Ich schaue dort nicht mehr hinein.

    Bei Lycos IQ schaue ich immer wieder mal hin, was geschrieben wird, Fragen, Antworten, Kommentare, Lycos-Blog, machmal sind die menschlichen Impulse der offenherzigen User anregend, gelegentlich blitzt aus einem Wort eines unter Druck stehenden Moderators sogar Menschlichkeit hervor. Die Unmenschlichkeit wird immer charakterisiert durch die Flucht in die anonyme Gruppe, bei jedem einzelnen Moderator würde diese fassadäre Struktur in einem persönlichen Gespräch in sich zusammenfallen und aus einem zwangsangepassten Menschen unter Druck würde einer, der selbst nicht mehr so viel zu sagen wüsste, außer, dass er eben in einen Strudel scheinbarer Macht und unüberschaubarer Gruppenzwänge geraten sei und geglaubt habe, handeln zu müssen wie er handelte.
    Der Charme und Liebreiz von Lycos IQ entwickelt sich fast ausnahmslos über die arglosen User, denn von der Moderatorenseite wirkt alles wie eine Deformationsstruktur zum Unpersönlichen hin, wobei die Moderatorinnen, die noch bei Guten-Morgen-Fragen erscheinen, Persönlichkeit zeigen und dadurch auch Menschlichkeit einbringen. Menschlichkeit ist das, was der Moderation als Gruppe in erstaunlich hohem Maße abgeht, es fehlt an Einsicht, Namen zu nennen, die dann auch persönliche Verantwortung tragen. Das ist ein Problem des Lycos-Supports, welches dieser aber korrigieren kann. Selbst in großen Callcentern wird seit langer Zeit bei aller Anonymität der korrekte Name eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin genannt. Der Support antwortet in der „Wir-Form“, es wird sich nicht durch den Autor der Support-E-Mail verabschiedet, es verabschiedet sich ein namenloses Team. Das gilt als überholt und es wird früher oder später zu Burda durchdringen, dass die Anrede mit einem Großbuchtaben beginnend korrekt ist, dass der Gesprächspartner durchaus auch dann noch einem Team angehören kann, wenn er seinen Namen nennt. Es ist nicht wie bei einigen Eingeborenen im Amazonas-Dschungel, die glauben, mit der Nennung ihres Namens verlören sie Identität und Seele oder würden sie von ihrem Gegenüber verspeist. Die Fehler des Supports gehen nicht an eine anonyme Gruppe, sie sind einzig und allein von der Führung des Supports zu verantworten, denn wer hier das Sagen hat, kann zur Zeit weder Unternehmenskultur transportieren noch moderne Erkenntnisse auf diesem Gebiet vermitteln. Das ist nur ein weiteres Symptom diverser Fehler, die Lycos IQ prägen. Personen dürfen sich niemals hinter Gruppen verstecken, zur Offenheit und Freundlichkeit gehört unter jedes Schreiben der Name einer Person.

    Verbesserungsvorschläge nutzen jedoch nichts, wenn die Bereitschaft und der klare Wille wie auch die Erkenntnis zur Notwendigkeit von Verbesserungen fehlt. Das geschilderte Support-Verhalten ist nur ein Beispiel für die falsche Herangehensweise an den Kunden. Hat der Gesprächspartner einen Namen, bekommt er auch ein Gesicht und kann sich mit einem Lächeln zeigen. Einwände, dass sich doch dann jedesmal eine andere Namensnennung unter den Support-Schreiben finden könne, und was man damit bewirke, wenn sich verschiedene Mitarbeiter um ein Anliegen kümmern, sage ich dies: Die Formvollendung ist nicht der wechselnde Gesprächspartner, sonder es stärkt die Verantwortung und das Verantwortungsbewusstsein eines Mitarbeiters, wenn er für ein Kundenanliegen zuständig und eben auch allein verantwortlich ist. Ein Mitarbeiter, der sich bewähren und veranworten muss und sich von seinen Kollegen abgrenzen und eine menschliche Linie fahren kann, der wird sich wie von selbst als Pionier zu einer gerechteren und menschlicheren Community sehen – und auf jeden einzelnen kommt es. Team-Support ist out, Persönlichkeiten sind gefragt. Nicht untergehen unter einer Masse unbeliebter Namenloser, Gesicht und Mut zeigen!

  14. Klugi said

    … was Burda damit auch immer bezweckt, es wird schon bald ans Tageslicht „kriechen“. xD

    Jaja, Lycos iQ …………..

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