Das Jahr nähert sich dem Ende, morgen ist wieder einmal Reformationstag, mit dem hoffentlich mehr Menschen etwas anfangen können als mit Halloween, und am Sonntag Allerheiligen.
Es fängt die stille Zeit an, die Zeit, der Toten zu gedenken, der Kriege, der Gefallenen – eine Zeit, die uns an ein Ende erinnert.
Doch wir haben Glück. Das Jahr endet für die meisten von uns nicht traurig sondern fröhlich.
Wie sieht denn unsere Bilanz für das bisher vergangene Jahr aus? Steht unsere Bilanz auch auf solch soliden Füßen wie die Zeit an sich, oder sollten wir unsere Zeit bis zum Ende des Jahres nutzen, unsere Bilanz zu verbessern?
Und ich meine nicht die steuerliche Bilanz mit Tricks oder Treats, sondern die Bilanz des von uns gelebten Jahres.
Was haben wir getan? Wie haben wir gelebt? Wie haben wir uns benommen, gefühlt, mitgefühlt, sind auf den Nächsten eingegangen, haben ein gutes Wort gefunden oder einem Hungrigen Nahrung gereicht, sei es Nahrung für den Leib oder Nahrung für die Seele.
Die Bilanz muß jeder für sich ziehen.
Aber wäre es nicht schön, wenn wir die uns verbliebene Zeit des Jahres nutzten, unsere Bilanz auf jeden Fall noch zu verbessern?
LG von einer sehr nachdenklichen
TillEulenspiegel



