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Posts Tagged ‘Lycos’

shitronen-znitte

Verfasst von: Francisco d'Anconia - 18 Oktober, 2009

Eine gewisse Moderatorin hat, wie wir es von ihr ja kennen, nach Abschalten der wichtigsten Hirnfunktionen eine Frage deaktiviert.
Da sie höchstwahrscheinlich anonym bleiben möchte, nennen wir sie mal shitronen-znitte.
Die Frage lautete: „Wieviel kostet eine Atombombe?“
Ein paar sehr hilfreiche Antworten kamen uuuuund …

Diese Frage wurde deaktiviert, weil es sich um Chat oder eine rein persönliche Meinungsfrage handelt.
Chatfragen bitte in einem Unterhaltungsforum stellen / shitronen-znitte

Ich kann zwar nachvollziehen, dass der Preis von Kernwaffen sehr viel mit Chat zu tun hat und ich verstehe auch, dass die Kosten zur Herstellung einer Atombombe meine persönliche Meinung darstellt, und es ist mir selbstverständlich bekannt, was eine „Chatfrage“ ist und wie man in Lycos iQ chattet (Anmerkung an s-z: Den Lycos-Chat gibt es nicht mehr!!!), aber eine Sache, die begreife ich nicht!

WAS ZUR HÖLLE HABEN MASSENVERNICHTUNGSWAFFEN MIT UNTERHALTUNG ZU TUN???

So etwas ist einfach nur gestört, pervers und desozialisiert!
Wenn shitronen-znitte soviel Gefallen an Atombomben findet, dann sollte sie zur M.o.D. (Ministry of Defence) gehen, um sich gleich mal ein Beispiel an Mayor Kong nehmen zu können:

Longhorn555

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Was Lycos über Lycos denkt.

Verfasst von: Francisco d'Anconia - 30 September, 2009

eco Kongress 2008
BEYOND THE BORDERS
11. September 2008, Köln
Der Fachkongress zu Trends und Themen in der Internetwirtschaft

Thomas Servatius, Head of Hosting & Domains Europe und Shopping bei Lycos Europe GmbH, hält die zweite Keynote-Präsentation auf dem Kongress.

Ich lade mir die Präsentation als Adobe PDF-Datei herunter und gehe auf die fünfte Seite aus 26.
Zentriert steht in riesigen Buchstaben der Schriftgröße 32 die Frage geschrieben:

„In welchem Umfeld würden Sie werben wollen?“

Anbei finde ich eine kleine Sammlung an Beispielen von Fragen die Lycos iQ repräsentieren sollen.

Da sie schlecht lesbar sind, schreib ich sie mal hier exakt, wie im Original, hin:

  • kann ein junge sich selbst entjungfern?
  • was bedeutet auf denis
  • wie und wo kann ich das hand meiner freundin orten lassen
  • saints row online
  • wer von euch hat geweint bei kahns letztem Spiel
  • Sicherheitscode für nokia 6230i

An so etwas haben die Lycos-Chefs gedacht, als sie Entscheidungen bezüglich Lycos iQ getroffen haben.
Das Business von Lycos war schon immer die Suche.
Das Business von Burda war schon immer der Zeitschriftenmarkt.
Und daran wird sich nichts ändern.
Da helfen keine Briefe und keine Emails.
Was Burda da betreibt ist einfach nur
Holding.
Lycos iQ ist höchstens Dekoration.

Quellen:

http://www.eco.de/veranstaltungen/kongress2008.htm
http://www.eco.de/veranstaltungen/5111.htm
http://www.eco.de/dokumente/080911_Keynote2_Servatius_Lycos.pdf

Longhorn555

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The day after tomorrow … – von Schrankdackel

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 20 März, 2009

The day after tomorrow – oder Nachlese zu Lycos

Wir schreiben das Jahr 2029, die Internet-Wissensplattform Lycos iQ ist schon lange Vergangenheit und nur selten noch erhält man, sucht man im Internet nach etwas bestimmten, einen Treffer mit dem Hinweis auf diese alte Wissensplattform.

Da kommt einem irgendwann zwangsweise die Frage in den Sinn, was ist eigentlich geworden aus den damaligen Usern und vor allem, was ist geworden aus den heiß geliebten Moderatoren?

Ich habe weder Zeit noch unnütze Kosten gescheut und einmal recherchiert, erstaunlich was dabei heraus gekommen ist!
Selbstverständlich war es mir nicht möglich, zu ermitteln was aus ALLEN geworden ist, dennoch habe ich in Erfahrung gebracht, wie es den bekanntesten Usern und Moderatoren so ergangen ist, oder sagen wir – ergangen sein könnte.

Allen voran *hehe* – Sofitware, als deaktivierter User erlangte er wohl mehr Bekanntheit, als zu seinen aktiven Zeiten in LiQ – er hat sein berühmtes senffarbenes Sakko in einen weißen Sack für Kleiderspenden gesteckt, da es für ihn Zeit wurde, sich vom alten Muff zu befreien.
Eine Zeitlang schrieb er unter dem Synonym FALLEN ANGEL für National Geographics. Sein letzter Artikel „Reisen in die Vergangenheit, lohnt sich das überhaupt?“ war jedoch nur ein mäßiger Erfolg, versteht sich von selbst, wen interessiert es in der heutigen Zeit noch, was 2008/9 bei LiQ passiert ist?
Sein neuestes Projekt befasst sich mit einem Hilfsfond für verwaiste, ehemalige Moderatoren von Lycos – auch hier erscheint mir der Erfolg doch eher zweifelhaft.  😀

Kommen wir zu einem User, der im Jahre 2009 ob seinem übermäßigen Humor dauerhaft deaktiviert wurde: Gruftie65
Er hat sich, angelehnt an seine gruftige, humorige Art einen Job als Schreiber für Büttenreden im Düsseldorfer Karneval organisiert – ok, der Düsseldorfer Karneval ist eh’ ein Fall für sich und doch eher Geschmackssache, da von der falschen Rheinseite …
Auf jeden Fall ist er heute das, was er damals angab zu sein – ein GRUFTIE. 😉

Der zynische Hiob hat ein trauriges Ende gefunden. Da er ein fanatischer Liebhaber der lateinischen Sprache war und diese Sprache heute mittlerweile als tote Sprache gilt, hat ihn irgendwann der Wahnsinn heimgesucht, und er hat seinem Leben selbst ein jähes Ende gesetzt. Laut Augenzeugen sollen seine letzen Worte:  Brenne Lycos, brenne! – gewesen sein.
Bushyasta soll ihm übrigens, als stets treuer Gefährte, seine Pfeife als Tränenvase gereicht haben.

Womit wir nun nahtlos den Übergang zu  Bushyasta, dem ewigen Studenten hergestellt haben. Er ist von seinen Eltern enterbt worden, da sie es nicht mehr einsahen, dass er sich auf ihre Kosten ein laues Studenten-Leben machte; zwar hat er noch versucht, sich aalgleich  mit Ausreden heraus zu winden, jedoch ohne Erfolg. Letztendlich musste er einen 1€-Job bei der Stadt annehmen, um wenigstens noch seinen Pfeifentabak und eine neue Pfeife bezahlen zu können (die alte war leider nach dem warmen Erlebnis mit seinem besten Freund auf der Strecke geblieben), leider ist es auch heute noch so, dass Führungspositionen nur sehr selten an Studiums-Trödler ohne Abschluss vergeben werden, vielleicht sollte man das mal in einem Symposium für Philosophie ausdiskutieren? Thema: Arbeit adelt – ich bleibe lieber bürgerlich.

Da hätten wir dann noch unseren Bordarzt vom Traumschiff  iQ-Suprise:
„Pille“ alias Hartmut006, er lässt sich heute in einem getunten, goldfarbenen Rollstuhl, mit Cabrioverdeck, von seiner Enkelin im Altenheim durch die Gänge schieben.
Wobei sich bei ihm eines nicht geändert hat, an guten Tagen ist er Hartmut, an anderen besteht er darauf, Cäsar, Paulchen Panther oder gar Charlie’s Tante zu sein. Ach ja, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass er sich vorn an seinem Rolli einen Schutzschild hat anbringen lassen, damit er abgeschirmt ist gegen die Angriffe von geistigem Diarrhö, der anderen Heimbewohner. 😀

Der schwarze Peter, jener Pinselschwinger aus Laubenheim, hat sich wider erwarten nicht darauf verschworen, alles schwarz zu malen – er soll, so Gerüchten zufolge, nach Afrika gereist sein, auf der Suche nach der Gruppe von Aleeke (https://lycosia.wordpress.com/2009/03/07/aleeke-oder-2000-jahre-spater/), weil er noch immer an das Gute im Menschen glaubt.
Bekannt ist allerdings auch, dass man ihm auf einem Treffen der ehemaligen User von iQ einmal gefesselt hat, um ihm sein freches Mundwerk mit einem Kilo Seife auszuwaschen.
Tja, ein umfangreiches Wissen ist noch keine Weisheit und sowas kommt von sowas. 😀

Schrankdackel hat sich bei einem Kieferchirurgen eine Reihe Stahlzähne anfertigen lassen, damit sie bei ihren Wadenbissen nicht mehr so schnell abgeschüttelt werden kann. Ja, ja auch ein Schrankdackel kommt in die Jahre. Allerdings sei gesagt, dass ihr Gekläffe noch immer weit über den heimischen Gartenzaun hinaus zu hören ist.

Honorata hat bei einem von Aldi veranstaltendem Käsekuchen-Wettberb irgendwann mal den 1. Preis gewonnen.
Zusammen mit WideBlueSky soll sie die Sekte der „Degenerierten Lycostreuen“ gegründet haben.
Man munkelt allerdings, dass sie in ihrem „Verein“ die beiden einzigen Mitglieder sind …

Rhus-toxic hat die Schließung von LiQ nie ganz verwinden können, noch immer trauert er seinem Traum-Job Moderator hinterher. In seiner Verzweiflung schrieb er seine Memorieren „Meine Erfolge als Moderator bei Lycos iQ“ und druckte diese 100.000-fach, in der letzten Woche wurde er auf dem Hamburger Fischmarkt gesichtet, als er versuchte dort sein Werk an den Mann zu bringen – immer noch in der stillen Hoffnung, dass es denn dann doch nach so vielen Jahren, eventuell noch ein Bestseller wird oder wenigstens den Gutenbergpreis verliehen bekommt.

Vom Kosmopoliten und zänkisch provokanten Waschweib Ironsofa konnte man zuletzt in der Presse lesen, dass er auf einer seiner unzähligen Reisen verschwunden ist, weil er in Frankreich – seinem Heimatland – nicht in der Lage war, in seiner Muttersprache nach dem Weg zu fragen. Nun wir wollen mal nicht kleinlich sein, es gibt Dinge, die kann man ohne weiteres verkraften. 😀

M800 hat nach Erreichen des Rentenalters eine  Motorrad-Gang gegründet, wobei er sich mittlerweile darauf beschränkt im Beiwagen mitzufahren, da seine rechte Hand doch durch Arthrose (die Ärzte sagen, dies käme durch zu häufiges Drücken des Deaktivierungsbuttons, zu iQ-Zeiten) zu arg geschädigt sei, als dass er noch in der Lage wäre, selbst zu lenken. Allerdings macht er immer noch die Marsch- bzw. Routenpläne, denn auch heute noch liebt er es, zu bestimmen wo es lang geht.

Quatermass hatte, so erzählt man sich,  irgendwann eine Maß zu viel und hat sich kurzerhand entschieden, sich nun vollständig den Klingonen anzuschließen, denn die sprechen nicht nur so wie er zu später Stunde bei Lycos iQ immer schrieb – nein sie bergen in sich die gleichen Eigenschaften, die er sich zu eigen gemacht hat: sie sind gemein, bösartig und hinterhältig – aber wer war das nicht irgendwann in guten alten Lycos-tagen?

Erinnert sich noch jemand an Mibi, den jungen Burschen, der jeden siezte und über Nacht durch das kopieren von Links zum Einstein wurde?
Er ist heute mit 33 jüngster Prof. Dr. Dr. Dipl.-Journ. – allerdings behaupten böse Zungen, er hätte diese Titel kopiert – ich sage: Frech kommt weiter!

Dann gab es noch einen Gast, der sich später Teefilter nannte und sich mit folgender Frage unvergessen machte:


Ist die Bewerbung in Ordnung?

Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum Kaufmann im Einzelhandel

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Kumpel hat gesagt, dass sie ausbilden, deswegen möchte ich mich bei Ihnen um eine Lehrstelle bewerben.

Ich gehe noch zur Schule, also 8. Klasse, höre aber jetzt auf, weil mir das zu anstrengend wird.

Ich hab sogar schon ein Praktikum in einem Geschäft gemacht, wo ich aber nur im Lager arbetien durfte. Das hat mir aber ganz gut gefallen. War ganz lustig so… Ich bin Raucher und deswegen bewerb ich mich in Ihrem Zeitungsladen. Da ich auch nicht sehr anspruchsvoll bin, denke ich, dass Ihr Geschäft genau das richtige für mich ist.

Zum Bewerbungsgespräch kann ich immer von ca. 15 bis ca. 20 Uhr kommen, weil ich meist nicht vor 12 Uhr von der Schule zurück bin.

Mit freundlichen Grüßen

(Verfasser: Gast/Teefilter)

Er hat nicht nur den Ausbildungsplatz bekommen, er hat den Kiosk sogar übernommen und bildet auf unkonventionelle Art und Weise heute selber aus:  Er lässt arbeiten. 😀

Nun zu guter letzt noch unser WAHRER Einstein hoch-irgendwas, Grandpa Wolf, er hat ja damals bei einem Punktestand von 111.111 aufgehört Fragen zu beantworten – Recht hatte er, denn eines ist doch jedem bekannt: Die Bereitschaft, auf alle Fragen zu antworten,
ist ein untrügliches Zeichen der Dummheit.
Nein, Spaß beiseite, er beantwortet heute mit unermüdlicher Energie die Fragen seiner zahlreichen Enkelkinder und dies zeugt nicht von Dummheit, sondern von grenzenloser Geduld, na ja – wer sich so lang bei LiQ darin geübt hat, zu versuchen auch die dümmsten Fragen zu beantworten, dem sollte dies nicht allzu schwer fallen.  😉

Wie auch immer wir es drehen, MORGEN ist HEUTE schon GESTERN!
Darum beachte: Gott gebe allen, die wir kennen,
zehnfach zurück, was sie uns gönnen. 😀

LG

Schrankdackel

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Blogs – Bloggen bis der Arzt kommt?

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 19 März, 2009

In seiner ursprünglichen Definition ist ein Blog ein endlos geführtes Tagebuch, mit erheblich meinungseingefärbter Note, durch den unmittelbar mit seiner Person verbundenen Blogbetreiber. Wer bei „Tagebücher“ nun gleich an Konrad Kujau und seine gefälschten Hitlertagebücher denken muss, mag auf den ersten Blick vielleicht den Eindruck eines Schelms vermitteln – aber liegen bei zahlreichen Blogs Wahrheit und Lüge wirklich weit auseinander?

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Was für ein Sinn, welcher Nutzen stecken also dahinter – teilweise bis der Arzt kommt – zu bloggen?

Böse Zungen behaupten, der einzige Nutzen, den Blogs bringen, ist das Füllen des Internets mit unnützen Texten und Beiträgen zu Themen die keinen Menschen interessieren, somit das Erschweren der gezielten Suche nach wirklich nützlichen Informationen.
Dies mag auf eine Vielzahl der Blogs, insbesondere – aber nicht nur auf jene mit der Lycos-Duftmarke – zutreffen. Ob die Blogs um Lycos jemals eine Bereicherung waren? Ich meine, nimmt man eine kleine Gruppe Despoten, (da schließe ich mich nicht aus) die locker in jedes Wirtshaus passen würden, aus: NEIN! Und dennoch können es diese zänkischen Geister nicht lassen zu bloggen – ein wahres Phänomen.

Blogs die sich mit Medien welche das Bloggen erst ermöglichen, also Hardware, Betriebssysteme, Internet etc. befassen, stellen sicher die ein oder andere hilfreiche Information bereit, gerade ich als Neu-Mac-User habe davon schon öfters partizipiert und profitiert, aber schaut man sich die ganzen Blogs der Götter um Apple/Mac, Linux-Bastler und Microsoft-Masochisten ein wenig genauer an, fühlt man sich um Jahrzehnte in eine Zeit zurückversetzt, als man pickelgesichtig Superman oder Micky Mouse las, und Präservative noch als Werkstoff des Installateurs zum Abdichten von Rohren hielt. Gegen die Streitigkeiten dort heben sich das ehemalige Lycos-Forum und die Blogs um Lycos als Diskussionsplattformen mehrfach promovierter Theologen ab.

Bloggen kann aber durchaus Sinn machen, nämlich, sowohl für kleine, als auch für große IT-Unternehmen.

Für kleine Unternehmen dienen Blogs dazu, neue Kunden durch Online Marketing zu gewinnen, da man mit Blogs plus wertvollen Content recht easy Links aufbauen und somit auch Besucher generieren kann. Auch Social-Media-Marketing ist durch Blogs interessant geworden. Für große Unternehmen sind Blogs ein wichtiges Instrument zur Kundenbindung, in etwa wie E-Mail-Marketing. Besucher können über Neuigkeiten (zum Beispiel neue Produkte) informiert und zu neuen Käufen bewogen werden.

Hier hängt der Erfolg nicht allein von der investierten Zeit und Arbeit ab, sondern auch von Faktoren wie den Themen der Blogs, Qualität der Content, Connections mit anderen Bloggern usw. Wer einen richtigen Nischenmarkt findet, der kann mit Blogs sogar Geld verdienen – je nach Nische und Geschick sogar recht ordentlich.

Für den Business Bereich darf man also bedenkenlos konstatieren: Bloggen, mit entsprechendem Know How, wie ich wann und wo, was platziere, macht durchaus Sinn!

Persönliches, privates Bloggen, denke ich, hat zum einen als netter, teilanonymer, kostengünstiger – wenn man die investierte Zeit mal abzieht – und manchmal informativer und innovativer Treffpunkt zum Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten, wenn auch nicht immer Gleichdenkenden, seine Berechtigung als moderne Form von Zeitvertreib im Internet.

Ob damit aber auch etwas bewegt werden kann? Ich denke, ohne die emotionale Komponente eines direkten Gesprächs oder einer Begegnung wohl eher nicht. Und damit meine ich natürlich auch die so oft angesprochene und bemühte potentielle Klientel des wie auch immer definierten „intellektuellen Mittelstandes“.

Ich lese zwar keine Superman-Hefte mehr, da ich mittlerweile ein solcher für meine Frau bin, Micky Mouse nur noch heimlich, wenn ich mich unbeobachtet fühle, und welcher Art „Rohrdichtungen“ Präservative nun wirklich sind, muss mich auch nicht wirklich interessieren, würde ich es doch in wenigen Stunden wieder vergessen haben und außerdem hat der Papst sie eh’ verboten. 😀
Also mache ich einfach das weiter, was ich nie konnte und nie lernen werde: BLOGGEN!!! 😉

Die ob dieser Drohung Suizidgefährdeten unter den Lesern kann ich allerdings ein wenig beruhigen. Da ich nicht immer Zeit und Muße habe oder finden möchte, meinen geistigen Müll hier abzuladen, und mich nicht wie andere ausschließlich darauf beschränken werde, interessante Themen aus dem Internet (Links) mit drei Sätzen kommentiert als Diskussionsgrundlage einzustellen, sondern unter Zuhilfenahme meines Restverstandes noch ein wenig Input abliefern möchte, werden sich meine Beiträge in Grenzen halten.

In diesem Sinne sage ich all meinen Freunden: „bleibt mir gewogen“. Denen die mich nicht mögen (Feinde wäre der fasche Begriff, denn ICH pflege keine Feindschaften, allerhöchstens Auseinandersetzungen) sei gesagt: „Bitte bleibt mir erhalten, sonst macht es doch gar keinen Spaß mehr“ 🙂 , ich verspreche auch, „mein Recht“ zur „Dummheit“ nicht mehr grenzenlos auszuschöpfen.

Ach ja, noch was: Natürlich schaue ich des Öfteren in alle Blogs rein, wäre doch schade, wenn ich meine Beerdigung verpasse. 😉

SchVVarzer Peter

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Gruftie65 bei Lycos iQ deaktiviert

Verfasst von: SchVVarzer Peter - 15 März, 2009

Ob Gruftie65 deaktiviert wurde, oder nach monatelangem Mobbing durch Busyhasta und einigen seiner Kollegen die Schnauze voll hatte und freiwillig die Segel strich – darüber darf spekuliert werden.

Hierzu auch ein Kommentar von Grandpa_Wolf, den dieser heute an anderer Stelle unseres Blogs am 15.03.2009, 0:23 eingestellt hatte:

„Zum Verlassen von LiQ ist heute gruftie65 von Ingo alias bushyasta aufgefordert worden – er habe eindeutig zuviele humorvolle Antworten gegeben.

Andere Unternehmen würden einen treuen Fan aus den Anfängen in 2006 mit mehr als 20.000 Antworten, der immer noch seinen Humor behalten hat, mit einer Treueprämie auszeichnen. Nicht so bei Lycos.

Aber das passiert halt, wenn Support und Moderation mitnichten die Ziele der Unternehmensführung umsetzen und die Chefetage nicht regulierend eingreift. Ja – es geht darum, in Lycos iQ Fragen von Menschen beantwortet zu bekommen. Nein, dies muß nicht zwingend ohne Humor geschehen.

Wer unter Wissen nur Informationen versteht, ist eh woanders besser aufgehoben.“

Wolf, möglicherweise wolle man auch nur rechtzeitig die Reißleine ziehen, da zu befürchten war, Gruftie65 könne sich auch bei 111.111 Punkten festsetzen.
So was sieht man bei Lycos als stillen Protest, was auf keinen Fall geduldet werden darf.

Merke: Lycos und seine Dämonen sind unfehlbar!

Posted in Kurzmeldungen, Lycos/Lycos IQ | Verschlagwortet mit: , , | 1 Comment »

 
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